Historie

Freimaurer übernahmen den Stuhl Petri 1958

Die Freimaurer übernahmen den Stuhl Petri 1958 mit der Papstwahl von Angelo Roncalli

Bis zum Zeitpunkt der Papstwahl von Roncalli im Jahr 1958 hatten die Freimaurer die Kirche schon mächtig unterwandert, um die katholische Kirche zum geeigneten Augenblick feindlich zu übernehmen. Sie hatten bereits deutlich gesagt, daß nach dem Tode von Pius XII. Angelo Roncalli der nachfolgende Papst sein werde. Dann kam für sie tatsächlich der heiß ersehnte Augenblick: Die Freimaurer übernahmen den Stuhl Petri 1958 mit der Papstwahl von Angelo Roncalli. Im folgenden versuchen wir, weitere Beweise für diesen Tatbestand zu geben. Doch zunächst geben wir einen kurzen Überblick über die päpstlichen Verlautbarungen bezüglich der Freimaurerei.

Alle Päpste haben die Freimaurerei streng verurteilt

Bis zum Zeitpunkt der Wahl von Angelo Roncalli im Konklave haben alle Päpste die Freimaurerei durchgreifend verurteilt, wie sie einzigartig in der Geschichte der kirchlichen Gesetzgebung besteht. Pater E. Cahill SJ schreibt in seinem Buch „Die Freimaurerei und die anti-christliche Bewegung“:

„In den letzten zwei Jahrhunderten wurde die Freimaurerei von mindestens zehn verschiedenen Päpsten ausdrücklich verurteilt und von fast jedem Pontifex, der auf dem Stuhl des heiligen Petrus saß, direkt oder indirekt verurteilt. Die Päpste werfen den Freimaurern okkulte kriminelle Aktivitäten vor, „schändliche Taten“, die unter der direkten Inspiration des Teufels begangen wurden, wenn nicht sogar die Anbetung Satans selbst (eine Anklage, die in einigen päpstlichen Dokumenten angedeutet wird), sowie Schande, Gotteslästerung, Sakrileg und die abscheulichsten Ketzereien früherer Zeiten;

mit der systematischen Praxis des Mordes; mit Staatsverrat; mit anarchischen und revolutionären Prinzipien und mit der Begünstigung und Förderung dessen, was man heute als Bolschewismus bezeichnet; mit der Verderbnis und Pervertierung des Geistes der Jugend; mit der schändlichen Heuchelei und Lüge, mit der die Freimaurer versuchen, ihre Bosheit unter einem Mantel der Redlichkeit und Ehrbarkeit zu verbergen, während sie in Wirklichkeit eine ‚Synagoge Satans‘ sind, deren unmittelbares Ziel und Gegenstand die vollständige Zerstörung des Christentums und die allgemeine Wiederherstellung des Heidentums in einer Form ist, die erniedrigter und unnatürlicher ist, als die Welt bisher gekannt hat.“

Aussagen von Päpsten über die Gefährlichkeit der Freimaurerei

Pius IX. erneuerte feierlich die Verurteilungen und Zensuren, die seine Vorgänger ausgesprochen hatten, und ermahnte mit ernsten Worten, daß die Freimaurer „Wölfe im Schafspelz sind, die auf die Zerstörung der Herde aus sind“. Er befahl ausdrücklich, keinen Umgang mit ihnen zu pflegen, „nicht einmal den gewöhnlichen Gruß zu geben“. In einem Brief an den Erzbischof von Paris, Darboy, spricht er unumwunden von der „Synagoge Satans, deren Ziel es ist, die Kirche Christi, wenn möglich, vom Angesicht des Universums zu tilgen“.

