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Papst Leo XIII. mit dem katholischen Segensgruß

weltgeschehen.info

Weltgeschehen aus katholischer Sicht

Nachdem die Menschheit durch den Neid des Teufels von Gott, dem Schöpfer und gültigen Spender der himmlischen Güter, elendiglich zum Abfall gebracht worden ist, hat sie sich seitdem in zwei verschiedene und einander feindliche Heerlager gespalten; während das eine von ihnen einen beständigen Kampf zu führen hat für Wahrheit und Tugend, streitet das andere für das Gegenteil. (Leo XIII. „Humanum Genus“ 1884)

Politik

Leo XIV. gegen rechte Ideologie in Spanien

Leo XIV. gegen rechte Ideologie in Spanien: Patrioten mit spanischer Flagge

Anti-Papst Leo XIV. gegen rechte Ideologie in Spanien

Anti-Papst Robert Prevost mit seinem vermessentlichen Namen Leo XIV., ist ein Politiker einer vorgetäuschten katholischen Institution, der der Linken Lippe ist, d. h. er redet in linker, sozialistischer Manier, wie sein Vorgänger und Lehrmeister Jorge Bergoglio. Seine größte Sorge (nicht nur) für Spanien ist eine (angeblich) rechtsextremistische Ideologie in Spanien, die bekämpft werden muss. Warum engagiert sich der Anti-Papst Leo XIV. gegen rechte Ideologie in Spanien?

Das Sprachrohr der Linken Robert Prevost erklärte den spanischen Bischöfen, die „rechtsextreme Ideologie“ sei seine „größte Sorge in Spanien“. Er warnte, dass „extremistische Bewegungen“ versuchten, „die Stimmen der Katholiken zu gewinnen“ und die Kirche für parteipolitische Zwecke zu instrumentalisieren. Anscheinend merkt der Mann nicht, dass er selber seine Organisation, die den Vatikan besetzt hält, dazu benutzt, politische Zwecke zu instrumentalisieren.

Nicht mehr sieht die Konzilskirche, deren Vorsteher er ist, die Aufgabe darin, Gott zu verherrlichen, die Menschen für Christus zu gewinnen und sich für das Seelenheil der Menschen einzusetzen. Nein, seine Menschenmachwerkskirche hat sich andere Aufgaben vorgenommen. Eine Aufgabe für Spanien besteht darin, das einst katholische Land weiter in einen areligiösen Friedhof zu verwandeln, den Sakularismus zu stärken und letztlich in ein muslimisches Land zu verwandeln.

Die „größte Sorge“ ist der ideologische Kampf um die katholischen Wählerstimmen, die sich nicht der politischen Linie der Konzislkirche unterordnen wollen.

Der Anteil der Katholiken in Spanien

Laut Statista hat der Anteil der Katholiken in Spanien von 2011 bis 2025 rapide abgenommen. Dort lesen wir:

Anteil der Katholiken in Spanien 2011-2025

Obwohl Spanien traditionell ein katholisches Land ist, ist die Zahl der Gläubigen in den letzten Jahren zurückgegangen. Verglichen mit 2011, als der Anteil der Gläubigen an der spanischen Bevölkerung etwas über 70 Prozent betrug, verlor die katholische Gemeinschaft bis Juni 2025 etwa 15 Prozentpunkte und wird dann nur noch 56,1 Prozent der befragten Bevölkerung ausmachen. Anhänger anderer Religionen werden laut den aktuellsten Daten im Jahr 2025 etwa 3,6 Prozent der spanischen Bevölkerung stellen.

Eine katholische Mehrheit, eine praktizierende Minderheit

In Spanien scheint der regelmäßige Besuch der Messe nicht mehr üblich zu sein, zumindest legt dies den Blick auf die neuesten Statistiken nahe: Über 47 Prozent derjenigen, die sich als Katholiken bezeichnen, besuchen im Juni 2025 so gut wie nie einen Gottesdienst .

Das nicht so katholische Spanien

Rund 37 Prozent der Befragten gaben 2025 an, entweder nicht gläubig oder Atheisten zu sein. Der Anteil der Nichtgläubigen bzw. der Menschen ohne religiöse Zugehörigkeit schwankte in den letzten Jahren; die aktuellsten Zahlen zeigen, dass sich 21 Prozent der Befragten so einordnen. Laut den jüngsten Umfragen steigt der Anteil der Atheisten in Spanien und lag im Juni 2025 bei 13,3 Prozent.

Robert Prevost als der Linken Sprachrohr hat seine eigene Wahlkampfstrategie

Prevost größte Sorge ist also die eines Wahlkampfstrategen: Wie stoppen wir die „Rechten“? Dabei ist klar, dass er die „Rechten“ meint, die katholisch sind und auch für Grenzkontrollen, also gegen uferlose Massenbewegung aus muslimischen Ländern sind und sich gegen eine antichristliche LGBT-Gesellschaft wenden.

