Auf dem Weg zurück in den unerlösten Zustand der Menschheit, wie vor Christi Geburt
Im letzten Beitrag „Religiöser Betrug oder Was ist Wahrheit“ haben wir thematisiert, dass es in unserer heutigen papstlosen Zeit absolut notwendig ist, sich mit der Wahrheit auseinanderzusetzen, dass wir es im Vatikan mit religiösem Betrug zu tun haben. In diesem Beitrag nun wollen wir zeigen, dass – vor allem durch das Montinische Räuberkonzil – die Menschheit auf dem Weg in den unerlösten Zustand, wie sie vor Christi Geburt bestand, d. h. in ein Heidentum zurück versinkt. Warum und welche Indizien wir im Neuheidentum dafür finden, soll Gegenstand dieses Beitrages sein.
Der aufmerksame Leser wird sofort die Parallelen bemerken zwischen dem Zustand des antiken Heidentums und des heutigen Neuheidentums. Diese erschreckende Parallele ist nicht zu verharmlosen, denn 1. kommen wir aus eigener Kraft nicht aus dem Neuheidentum heraus; 2. hat die im Vatikan hausende Synagoge Satans mit ihrem obersten Stellvertreter Satans kein Interesse, das Neuheidentum zu bekämpfen; und 3. folgt daraus, dass der Antichrist die besten Bedingungen für sich erhalten wird.
Denn im antiken Heidentum war der Gedanke an einen Erlöser noch vorhanden, der die Schuld der Menschheit tilgen kann. Uns so war es denn auch. Jesus Christus, der Gottmensch, hat durch sein Leiden und Sterben die schwere Schuld der Menschheit auf sich genommen und getilgt. Das Christentum unter Führung der Kirche Christi, der katholischen Kirche, hat die barbarischen Heidenvölker christianisiert, zivilisiert und die Laster, die im Heidentum allgegenwärtig waren, bekämpft und durch sittliche Normen ersetzt.
Heute ist die Situation vollkommen anders. Jesus Christus wird als Erlöser der Menschheit kein zweites Mal kommen, um die Menschheit vom Neuheidentum zu erlösen, sondern er wird am Ende der Zeiten als Weltenrichter die Menschheit richten.
Dagegen wird der Antichrist kommen, der die Menschheit in der Weise verführt, dass sie sich freiwillig oder mit Gewalt versklaven lassen und sich Satan und seinem Antichristen vollkommen unterwerfen. So lehrt der hl. Paulus in seinem Brief an die Thessalonicher, dass der Tag des Herrn nicht kommt, bis der Sohn des Verderbens offenbar wird, der sich über alles erheben und sich selbst als Gott erklären wird, ausgerüstet mit aller Macht des Teufels, um die Menschheit zu verführen und glauben zu machen, als sei er der verheißene Messias. (2. Thess. 2. Kap.)
Die Weltgeschichte, wie sie abläuft, gibt uns die Hinweise für diesen Gang der Geschichte. Vergleichen wir das antike Heidentum mit dem Neuheidentum unserer Zeit. Die wichtigsten lasterhaften Merkmale des Heidentums werden im Neuheidentum überboten, die Grausamkeit und Laster zeigen sich schon heute in allen ehemals christlichen Ländern in einer Weise, die nicht einmal im antiken Heidentum zu finden sind.
Zunächst folgt eine Beschreibung des antiken Heidentums.
Der Niedergang der Menschheit in das Heidentum seit dem Sündenfall
Entgegen der heutigen Religionswissenschaft halten wir fest, dass alle Religion nicht gemäß einer darwinistischen Entwicklungslehre durch eine allmähliche Entwicklung aus den unvollkommensten Anfängen des Naturdienstes, Seelen- und Aberglaubens zu erklären und die Entstehung des reinen Gottesglaubens (Monotheismus) auf dem Weg rein natürlicher geschichtlicher Entwicklung aus dem niedrigsten und krassesten Götzendienst (Polytheismus) abzuleiten ist.
Sondern Gott hat sich von Anfang an seit der Schaffung Adams und Evas, unseren Stammeltern, den Menschen geoffenbart. Auch nach dem Sündenfall blieb zuerst trotz zeitweiligen sittlichen Verfalls die Erkenntnis und Verehrung des einen wahren Gottes vor und nach der Sündflut erhalten. Erst der Turmbau zu Babel und die Zerstreuung der Völker schafften einen verhängnisvollen Wendepunkt in der religiösen Entwicklung der Menschheit. Die Heilige Schrift bezeugt die zur Zeit Abrahams schon weit verbreitete Abgötterei in allen ihren Formen als Abfall, Entartung, fluch- und strafwürdige Verderbnis unentschuldbarer Art.
So heißt es in dem Buch der Weisheit:
Diese Weisheit … hat auch, als die Völker ohne Unterschied der Bosheit sich hingaben, den Gerechten (Abraham) gefunden, und unsträflich vor Gott erhalten … (10, 5) Wir sehen, dass auch immer eine Spur von besserer Erkenntnis übrig geblieben war.
Man darf sich die Entstehung des Heidentums und der Abgötterei nicht so vorstellen, als ob der Abfall von Gott plötzlich und überall in gleicher Weise geschah. Der Abfall war ein langsames, aber stetiges Absinken in die heidnische Barbarei. Nirgendwo ging die Menschheit von der Verehrung des einen Gottes unmittelbar zur Verehrung der Naturkräfte und Naturerscheinungen über. Der hl. Athanasius charakterisiert im Anschluss an das Buch der Weisheit den allmählichen Niedergang mit der Reihenfolge: Stern, Äther, Luft, Elemente, Temperatur, Menschen; Steine, Holz, Tiere; unnatürliche Figuren; Begierden, Lüste.
Als Verfall kennzeichnet sich die Abgötterei ebenso dadurch aus, das mit ihr eine sittliche Verderbnis nicht bloß tatsächlich, sondern ursächlich verbunden ist, wie dies der hl. Paulus als Kenner des Heidentums nachdrücklich hervorhebt (Röm. 1, 21 ff.)
Denn nachdem sie Gott erkannt hatten, haben sie ihn nicht als Gott verherrlicht, noch ihm gedankt, sondern wurden eitel in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ward verfinstert:
Sie gaben sich als Weise aus, sind aber zu Toren geworden.
Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit dem Gleichnis und Bild des vergänglichen Menschen, auch der Vögel und vierfüßigen und kriechenden Tiere.
Ihr törichter Sinn wurde verdunkelt, weil die Menschen nicht Gott, sondern sich selbst gefallen wollten. (Röm. 1, 21) Statt eines tugendhaften Lebens verfielen sie auf die schändlichsten Laster. Aus dem gottvergessenen Leben kam die Erblindung des Verstandes. Nicht Unwissenheit, sondern verkehrter Wille und dem daraus entspringenden lasterhaften Leben waren Ursache des Heidentums. Außerdem stellten die Heiden ihre Götter nicht nur in Menschengestalt dar, sondern verehrten auch fast alle Arten der Tiere als göttliche Wesen.
Der hl. Paulus schreibt dann weiter (Röm. 1, 24ff.):
Darum ließ sie Gott den Lüsten ihres Herzens, der Unreinigkeit, so dass sie ihr eigenen Leiber an sich selbst schändeten,
sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten, und mehr das Geschöpf verehrten und anbeteten als den Schöpfer, welcher gepriesen sei in Ewigkeit. Amen.