Leo XIII. schließt in die Verurteilung der Freimaurerei alle ein, die dieser Sekte anhängen. Auch diejenigen sind mitschuldig, die nicht selber aktiv an Verbrechen der Freimaurerei beteiligt sind. „Die Religion und die Kirche, die Gott selbst gegründet hat, zerstören zu wollen und nach achtzehn Jahrhunderten die Sitten und Gebräuche der Heiden zurückbringen“, ist nach Ansicht dieses Papstes „eine dreiste Unverschämtheit.“

Das Kirchenrecht von 1917 über die Exkommunikation der Freimaurer

Im Codex Iuris Canonici, den Papst Benedikt XV. im Jahr 1917 herausgab, wurden die früheren Anordnungen der Päpste bestätigt. Alle, die sich in eine der Freimaurer-Sekten einschreiben, ziehen sich allein durch diese Tatsache die Strafe der Exkommunikation auf sich. Damit ist die Gesamtheit der Freimaurer-Sekten unterschiedlos verurteilt. Die geschichtlichen Ereignisse seit Gründung der Freimaurerei im Jahr 1717 zeigen ihren systematischen Krieg gegen die Religion, die katholische Kirche und die christliche Moral. Die von ihnen hervorgerufenen Revolutionen bestätigen nur die päpstlichen Feststellungen über die Gefährlichkeit der Freimaurerei.

Damit sind auch für jeden Katholiken die päpstlichen Verurteilungen der Freimaurerei autoritativ und endgültig.

Aussagen von Freimaurern über ihr Ziel der Übernahme des Hl. Stuhles

Daß die päpstlichen Aussagen der Realität entsprechen, beweisen Aussagen der Freimaurer selbst. So schreibt z. B. die freimaurerischen Zeitschrift „Rivista Massoneria Italiana“, das Organ der italienischen Großloge im Jahr 1886, daß als Etappe zur Verbrüderung der Völker die Zerstörung des Papsttums und aller geoffenbarten Religion notwendig und daher angestrebt ist. Für die Freimaurerei ist das Papsttum eine „Hydra“, die in Rom zerstört werden muss. Denn das Papsttum mit den Jesuiten ist das Hauptbollwerk für die alte Ordnung. Doch die Freimaurer wollen eine neue Weltordnung.

Die Errichtung der freimaurerischen Weltrepublik, die „Verbrüderung der freien Völker“, wie sie sich ausdrücken, kann nur mit dem dritten Rom geschehen. Das dritte Rom folgt auf das Rom der Cäsaren und Päpste und soll das „Rom des Volkes“ werden. In Wahrheit ist es das Rom des Antichristen.

Das Ziel der Freimaurerei: Ersetzung der Kirche Christi durch die Synagoge Satans

Eine Ansammlung verschiedener Symbole der Freimaurerei, u.a. auch das PentagrammHaben die freimaurerischen Logen seit ihrer Gründung von außen versucht, die katholische Kirche zu zerstören, so mussten sie feststellen, daß dies ihnen nicht gelingen konnte. Deshalb änderten sie ihre Strategie, indem sie langfristig Vorbereitungen trafen, einen Mann auf den Stuhl Petri zu befördern, der ihre freimaurerischen Ideen in der Kirche umsetzt. Dazu gehörte der Plan, die gnostisch-freimaurerische „Liebeskirche“ des „Lieblingsjüngers“ Johannes an die Stelle der von Christus gegründete, aber ihnen verhasste „Rechtskirche“ des Apostels Petrus zu setzen und damit die katholische Kirche durch ihre freimaurerische zu ersetzen. Damit kann dann nach ihren Plänen das antichristliche Zeitalter beginnen. Dieses Zeitalter beginnt im besonderen im Pfingsten des Geistes Satans (Vatikanum II; Charismatismus und ‚Charismatische Erneuerung‘) und letztendlich in der anschließenden Ankunft des Antichristen.