Wie Chris Jackson, dem wir die obigen Informationen verdanken, auf seiner Website ‚Hiraeth In Exile‘ schreibt, haben die Bischöfe sich nach dem Treffen mit ihrem Chef für den Einwanderungsplan der Regierung ausgesprochen. Gleichzeitig änderten sie „ihre Haltung zu den ins Stocken geratenen Entschädigungsverhandlungen für Missbrauchsopfe.“

Dr. Droleskey hat einen Beitrag zu dem Thema geschrieben, der hier nachfolgend in Auszügen wiedergegeben wird

Leo, der Linken Lippe, setzt das Christentum mit „rechter Ideologie“ gleich

Robert Francis „Leo der Linken Lippe“ Prevost soll den Mitgliedern der spanischen Konzilshierarchie gesagt haben, dass seine „größte Sorge in Spanien“ die „rechtsextreme Ideologie“ sei, was bedeutet, dass er Angst vor einer katholischen Bewegung in diesem Land hat, das seit langem den heiligen Glauben liebt und der Muttergottes so ergeben ist, die schließlich einem der Söhne Spaniens, dem heiligen Dominikus von Guzmán, ihren Allerheiligsten Rosenkranz geschenkt hat.

Aus dem Bericht der spanischen Zeitung El País

Laut einem Bericht der spanischen Zeitung EL PAÍS sagte der Papst den spanischen Bischöfen während ihrer Audienz im November letzten Jahres, dass seine größte Sorge in Spanien derzeit „die rechtsextreme Ideologie“ sei. Er warnte die Bischöfe vor dem Aufstieg politischer Gruppen, die „die katholischen Wähler für sich gewinnen wollen“ und „die Kirche instrumentalisieren“.

Der Papst bezog sich dabei wahrscheinlich unter anderem auf die konservative Partei VOX, die sich für die Bewahrung des christlichen Erbes Spaniens einsetzt und oft als „rechtsextrem“ bezeichnet wird.

„Der Papst sieht, dass die extreme Rechte Gläubige für ihre Zwecke instrumentalisiert“, sagte ein von EL PAÍS zitierter, namentlich nicht genannter Prälat.

Die spanische Zeitung berichtete, dass diese rechten Gruppen den Bischöfen oft vorwerfen, die Gläubigen zu verraten, weil sie die „antichristliche“ Politik der sozialistischen Regierung unterstützen, als vereinbarte Entschädigung für die Fälle von Pädophilie innerhalb der Kirche oder „als Folge der [staatlichen] Hilfe“, die sie erhalten.

Die Gruppen kritisieren den Episkopat Berichten zufolge auch dafür, dass er „angesichts des Vormarsches des Islam schweigt“ und die Gläubigen aufgefordert hat, den Bischöfen kein Geld mehr zu geben.

EL PAÍS schreibt, dass die Bischöfe eine päpstliche Anweisung erhalten hätten, die Aktivitäten der „extremen Rechten sorgfältig zu beobachten“ und den Konflikt mit der spanischen Regierung bezüglich der Entschädigung von Opfern kirchlichen Missbrauchs beizulegen. Die Spanische Bischofskonferenz (EEC) hatte sich geweigert, Hunderte von Opfern zu entschädigen, die sie für nicht glaubwürdig hielt.

Die Bischöfe handelten offenbar gemäß der päpstlichen Anweisung, als sie am 8. Januar dieses Jahres plötzlich eine Einigung mit der Regierung erzielten, die eine Entschädigung für alle mutmaßlichen Opfer vorsah.

Am 27. Januar gab die EEC eine Erklärung zur Unterstützung der Entscheidung der Regierung ab, mehr als 500.000 illegale Einwanderer zu legalisieren. VOX kritisierte die Maßnahme der Regierung und die Unterstützung der Bischöfe dafür scharf.

„Die gesamte Oligarchie hasst das spanische Volk“, verkündete VOX damals in den sozialen Medien als Reaktion auf ein Video von Erzbischof Luis Argüello García, dem Vorsitzenden der EEC, in dem der Prälat seine Unterstützung für die Legalisierung von Migranten zum Ausdruck brachte.

VOX und andere konservative Gruppen haben erklärt, dass die EEC durch ihre Unterstützung der Legalisierung illegaler Einwanderer Menschenhandel, Immobilienspekulation, den Verfall der kulturellen Identität Spaniens sowie Gewalt und Unsicherheit auf den Straßen begünstige.

Der Konflikt zwischen VOX und den Bischöfen hat sich in den letzten Jahren verschärft. Im August 2025 verabschiedeten die Volkspartei und VOX im Stadtrat von Jumilla in Murcia einen Änderungsantrag, um zu verhindern, dass islamische Feste in kommunalen Räumen gefeiert werden.

Die EEC reagierte darauf, indem sie die Maßnahme als „Diskriminierung, die in demokratischen Gesellschaften nicht vorkommen darf“ bezeichnete.

Als Reaktion darauf kritisierte der Vorsitzende der VOX-Partei, Santiago Abascal, die spanischen Bischöfe mit den Worten „Ich weiß nicht, ob ihre Haltung auf die öffentlichen Gelder zurückzuführen ist, die sie erhalten, oder auf Fälle von Pädophilie.”