Darum überließ sie Gott schändlichen Lüsten: denn ihre Weiber vertauschten den natürlichen Gebrauch mit dem, der wider die Natur ist.
Und desgleichen verließen auch die Männer den natürlichen Gebrauch des Weibes und entbrannten in ihren Begierden gegeneinander, indem sie, Männer mit Männern, Schändlichkeit trieben, und so den Lohn, der ihrer Verirrung gebührte, an sich selbst empfingen.
Und wie sie die Erkenntnis Gottes verwarfen, überließ sie Gott dem verwerflichen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt.
… welche, nachdem sie die Gerechtigkeit Gottes erkannt hatten, nicht einsahen, dass die, welche solches tun, des Todes würdig sind: und nicht allein, die solches tun, sondern auch, die denen Beifall geben, welche es tun.
Da die Heiden sich gegen ihr besseres Wissen solchen Verirrungen hingaben, ließ Gott zu, dass sie in die unnatürlichen Sünden der Wollust fielen, Selbstbefleckung und Knabenschändung trieben. Gott straft Sünde mit Sünde oder lässt zu, dass auf Sünde noch größere Sünde folge. Weil die Menschen Gott verlassen und ihr Herz von ihm abgewendet hatten, so verließ nun Gott auch sie, und so geschah es, dass die Verehrung der falschen Götter die Heiden in noch größere Lasterhaftigkeit stürzte, als schon vor dem Götzendienst herrschte, wie J. F. Allioli in seinen Anmerkungen zu dem Paulus Text schreibt.
Doch obwohl das Licht (Joh. 3, 19), die ursprüngliche Offenbarung Gottes, die wahre Religion, zu Beginn der Menschheit in der Welt war, liebten die Menschen die Finsternis mehr als das Licht. Warum? Weil ihre Werke böse waren. Und die Werke waren böse, weil es sich um den willentlichen Abfall von Gott handelte.
Warum das Heidentum und die falschen Religionen entstanden
Damit haben wir das Rätsel der falschen Religionen aufgelöst. Wir begreifen jetzt die Entstehung des Heidentums. Die Sünde hatte den Irrtum geboren, wie umgekehrt der Irrtum immer neue Sünden erzeugt, bis die ganze Welt des Heidentums in ihrer furchtbaren Größe, mit all ihrem Jammer und Gräuel, dastand.
Begonnen hatte alles mit dem durch die dämonischen Gewalten eingeleiteten Sündenfall. Mit Adam hatte der Betrug begonnen, Kain ließ den Mord folgen, seine Nachkommen fügten die Unzucht hinzu.
Doch es blieb nirgends bei der Verirrung des Verstandes; wie der Götzendienst aus der Sünde stammte, so erzeugte er selbst wieder neue Sünden und eine immer mehr sich steigernde gräuliche Lasterhaftigkeit. „Weil die Heiden die Erkenntnis Gottes verwarfen, überließ sie Gott dem verwerflichen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt: sie wurden voll jeglicher Ungerechtigkeit, Bosheit, Unzucht, Habsucht, voll Neid, Mord, Zank, Arglist, Ohrenbläser, Verleumder, schmähsüchtig, hoffärtig, prahlerisch, erfindsam im Bösen, ungehorsam gegen die Eltern, vernunftlos, lieblos, treulos, unbarmherzig.“ (Röm. 1, 28 ff)
Die Abgötterei setzte dem Laster keine Schranken entgegen, im Gegenteil, sie trieb sogar weiter dazu an.
Gleichzeitig war die Meinung der Heiden, dass ihre Götter an blutigen Opfern das größte Wohlgefallen hätten. Je zahlreicher diese Opfer und je edler das Geopferte wäre, desto mehr erfreut es die Götter. Den Menschen würden sie dadurch geneigt sein. Darum wurden nicht bloß Hunderte und Tausende von Tieren, sondern selbst Menschen zum Opfer geschlachtet. Solche Opfer forderte namentlich der bei den kanaanitischen Völkerschaften übliche, von der Heiligen Schrift häufig gebrandmarkte Moloch-Dienst, wobei die Kinder wohl in der Regel zuerst geschlachtet, häufig aber auch lebendig dem Feuergötzen überliefert wurden.
Doch sind mehr oder weniger alle heidnischen Religionen, die der gebildetsten Kulturnationen nicht ausgenommen, von dem Gräuel der Menschenopfer befleckt. Was die Heilige Schrift den Kanaanitern (Moabiten, Ammonitern) zum Vorwurf macht, das hielt man in Babylonien, Ägypten, Karthago, Persien, aber auch in Griechenland und Rom, im alten Deutschland, in Mexiko für erlaubt.
Das Wesen der heidnischen Religion – Grausamkeit und Unzucht
Von seinem Ursprung an hat das Heidentum keinen Fortschritt zum Besseren gemacht. Die Stämme, welche sich mehr und mehr zerstreuten, sanken immer tiefer in Sittenlosigkeit und kamen schließlich bei dem Zustand allseitiger und ganz besonders religiöser Verwilderung an. Gewisse Heidenvölker sanken hinunter bis in den Animismus, Fetischdienst und Kannibalismus. Erst das Christentum hat weltweit dafür gesorgt, dass der Kannibalismus im Wesentlichen getilgt wurde.
Nun ist es aber trotz der Vielgestalt der Götter und Göttinnen dennoch eigentlich nur eine Gottheit, die Natur, welcher der Mensch dient. Daher erscheint die Gottheit auch als Mannweib. Herakles wird bei der Omphale zum Weib, während Semiramis, die Naturgöttin, wiederum zum siegreichen Helden wird. Daher gehörte der Kleiderwechsel der Geschlechter zur gottesdienstlichen Feier, und darum hat das Gesetz Moses` diese Sitte untersagt. Nach alledem ist es unzweifelhaft, dass, wie die heiligen Väter (Vgl. Justin, Apolog. 1, n. 14 ff) lehrten, der Vater der Lüge auch der Vater des Heidentums ist, der die Menschheit zum Kultus der Kreatur verleitete und im Heidentum ein Reich sich zu bauen suchte, das dem Reiche Gottes widerstrebt.
Neben diesen Verirrungen fanden sich in allen heidnischen Gesellschaften zahllose Gräuel der Unzucht, der unnatürlichen Laster und der Grausamkeit. Sie allesamt zertreten und töten den Adel und die Würde der menschlichen Natur. Der Grausame findet seine Lust und weidet sich an der Todesangst und den Zuckungen seines Opfers. Diese Erscheinungen finden sich überall, wohin nur immer das Heidentum seinen Fuß gesetzt hat: Mord und Menschenopfer, Entwürdigung des Weibes und Sklaverei.
Überblicken wir diese lange Kette von Torheit und Verbrechen, von Blut und Schmutz, Grausamkeit und Wollust, und dies durch Jahrhunderte hindurch, mitten in den hochgebildeten, in allen Künsten so erfahrenen Griechenland und Rom, so sehen wir hier einen Grad von Entwürdigung der menschlichen Natur, die uns verborgene Kräfte ahnen lässt, deren, wenngleich nicht unfreiwilliges, Opfer der Mensch geworden ist.
Der Mensch hatte seine unsterbliche geistige Natur vergessen, weil ganz hingegeben an die Macht des sinnlichen Lebens. Wenn aber der Mensch keine Würde, keine geistige Bedeutung noch Wert mehr hat, dann ist eben Grausamkeit und Unzucht erlaubt; denn beides ist ein Gräuel, ein und dasselbe: die Verachtung der Menschenwürde. Jene Völker, die von Natur aus zur Grausamkeit und wilden Rache sich neigen, tragen ihre eigene Leidenschaft auf ihre Götzen über. Um der Rache der blutdürstigen Landesgötter zu entgehen, wirft man ihnen eine Beute hin, die man opfert. Daher die blutigen Menschenopfer im Heidentum, selbst bei den älteren Griechen und Römern.