Der Plan der Freimaurerei zur Korrumpierung der Kirche

Die Französische Revolution mit ihrem Terror gegen die christliche Religion führte zum Laizismus und zu laizistischen StaatenIm Kapitel V unter der Überschrift „Der freimaurerische Plan zur inneren Korrumpierung der Kirche durch einen freimaurerischen Papst“ zitiert der Jesuit Pachtler u.a. aus der freimaurerischen Quelle „Gesetzbuch und Handweiser der Oberen in der hohen Freimaurerei“:

„Unser Ziel ist vielmehr schließlich das Voltaires und der französischen Revolution: d.h. vollkommene Vernichtung des Katholizismus und selbst der christlichen Idee…“ (S. 85)

Doch sie wissen: „Die Lebenskraft des Katholizismus widersteht noch ganz anderen Stößen. Er hat noch unversöhnlichere und schrecklichere Gegner gesehen; er hat sich oft die boshafte Freude gegönnt, mit seinem Weihwasser die Wütendsten derselben zu segnen.“ Die Freimaurerei ist sich sehr bewusst, daß die Angriffe gegen die Kirche derselben mehr genützt als geschadet haben. Deshalb ziehen die Hochgrad-Freimaurer Italiens die Heuchelei als bestes Mittel zur inneren Infizierung der Kirche vor. „Lassen wir also unseren Brüdern in jenen Ländern das Vergnügen, ihren anti-katholischen Eifer mit ihren gewohnten Maßlosigkeiten Lust zu machen; sie mögen sich über unsere Madonnen und unsere Schein-Andacht lustig machen. Mit diesem Pass (der Heuchelei) können wir nach Bequemlichkeit konspirieren und Schritt für Schritt unserem Ziel näher kommen.“ (S. 86)

Ein Papst nach den Bedürfnissen der Freimaurerei

„Der Papst, wer er auch immer sei, wird nie zu den Geheimbünden kommen; darum müssen die geheimen Verbindungen den ersten Schritt zum Papst und zur Kirche tun, mit der Absicht, beide in Fesseln zu schlagen. Das Werk, an welches wir uns machen, ist nicht die Arbeit eines Tages, eines Monats oder Jahres. Es kann viele Jahre, vielleicht ein Jahrhundert dauern; aber in unseren Reihen stirbt wohl der (einzelne) Soldat, jedoch der Krieg dauert fort. Wir beabsichtigen ja nicht, den Papst für unsere Sache zu gewinnen, aus ihm einen Neophyten unserer Grundsätze oder einen Apostel unserer Ideen zu machen. Das wäre ein lächerlicher Traum… Was wir suchen und worauf wir harren müssen, wie die Juden auf ihren Messias, das ist ein Papst nach unseren Bedürfnissen. Alexander VI. mit all seinen (angeblichen) Lastern würde für uns nicht passen, denn in Religions-Sachen hat er nie geirrt.“ (S. 87)

Voraussetzungen, um einen Papst nach dem Herzen der Freimaurer zu erhalten

„Um also einen Papst nach unserem Herzen zu machen, handelt es sich vor allem darum, diesem künftigen Papst ein Geschlecht zu erziehen, welches des von uns gewünschten Regimentes würdig ist…“ (S. 91)

„Sucht einen Papst, wie wir ihn gezeichnet haben… Macht, daß die Geistlichkeit unter eurer Fahne einher ziehe, und dennoch meine, sie wandle unter der Fahne der heiligen Schlüssel… Und wenn ihr nichts überstürzt, so versprechen wir euch einen noch wunderbareren Fischzug, als jenen des hl. Petrus. Der Fischer wurde Menschenfischer, und ihr werdet sogar zu den Füßen des apostolischen Stuhles Freunde fischen. So habt ihr dann im Netz eine Revolution in Tiara und Mantel, an deren Spitze das Kreuz und die große päpstliche Fahne getragen wird; eine Revolution, die nur kleiner Hilfe bedarf, um das Feuer in allen vier Weltgegenden anzustecken.“ (S. 94/95) (Quelle: Pachtler, Der stille Krieg gegen Thron und Altar, 1876)

Soweit also die geheime Instruktion, die zum Glück in die Hände der Kirche fiel. Doch der Plan der Hochgrad-Freimaurer scheint aufgegangen zu sein. Es gibt nämlich weitere Informationen, die darauf hindeuten, daß die Freimaurer Angelo Roncalli für ihre Zwecke ausersehen hatten.

