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Päpstliche Insignien mit Hut, Krummstab und andere Dinge

Es folgen Veröffentlichungen von päpstlichen Enzykliken, die für das Thema Weltgeschehen von besonderer Bedeutung sind.

Das Weltgeschehen aus katholischer Sicht

Papst Leo XIII.

Das Reich Gottes und das Reich Satans auf Erden

Nachdem die Menschheit durch den Neid des Teufels von Gott, dem Schöpfer und gültigen Spender der himmlischen Güter, elendiglich zum Abfall gebracht worden ist, hat sie sich seitdem in zwei verschiedene und einander feindliche Heerlager gespalten; während das eine von ihnen einen beständigen Kampf zu führen hat für Wahrheit und Tugend, streitet das andere für das Gegenteil. (Leo XIII. „Humanum Genus“ 1884)

Papst Leo XIII. mit dem katholischen Segensgruß
Religion

Religiöser Betrug oder Was ist Wahrheit

Leo XIV. empfängt 40 Künstler des Zoppis-Zirkus

Religiöser Betrug oder Was ist Wahrheit?

Nachdem die Konzilsrevolutionäre unter dem Scheinpapst Montini im Jahr 1965 mit der Unterschrift unter die häretischen Konzilsdokumente eine neue Kirche etabliert haben, indem sie zwar die Institution der katholischen Kirche feindlich übernommen haben, aber nun begannen, die katholische Kirche in diabolischer Manier nachzuäffen und Stück für Stück die katholischen Lehren durch eine neue Theologie zu ersetzen sowie neue, aber ungültige Sakramente einzuführen. Viele Katholiken jedoch weigern sich, diese Tatsachen anzuerkennen. Für sie ist die Änderung durch das Räuberkonzil kein religiöser Betrug.

Doch damit tritt unweigerlich die Frage auf: Was ist Wahrheit? Ist es Wahrheit, dass die Konzilskirche die katholische Kirche ist oder haben wir es hier mit einem religiösen Betrug zu tun, den nicht nur die Katholiken, sondern die ganze Welt als Wahrheit akzeptieren?

Was ist Wahrheit? Diese Frage hatte bereits Pontius Pilatus an denjenigen gestellt, der von sich selber sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Joh. 14, 6) Es ist Jesus Christus, der dies gesagt hat. Doch Pilatus wollte auf die von ihm selber gestellte Frage „Was ist Wahrheit“ nicht die Antwort abwarten. Auch die meisten Katholiken wollen die Antwort nicht abwarten, nicht wissen oder nicht akzeptieren. Obwohl Christus ganz deutlich gesagt hat, dass er der einzige Mittler zu Gott Vater ist und seine Lehre die absolute Wahrheit beinhaltet, hat die Konzilsreligion diese göttliche Aussage aus ihrer falschen Lehre gestrichen.

Und die meisten Katholiken halten sich an dieser falschen Lehre und dulden den falschen Ökumenismus und die Aussagen der falschen Päpste, dass auch andere Religionen Wege zu Gott sind. Sie machen sich nicht die Mühe, herauszufinden, dass sowohl die Konzilspäpste keine Päpste sind, als auch der Stuhl Petri vakant bzw. illegitim besetzt ist, also dass die Konzilskirche eben nicht die katholische Kirche sein kann.

Welches ist die wahre Religion?

In dem Beitrag „Die griechische Orthodoxie eine Alternative?“ ist versucht worden klarzulegen, dass die griechische Orthodoxie nicht die wahre Religion sein kann. Auf dem Konzil von Ferrera/Florenz, auf dem es auch um die Einigung der Ostkirche mit der Westkirche ging, waren neben dem Papst der Patriarch Joseph von Konstantinopel, der griechische Kaiser und sein Hof anwesend. „Im Februar des Jahres 1439 musste die Versammlung wegen Pestgefahr nach Florenz verlegt werden. Wirklich legten die Griechen im Juli des Jahres 1439 das katholische Glaubensbekenntnis in feierlicher Weise ab, indem sie erklärten:

‚Wir bekennen, dass der römische Bischof der Nachfolger des Apostelfürsten Petrus, der Stellvertreter Christi, das Haupt der ganzen Kirche und aller Christen Vater und Lehrer ist.‘

Die Verhandlungen währten bis zum 26. August. Das Morgen- und Abendland hatten sich hier zum letzten Mal die Hand zum Bund gereicht. Die Freude über die Vereinigung der so lange getrennten Kirchen wurde noch erhöht durch die Rückkehr der Armenier, Jakobiten, der Syrer, Mesopotamier, Maroniten und Chaldäer in die katholische Kirche.