Benutzte Literatur:
Franz Hettinger, Apologie des Christentums, Fünfter Band, 1908, Christentum und Heidentum
Schuster/Holzammer, Handbuch der Biblischen Geschichte, Bd. I, Altes Testament, 1910
Das Verschwinden des katholischen Messopfers seit 1969
Der Grund, warum die menschliche Gesellschaft in einen neuheidnischen Zustand herabsinkt, liegt – wie bereits angedeutet – im Räuberkonzil sowie in den gravierenden Änderungen in den Sakramenten, – insbesondere für dieses Thema wichtig – die Abschaffung der Opfermesse zugunsten einer protestantischen Luthermesse, in der keine Opferung und keine Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi mehr stattfindet. Außerdem wird die Luthermesse von ungültig geweihten Klerikern durchgeführt.
Nach Informationen von ‚traditio.com‘ soll es in der Konzilskirche nur noch 7 gültig geweihte Bischöfe geben. Es heißt dort:
„Mit dem Tod des Bischofs der Neuen Kirche Gilberto Pereira Lopes aus São Paulo, Brasilien ist die Zahl der gültig geweihten Bischöfe der Neuen Kirche, die noch in der Neuen Kirche verbleiben, nun auf sieben gesunken. Die übrigen Bischöfe der Neuen Kirche sind ungültig, da sie nicht im Sakrament der Weihe geweiht, sondern lediglich gemäß der ungültigen (gefälschten) protestantisierten Neuen Ordination von 1968 eingesetzt wurden. … Zwei dieser sieben sind über hundert Jahre alt, und einer ist der älteste Bischof der Kirche, der einzige, der noch während des Pontifikats von Johannes XXIII. zum Bischof geweiht wurde. Der 92-jährige Kardinal Francis Arinze ist mit Abstand der jüngste der sieben verbliebenen Bischöfe.“
Auch in den ehemals ‚ecclesia Dei‘- genannten Gemeinschaften wie in der Priesterbruderschaft St. Petrus und anderen mit der Konzilskirche verbundenen Gemeinschaften gibt es so gut wie keine gültig geweihten Kleriker. Was die Priesterbruderschaft St. Pius X. betrifft, so wird sich zeigen, ob sie ungültige Weihen durch die Konzilskirche zulässt.
Mit der Abschaffung des Messopfers hat Satan das erreicht, was Dom Prosper Guéranger schon im Jahr 1884 befürchtet hat.
Die Ersetzung des Messopfers durch die Montinische Kainsmesse
Die neu geschaffene ‚Messe‘ durch Montini steht nicht in der Tradition des Opfers von Abel, wie es in der heiligen Messe in der Bitte um Annahme des Opfers heißt: „Schaue huldvoll darauf nieder mit gnädigem und mildem Angesicht und nimm es wohlgefällig an, wie Du einst mit Wohlgefallen aufgenommen hast die Gaben Abels, Deines gerechten Dieners, …“ Das Opfer Abels entsprach dem wahren Glauben und bedeutet nach Dom Guéranger das Opfer am Kreuz. Das Opfer Kains dagegen ging aus seinen irdischen Gesinnungen hervorging und wurde deshalb nicht von Gott angenommen.
Wie wir wissen, steht die ‚Messe‘ der Neuen Kirche nicht in der Tradition des Opfers von Abel, sondern in der des Kain. Das wird dadurch angedeutet, dass er sein Opfer „von den Früchten der Erde“ bringt. Deutlicher hätte es nicht ausgedrückt werden können, dass die Opferung ersetzt ist durch die „Gabenbereitung“:
„Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit. Wir bringen dieses Brot vor dein Angesicht, damit es uns das Brot des Lebens werde. – Du schenkst uns den Wein, die Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit. Wir bringen diesen Kelch vor dein Angesicht, damit er uns der Kelch des Heiles werde.“
In der Kainsmesse werden Brot und Wein dargebracht als die „Frucht der Erde“ wie bei Kain. In der Heiligen Messe jedoch opfern wir „diese unbefleckte Opfergabe“ und den „Kelch des Heiles“, nämlich das makellose Opferlamm, Leib und Blut Unseres Herrn Jesus Christus, wie es vorbildlich bereits Abel getan hat, auf den im Kanon der Heiligen Messe direkt Bezug genommen wird.
Die neue ‚Messe‘ ist daher eine Kainsmesse, weil es sich um das Opfer des Kain handelt, ein ungesetzlicher Gottesdienst, ein Gräuel vor Gott. „Da sah der Herr auf Abel und sein Opfer, aber auf Kain und sein Opfer sah er nicht“ (1. Mos. 4, 4 – 5).
Nicht erst die Tanzveranstaltungen, Festessen und andere Gräuel in der Kainsmesse führen zur Profanierung der Kirchen, auch wenn diese Gräuel verabscheuungswürdig sind. Alle Kirchen, in denen die Kainsmesse abgehalten wird, sind bereits durch sie profaniert. Denn bei diesen ‚Gottesdiensten‘ handelt es sich in den Augen Gottes um ein Gräuel der Verwüstung.
Kardinal Billot schreibt:
„Das immerwährende Opfer, um das es hier geht, ist das Opfer des Neuen Bundes.“
Doch, so fragt er, was wird in der Endzeit der Gräuel der Verwüstung sein? Seine Antwort:
„Es muss also irgendeine monströse Idolatrie sein, ein Götzendienst, der in unseren Gotteshäusern aufgerichtet wird, die damit zu Tempeln des ‚Gottes der Humanität‘, des ‚Gottes der Vernunft‘, des innerweltlichen ‚Gottes‘ umfunktioniert werden, der nun, nach so vielen Anstrengungen des freien Denkens, endlich triumphiert über den transzendenten Gott der Offenbarung: irgendein luziferisches Geheimnis ausgebrütet in den finsteren Konventen der Freimaurer und eingeführt in aller Öffentlichkeit an der Stelle und am Ort der umgestürzten (oder verdeckten) Tabernakeln, irgendeine obskure Anbetung, bestimmt für Idole aus Fleisch und Blut, wie es schon einmal in der Französischen Revolution geschehen ist … oder irgend etwas ähnliches.“ (Quelle: Gräuel der Verwüstung im neuen Bund)
Das ist der Ritus der Neuen Messe, die Kainsmesse, die in den neuen Tempeln des ‚Gottes der Humanität‘ stattfindet. Kardinal Billot hatte es vorausgeahnt, als er fragte: Doch was steht uns noch bevor?
„Welches neue Ungeheuer des Götzendienstes wird sich in unseren Tempeln breit machen, die zu Tempeln des Gottes Menschheit, des Gottes Vernunft, des der Welt inne wohnenden Gottes geworden sind, und am Ende nach all den Bemühungen des Freidenkertums über den weltjenseitigen Gott der christlichen Offenbarung triumphieren?“ („La Parousie“ [„Die Parusie“], S. 122-124, Ed. Beauchesne). (Quelle: Gabenbereitung statt Opferung)
Doch nicht nur die Abschaffung des Messopfers und Ersetzung durch die Kainsmesse, die die Selbstvergötterung des Menschen im Namen der Humanität in sich trägt, hat das Ungeheuer des Götzendienstes und der Paganisierung des ‚Gottesdienstes‘ ermöglicht. Weil mit der Kainsmesse das Opfer der Messe weltweit (bis auf einige wenige Ausnahmen) ausgelöscht wurde, ist der Weg bereitet zurück in den unerlösten Zustand, in das Heidentum, wie es vor Christi Geburt weltweit bestand.