Angelo Roncalli war Modernist und damit der Häresie verdächtig

Angelo Roncalli als junger PriesterBildquelle: Wikipedia

Wir zitieren hier ausführlich von der Website „introiboadaltaredei“:

In der Biographie von Lawrence Elliot mit dem Titel ‚I Will Be Called John:A Biography of Pope John XXIII.‘, [Reader’s Digest Press, 1973] wird festgehalten, daß Roncalli bereits 1914 des Modernismus beschuldigt wurde, als er Lehrer am Seminar in Bergamo war. Kardinal De Lai, Sekretär der Kongregation für die Seminare, rügte Roncalli formell und sagte: „Nach den Informationen, die mir zugetragen wurden, wusste ich, daß Sie ein Leser von Duchesne [Autor eines dreibändigen Werkes, das auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt wurde, weil es modernistische Lehren lehrt – Introibo] und anderen ungezügelten Autoren waren, und daß Sie sich bei bestimmten Gelegenheiten jener Denkschule zugeneigt gezeigt haben, die dazu neigt, den Wert der Tradition und die Autorität der Vergangenheit auszuhöhlen, eine gefährliche Strömung, die zu fatalen Folgen führt.“ (pg. 59)

Zehn Jahre lang (1905-1915) war Roncalli Sekretär des Bischofs Radini Tedeschi, eines Sympathisanten der Moderne. Roncalli beschreibt ihn so: „Seine brennende Beredsamkeit, seine zahllosen Projekte und seine außerordentliche persönliche Aktivität hätten anfangs bei vielen den Eindruck erwecken können, daß er die radikalsten Veränderungen im Auge hatte und daß er von dem alleinigen Wunsch nach Neuerungen bewegt wurde… [Tedeschi] kümmerte sich weniger um die Durchführung von Reformen als darum, die glorreichen Traditionen seiner Diözese zu bewahren und sie im Einklang mit den neuen Bedingungen und den neuen Bedürfnissen der Zeit zu interpretieren.“(Siehe Leroux, Johannes XXIII.: Initiator der Veränderungen, S. 10) Bischof Tedeschi wollte die Traditionen „aktualisieren“, indem er sie mit den „Bedürfnissen der Zeit“ neu interpretierte.

Einige Beispiele seiner modernistischen Ansichten und Tätigkeiten

Der Artikel über Angelo Roncalli ist sehr lesenswert und allen zu empfehlen, die nicht den Kopf in den Sand stecken wollen. Auch der folgende Beitrag ist sehr lesenswert, aus dem wir teilweise zitieren (Quellenangabe weiter unten).

  • Roncalli war beeinflusst von dem exkommunizierten Modernisten Loisy und dem modernistischen Schriftsteller Duchesne.
  • Er war an der Jugendorganisation „Opera Dei Congress“ beteiligt, die von Papst St. Pius X. wegen Modernismus aufgelöst wurde.
  • Außerdem war er mit notorischen Modernisten wie Bischof Radini Tedeschi, Bischof Carlo Ferrara von Mailand, Bischof Bonomello von Cremona und Lamberdo Beauduin verbunden.
  • Seine engsten Freunde im Seminar, einschließlich seines Zimmergenossen (späterer Bischof von Bergamo), der bei seiner Priesterweihe assistierte, wurden wegen Modernismus exkommuniziert.
  • Roncalli war Professor für Patristik an der Lateranuniversität und wurde mehrere Monate „wegen des Verdachts des Modernismus“ und wegen der Lehre der Theorien von Rudolf Steiner, einem Illuminaten-Mitglied und Begründer der „Wissenschaft des Geistes, bekannt als Anthroposophie, entfernt.“ In einer Akte aus dem Jahr 1925 führte das Heilige Offizium ein Dossier über Angelo Roncalli, in dem es hieß: „Verdacht auf Modernismus.“
  • Roncalli setzte eine enge Verbindung mit dem des Amtes enthobenen Priester Ernesto Buonaiuti fort, der 1926 wegen Ketzerei exkommuniziert wurde.
  • „Wenn nötig, widersprach er einfach früheren Päpsten. Er verwarf in toto Gregor XVI.’s Mirari Vos und Singulari Nos, und die Quanta Cura von Pius IX., der als Anhang der Syllabus of Errors beigefügt war. Johannes war rücksichtslos darin, die Ansichten seiner Vorgänger zu verwerfen.“ Auf die Frage, ob er in die Fußstapfen eines so großen Mannes wie Pius XII. treten wolle, antwortete Johannes XXIII.: „Ich versuche mir vorzustellen, was mein Vorgänger getan hätte, und dann mache ich genau das Gegenteil.“ (‘Pope John XXIII’ Catholic Writer Paul Johnson)
  • Roncalli war stark beeinflusst vom supermodernistischen Ketzer Teilhard de Chardin.