Doch die Freude währte nur kurz, da ein paar griechische Bischöfe sich der Einigung widersetzten und diese so wieder zu Fall brachten.

„Am 6. Juli 1439 wurde die Vereinigungsurkunde unterschrieben. Feierlich wurde der Primat des römischen Papstes, als des Nachfolgers des Apostelfürsten Petrus und des wahren Stellvertreters Christi, festgestellt. Blieb die Vereinigung beider Kirchen bei dem Hass der griechischen Bevölkerung gegen die abendländischen Christen mehr auf dem Papier, als dass sie verwirklicht wurde, so war doch den Baslern in den früheren Gegnern, die den Papst unter die Herrschaft des Konzils stellen wollten, der Todesstoß versetzt.

Von Vertretern der morgen- und abendländischen Kirche wurde der monarchische Charakter der Kirche bezeugt und feierlich erklärt, dass der Papst der Vater der gesamten Kirche ist, der seine Gewalt nicht von den Gläubigen, sondern unmittelbar von Christus hat und dass er der Lehrer aller Christen ist, dem alle zu folgen haben.“ (Siehe: Das Pontifikat von Papst Eugen IV.)

Die griechisch-orthodoxe Kirche kann also nicht die wahre Religion und Kirche Christi sein, sondern dies kann nur die römisch-katholische Kirche sein, welche auch von den Griechen als wahre Kirche Christi anerkannt wurde.

Wie finden wir heraus, welches heute die wahre Religion ist?

Papst Leo XIII. hat im Jahr 1885 in seiner Enzyklika ‚Immortale Dei‘ geschrieben:

„Welches aber die wahre Religion sei, wird der mit Leichtigkeit erkennen, der mit klugem Sinn und aufrichtigem Herzen urteilt; denn aus den vielen und glänzenden Beweisen, nämlich aus der Erfüllung der Weissagungen, aus der großen Zahl der Wunder, und aus der so schnellen Verbreitung des Glaubens trotz der ihn umringenden Feinde und der gewaltigsten Hindernisse, aus dem Zeugnis der Märtyrer und anderen ähnlichen Dingen geht klar hervor, dass jene allein die wahre Religion sei, welche Christus selbst gestiftet und mit deren Schutz und Ausbreitung er seine Kirche betraut hat.“ (Uletzka, Lumen De Caelo, 1934, S. 167)

Wie wir aus dem Rundschreiben von Papst Leo XIII. ersehen können, war es damals gewiss leicht, die Identität der einen wahren Religion unschwer zu erkennen, wenn man sich nur ernsthaft bemühte, die wahre Religion und Kirche zu finden.

Als jedoch das Räuberkonzil nach dem Tod des letzten Papstes Pius XII. und dem Amtsantritt des Freimaurers Angelo Giuseppe Roncalli und seines Nachfolgers Montini die Lehren der katholischen Kirche verwarf, indem die revolutionäre Versammlung der Bischöfe eine Reihe fehlerhafter Dokumente beschloss, die – wie Louie Verrecchio es nennt – „als Magna Carta der falschen Religion dienen“, „die sich lediglich als Heilige Römisch-Katholische Kirche ausgibt und deren einziger Zweck darin besteht, die konziliare Religion zu verbreiten.“

Und weiter schreibt Verrecchio:

„Diese Scheinkirche hält zahlreiche Lehren für unantastbar, die mit dem Glauben, wie er in den Jahrhunderten vor dem Konzil gelehrt wurde, völlig unvereinbar sind. Das ist offensichtlich: Wer sich die Mühe macht, die zweitausendjährige Lehre der katholischen Kirche mit den konziliaren Lehren zu vergleichen, wird zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass sie nicht identisch sind und dass Letztere keine echte Weiterentwicklung in Kontinuität mit Ersteren darstellt.

Dennoch gibt es viele Menschen – intelligente, scheinbar aufrichtige Personen –, die nichts sehnlicher wünschen, als katholisch zu sein und zu bleiben, aber darauf bestehen, dass diese konziliare Kirche die einzig wahre sei.