Satan wird alle Mittel einsetzen, das Opfer der Messe auszulöschen
Dom Prosper Guéranger hat in seinem Werk „Erklärung der Gebete und Zeremonien der heiligen Messe‘ (1884) darauf aufmerksam gemacht, was es heißt, dass das Messopfer einmal aufhören sollte:
Die Heilige Kirche beruft alle ihre Glieder zur Teilnahme an dem großen Opfer; und wenn es möglich wäre, dass das Messopfer einmal zu Ende ginge, dass es der Flamme gleich, die keine Nahrung mehr findet, erlösche, dann würden wir sofort aufs Neue in jenen unwürdigen Zustand zurücksinken, in welchem sich die mit dem Götzendienst befleckten Völker befanden. Darauf wird auch das Streben des Antichrist gerichtet sein: Er wird alle Mittel anwenden, um die Darbringung des heiligen Messopfers zu verhindern, damit dies mächtige Gegengewicht gegen seine Herrschaft in Wegfall komme und Gott die Schöpfung vernichte; denn es ist dann kein Grund mehr vorhanden, dieselbe bestehen zu lassen.
Wir erfahren diese Tatsache seit dem Bestehen des Protestantismus, der die Messe abgeschafft hat. Seit dieser Zeit hat die Kraft im Schoß der Gesellschaften eine bedeutende Abnahme erlitten. Ein gesellschaftlicher Kampf hat sich erhoben, der trostlose Zustände im Gefolge hat, und dessen letzte Wurzel darin zu suchen ist, dass das heilige Messopfer nicht mehr in der gleichen Ausdehnung dargebracht wird.
Das ist der Anfang dessen, was geschehen wird, wenn der über die ganze Erde entfesselte Teufel und seine Anhänger Verwirrung und Trostlosigkeit verbreiten: wie dies Daniel vorher verkündigt hat. Es wird die Weihen verhindern, die Priester aussterben lassen, und so der Darbringung des großen Opfers immer enge Grenzen ziehen. Dann aber kommen die Tage des Unglücks. (S. 135 – S. 136)
Die Folgen dieser katastrophalen Entwicklung
Die Folgen dieser Entwicklung sind kaum auszumalen. Weiter unten werden einige Beispiele für das nicht mehr abwendbare Schicksal der Menschheit aufgeführt werden. Dabei darf nicht übersehen werden, dass diese Entwicklung erst seit einigen Jahren angefangen und ihren Höhepunkt noch lange nicht erreicht hat. Was wir heute sehen und miterleben, wird für zukünftige Generationen zu noch extremeren Verhältnissen führen, die sich auszeichnen durch ein entsetzliches, entmenschlichtes Barbarentum, hervorgerufen durch ein modernes Heidentum.
Wir leben heute in einer Welt, die Unkeuschheit, Unreinheit, Unanständigkeit und Perversität belohnt und feiert.
Inzwischen kann man zahllose herzzerreißende Zeugenaussagen von jungen Menschen lesen, die sich nach ihrer Geschlechtsumwandlung nun wirklich „im falschen Körper gefangen“ fühlen.
Doch genau diese verheerende Transgender-Agenda wird inzwischen staatlich gefördert und von einem Lobbyisten-Netzwerk propagiert. Laut EU-Kommission unterstützt die EU Transgender Europe, die International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA) und die International Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer Youth and Student Organisation (IGLYO).
Das Wesen des modernen Heidentums – Ebenfalls Grausamkeit, Unzucht und Monstrositäten der Unmoral
Mit dem Aufkommen des Protestantismus, der das Messopfer abgeschafft hat, erfahren wir die Tatsache, dass ein neues modernes Heidentum in die christliche Welt sich eingenistet hat und dabei ist, die Obermacht über das Christentum zu erzielen. Wir müssen erkennen, dass das Heidentum nicht gestorben ist und auch nicht stirbt, sondern im Gegenteil in seiner modernen Form sein teuflisches Haupt erhoben hat. Je mehr das Messopfer weltweit abnimmt, desto mächtiger wird das moderne Heidentum. Es verfällt zwar noch nicht dem grauenhaften Wahn des alten Heidentums, weil die über 1900-jährige Geschichte des Christentums noch zu tiefe Spuren in den christlichen Gesellschaften und in der Menschheit hinterlassen hat.
Aber das moderne Heidentum ist mächtig genug geworden, um dank der Konzilskirche das Christentum immer mehr zurückzudrängen. Noch treten die letzten Konsequenzen des modernen Heidentums unter uns nicht offen zu Tage, aber wir können bereits erkennen, in welche Richtung sich das moderne Heidentum in den ehemals christlichen Ländern in ihrer Barbarei, Grausamkeit und widernatürlichen Lastern entwickelt.
Zunächst hat das Aufkommen des modernen Heidentums an die Stelle antiker Personifikationen wie die Göttergestalten Abstraktionen wie die Natur gesetzt. Der Pantheismus war eine dieser Abstraktionen. Die nächste Phase ließ nicht lange auf sich warten: Ihr werdet sein wie Gott – die Vergötterung der Menschheit. Der Kultus der Humanität wurde in die christliche Gesellschaft implementiert und dank Hegel sollte der „Gott-Staat“ die Kirche der Zukunft sein. Daraus folgt unabwendbar der Umschlag der Humanität in Barbarei, der Staat wird zum Krieg aller gegen alle.
Die nächste Phase des modernen Heidentums zeigt sich heute in der Weise, dass der Mensch in seiner Würde ersetzt wird durch die Natur. Die Natur erscheint als Gottheit mehr wert zu sein als der Mensch, so dass der Mensch als Gottes Ebenbild und Schöpfung nunmehr als ein überflüssiges, der Natur schädliches Wesen gilt, das keine Daseinsberechtigung auf der Erde mehr hat.
Daher geht das Bestreben sogenannter selbsternannter Eliten dahin, die Menschheit mit allen verfügbaren und noch zu erfindenden perversen Mitteln zu dezimieren.
Wir müssen bei der Abhandlung des modernen Heidentums und des neuerlichen Barbarentums immer im Hinterkopf behalten, dass der Grund für diese dramatische Entwicklung darin besteht, dass die Synagoge Satans, gemeint ist die Konzilskirche unter den Gegenpäpsten Montini, Wojtyla, Ratzinger, Bergoglio und Prevost dafür gesorgt haben, dass in Ersetzung der katholischen Kirche durch ihre Antikirche das Messopfer in ihrer Afterkirche abgeschafft wurde.
Wir haben es hier, wie Dom Prosper Guéranger schreibt, mit dem Anfang dessen zu tun, „was geschehen wird, wenn der über die ganze Erde entfesselte Teufel und seine Anhänger Verwirrung und Trostlosigkeit verbreiten: wie dies Daniel vorher verkündigt hat. Es wird die Weihen verhindern, die Priester aussterben lassen, und so der Darbringung des großen Opfers immer enge Grenzen ziehen. Dann aber kommen die Tage des Unglücks.“
Mit der Abschaffung des Messopfers und der Ungültigkeit der Weihen haben die Tage des Unglücks begonnen.