Roncallis Freundschaften mit Freimaurern

  • Kardinal Angelo Roncalli war ein dokumentierter Freimaurer, wie wir weiter unten noch zeigen werden. Wie oben auf dem Foto zu sehen ist, saß er [mit der Hand auf dem rechten Knie] neben Edouard Herriot, Freimaurer und Sekretär der Radikalen Sozialisten. Roncalli beherbergte ihn zusammen mit anderen Funktionären der freimaurerischen „Vierten Republik“ Frankreichs im Jahr 1953.
  • Als Angelo Roncalli Nuntius in Frankreich war, ernannte er einen Freimaurer dritten Grades und engen Freund, den Baron Yves Marsaudon, zum Leiter des französischen Zweigs der Malteserritter, eines katholischen Laienordens. Dies bedeutete einen großen Skandal für das Papsttum Pius XII. (Paul I. Murphy und R. Rene Arlington, La Popessa, 1983, S. 332-333).

In seinem Buch „Der Ökumenismus, betrachtet von einem traditionellen Freimaurer“ erfahren wir von Yves Marsaudon (Inhaber des höchsten Grades des Schottischen Ritus):

Marsaudon: ‚Ich unterhielt enge Beziehungen zu Msgr. Roncalli, dem apostolischen Nuntius in Paris. Er hat mich mehrmals bei verschiedenen Anlässen in der Nuntiatur empfangen und mich bei mir zu Hause … besucht. Als ich zum Minister des Malteserordens ernannt wurde, habe ich dem Nuntius gegenüber gesagt, ich sei perplex darüber, da ich doch der Freimaurerei angehöre. Msgr. Roncalli jedoch hat mir förmlich geraten, Freimaurer zu bleiben.‘

Frage: ‚Hat er Sie nach seiner Wahl zum Papst weiterhin empfangen?‘

Marsaudon: ‚Ja, er hat mich in Castel Gandolfo empfangen, in meiner Eigenschaft als emeritierter Minister des Malteserordens und er hat mir seinen Segen erteilt, wobei er mich abermals dazu ermunterte, für die Annäherung zwischen den Kirchen wie auch zwischen der Kirche und der traditionellen Freimaurerei zu wirken.‘ (Dr. Carlo Aberto Agnoli)

Angelo Roncalli erhält den Kardinalshut von einem Freimaurer

Angelo Roncalli kniet vor dem Hochgradfreimaurer Vincent Auriol, um den Kardinalshut zu erhaltenscreenshot: pravda-tv

Magaldi erklärt in seinem Buch, daß er Einsicht in das Archiv der Urloge „Montesquieu“ hatte. Aus diesem Archiv hat er nun die Information, daß Angelo Roncalli im Jahr 1950 bereits zweifacher Urlogen-Maurer war. Weiter schreibt er:

„Einzigartig waren die Umstände, unter denen der freimaurerische Mitbruder und Präsident der Französischen Republik, der Sozialist Vincent Auriol (Mitglied auch er der Ur-Loge „Montesquieu“ und sogar ihr Meister vom Stuhl zur Zeit der Einweihung des zukünftigen Papstes) ein altes Privileg des Staates jenseits der Alpen wieder aufgreifen wollte, das auch schon die Monarchen Frankreichs besessen hatten, und in einer feierlichen Zeremonie, die im Elysee-Palast stattfand, Roncalli das Kardinalsbirett aufsetzte (nachdem er ihn erst in der jüngsten Vergangenheit mittels des flammenden Schwerts zum „gesetzgebenden Freimaurer“ [= 4. und höchster Grad der Ur-Loge „MONTESQUIEU“] gemacht hatte.»