Gewiss, viele von ihnen erkennen, dass viele der Führer dieser ‚Kirche‘, bis hin zu den Männern in Weiß an ihrer Spitze, oft schuldig sind, die Herzen und Gedanken der Naiven mit verdorbenen Glaubens- und Morallehren zu vergiften. Und dennoch beharren sie darauf, ihren Kurs beizubehalten und sich so zu verhalten, als sei diese Scheinkirche der mystische Leib Christi und die einsame Arche des Heils, wenn auch schwer beschädigt, voller Wasser und kurz vor dem Kentern.

Aber glauben sie es wirklich? Anders gefragt: Sind sie die unwissentlichen Opfer einer teuflisch raffinierten religiösen Täuschung, oder sind sie auf einer gewissen Ebene an der List mitschuldig und somit verantwortlich für ihre Bindung an eine Religion, die so offensichtlich falsch ist?“ (Quelle: Religiöser Betrug: Gehen dadurch Seelen verloren?)

Sie glauben lieber dem religiösen Betrug als der Wahrheit

Die Antwort gibt uns vielleicht P. Franz Xaver Weninger in seiner ersten Predigt zum Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar:

Seine Frage lautet: „Warum teilen nicht bereits alle Völker mit den heiligen drei Königen das Glück, Jesus als den Messias, als Christus anzuerkennen?“

Seine Antwort: „Sie blicken nicht mit der Wahrheitsliebe der drei Weisen auf den Stern.“

Was bedeutet das?

„Christus, vor dem die drei Weisen anbetend knien, nennt sich den König der Wahrheit. Er nennt sein Reich, die Kirche, ein Reich der Wahrheit; mithin wer in sein Reich einziehen und in demselben sein Heil finden will, der muss die Wahrheit lieben, sie suchen; dann wird er dieselbe auch finden, ihr folgen und durch Christus selig werden.“ (S. 128)

„Die drei Weisen suchten die Wahrheit mit Ernst und Unerschrockenheit. ‚Wo ist der, der da geboren ist, der König der Juden?‘ so fragten sie, voll des Verlangens, Ihn zu finden; mag sich dabei die Bevölkerung von Jerusalem denken, was sie will, und sie verspotten. Wenn sie nur einmal wissen, wie der Ort heißt, wo nach der Aussage der Propheten der Messias geboren werden sollte, so wollen sie den Weg dahin schon finden, und wenn auch sonst kein Mensch mit ihnen zieht. Wirklich scheint dieses der Fall gewesen zu sein, als sie von Jerusalem zogen.“ (S. 129)

„Die drei Weisen suchten die Wahrheit und fanden sie, und kehrten, durch einen Engel belehrt, auf einem anderen Weg zurück, um den Nachstellungen des Herodes zu entgehen und Gottes Willen zu erfüllen.

So gaben die Erstlinge des Glaubens aus den noch heidnischen Völkern aller Nationen und Menschenkindern das Beispiel, Christum kennenzulernen und in seine Kirche einzugehen.

Und was ist die Ursache, warum dieses bisher nicht in dem Maße geschah, wie Gottes Erbarmung es für alle Menschenseelen beabsichtigte? Ich antworte und sage:

Es fehlt den Menschen im Allgemeinen an der Liebe zur Wahrheit. Sie lieben die Finsternis mehr als das Licht, die Täuschung, die ihnen schmeichelt, mehr als die Wahrheit, die sie auf die Erfüllung ihrer Pflichten hinweist, auf die Überwindung ihrer selbst im Geiste christlicher Selbstverleugnung, mit Verachtung aller Menschenfurcht und verbunden mit jener Treue, die uns die Beharrlichkeit sichert.“ (S. 130) (Quelle aller Zitate: Originelle Kurzgefasste praktische Festtags-Predigten für das ganze Kirchenjahr, 1881)

Man muss die Wahrheit suchen, wenn man sie liebt

Leo XIII. schrieb in der Enzyklika „Sapientiae Christianae“:

„In dieser traurigen Lage muss jeder vor allem darauf bedacht sein und angelegentlichst dafür Sorge tragen, dass er den mit dem Herzen tief erfassten Glauben durch treue Wachsamkeit beschütze, die Gefahr meide und sich namentlich gegen die vielfachen Trugschlüsse stets gewappnet zeige. Zur Reinerhaltung dieser Tugend ist Unserer Meinung nach von großem Nutzen und infolge der Zeitverhältnisse dringend notwendig ein eifriges Studium der christlichen Wahrheit, soweit Talent und Fähigkeit des einzelnen es erlauben; ebenso aber auch eine möglichst große Kenntnis jener Wahrheiten, welche mit der Religion zusammenhängen und mit der Vernunft allein schon erkannt werden können.“ (Quelle: Der Glaube ist zu bewahren durch Studium)