Der Sprecher der EEC erklärte daraufhin, die Mitglieder von VOX seien die „ideologischen Erben” des ehemaligen nationalistischen Führers Francisco Franco und führten Polemiken gegen die katholische Hierarchie, „die in der Geschichte Spaniens nie wieder zu hören sein sollten”, insbesondere aus dem Munde derer, die der Sprecher als „sogenannte” Katholiken bezeichnete. Der Erzbischof von Tarragona, Joan Planellas, antwortete Abascal ebenfalls und sagte, dass „ein Fremdenfeind kein wahrer Christ sein kann“.

Stellungnahme der spanischen ‚Bischöfe‘ als Antwort auf den Zeitungsbericht

Am 24. Februar veröffentlichten die spanischen Bischöfe eine Stellungnahme als Antwort auf den Artikel in EL PAÍS:

Als Reaktion auf Berichte in der Zeitung EL PAÍS über angebliche Äußerungen von Papst Leo XIV. während seiner Audienz mit dem Exekutivkomitee der Spanischen Bischofskonferenz am 17. November möchte dieses Exekutivkomitee, das heute in Madrid tagt, Folgendes erklären:

Papst Leo XIV. empfing uns mit besonderer Zuneigung, hörte sich die Beiträge aller Mitglieder der Kommission an und ermutigte uns in unserem Engagement für die Evangelisierung, dem sich die Kirche in Spanien verschrieben hat. Der Heilige Vater ermutigte uns auch, die Gemeinschaft unter allen Mitgliedern und Institutionen, aus denen die Kirche besteht, zu fördern.

Während des Dialogs reflektierte der Heilige Vater unter anderem über die Risiken, den Glauben Ideologien zu unterwerfen, ohne dabei eine bestimmte Gruppe zu erwähnen. Wir möchten unseren Respekt und unsere Verbundenheit gegenüber dem Papst zum Ausdruck bringen und begrüßen seinen Aufruf zur Evangelisierung der Gemeinschaft in der Gesellschaft, in der wir leben, mit all ihren Herausforderungen. (Leo sagte den spanischen Bischöfen, seine größte Sorge sei die „rechtsextreme Ideologie”.)

Ja, Leo der Linken Lippe, sorgt sich in Spanien nicht in erster Linie um die „Ehe” zwischen Sodomiten, die seit 2005 „legal” ist, und auch nicht um die tägliche Tötung unschuldiger Ungeborener durch chirurgische Eingriffe, die seit 2010 „legal” ist.

Nein, seien wir ehrlich: Leo, der Linken Lippe, und seine Mitapostaten in Spanien wollen keine Rückkehr zur sozialen Herrschaft Christi, des Königs.

Rettung Spaniens durch General Franco

Diese globalistischen und linken Ideologen befürchten möglicherweise, dass die VOX-Partei in Spanien den Regierungsstil von Generalissimus Francisco Franco wieder einführen wird, der Spanien während der spanischen Revolution gegen den Katholizismus, in deren Verlauf über 6800 Priester und andere Katholiken ermordet wurden, vor der Übernahme durch die antiklerikalen Kommunisten bewahrt hat. (siehe Anhang)

Leo, der Linken Lippe, interessiert sich nicht für das Heldentum der katholischen Märtyrer Spaniens.

Dieser bewegende Brief, den ein Claretinerpriester in Spanien während der Spanischen Revolution (1936-1939) kurz vor seinem (und dem) Märtyrertod schrieb, zeigt den Unterschied zwischen dem Verbergen des Glaubens im öffentlichen Leben, sei es aus vermeintlich „klugen” Überlegungen heraus oder aus einer gewohnheitsmäßigen Zurückhaltung, die Wahrheit klar auszusprechen, unabhängig von den Kosten, und dem Opfer für Christus, den König, zu jeder Zeit, ohne Ausnahme und ohne Zweifel:

Wir alle sterben und beten zu Gott, dass das Blut aus unseren Wunden kein Blut der Rache sei, sondern dass es rot und voller Leben in euren Adern fließe, um euer Wachstum und eure Entwicklung auf der ganzen Welt anzuregen. Auf Wiedersehen, liebe Kongregation! Eure Söhne, die Märtyrer von Barbastro, grüßen euch aus dem Gefängnis und bringen euch unsere Trauer und Qual als Opfer dar, um unsere Fehler und Schwächen zu sühnen und als Zeugnis unserer treuen, großzügigen und ewigen Liebe.

Die Märtyrer von morgen, dem 14., sind sich der Tatsache bewusst, dass sie am Vorabend Mariä Himmelfahrt sterben. Was für eine Erinnerung das sein wird! Wir sterben für das Recht, die Soutane zu tragen, und wir sterben genau am Jahrestag des Tages, an dem wir sie angelegt haben. (Zitiert in Warren H. Carroll, The Last Crusade, Christendom Press, 1996, S. 110.)

Dr. Carroll zitierte weiter die Aussage eines Mitglieds der Zivilgarde über die Standhaftigkeit des Glaubens der claretinischen Märtyrer von Barbastro:

Diese [blasphemische Schimpfwort gelöscht] Narren! Niemand konnte sie zum Schweigen bringen! Die ganze Zeit sangen sie und lobten Christus, den König. Einer von ihnen fiel tot um, als er ihn mit dem Gewehrkolben schlug, und das ist keine Lüge. Aber je mehr wir sie schlugen, desto mehr sangen und riefen sie: „Viva Cristo Rey!“ (Zitiert in Warren H. Carroll, The Last Crusade, Christendom Press, 1996, S. 110.)