Diese Zeremonie fand am 15. Januar 1953 statt. (S. 157) Auf dem Hauptbild sehen wir Angelo Roncalli [mit der Hand auf dem rechten Knie] neben Edouard Herriot, Sekretär der Radikalen Sozialisten, sitzend. Roncalli beherbergte ihn 1953 zusammen mit anderen Mitgliedern der Freimaurerei der Vierten Republik Frankreich.

Denn Angelo Roncalli hat selber den Wunsch geäußert und bestand darauf, daß er den Kardinalshut von dem bekennenden Atheisten, Anti-Katholiken und notorisch anti-klerikalen, 33Grad Freimaurer und Sozialisten Vincent Auriol erhalte. Er kniete tatsächlich vor dem Freimaurer Auriol nieder, um das Kardinals-Birett entgegen zu nehmen. Roncalli sagte über Vincent Auriol, er sei „ein ehrlicher Sozialist“. (Quelle: Papst Johannes XXIII. oder Antipapst Johannes XXIII.) Und der Freimaurer Auriol schlug dem Kardinal vor: „Wenn Sie eines Tages Papst sind, müssen Sie ein Konzil einberufen.“

Was der Freimaurer Vincent Auriol seinem Mitbruder Angelo Roncalli sagte

In der Zeitschrift „Chiesaviva“ heißt es auf S. 17:

In einem Telefonat, das ich im Arbeitszimmer von Don Luigi Villa erhielt, erzählte mir der Gesprächspartner, ein angesehener Diplomat und internationaler Jurist, daß Roncalli ein (…*) und Freimaurer sei und fuhr dann fort: „Eines Tages, als Roncalli Nuntius in Paris war, wurde er vom französischen Präsidenten, Vincent Auriol, angerufen, der ihm sagte: ‚Ihr kleines Laster ist kein Problem für uns, … wenn Sie in den Großen Orient eintreten, werden Sie Kardinal und ich setze Ihnen die rote Kappe auf den Kopf. Und wenn Sie eines Tages Papst werden, werden Sie ein Konzil einberufen müssen…‘.

Anmerkung (*): Was dort Roncalli angelastet wird, ist so ungeheuerlich, daß wir es hier nicht publizieren. Unabhängig davon, ob es wahr ist oder eine Verleumdung, ist der Rest der Aussage von dem Freimaurer Vincent Auriol in unserem Zusammenhang doch von Bedeutung.

Und so heißt es weiter bei Franco Adessa, Autor des Textes in der Zeitschrift „Chiesaviva“:

„Der Spitzendiplomat sagte, seine Quelle sei sein Freund, Mons. Bruno Heim, der Roncallis Sekretär an der Nuntiatur in Paris war, und daß diese Worte zu einer Gruppe von bedeutenden Persönlichkeiten gesprochen wurden. Dann wäre es der Freimaurer und antiklerikale französische Staatspräsident, Vincent Auriol, gewesen, der Kard. Angelo Roncalli ‚vorschlug‘, ein Konzil einzuberufen, „wenn er eines Tages Papst werden würde“.

Ein freimaurerisches Buch mit brisantem Inhalt erscheint

Der Buchtitel "Freimaurer - GEsellschaft mit unbeschränkter Haftung"

screenshot: chiarelettere

Im Jahr 2014 erschien der erste Band einer Trilogie, die von den breiten Medien ignoriert, aber dennoch von einer brisanten Tragweite ist. Es handelt sich um das Buch „Freimaurer – Gesellschaft mit unbeschränkter Haftung. Die Entdeckung der Ur-Lodges“ von Gioele Magaldi. Der Originaltitel lautet: „Massoni – „Società a responsabilità illimitata. La scoperta delle ur-lodges“.