Rückfall in ein Heidentum, das das alte Heidentum in ihren gräulichen Lastern bei weitem übertrifft
Wie bei der Entstehung des alten Heidentums die Menschheit nirgendwo von der Verehrung des einen Gottes unmittelbar zur Verehrung der Naturkräfte und Naturerscheinungen überging, so gingen auch bei der Entstehung des modernen Heidentums die christlichen Gesellschaften nicht von der Verehrung des einen trinitarischen Gottes unmittelbar zur Verehrung der Natur über. Der Rückfall in das Heidentum war schleichend. Das Räuberkonzil unter Montini hat die Rückkehr des Heidentums beschleunigt und erst in erschreckendem Maße in großem Stil ermöglicht.
In erschreckendem Maße auch deshalb, weil das moderne Heidentum in seiner noch nicht abgeschlossenen Entwicklung das alte Heidentum in ihren gräulichen Lastern noch bei weitem übertreffen wird.
Sehen wir uns einige grauenvolle Laster an, ohne sie in allen Einzelheiten zu beschreiben.
Die gräulichen Laster der Sodomiten- und LGBTQ+ -Bewegung
Eine der ungeheuerlichen Monstrositäten der Unmoral findet bei den alljährlichen Aufmärschen statt, bei denen sich die Sodomiten und transsexuellen Gestalten mit ihren Perversitäten in aller Öffentlichkeit exhibitionieren.
Dass praktizierte Sodomie sowohl im Judentum als auch in christlichen Gesellschaften stattfand, war ein Kennzeichen des Abfalls von Gottes Gebot. Im Christentum wurde das Laster von der katholischen Kirche geahndet, die Übeltäter bestraft und so das Laster bis auf wenige Ausnahmen auch erfolgreich ausgerottet.
Das hinderte den Antipapst ‚Franziskus‘ nicht, im Januar des Jahres 2023 die Gesetze in über 70 Ländern, in denen Homosexualität noch kriminalisiert wird, zu verurteilen. Er rief andere religiöse Führer weltweit dazu auf, es ihm gleichzutun. Dabei ist das Laster der Sodomie (Homosexualität) in der Heiligen Schrift als eines der vier Sünden beschrieben, die zum Himmel um Rache schreien.
Siehe die Beiträge:
- Die Stellung der Kirche zur Sodomie
- Die Kirche im Kampf gegen die Sodomie
- Was Papst Pius V. über dieSodomie sagt
Heute jedoch wird dieses zum Himmel schreiende Laster nicht nur von den säkularisierten Staaten gefördert und die Gegner der Förderung dieses Lasters kriminalisiert, sondern auch von der Konzilskirche unter dem Mantel der Barmherzigkeit gefördert.
Damit reiht sie sich ein in die Organisationen, die das neue Heidentum mit dieser himmelschreienden Seuche fördert; denn im antiken Heidentum, wie z. B. im griechischen wie im römischen Heidentum, war diese Seuche allgegenwärtig. Deshalb hatte Kaiser Augustus an die Römer appelliert, dieses Verhalten zu unterbinden, weil die Fortpflanzung (Erhalt der römischen Bürgerschaft) nicht mehr gewährleistet war und so die Bevölkerungsentwicklung in gefährlichem Maße dadurch litt.
Siehe den Beitrag:
Genau diesen Zustand können wir auch heute sehen, nur werden heute Tötung von Kindern und sodomitische Handlungen bis zum Exzess gefördert, statt sie mit Verboten zu belegen. Doch im modernen Heidentum sehen wir darüber hinaus Entwicklungen, die sich die Menschen im alten Heidentum nicht vorstellen konnten.
Die Opferung der Kinder durch Tötung im Mutterleib und durch die Transgender-Bewegung
Abtreibung war im Jahr 2025 weltweit die häufigste Todesursache; schätzungsweise 73 Millionen ungeborene Babys wurden getötet, was alle anderen gemeldeten Todesursachen bei weitem übertrifft.
In Deutschland hat es seit der Indikationslösung für Abtreibung vor 50 Jahren über 6,5 Millionen Morde an ungeborenen unschuldigen und hilflosen Menschlein gegeben. Hinzu kommen die nicht zu zählenden Opfer, denen durch chemische und physikalische Mittel (Verhütungsmittel) das Leben nicht gewünscht wurde. Die sexuelle Gier und sittliche Verwahrlosung führte zu diesem traurigen Ergebnis.
Am 12. Februar 1976 beschloss der Deutscher Bundestag nach dem Karlsruher Urteil von 1975 eine Neufassung des Paragraphen 218. Mit der sogenannten Indikationslösung blieben Abtreibungen zwar grundsätzlich verboten, sollten aber bei bestimmten medizinischen, ethischen oder sozialen Indikationen straffrei bleiben.
Wer heute die Abtreibung befürwortet, aber die illegale Einwanderung von Muslimen kritisiert, sollte bedenken, dass diese verbrecherische Regelung der Straffreiheit der Abtreibung eben auch dazu geführt hat, dass uns heute der Nachwuchs fehlt. Wie viele Talente konnten nicht aufwachsen, weil das moderne Heidentum in Gestalt der Sozialisten und Ökosozialisten Überhand genommen hat.
Die Lehre der Kirche durch Papst Pius XI.
Papst Pius XI. hat in seiner Enzyklika „Casti connubii“ über das Gut des Kindes Folgendes geschrieben:
Die erste Stelle unter den Gütern der Ehe nimmt also das Kind ein. In der Tat, so hat es der Schöpfer der Menschheit, der sich in seiner Güte zur Weitergabe des Lebens der Menschen als seiner Gehilfen bedienen wollte, selbst gelehrt, indem er im Paradies bei der Einsetzung der Ehe zu den Stammeltern, und durch sie zu allen künftigen Gatten, sprach: Wachset und mehret euch und erfüllet die Erde. (Gen. 1,28)
Dasselbe entnimmt der heilige Augustinus sehr ansprechend den Worten des heiligen Apostels Paulus an Timotheus (1. Tim. V 14), wenn er schreibt: „Dass die Ehe geschlossen wird, um neues Leben zu wecken, dafür ist das Wort des Apostels Zeuge: Ich will, dass die noch Jugendlichen heiraten. Und als ob ihm jemand entgegenhielte: warum denn?, fügte er sogleich bei: Um Kindern das Leben zu geben, um Familienmütter zu sein. (Augustinus, De bono coniugali XXIV 32. PL 40, 394)
Und etwas später schreibt der Papst in Bezug auf das Gut des Kindes:
Das erste der Güter der Ehe „ist das Kind. Viele gehen so weit, die Nachkommenschaft eine beschwerliche Ehelast zu nennen und den Rat zu geben, die Eheleute sollten das Kind nicht durch ehrbare Enthaltsamkeit (die mit beiderseitigem Einverständnis auch in der Ehe erlaubt ist), sondern durch Verkehrung des natürlichen Aktes fernhalten. Solche verbrecherische Freiheit nehmen einige für sich in Anspruch, weil sie aus Widerwillen gegen den Kindersegen die Last vermeiden, aber trotzdem die Lust genießen wollen; andere, weil sie angeblich keine Enthaltsamkeit beobachten, aber auch nicht den Kindersegen zulassen können, da es ihre persönlichen Verhältnisse oder die der Mutter oder die schwierige Vermögenslage nicht gestatten.