In diesem Zusammenhang schärft Leo XIII. den Gläubigen ein:

„Wenn aber die Not es verlangt, haben nicht bloß die Vorsteher die Pflicht, die Unversehrtheit des Glaubens zu beschützen, sondern ‚jeder Christ ist alsdann verpflichtet, seinen Glauben vor anderen zu verteidigen, sowohl um die anderen Gläubigen zu belehren und zu befestigen, als auch um die Angriffe der Ungläubigen zurückzuweisen.’“ (Thomas von Aquin, Sum. theol. II-II)

„Vor dem Feinde zurückzuweichen oder zu verstummen, wo von allen Seiten mit lautem Geschrei die Unterdrückung der Wahrheit gefordert wird, ist das Merkmal eines feigen Menschen, oder eines, der an dem Glauben, den er bekennen soll, zweifelt. Beides ist eine Schmach und eine Unbill gegen Gott; beides gereicht dem einzelnen wie dem Staate zum Verderben und nützt nur den Feinden des Glaubens, da die Feigheit der Guten die Verwegenheit der Schlechten ganz besonders reizt.“

Leo XIII. beklagt die Gleichgültigkeit der Katholiken, die die verderblichen Irrtümer nicht zurückweisen.

„Zunächst verlangt diese Pflicht, dass wir den katholischen Glauben offen und standhaft bekennen und ihn, jeder nach seinen Kräften, auch verbreiten. Oft genug und mit vollem Recht ist nämlich gesagt worden, dass es kein größeres Hindernis für die christliche Wahrheit gebe als deren Unkenntnis. Richtig verstanden, hat sie in sich Kraft genug, Irrtümer zu widerlegen, und die Vernunft ist zur Annahme bereit, sobald ein aufrichtiger und vorurteilsfreier Geist an sie herantritt.“

„Auch soll sich jedermann erinnern, dass es den katholischen Glauben durch die Macht seines Beispiels ausbreiten und dadurch standhaftes Bekenntnis verkünden kann und soll. Unter den Pflichten also, die wir gegenüber Gott und der Kirche haben, steht an erster Stelle jene, nach Möglichkeit mit Eifer die christliche Wahrheit zu verbreiten und die Irrtümer abzuwehren.“

Die Suche nach der Wahrheit ist heute schwieriger als zur Zeit Leo XIII.

Die Suche nach der Wahrheit lässt sich heute schwieriger finden als zur Zeit Leo XIII. Denn die Hierarchie der neuen Kirche, die die katholische Kirche nachäfft, hat nicht im Sinn, die Lehren der katholischen Kirche, die seit 1958 Jahren bestehen, zu verkünden. Nur wenige Geistliche haben anerkannt, dass es sich bei der Konzilskirche um eine falsche Kirche handelt. Doch diese sind einsame Rufer in der Wüste im Vergleich – wie Louie Verrecchio sich ausdrückt „zu der Kakophonie klerikaler Scharlatane, die routinemäßig die vergiftete Nahrung des Irrtums austeilen“.

Diese Geistlichen wie auch die Gläubigen haben aus Feigheit, Gleichgültigkeit oder auch in vollem Bewusstsein, sie seien trotz der Häresien und Gotteslästerungen in der Kirche Christi, sich entschieden, in der falschen Kirche zu bleiben.

Verrecchio schreibt ganz richtig: „Für sie liegt der eigentliche Grund, warum ihnen die wahre Religion oft entgeht, weniger in der Überzeugungskraft der konziliaren Fälschung (die ist nämlich gar nicht überzeugend), als vielmehr in der Versuchung, die sie darstellt: die Versuchung, Opfer zu vermeiden, indem man den leichteren Weg wählt.“

Wer jedoch ein ernsthaftes Interesse an der Wahrheit hat, der sucht im vorkonziliaren Lehramt und in den Schriften der anerkannten katholischen Theologen und Schriftsteller, wie sie auf den Websites „katholischglauben.info“ und „katholischglauben.online“ zu finden sind, die Wahrheit und hat keine Angst, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.