Spanien wird heute von den ideologischen Nachfahren der kommunistischen Revolution gegen Christus, den König, regiert, und genau so wollen es Leo, der linke Lippenbekenner, und seine Bande von Globalisten, da er die soziale Herrschaft Christi, des Königs, für einen Anachronismus hält, der sich niemals wieder manifestieren darf, obwohl Papst Pius X. am 11. Februar 1906 in Vehementer Nos Folgendes schrieb:

… Die These, dass Staat und Kirche getrennt sein müssten, ist absolut falsch und ein höchst verhängnisvoller Irrtum. Da sie auf dem Prinzip beruht, der Staat dürfe keinen religiösen Kult anerkennen, begeht sie in erster Linie ein großes Unrecht gegenüber Gott; denn der Schöpfer des Menschen ist zugleich der Begründer menschlicher Gesellschaften und erhält deren Existenz, wie er auch unsere erhält. Wir schulden ihm daher nicht nur einen privaten Kult, sondern auch eine öffentliche und gemeinschaftliche Verehrung zu seiner Ehre. Darüber hinaus leugnet diese These offenkundig die übernatürliche Ordnung.

Papst Pius X. verurteilte die These, dass Staat und Kirche getrennt sein müssen, als „absolut falsch“. Absolut falsch. Die konziliaren „Päpste“, darunter Robert Francis Prevost/Leo XIV., haben als wahr und gut akzeptiert, was ein heiliggesprochener Papst, der die beständige Lehre der katholischen Kirche wiederholte, der niemand widersprechen darf, als absolut falsch verurteilt hat.

Beginnen Sie vielleicht zu erkennen, dass es ein Problem mit dem Konziliarismus in seiner Gesamtheit gibt? Beginnen Sie vielleicht zu erkennen, dass es unmöglich ist, die beispiellosen Häresien, Sakrilegien, Apostasien, Blasphemien und Neuerungen des Konziliarismus und der Konziliaristen mit der beständigen Lehre der katholischen Kirche in Einklang zu bringen?

Spanien zur Zeit des heiligen Königs Ferdinand III.

Allerdings ist es jetzt nur noch das „Gespenst” eines weiteren franquistischen Spaniens, das den armen Linken aus Dolton, Illinois, erschreckt, sondern, schlimmer noch, die Rückkehr zu den Zeiten von Ferdinand III. und Königin Isabella und König Ferdinand, die 1492 die Juden und Mauren aus Spanien vertrieben haben. Leo der Linke möchte Mohammedaner in Spanien, da er an „Multikulturalismus“ glaubt und davon überzeugt ist, dass eine Vielzahl von Religionen in Spanien „gefährliche“ Bewegungen wie VOX „in Schach halten“ wird.

Der heilige König Ferdinand III., König von León und Kastilien, regierte nach dem göttlichen Geist Christi, des Königs, und nicht nach dem Geist von Sozialisten, Globalisten, Umweltschützern und religiösen Indifferentisten.

König Ferdinand III. wurde 1199 geboren, genau hundert Jahre nach dem Tod seines berühmten Vorfahren Rodrigo Diaz – El Cid, und Gott begünstigte ihn mit vielen wichtigen Siegen über politische Rivalen in anderen spanischen Königreichen und natürlich gegen die Mauren selbst. Es war König Ferdinand III., der 1236 Córdoba für Christus, den König, und seine wahre Kirche eroberte.

In allen Konflikten war es König Ferdinand III. jedoch nur wichtig, den Willen Gottes zu tun und seine eigenen Leidenschaften zu zügeln, damit alles, was er tat, von Gott kam. Er strebte nur nach der Ehre und Herrlichkeit Gottes, nicht nach seiner eigenen.

Darüber hinaus bemühte er sich nach der Eroberung Sevillas am 22. Dezember 1248 um die Errichtung einer gerechten Rechtsordnung, die sich an der in Toledo verkündeten orientierte. Wie aus dem unten zitierten Text hervorgeht, strebte der heilige Ferdinand III., dessen Festtag am 30. Mai begangen wird, vor allem danach, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit Ehre und Ruhm zu erweisen. Er stand in starkem Kontrast zu den Naturalisten der falschen Gegensätze von „rechts” und „links” von heute, deren Gedanken nur ein Wirrwarr falscher Ideen und Überzeugungen sind und deren Seelen leicht dazu neigen, sich leidenschaftlicher, ungezügelter Wut und Bitterkeit hinzugeben:

Zusätzlich zu diesen Plänen arbeitete der König gleichzeitig mit Hilfe seines Sohnes Don Alfonso und seiner zwölf Berater an dem großen Vorhaben, die Gesetze zu vereinheitlichen. Er wollte, dass der Gesetzeskodex von Sevilla fertiggestellt war, wenn sich die Vertreter des Königreichs trafen.