In diesem Buch plaudern höchst eingeweihte Mitglieder der internationalen Geheimgesellschaft der Freimaurerei über die Urlogen oder Ur-Lodges. Es sind zwar fünf Autoren, aber nur Magaldi ist als offizieller Autor bezeichnet. Das Anliegen der Autoren ist es, die Weltöffentlichkeit vor den aktuellen ruchlosen Plänen und Aktivitäten des gegenwärtig mächtigeren Teils ihrer eigenen Logenbrüder zu warnen. Ihre Enthüllungen sind nach der Aussage der Autoren das letzte Mittel, „eine Art öffentlichen Alarms“. (S. 45)

Der Autor Gioele Magaldi ist selber ein Freimaurer

Der Freimaurer Gioele Magaldi, Autor des Buches über die Urlogen

screenshot: chiarelettere – Autor

Gioele Magaldi (14. Juli 1971), Historiker, Politologe und Philosoph, ehemaliger Ehrwürdiger Meister der Loge „Monte Sion di Roma“ (Goi), ehemaliges Mitglied der Ur-Lodge „Thomas Paine“, ist Großmeister der Freimaurerbewegung „Grande Oriente Democratico“ (Gott). Als Förderer eines solaren und progressiven Engagements der Freimaurerei brachte er auch „Democrazia Radical Popolare“ (Drp) und die Roosevelt-Bewegung (Mr) ins Leben. Unter seinen Veröffentlichungen: UT PHILOSOPHIA POESIS (Pericle Tangerine) und ALCHIMIA. Ein historisches und hermeneutisches Problem (Mimesis).

Magaldi vertritt einen demokratischeren und progressiveren Flügel innerhalb der Freimaurerei.

Interessant und wichtig ist außerdem zu wissen, daß kein anderer als der ehemalige Nationale Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski einer der vier weiteren Autoren dieses freimaurerischen Buches ist. Damit gewinnt der Inhalt des Buches natürlich an Glaubwürdigkeit. Brzezinski war übrigens nach Aussage von Magaldi 1978 der Hauptarchitekt der Wahl des Polen Wojtyla zum Papst. Das Ereignis des Attentates auf Wojtyla war, so Magaldi, Teil von Machtkämpfen zwischen verschiedenen Superlodges.

Angelo Roncalli war nach Aussage von Gioele Magaldi eindeutig Freimaurer

Gioele Magaldi schreibt in seinem Buch eine Passage über die Mitgliedschaft von Angelo Roncalli in zwei sog. Urlogen. Er behauptet, daß Roncalli im Herbst 1940 in Istanbul in die „fortschrittliche“ „Ghedullah“ eingeweiht, zunächst als „Lehrling“; denn erst 1943 wurde er dort vom inzwischen erlangten zweiten Grad eines „Gesellen“ in den dritten Grad des „Meisters“ befördert (S. 153). Als Nuntius in Paris trat er 1949 zusätzlich in die womöglich noch „fortschrittlichere“ „Montesquieu“ ein.

In einem einzigen Einweihungsritual, sagt Magaldi, erkannte man ihm nochmals „alle drei Grade zu (die er bereits im Verlauf von drei Jahren bei der Urloge „Ghedullah“ erhalten hatte), plus einen vierten Grad „Gesetzgebender Meister“, der typisch für die Mitglieder der „Montesquieu“ ist“. (S. 156) Denn ein „Profaner“ ohne rituelle „Einweihung“ kann unmöglich Freimaurer werden. Wie Magaldi schreibt (S. 634), wird seine Einweihung „nicht unbedingt in die offiziellen Register oder Listen einer bestimmten Gemeinschaft (Obedienz oder einer Superloge und einer rituellen Körperschaft eingetragen, sondern bleibt ‚im Gedächtnis‘ einzig des Einweihenden sowie der wenigen, die durch Weitergabe ‚vom Mund zum Ohr‘ von ihm in Kenntnis gesetzt werden.“

Dies war also eine steile Karriere, vom „Profanen“ sofort zum Höchstgrad-Freimaurer, die nach Magaldi Angelo Roncalli vergönnt war.