Aber es gibt keinen auch noch so schwerwiegenden Grund, der etwas innerlich Naturwidriges zu etwas Naturgemäßem und sittlich Gutem machen könnte. Da nun aber der eheliche Akt seiner Natur nach zur Weckung neuen Lebens bestimmt ist, so handeln jene, die ihn bei seinem Vollzug absichtlich seiner natürlichen Kraft berauben, naturwidrig und tun etwas Schimpfliches und innerlich Unsittliches.“
Der heilige Augustinus machte bereits darauf aufmerksam, als er schrieb: „Unerlaubt und unsittlich ist der eheliche Verkehr selbst mit der rechtmäßigen Gattin, wenn dabei die Weckung neuen Lebens verhütet wird. Das hat Onan, des Judas Sohn, getan, und darum hat ihn Gott getötet.“ (Augustinus, De coniugiis adulterinis 2,12. PL 40, 479; vgl. Gen. 38, 8-10…)
Die Tötung des Kindes im Mutterschoß als ‚Menschenrecht‘
Papst Pius XI. schreibt weiter in seiner Enzyklika:
Aber noch ein anderes schweres Vergehen, ehrwürdige Brüder, ist zu erwähnen, welches das Leben des Kindes im Mutterschoße bedroht.“ Es ist die mit den Namen „medizinische“, „soziale“ und „eugenische Indikation“ bezeichneten Tötungen. Doch, so fragt der Papst, „was für ein Grund vermöchte jemals auszureichen, um die direkte Tötung eines Unschuldigen zu rechtfertigen?“ „Ein ‚Notstandsrecht‘, das bis zur direkten Tötung eines Schuldlosen reichte, gibt es nicht.“
Inzwischen haben sich die Strafgesetze bezüglich der Tötung der Ungeborenen in den ehemals christlichen Ländern grundlegend geändert. Abtreibung, das heißt die Ermordung der Babys im Mutterleib, ist nicht nur straffrei, in manchen Ländern sogar bis zur Geburt des Kindes, sondern sie wird noch durch den gottlosen Staat und durch gottlose Parteien zusätzlich begünstigt, indem straffrei Werbung für die Abtreibung gemacht werden darf.
Der Verrat der ‚C’DU und ‚C’SU
Doch sehen wir das moderne Heidentum nicht nur in Gestalt der Kommunisten, Sozialisten und Ökosozialisten, die berüchtigt sind für ihre generelle Menschenverachtung wie im Besonderen der Verachtung der Ungeborenen, sondern auch die sich des ‚C‘ in ihrem Parteinamen rühmenden Parteien mutierten zu Anhängern des modernen Heidentums.
So zahlte die ‚C’DU an die weltweit größte Abtreibungs-Organisation ‚International Planned Parenthood Federation‘ (IPPF) Millionen Euro. Im Haushalt von 2026 sind für diese Verbrecher-Organisation 14,4 Millionen Euro vorgesehen. Von 2022 bis 2025 flossen insgesamt 63 Millionen Euro an die Abtreibungs-NGO, wie nach einer Anfrage der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch bekannt wurde.
Das EU-Parlament hat mit Stimmen der Unionsparteien eine Resolution beschlossen, die den Zugang zu legalen Abtreibungen als Menschenrecht bezeichnet.
16 EU-Abgeordnete der CDU und ein Vertreter der CSU stimmten dafür, ein weiterer Christdemokrat enthielt sich. Insgesamt stimmten 340 EU-Abgeordnete der Resolution zu, einschließlich der Mehrheit der Schwesterparteien der Union in der EVP.
Im Wortlaut des EU-Parlaments heißt es, dass der Zugang zu „sexueller und reproduktiver Gesundheit, einschließlich sicherer und legaler Abtreibungen, ein grundlegendes Menschenrecht“ sei, das „weltweit“ geachtet werden müsse.
Kinder zu Tode transsexuell machen
Ein weiterer Hinweis auf die Auswirkungen, die das fehlende Messopfer mit sich bringt, ist die Transgender-Praxis. Zwar gibt es in einigen heidnischen Religionen wie damals so noch heute im Hinduismus Transsexuelle, die religiös eingeordnet werden, doch zeigt die extreme Propagierung der Transgender-Ideologie und der Missbrauch an Kindern durch diese Ideologie eine neue Art des Heidentums, die im alten Heidentum in dieser Weise nicht zu finden ist.
Es gibt keine gesellschaftliche Kraft, die dem Transgender-Wahnsinn Einhalt gebieten kann. Im Gegenteil, selbst die verschiedenen sich christlich nennenden Kirchen unterstützen den Wahnsinn und fördern ihn. Wir sehen in dieser Unterstützung, dass sie alle den christlichen Glauben verloren haben – falls sie jemals ihn besessen haben sollten – aber auch ihren Verstand, genau wie die „Transmenschen“ selber.
Doch die Kinder werden einer Gehirnwäsche unterzogen, indem ihnen bereits in der Kita und in der Grundschule das „Transsein“ schmackhaft gemacht wird. Die Folge der Förderung dieses perversen Seins führt zu psychischen Erkrankungen der Opfer, die im schlimmsten Fall Selbstmord und Massenmorde durch Amoklauf zur Folge haben.
Transgenderismus basiert auf der Häresie des Gnostizismus
Manche Gnostiker waren in der Antike Heiden, viele andere jedoch verbanden ihr heidnisches Glaubensbekenntnis mit dem Christentum.
Die Gnostiker glaubten, die meisten Menschen besäßen einen „göttlichen Funken“, einen Teil des wahren Gottes, in sich. Dieser Funke sei jedoch in einem vergänglichen Körper gefangen, was nur wenige erkennen und weshalb sie in Unwissenheit und Anhänglichkeit an die materielle Welt lebten. Erlösung könne der Mensch jedoch erlangen, indem er geheimes Wissen über sein wahres Selbst erlangt und schließlich im Tod das Gefängnis des Körpers verlässt.
Gnostiker stimmten daher darin überein, dass das, was man denkt und fühlt, realer und wichtiger ist als der materielle Körper und bestimmt, was „real“ ist.
Im modernen Heidentum unserer Zeit finden wir den Gnostizismus wieder, da auch heute behauptet wird, dass das, was man denkt und fühlt, realer und wichtiger sei als die biologische Realität.
Siehe dazu auch die Beiträge:
- Die Ideologie des Transgenderismus und ihre katastrophalen Auswirkungen
- Die Transgender-Revolution
- Okkulter Ursprung der Transgender-Ideologie
- Die Bedrohung durch den Transgender-Wahn
Die Sekte des Zweiten Vatikanischen Konzils unterstützt den Trans-Wahnsinn
Jorge Bergoglio mit seinem Künstlernamen ‚Franziskus‘ begann die uneingeschränkte Förderung der Perversion der Sodomiten und Transgender-Gestalten. Jetzt führt Robert Prevost mit seinem Künstlernamen ‚Leo XIV.‘ sein Erbe fort. Prevost hat nichts von dem widerrufen, was sein Vorgänger in der Sekte des Zweiten Vatikanischen Konzils begonnen hat. Um alle daran zu erinnern, wie schlimm Bergoglio wirklich war, muss man nur den folgenden Text von GLAAD kennen:
Der Vatikan hat umfassende neue Richtlinien angekündigt, die Transgender-Personen im sakramentalen Leben der Kirche willkommen heißen und damit den pastoralen Fokus von Papst Franziskus auf LGBTQ-Personen weiter widerspiegeln.