Ferdinands Bemühen um eine gerechte Ordnung

Er betete viel während dieser Tage und Nächte, in denen er studierte, diskutierte und das unsterbliche Dokument verfasste. Eine der letzten Diskussionen befasste sich mit dem Stil, der beim Verfassen des Kodex verwendet werden sollte. Der König, der sich normalerweise mehr um den Inhalt als um die Sprache kümmerte, hatte bis dahin den vertrauten Stil der Alltagssprache verwendet. Sein Sohn Don Alfonso und sein Sekretär Pater Remondo bestanden jedoch darauf, dass dieses Gesetzbuch in einem majestätischen Stil verfasst werden sollte, der der Bedeutung der eroberten Stadt angemessen war. „Außerdem, Herr, sollten Sie wissen, dass in Rom die Päpste und die großen Fürsten eine gehobenere Sprache verwenden“, sagte der Sekretär.

Der König lächelte über ihre Beharrlichkeit, aber da er gerne den Rat kluger Männer befolgte und der gute Don Remondo sehr klug war, kam er ihm entgegen, indem er das ernste und feierliche „wir“ verwendete.

Der König und sein Notar saßen beide an ihrem Arbeitstisch, letzterer mit der Feder in der Hand, bereit zum Schreiben. Nach einigen Augenblicken stillen Gebets, während denen er oft ein großes Kreuzzeichen machte, begann der edle König von Kastilien und León zu diktieren:

„Im Namen dessen, der der wahre und ewige Gott ist, der in einem Gott mit dem Sohn und dem Heiligen Geist, und ein Herr in drei Personen und eins in der Substanz; und der uns Seine Herrlichkeit gegeben hat; und wenn wir dies von Ihm und von Seinem Sohn und vom Heiligen Geist glauben, dann glauben wir an den wahren, ewigen Gott, und wir verehren die drei Personen, die Einheit im Wesen und die Gleichheit in der Göttlichkeit; und im Namen dieser Dreifaltigkeit, mit der wir alle guten Taten, die wir vollbringen, beginnen und beenden, rufen wir Ihn an, der Anfang und das Ende dieses unseres Werkes zu sein. Amen.“

Don Ferdinand blieb einige Zeit in Ekstase versunken, unfähig, seine Seele von Ihm zu lösen, der sie jedes Mal, wenn Er angerufen wurde, gefangen nahm. Als er wieder zu sich kam, fuhr er fort:

„Alle, die dieses Dokument sehen, sollen sich an die großen Wohltaten, die großen Gnaden, die großen Gunstbezeugungen, die großen Ehren und das große Glück erinnern, die Er, der der Ursprung und die Quelle alles Guten ist, der gesamten Christenheit und insbesondere Kastilien und León in den Tagen und zur Zeit Don Ferdinands gewährt hat, der durch die Gnade Gottes König von Kastilien, Toledo, León, Galicien, Sevilla und Jaén ist.

Alle sollten verstehen und wissen, dass die vielen Wohltaten, die Er uns Christen und gegen die Mauren erwiesen hat, nicht aufgrund unserer Verdienste geschehen sind, sondern aufgrund Seiner großen Güte und Seiner großen Barmherzigkeit und aufgrund der Fürsprache der Gebete und Verdienste der Heiligen Maria, deren Diener wir sind, und weil und wegen der Hilfe, die sie uns mit ihrem gesegneten Sohn gewährt hat, und wegen der Gebete und Verdienste des Heiligen Jakobus, dessen Stellvertreter wir sind und dessen Banner wir tragen, und der uns immer geholfen hat, zu siegen und Gutes zu tun, und der uns und all unseren Söhnen und unseren Adligen und unseren Vasallen und dem ganzen Volk Spaniens seine Gunst erwiesen hat,

Er hat beschlossen und angeordnet, dass wir, die wir seine Ritter sind, durch unsere Arbeit und mit der Hilfe und dem Rat unseres ersten Sohnes Don Alfonso, unseres Bruders Don Alfonso und unserer anderen Söhne sowie mit der Hilfe und dem Rat der anderen Adligen und unserer treuen Vasallen von Kastilien und León ganz Andalusien im Dienste Gottes und zur Ausbreitung des Christentums großzügiger und vollständiger erobert haben, als es jemals von einem anderen König oder Mann erobert wurde.

Und obwohl Er uns bei den anderen Eroberungen Andalusiens geehrt und große Gunst erwiesen hat, glauben wir, dass Er uns Seine Gnade und Seine Gunst bei der Eroberung Sevillas, die wir mit Seiner Hilfe und Seiner Macht vollbracht haben, reichlicher und großzügiger erwiesen hat, da Sevilla größer und edler ist als die anderen Städte Spaniens.

Und aus diesem Grund wollen wir, König Don Ferdinand, Diener und Ritter Christi, weil wir so viele Wohltaten und so viele Gunstbezeugungen auf so vielfältige Weise von Ihm, der alles Gute ist, empfangen haben, diese Wohltaten, die Gott uns gewährt hat, aus Recht und Vernunft mit unseren Vasallen und mit den Prälaten, die für uns in Sevilla wohnten, teilen. Und aus diesem Grund gewähren und geben wir, König Don Ferdinand, zusammen mit Königin Dona Joan, unserer Gemahlin, und unseren Söhnen Don Fadrique und Don Henri, dieses Gesetzbuch und diese Freiheiten, die in diesem Dokument zum Ausdruck kommen.