Wer Christus, die Wahrheit, liebt, lässt nicht die Lästerungen gegen Ihn zu

Religiöser Betrug oder Was ist Wahrheit: Jüngstes Gericht von Michelangelo

Nach dem Konzil begann die Räuberkirche, nicht nur mit den Feinden der katholischen Kirche zu verhandeln. Sie ging Bündnisse mit Heiden, Ketzern und Juden ein. Sie schloss Pakte mit Kommunisten, förderte stillschweigend jede Art von Verderbtheit, selbst in Priesterseminaren, ignorierte den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen durch Geistliche und unterstützte die Führer gottloser politischer Bewegungen im Austausch für Geld und Einfluss.

Man findet auch leicht eine konziliare Kirchengemeinde, die offen homosexuelle Paare willkommen heißt, Geschiedenen und Wiederverheirateten wird die Kommunion ausgeteilt, Empfängnisverhütung befürwortet und sogar Entschuldigungen für diejenigen findet, die eine Abtreibung hatten.

Die meisten konziliaren Kirchengemeinden bieten auch zahlreiche Möglichkeiten für angehende Feministinnen, sich zu engagieren, z. B. können sie die Kommunion austeilen, die Lesungen vortragen und vielleicht sogar den Vorsitz in einem der verschiedenen Gemeindekomitees übernehmen, von der Liturgie bis zu den Finanzen und allem, was dazwischen liegt! (Siehe Verrecchio, Religiöser Betrug: Gehen dadurch Seelen verloren?)

Doch dies ist noch nicht alles!

Hinzu kommen noch die grauenvollen, unerträglichen und ekelerregenden Gotteslästerungen, die von der Hierarchie der Konzilskirche, einschließlich den Antipäpsten, geduldet oder sogar gefördert werden. Wie ist es möglich, als Mitglied der Konzilskirche Christus, die Wahrheit, zu lieben, wenn in der Konzilskirche die schlimmsten Gotteslästerungen möglich sind? Kann sie die Kirche Christi sein? Diejenigen Priester, die diese Gotteslästerungen in ihren Kirchen installieren lassen, sind Söhne Satans. Die Mitläufer müssen sich dessen bewusst sein, dass sie mit Verantwortung für diese Gotteslästerungen tragen.

Beispiele der Gotteslästerungen ersparen wir den Lesern auf dieser Website, sie sind im Internet zahlreich zu finden. Nur einige Tanzeinlagen sollen als Beispiele für die allgegenwärtigen Sakrilegien gezeigt werden.

Tanzender Priester in Bogotá: die Messen der Konzilskirche immer mehr Broadway-Shows

Pater Jesus Herman Orjuela ist ein bekannter Pfingstpriester, der im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Bogotá, Kolumbien, wirkt. Seine „feierlichen Messen“ werden üblicherweise von Tänzerinnen „untermalt“, die den Hintergrund für seine Lieder bilden. Auch er selbst tanzt beim Singen.

Pater Sergio Valverde, Pfarrer der Pfarrei Christus König des Universums, tanzt während der Liturgie

Tanzende Veranstaltung in Costa Rica

Sie sehen eine Veranstaltung, die von Pater Sergio Valverde, Pfarrer der Pfarrei Christus König des Universums in San José, Costa Rica, zelebriert wird.

Valverdes Motto lautet: „Wir feiern mit Jesus“

Sie geben den Teufelslehren Gehör

Louie Verrecchio erinnert uns an die Zeilen, die der hl. Paulus an Timotheus schrieb:

„Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige vom Glauben abfallen und irreführenden Geistern und Teufelslehren Gehör geben werden, die mit Scheinheiligkeit Lügen reden, gebrandmarkt mit ihrem eigenen Gewissen“ (1. Tim. 4, 1 u. 2)

Die „Letzten Zeiten“ sind die jetzigen Zeiten, nachdem unser Herr und Heiland Jesus Christus auf Erden erschienen ist. Sie ist die letzte Entwicklungsperiode des göttlichen Reiches auf Erden, bevor Christus zum allgemeinen Gericht wiederkommt. Die Irrlehrer geben sich mit ihren Lügen den Schein, wahre Lehrer zu sein; aber ihr eigenes Gewissen straft sie Lügen, stempelt sie zu Lügnern, wie Allioli in den Anmerkungen schreibt.