Angelo Roncalli ist in diesem Buch S. 4-5 (oberste Zeile auf S. 5) in einer Liste mit etlichen Freimaurern aufgeführt.

In dem Buch von Magaldi über die Urlogen ist eine LIste mit berühmten Freimaurer aufgelistet, darunter auch Johannes XXIII.

screenshot: Massoni S.R.ILL

Auch wenn Freimaurer, insbesondere Hochgrad-Freimaurer, notorische Lügner sind, scheinen die Aussagen von Gioele Magaldi doch der Wahrheit zu entsprechen, da sie sich mit Informationen über die Mitgliedschaft von Roncalli in bestimmten Freimaurer-Logen aus anderen Quellen decken.

Das Konklave von 1958

Kardinal Heenan, der beim Konklave 1958 anwesend war, erwähnte einmal: „Es gab kein großes Geheimnis um die Wahl von Papst Johannes. Er wurde gewählt, weil er ein sehr alter Mann war. Seine Hauptaufgabe war es, Msgr. Montini (später Paul VI.), den Erzbischof von Mailand, zum Kardinal zu machen, damit er im nächsten Konklave gewählt werden konnte. Das war die Politik und sie wurde präzise ausgeführt.“ (Kardinal Heenans Biographie, Crown of Thorns)

Nach dem Konklave 1958 rief Roncalli als Johannes XXIII.  die Konklavisten zu einer ungewöhnlichen Nachwahlsitzung über Nacht zusammen: „Johannes XXIII. bat die Kardinäle, noch eine weitere Nacht im Konklave zu bleiben, anstatt es sofort zu verlassen, wie es üblich war … um sie erneut davor zu warnen, die Geheimnisse seiner Wahl Außenstehenden zu offenbaren …“ (Alden Hatch, A Man Named John, Hawthorn Books, 1963, S. 163)

„Nachdem er die jubelnde Menge auf dem Petersplatz begrüßt und gesegnet hatte,… befahl Johannes XXIII. den Kardinälen, sich nicht zu zerstreuen. Er wollte sich mit ihnen im Geheimen treffen. Dies war eine Belastung für einige der Kardinäle, die in ihren Neunzigern und bei schwacher Gesundheit waren, aber aus Respekt vor dem neuen Papst blieben sie alle. Es muss ein sehr sensibles Treffen gewesen sein, denn als Staatssekretär Tardini versuchte einzutreten, in dem Irrglauben, das Konklave sei vorbei, wurde er prompt von Frankreichs Kardinal Tisserant exkommuniziert.“ (Mark Fellows, Fatima im Zwielicht, S. 154) (Quelle: Papst Johannes XXIII. oder Antipapst Johannes XXIII.?)

Eine der größten Verschwörungen wurde Wirklichkeit

Kardinal Siri sagte selbst, daß das Konklave hätte offen und nicht mehr geheim sein sollen. Dann wäre der Einfluss der Freimaurerei zu verhindern gewesen. Was war im Konklave wirklich geschehen?

Im Oktober 1958 wurde eine der größten Verschwörungen aller Zeiten manifestiert. Den Plan, den die Freimaurer seit langem hegten, haben sie mit der Wahl von Angelo Roncalli zum Papst endlich verwirklicht. Ein Mitglied der Freimaurerei wurde von den Katholiken als sichtbares Oberhaupt der katholischen Kirche anerkannt. Inzwischen ist Angelo Roncalli als freimaurerischer „Papst“ Johannes XXIII. bei den Katholiken sogar zum Heiligen aufgestiegen. So viele Katholiken lassen sich immer noch zum Narren halten und verehren tatsächlich einen aus der Freimaurerei, die nach Aussagen aller Päpste eine Synagoge Satans ist, als katholischen Heiligen!

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