Anschließend diktierte er den Kodex, der dem von Toledo nachempfunden war und von allen wegen der vielen Freiheiten, die er gewährte, gefeiert wurde. Zunächst werden darin die Rechte der Ritter festgelegt und denjenigen, die ein Pferd im Wert von fünfzig Mark besitzen, Ehrenrechte gewährt, die ihnen mindestens acht Monate im Jahr Freiheit vom Dienst für den König verschaffen.

Weiterhin werden die Privilegien aufgeführt, die den Bewohnern des Vororts Francos zustehen, darunter weitreichende Freiheit beim Kauf und Verkauf ohne Zahlung von Zöllen und die Befreiung vom Wachdienst, zu dem die Bürger in Zeiten ohne stehende Heere verpflichtet waren. Außerdem konnten sie nicht gezwungen werden, dem König Geld zu leihen, ihnen wurde der Ritterstand verliehen und sie hatten die Pflicht, unter den gleichen Bedingungen wie die Männer aus Toledo eine Armee für ihn aufzustellen.

Es umfasst den Bereich der Seeleute und schafft zunächst das Amt des Bürgermeisters, das von einem Mann bekleidet werden sollte, der sich mit den Angelegenheiten des Seehandels auskannte. Ihre Rechtsstreitigkeiten und allgemeinen Vergehen sollten von den Bürgermeistern von Sevilla beurteilt werden, aber wenn die Beteiligten mit dem Urteil nicht einverstanden waren, musste der Bürgermeister „sechs gute Männer suchen, die sich mit dem Kodex der ‚Seegesetze‘ auskannten, und den Rechtsstreit mit ihnen überprüfen, wobei er dem Kläger mitteilte, was sie für richtig hielten; und wenn dem Kläger das vom Bürgermeister und diesen sechs guten Männern vereinbarte Urteil nicht gefiel, sollte er bei uns Berufung einlegen“.

Danach gewährte es den Seeleuten dieselben Zugeständnisse wie denen im Vorort Francos in Bezug auf Verkauf, Kauf und Handel.

Nachdem ihnen die Ritterwürde verliehen worden war, legte der Kodex die Bedingungen ihres Dienstes fest, die wie folgt lauteten: „Sie sind verpflichtet, dem König drei Monate lang mit ihren Schiffen und ihren Waffen zu dienen. Wenn der König sie für einen längeren Einsatz benötigt, muss er sie bezahlen.“

Diese Verpflichtung, eine Armee auf See zu bilden, ersparte ihnen die Verpflichtung, an Land zu dienen, mit der Ausnahme, dass dies zum Wohle der Stadt geschehen sollte; in diesem Fall mussten sie zusammen mit den anderen dienen. Wie wir sehen, waren die Schiffe in den Augen des Königs gleichbedeutend mit Pferden, und sein Sohn und Nachfolger verwendete dieselben Kriterien, als er sagte: „Die Schiffe sind die Reittiere derer, die auf See fahren, so wie die Pferde die Reittiere derer sind, die zu Lande fahren.“ Außerdem gewährte er ihnen das Recht, in ihrem Vorort eine Metzgerei zu betreiben, wobei die Abgaben vom König bezahlt wurden.

Und schließlich befiehlt er allen Einwohnern von Sevilla, Rittern, Kaufleuten und Seeleuten, ihm zehn Prozent aus den Gärten und Bauernhöfen auf den umliegenden Ländereien des Guadalquiver zu zahlen, „da dies … unser Recht ist. Und wir befehlen, dass ihr aus dem Brot und dem Wein und dem Vieh und aus allen anderen Dingen eure Verpflichtung gegenüber der Kirche erfüllt, wie es in Toledo geschieht.“ Der Kodex endet mit der Drohung, dass jeder, der es wagt, die Freiheiten dieses Gesetzeskodexes zu beschneiden, „den Zorn Gottes und meinen eigenen hervorruft“ und ihm befiehlt, „uns und demjenigen, der nach uns regiert, hundert Goldmark zu zahlen“.

(Quelle: Schwester Maria del Carmen Fernandez de Castro Cabeza A.C.J., Das Leben des edlen Königs von Kastilien und León, des Heiligen Ferdinand III., S. 267-270.)

Das katholische Bekenntnis zur sozialen Herrschaft Christi

Das ist die Art von Gerechtigkeit, die in einer Welt fehlt, die die soziale Herrschaft Christi, des Königs, gestürzt hat. Das ist die Art von Gerechtigkeit, die selbst die konziliaren Revolutionäre ablehnen, gerade weil sie auf dem Gesicht der sich ausbreitenden Christenheit und der Herrschaft gemäß der Lehre Christi, des Königs, beruhte, wie Er sich den Menschen ausschließlich durch Seine wahre Kirche, die katholische Kirche, offenbart hatte.

Katholiken lehnen alle Formen säkularer politischer Ideologien ab, Leo der Linken Lippe, aber das Bekenntnis zur Errichtung der sozialen Herrschaft Christi, des Königs, ist keine „Ideologie”, sondern Treue zu seinen sozialen Rechten über die Menschen und ihre Nationen.