Beim ‚Zweiten Vatikanischen Konzil‘ haben die Irrlehrer, die Modernisten die Oberhand bekommen. Die gesamte Hierarchie hat sich den Konzilsrevolutionären gebeugt. Montini war es recht. Seitdem lehren die Geistlichen der Konzilssekte Irrtümer, obwohl sie wissen müssten, dass sie Lügen reden. Und auch die ihnen zuhörenden Gläubigen müssten wissen, dass sie religiösem Betrug aufsitzen; trotzdem geben sie diesen Teufelslehren Gehör.

Gehen durch die Konzilssekte Seelen durch den religiösen Betrug verloren?

Weil der hl. Paulus ganz deutlich schreibt, dass in den letzten Zeiten, also auch heute, die Menschen vom Glauben abfallen, heißt das, dass sie sich von den Irrlehrern und Irrlehren leiten lassen, anstatt ihre Pflicht wahrzunehmen, nach der Wahrheit zu suchen. Wer aber aus eigener Schuld vom Glauben abfällt und den Irrlehrern folgt, muss Folgendes wissen:

Verrecchio stellt zum Schluss die Frage:

„Gehen also Seelen durch den gegenwärtigen religiösen Betrug verloren?

Ob direkt oder indirekt, die Antwort muss ja lauten, und das gilt sowohl für sich selbst als katholisch bezeichnende Menschen als auch für andere.“

Wie schrecklich die Konsequenz, die sich aus der Bequemlichkeit ergibt, nicht die Wahrheit zu suchen, sondern sich in dem religiösen Betrug behaglich zu fühlen und dem lieben Gott die Verantwortung zu überlassen, mir zu sagen, was die Wahrheit ist.

Das Wort der Wahrheit verdammt das sündhafte Treiben der Konzilssekte

Pater Franz Xaver Weninger mit dem Kruzifix in der Hand

Pater F. X. Weninger hat in seiner Predigt darauf hingewiesen:

„In Hinsicht ihrer Pflichten und Beziehungen zu Gott, das heißt, in Hinsicht der Religion, da begnügen sich die Menschen überhaupt in derjenigen zu leben und zu sterben, worin sie geboren sind, und prüfen nicht, ob es wohl auch die wahre Religion sei oder nicht. Ja, einem großen Teil, und das namentlich unter den sogenannten Gebildeten, bangt, die Wahrheit zu erkennen, damit sie sich nicht gedrängt fühlen, dieselbe auch zu bekennen und darnach zu leben.“

„Und da sie wissen, dass das Wort der Wahrheit ihr sündhaftes Treiben verdammt und ihnen das Strafgericht Gottes androht, so hassen sie dasselbe und wünschen, sie könnten das Reich Christi auf Erden völlig vertilgen.“ (S. 131)

Dies gilt heute nicht nur für die Nicht-Katholiken, sondern gerade auch für die diejenigen, die sich als Katholiken bezeichnen, aber in der Scheinkirche, hervorgegangen aus dem Räuberkonzil, es sich bequem gemacht haben und alle Sünden, die zum himmelschreienden Sünden wie die Sodomie und den Kindermord im Mutterleib, wie auch Ehebruch und andere Todsünden durch die Konzilshierarchie entschuldigen lassen oder einfach akzeptieren.

Auch die Konzilssekte wünscht, das Reich Christi auf Erden völlig zu vertilgen

Die Hauptaufgabe der Konzilssekte besteht darin, den teuflischen Plan zur Gänze umzusetzen, dass die wichtigen Sakramente ungültig und endgültig vom Erdboden verschwinden. Dazu war es nötig, die Bischofsweihen zu ändern (siehe unten) und die Wandlungsworte in der heiligen Messe so zu verändern, dass sie nicht mehr die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi ermöglicht. Damit hätten sie es erreicht, dass die wesentlichen Sakramente nicht mehr vorhanden wären und die katholische Kirche letztlich nicht mehr existent wäre.

Denn ohne die gültige Sukzession der Bischöfe kann die katholische Kirche nicht mehr ihre Aufgabe erfüllen, nämlich sich um das Heil der Seelen zu kümmern. Schon jetzt kümmert sich die Konzilssekte mehr um das Wohlergehen der Gletscher und des Gletschereises als um das Heil der Seelen.

Als Nichtregierungsorganisation ist sie mit den Globalisten und ihren Plänen verbündet und tut alles, um das Reich Satans auf dem gesamten Globus zu verwirklichen. Dies ist ihr sogar möglich, da sie immer noch als katholische Kirche missdeutet wird und es so keinen Widerstand der Katholiken gegen das Vorhaben, das Reich Christi auf Erden völlig zu vertilgen, gibt.