Im Oktober unterzeichnete Kardinal Víctor Manuel Fernández mit Zustimmung von Papst Franziskus eine Erklärung, in der bestätigt wird, dass Transgender-Personen getauft werden, offizielle Paten werden und als Trauzeugen in der katholischen Kirche fungieren können. Diese Erklärung wurde diese Woche vom Dikasterium für die Glaubenslehre des Vatikans veröffentlicht und kann hier eingesehen werden. Allein im letzten Jahr hat der Papst viele Schritte zur Einbeziehung der LGBTQ+-Gemeinschaft unternommen, im Gegensatz zur katholischen Gemeinschaft in den USA, die solche Fortschritte kontinuierlich abgelehnt hat.
Die Antwort erfolgte als Ergebnis einer sogenannten katholischen Dubia zu diesem Thema, einer Frage, die dem Papst und der zuständigen Vatikanbehörde vorgelegt wurde, um eine klare „Ja“- oder „Nein“-Antwort zu erhalten und damit strittige Fragen der katholischen Lehre und Praxis zu klären.
Sarah Kate Ellis, Präsidentin und CEO von GLAAD, brachte die Unterstützung von GLAAD für solche integrativen Schritte zum Ausdruck: „Die jüngste Bekräftigung von Papst Franziskus gegenüber LGBTQ-Personen sendet eine unmissverständliche Botschaft an politische und kulturelle Führer auf der ganzen Welt, ihre Verfolgung und Ausgrenzung von Transgender-Personen zu beenden. Papst Franziskus baut weiterhin Barrieren ab, die LGBTQ-Katholiken von der uneingeschränkten Teilnahme als Mitglieder der römisch-katholischen Kirche abgehalten haben, und fordert stattdessen die führenden Politiker weltweit auf, einen Raum zu schaffen, in dem LGBTQ-Personen willkommen sind.“ (Quelle: https://glaad.org/pope-francis-calls-for-the-inclusion-of-trans-people-in-catholic-practices/)
‚CDU‘ stimmt im EU-Parlament für Anerkennung von Transfrauen als Frauen
Die Union hat im EU-Parlament nahezu geschlossen einer Resolution zugestimmt, die eine feministische, „gender-transformative“ Außenpolitik fordert. Gleichzeitig wird die „volle und uneingeschränkte Anerkennung von Transfrauen als Frauen“ gefordert.
Der Beschluss wurde mit 340 Stimmen gegen 141 Gegenstimmen angenommen. Dagegen votierten geschlossen die Abgeordneten der AfD.
Siehe den Beitrag:
War es im alten phönizisch-kanaanäischen Heidentum der Moloch, dem die Kinder geopfert wurden, so finden wir im modernen Heidentum die Götzen in den sexuell Perversen und Transgender-Gestalten wie den Drag Queens, die dem Moloch gleichen, der die Kinder frisst.
Wir wissen, dass die Götzen im Altertum böse Geister, Dämonen sind. Wir sehen heute die Dämonen in den Transgender-Gestalten wie den Drag Queens, weil sie sich bereits durch ihr teuflisches Aussehen den Dämonen ähnlich machen.
Wir hatten bereits berichtet, wie eine selbsternannte „Dämonenkönigin“ mit blauer Farbe bedeckt und in ein Dämonenoutfit gekleidet eine bizarre Darbietung für eine Gruppe von Kleinkindern auf einer Bühne aufführt.
Auch hatten wir in demselben Beitrag berichtet, dass zwischen den Drag Queens und dem Satanic Temple enge personelle und organisatorische Verbindungen bestehen. Dort fühlen sie sich in ihrer selbsterwählten Andersartigkeit akzeptiert. Schließlich wird ihr Ideal des Zwittertums im Erscheinungsbild des Baphomet verkörpert, der mit männlichen und weiblichen Geschlechtsteilen dargestellt wird.
Der komplette Wahnsinn in der EU schreitet voran
Inzwischen hat das EU-Parlament sich offiziell der Ansicht angeschlossen, dass nicht nur Frauen schwanger werden können – sondern auch Männer und andere menschliche Gestalten aus den vielen Geschlechtern, die es geben soll. Auch die Fraktion der Christdemokraten, die EVP, bekannte sich zu dieser geistigen Idiotie.
Das Europäische Parlament lehnte eine ausdrückliche Bestätigung ab, dass nur biologische Frauen schwanger werden können. Wer daran zweifelt, dass Männer schwanger werden können, kann mit dem Gesetz in Konflikt kommen. (Quelle: Initiative Familien-Schutz)
Damit ist eine neue Stufe des Irrsinns und des Krieges gegen Gottes Schöpfung, gegen Natur und Biologie und gegen die gesunde Vernunft des Menschen erreicht. Naturrecht und fundamentale biologische Gesetze gelten nichts mehr.
Hier haben wir einen weiteren Beweis, dass das neue Heidentum das alte an Monstrosität überbietet.
Die Feuerbestattung und Kompostierung der Leichen
Die Beerdigung ist die ursprüngliche Art der Totenbestattung, wie in Gen. 3, 19 zu lesen ist. Die Christen übernahmen die jüdische Gewohnheit; die Erdbestattung gilt daher als ausschließliche christliche Sitte. Die Verbrennung ihrer Toten, wie dies die alten Römer taten, gilt als eine heidnische Sitte. Eine Synode von 785 (Synode Paderb., c. 7) verbot die Verbrennung der Toten sogar mit der Todesstrafe.
Erst im 18. Jahrhundert haben die Kirchen- und Christenfeinde, also die Vertreter des Laizismus, voran die Freimaurer und Sozialisten, im bewussten Gegensatz zur christlichen Sitte Propaganda für die Leichenverbrennung gemacht. Versuche zur Zeit der Französischen Revolution (1797) schlugen wie auch im 19. Jahrhundert in Deutschland fehl. Doch seit der Abhaltung des internationalen Freimaurer-Kongresses zu Neapel am 8. Dezember 1869, der bekannten Gegendemonstration gegen das Vatikanische Konzil unter Papst Pius IX., hatten die Freimaurer mehr Erfolg.
Die Propaganda der Verbrennung der Leichen durch Freimaurer und Sozialisten
Otto Schilling schreibt in seiner Moraltheologie, Bd. 2 (1928):
„Dort war nämlich die Verbrennung als eines der Mittel ausersehen worden, geeignet, die christliche Kultur zu bekämpfen, die Kultur zu säkularisieren und den Glauben an ein anderes Leben nach und nach zu erschüttern oder zurückzudrängen. Nunmehr hat die tendenziöse Bewegung zugunsten der Kremation in den Richtungen und Parteien ihre Träger, die unter jüdisch-freimaurerischem Einfluss stehen, es sind jene Kreise, die dank ihrem geistigen, vielfach auch wirklichen Zusammenschluss als Organisation der Welt im Sinne des heiligen Augustinus und als Hauptgegner des Königtums Christi und grundsätzliche Förderer der Verweltlichung des öffentlichen Lebens zu gelten haben; dass dabei Sozialisten und Kommunisten nicht zuletzt in Betracht kommen, ist eine bekannte Tatsache.“
In den Großstädten, den Zentren moderner Ungläubigkeit und Unsittlichkeit, errichtete man Krematorien. Feuerbestattungsvereine wurden gegründet; unermüdlich wurden die Vorzüge der Verbrennung verkündigt, „um das letzte christliche Gepräge des öffentlichen Lebens auszutilgen und die Geister vom Glauben an Jenseits und Auferstehung abzulenken“, wie Kardinal Faulhaber es ausdrückte. Inzwischen war die Zivilehe eingeführt und staatliche Schulen eingerichtet gegen die Konfessionsschulen.