Andererseits würde Robert Francis Prevost/Leo XIV. die folgenden klaren Aussagen von Papst Pius X. als „ideologisch” betrachten:

… denn es gibt keine wahre Zivilisation ohne eine moralische Zivilisation und keine wahre moralische Zivilisation ohne die wahre Religion: Das ist eine bewiesene Wahrheit, eine historische Tatsache. (Papst Pius X., Notre Charge Apostolique, 15. August 1950.)

Nein, ehrwürdige Brüder, wir müssen in diesen Zeiten sozialer und intellektueller Anarchie, in denen jeder es auf sich nimmt, als Lehrer und Gesetzgeber zu lehren, mit aller Kraft wiederholen: Die Stadt kann nicht anders gebaut werden, als Gott sie gebaut hat; die Gesellschaft kann nicht aufgebaut werden, wenn nicht die Kirche das Fundament legt und die Arbeit überwacht; nein, die Zivilisation ist nichts, was erst noch gefunden werden muss, noch kann die neue Stadt auf vagen Vorstellungen aufgebaut werden; sie hat existiert und existiert noch immer:

Es ist die christliche Zivilisation, es ist die katholische Stadt. Sie muss nur errichtet und ständig gegen die unablässigen Angriffe von wahnsinnigen Träumern, Rebellen und Ungläubigen verteidigt werden. Omnia instaurare in Christo. (Papst Pius X., Notre Charge Apostolique, 15. August 1910.)

In den Lehren der konziliaren „Päpste“ über die Notwendigkeit, Städte und Nationen für Christus, den König, und seine wahre Kirche zurückzugewinnen, findet sich nichts Katholisches. Die konziliaren Revolutionäre haben sich als Feinde des heiligen Glaubens und des wahren Gottes erwiesen, der der katholischen Kirche sein heiliges Glaubensgut anvertraut hat.

(Quelle: http://christorchaos.com/?q=content/leo-lefty-lip-equates-christendom-right-wing-ideology)

Niemand kann zwei Herren dienen

Belial in Holzschnitt, Augsburg 1473 aus "Lexikon der Monster, Geister und Dämonen" von Felix BormannNiemand kann zwei Herren dienen: „entweder wird er den einen hassen und den andern lieben oder er wird sich dem einen unterwerfen und den andern verachten.“ (Matth. 6, 24) Entweder dient man Jesus Christus oder seinem Feind Belial. Belial ist ein hebräisches Wort und bedeutet Schlechtigkeit sowie den Urheber, den Teufel. Wer den Teufel zu seinem Herrn hat, erzeugt Gesetzlosigkeit und Chaos.

Robert Prevost/Leo XIV. hat sich gegen Christus entschieden, wie alle Linken, die Christus ablehnen und sich Belial, dem Satan, unterworfen haben.

Siehe den Beitrag:

Beim Jüngsten Gericht sind diejenigen, die sich gegen Christus entschieden haben, auf der linken Seite zu finden. Zu ihnen wird unser Herr sagen: „Weichet von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, welches dem Teufel und seinen Engeln bereitet worden ist.“ (Matth. 25, 41) Denn statt der wahren christlichen Nächstenliebe und Gerechtigkeit haben sie sich entschieden, ihre eigenen falschen und ungerechten Grundsätze von Nächstenliebe so umzusetzen, dass Kriminalität, Drogen, Abtreibung, Vergewaltigung, Euthanasie, Sodomie und vieles andere mehr durch ihre linke Politik gefördert wird.

Die Opfer ihrer linken Politik sind ihnen kein Mitleid wert. Den Linken fehlt das Gewissen für Gerechtigkeit, für Recht und Unrecht. Denn sie haben keinen höchsten Gott, dem sie Rechenschaft ablegen wollen. Und wenn sie – wie Robert Prevost – einen Gott anerkennen, so hat dieser ihr Gott sich nach dem zu richten, was die Konzilskirche als Menschenmachwerkskirche sich zusammenphantasiert hat, entgegen den Geboten Gottes und der Lehre Christi, und für die globalistischen Ziele der Jünger Belials. Die Konzilsrevolutionäre wollen den Menschen gefallen, aber nicht Gott gehorchen.

Anhang: „Mit dem Feldgeschrei: Gott will es“ – Francisco Franco und der katholische Widerstand im Dritten Reich

von Julian Pastor

Vor 50 Jahren verstarb Francisco Franco, ein furchtloser General und Landesvater von Spanien. Seine innigeVerankerung im katholischen Glauben thematisieren regierungstreue Medien heute meist ausschließlich im Zusammenhang mit den antispanischen Narrativen, die sich aus der sowjetischen Kriegspropaganda gehalten haben. Der Rückhalt, der Franco aus dem katholischen Widerstand zuteil wurde, passt nicht in das Bild des neoliberalen Zeitgeistes.

Der Jesuitenpater und Widerstandskämpfer Friedrich Muckermann verbreitete heimlich gedruckte oder nach Deutschland geschmuggelte Artikel über den lichtscheuen Ungeist des Nationalsozialismus. Im Jahr 1937, als die nationalsozialistische und die sowjetische Gottesfeindschaft gleichermaßen den Widerstand der Kirche erforderlich machten, rühmte er die Kämpfer der nationalen Erhebung in Spanien: „Von allen Seiten strömten sie herbei, als Franco im Juli des vorigen Jahres die Fahne des Aufstandes erhob, als er das Volk aufrief, Spanien von der furchtbaren Gewaltherrschaft blutiger Tyrannen zu befreien“.