Die katholische Kirche war immer gegen die Leichenverbrennung
Mit Recht hält die Kirche unter Ablehnung der schwer sündhaften und „barbarischen“ Leichenverbrennung an der Sitte der Beerdigung fest. Man muss bedenken, dass der Herr Jesus Christus mit seinem Begräbnis selbst die Sitte der Beerdigung geweiht hat. Daher kommt auch der eigentliche Hass der Kirchenfeinde. „Überdies ist es christlichem Empfinden zuwider, zu wissen oder gar dazu beizutragen, dass der Leib, das Geschöpf aus Gottes Hand und der frühere Tempel des Heiligen Geistes gewaltsam und ‚barbarisch‘ vernichtet werde. Vielmehr ist es christlichem Empfinden und Glauben entsprechend, dass der Leib als Same eines neuen und verklärten Leibes der Erde anvertraut wird, um der Auferweckung am jüngsten Tag zu harren (1. Kor. 15, 36 ff.)“ (Schilling, S. 392 – S. 394)
Entweihung und Beraubung der Gräber, Zerstreuen oder Missbrauch der Gebeine ist nach Auffassung des Alten Testaments ein heidnischer Gräuel (Jer. 8, 1 f.; Bar. 2, 24 f.). Noch verabscheuungswürdiger wird dieses heidnische Verbrechen im Lichte der christlichen Auffassung.
Da mit der Wahl Roncallis die Freimaurerei den Stuhl Petri übernahm, sie auf diese Weise in die katholische Kirche eindringen konnte, etablierte sie mit dem Montinischen Konzil nun auch eine neue Kirche. Kein Wunder also, dass das Verbot der Feuerbestattung auf dem Räuberkonzil 1963 aufgehoben wurde.
Inzwischen wurde auch die Methode der Re-Importierung der Asche zur legalen Norm. So lässt man den Toten in einem ausländischen Krematorium (Niederlande, Belgien, Schweiz) einäschern, vermischt die Asche mit etwas Erde und re-importiert sie deklariert als Kunstdünger. Mit Kunstdünger kann man dann machen, was man will.
Diese neuheidnische Perversion wird inzwischen noch überboten.
Leichen in Dünger verwandeln
Da ist der Schritt zur Kompostierung der Leiche nicht mehr weit. So heißt es in einer Ausgabe des Newsletters „Die Zukunft von allem“ vom 6. Februar 2026:
„Wie viele Friedhöfe in den USA stößt auch der Green-Wood Cemetery in Brooklyn an seine Kapazitätsgrenzen. Doch nun könnte eine Lösung gefunden worden sein: Mithilfe eines deutschen Unternehmers glauben die Friedhofsverantwortlichen, das Gelände gewinnbringend erweitern zu können, indem sie die Gräber Verstorbener in Gartenerde verwandeln. Diese Woche berichtet Tom Fairless über diese umweltfreundliche Alternative zu Erd- und Feuerbestattungen.“
Er schreibt: „Green-Wood plant, sein neues Programm mit rund 18 Kompostbehältern des Berliner Startups ‚Meine Erde‘ zu starten. Das Unternehmen nutzt ein Verfahren namens natürliche organische Reduktion, bei dem körpereigene Bakterien menschliches Gewebe zersetzen. Die Verstorbenen werden in verschlossene Behälter gelegt, die mit Klee, Heu und Stroh bedeckt sind und über eine Regulierung von Luftzirkulation, Temperatur und Feuchtigkeit verfügen.
Dann übernimmt die Natur ihren Lauf. Mikroben zersetzen alles außer den Knochen, die zu einem Kompostgemisch verarbeitet werden. Green-Wood plant, das nährstoffreiche Material zur Pflege von Bäumen und Wiesen sowie zur Steigerung des Unternehmenserfolgs zu nutzen.
In den USA haben 14 Bundesstaaten die Kompostierung menschlicher Überreste legalisiert, angefangen mit Washington im Jahr 2019. Parlamente von Deutschland über die Schweiz und Belgien bis hin zu Großbritannien erwägen dies.“
(Quelle: https://www.traditioninaction.org/Questions/Q-2/B999_M749_New.html)
Wir sehen hier, wie das neue Heidentum mit der Leichenverbrennung nicht nur das alte Heidentum kopiert, sondern mit der Kompostierung der Leichen das antike Heidentum noch weit übertrifft. Hier wird deutlich, dass die Natur als eine Gottheit angesehen wird, auch wenn dies nicht explizit gesagt. Die Würde des Menschen wird zugunsten der Würde der Bäume und Wiesen für nichtig erklärt.
Die Wiederkehr des Kannibalismus
Der Kannibalismus ist auch in Deutschland straffrei. Es ist also jedem erlaubt, seinen Artgenossen zu essen. Der Kannibale darf sein Opfer nur nicht vorher töten. Ansonsten ist der Verzehr von Menschenfleisch nicht verboten. Inzwischen ist auch der Kannibalismus kein Tabuthema mehr.
In dem Beitrag „Warum Insekten als Nahrung?“ sind wir auch auf den Kannibalismus eingegangen, indem – durch Hollywood-Filme als „Vorausschauende Programmierung“ gesellschaftsfähig gemacht – mit Hilfe der Einführung der Insektennahrung Menschenfleisch als ’normale‘ Nahrung dienen soll – entgegen der natürlichen Abneigung des Menschen gegen Menschenfleisch.
Wo der Mensch im modernen Heidentum seine Würde verliert, da wird auch der Kannibalismus in der Gesellschaft nicht nur akzeptiert, sondern auch praktiziert.
Wir schrieben damals, dass das neue Heidentum seine Höchstformen an Perversität noch nicht erreicht hat.
Wir werden uns noch wundern, was das neue Heidentum an weiteren Perversitäten hervorbringen wird.
Doch nicht alle Perversitäten stammen aus der Hölle; manche entspringen auch aus den Köpfen der Perversen selber.
Die Umkehrung aller christlichen Werte im modernen Heidentum
Die Beispiele, die wir angeführt haben, beweisen, dass die christlichen Werte ersetzt werden durch offenkundige heidnische Laster. Das Gute wird böse genannt, das Böse dagegen gut.
Was wird aus den ehemals christlichen Völkern werden, wenn in diesen Staaten die sexuelle Perversion per Gesetz Standard geworden ist? Schon jetzt wird die natürliche gottgegebene Moral abgelehnt, die widernatürliche Praxis dagegen zur allgemeinen Norm erhoben.
In der Heiligen Schrift finden wir Beispiele für das widernatürliche Verhalten von Völkern, wie der Kanaaniter, Gabaoniter und Sodoma und Ghomorra, die von Gott wegen Unzucht gestraft wurden.
Siehe den Beitrag:
Wie wird die Vernichtung der sodomitischen Völker heute aussehen? Wird es der Islam sein, den die neuen Heiden tüchtig fördern in der Weise, wie es heißt: Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber?
Schon der hl. Paulus prophezeite, dass Gott den neuen Heiden einen starken Irrwahn schicken wird, damit sie der Lüge Glauben schenken. (2. Thess. 2, 3ff.)
Und noch eins: Wenn einmal „das Geheimnis der Gesetzlosigkeit am Werke ist“, also die Menschen sich um Gott und sein Gesetz nicht mehr kümmern, naht die Zeit des Antichristen.
Bildquellen
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