Und tatsächlich fielen der roten Pest in Spanien über 6800 Bischöfe, Priester und Ordensleute zum Opfer. Der Himmel hörte das Blut der Karmelitenschwester Apolonia Lizárraga, welche die Gottesfeinde gefoltert, hingerichtet und buchstäblich an Schweine verfüttert hatten, sowie zahlloser weiterer Märtyrer. Am 1. April1939 endete der Spanische Bürgerkrieg mit einem Sieg der Falange.

Hierzu beglückwünschte Papst Pius XII. den führenden Brigadegeneral Francisco Franco. „Indem wir unsere Herzen zum Herrn erheben, danken Wir aufrichtig mit Eurer Exzellenz für den gewünschten katholischen Sieg in Spanien“, schrieb er in einem Telegramm. Jawohl, es war derselbe Papst, der – entgegen der öffentlichen Meinung – freimütig die Judenverfolgung im Dritten Reich anprangerte.

Am 1. August 1941 mahnte er: „In Deutschland werden die Juden ermordet und auf brutale Weise misshandelt, weil sie Opfer sind, beraubt jeder Verteidigung. Wie kann ein Christ solche Taten hinnehmen?“.

Clemens August von Galen, der als Bischof von Münster die kirchenfeindliche und lebensfeindliche Politik der Nationalsozialisten geißelte, verwies mit gleicher Inbrunst auf den „spanische[n] Befreier Franco“ als Vorbild für die Deutschen an der Ostfront. „Sie wollten Blutspender sein, auf dass das an Altersschwäche und anderen Übeln erkrankte Volk wieder jugendlich gesunde und aufblühe. Sie wollten in einem neuen Kreuzzug mit dem Feldgeschrei: ‚Gott will es‘, den Bolschewismus niederringen, wie es vor wenigen Tagen der spanische Befreier Franco in einer Rede zu Sevilla mit christlicher Zielsetzung rühmte.

Für Europa starben sie, um die drohende rote Flut abzuwehren und einen Schutzwall zu bilden für die ganze westliche Welt“, bekannte er in einem Hirtenwort vom 15. März 1942. Unübertroffen waren Francos Verdienste bei der Fluchthilfe für jüdische und nichtjüdische Verfolgte. So schilderte der österreichische Monarchist und Widerstandskämpfer Otto von Habsburg:

„Vor allem aber war ich Franco stets dankbar, dass er mir half, mehrere Zehntausend österreichische Flüchtlinge, meist Juden, über Spanien ins Ausland zu bringen. Ich war 1940 in Bordeaux, wo Hunderttausende Verfolgte aus dem Großdeutschen Reich auf ihre Weiterfahrt irgendwohin hofften, während die deutschen Truppen immer näher rückten. Wir fuhren nach Madrid und Lissabon, nach Lateinamerika und anderswo in Übersee, um die Länder um Aufnahme zu bitten“. Nicht zufällig zählt die Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem sechs Spanier zu den „Gerechten unter den Völkern“, ein Ehrentitel für Judenretter im Zweiten Weltkrieg.

Zu ihnen gehört José Ruiz Santaella, der gemeinsam mit seiner deutschen Gattin Carmen Schrader drei Jüdinnen bei sich versteckte. Sein Volksgenosse Ángel Sanz Briz rettete durch die Ausstellung spanischer Pässe über 5000 ungarischen Juden das Leben. Sowohl José Ruiz Santaella als auch Ángel Sanz Briz, genannt der „Engel von Budapest“, hatten sich als nationalistische Kämpfer im Bürgerkrieg, als Diplomaten der Franco-Regierung und als Gerechte unter den Völkern verdient gemacht. So wundert es nicht, dass die Kameraden in Francos Kreuzzug nach dem Zweiten Weltkrieg nicht verschämt schwiegen oder ihre Rolle gar abstritten.

Im Gegenteil bekannte Friedrich Muckermann in seinen Lebenserinnerungen von 1946, dass die Verteidigung von Franco „ohne Zweifel recht“ sei, „sind doch auch viele Franco-Gegner von seiner persönlichen Katholizität und Ehrenhaftigkeit überzeugt“. Und auf Veranlassung von Otto von Habsburg erhielt Franco im Jahr 1952 die Goldmedaille des Stiftes Mariazell. Im Folgejahr verlieh ihm Papst Pius XII. den Christusorden, also den höchsten Verdienstorden des Hl. Stuhles. Am 20. November 1975 ging der General – lorbeerbekränzt vor Gott und den Menschen – in die Ewigkeit ein.

In einem Nachruf würdigten ihn die jüdischen Akademiker Hermann Salomon und Tomas Ryan: „Abgesehen von allen anderen Erwägungen sollten die Juden das Andenken an diesen großen Wohltäter des jüdischen Volkes ehren und segnen – der mit seinem Tun keinen Gewinn erstrebte oder erzielte“.

Quelle:

Veröffentlicht mit Erlaubnis von Julian Pastor, dem Autor des Buches „Furchtlos und treu – Pater Odo Ein Kämpfer in Uniform und Soutane“

Bildquellen

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