Denn wie bereits geschrieben, gibt es kein Bedürfnis, die Wahrheit zu suchen, sondern man lässt sich durch den religiösen Betrug der Konzilssekte einlullen.

Der falsche Ökumenismus

Was Papst Pius IX. in ‚Iam Vos Omnes‘ am 13. September 1868 vor Papst Leo XIII. und Papst Pius XI. in ‚Mortalium Animos‘ am 6. Januar 1928, fast fünfundzwanzig Jahre nach dem Tod von Papst Leo XIII., lehrte, kann von keinem wahren Konzil der katholischen Kirche für nichtig erklärt werden, da diese Lehren absolut mit allem übereinstimmt, was seit der Zeit unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus vor seiner Himmelfahrt zu seinem gleichberechtigten, gleich ewigen Gott dem Vater am Christi Himmelfahrtstag, vierzig Tage nach seiner Auferstehung von den Toten am Ostersonntag, gelehrt wurde.

Novusordowatch hat in seinem Beitrag ‚Eine ganz andere Kirche: Leos XIV. und die Gebetswoche für die Einheit der Christen‘ nachgewiesen, dass diese Art der Einheit der Häretiker mit den Katholiken nicht der Lehre der katholischen Kirche entspricht.

„Es ist also unmöglich, dass vom Römischen Stuhl getrennte Gemeinschaften zu Recht als katholisch bezeichnet oder angesehen werden können. Ihre Trennung und Uneinigkeit ist vielmehr das Kennzeichen jener Gemeinschaften und Christen, die weder den wahren Glauben noch die wahre Lehre Christi vertreten, wie Irenäus (lib. Iii. contra Haeres. c. 3) bereits im zweiten Jahrhundert deutlich gezeigt hat.“ (Heiliges Offizium unter Papst Pius IX., Brief an die englischen Bischöfe, 16. September 1864)

„Wer nun den Zustand der verschiedenen, untereinander gespaltenen und von der katholischen Kirche getrennten religiösen Gemeinschaften, die seit den Tagen unseres Herrn Jesus Christus und seiner Apostel durch ihre rechtmäßigen Hirten die ihr von ebendiesem Herrn anvertraute göttliche Macht unaufhörlich ausgeübt hat und weiterhin ausübt, sorgfältig untersucht und darüber nachdenkt, wird unweigerlich feststellen, dass weder eine dieser Gemeinschaften allein noch sie alle zusammen in irgendeiner Weise die eine katholische Kirche bilden können, die Christus, unser Herr, gegründet und deren Fortbestand er gewollt hat. Sie können keinesfalls als Zweige oder Teile dieser Kirche bezeichnet werden, da sie sichtbar von der katholischen Einheit getrennt sind. …

Jeder muss vollkommen verstehen und klar und deutlich erkennen, dass ein solcher Zustand dem Wesen der von unserem Herrn Jesus Christus eingesetzten Kirche diametral entgegensteht; denn in dieser Kirche muss die Wahrheit stets fest und für immer unzugänglich für jegliche Veränderung bleiben, als ein ihr anvertrautes Gut, das in seiner Unversehrtheit bewahrt werden soll, für dessen Bewahrung der Kirche die Gegenwart und Hilfe des Heiligen Geistes für immer verheißen wurde. (Papst Pius IX., Apostolisches Schreiben Iam Vos Omnes )

Die aufgegebene Missionierung der Heidenvölker

Jesus Christus, die Wahrheit, hat seinen Aposteln die Aufgabe der Missionierung hinterlassen: „Darum geht hin und lehrt alle Völker und tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. (Matth. 28, 19) „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium allen Geschöpfen.“ (Mk. 16, 15)

„Daher haben die römischen Päpste“, wie Pius IX. schreibt, „von der in der Person des heiligen Petrus durch Christus den Herrn selbst aus göttlicher Kraft ihnen verliehenen Gewalt und Sorge, die ganze Herde des Herrn zu weiden, Gebrauch machend, niemals unterlassen, alle Anstrengungen zu machen, alle Maßregeln zu treffen, damit vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang alle Völker, Geschlechter und Nationen die evangelische Lehre erkennen, und, auf den Wegen der Wahrheit und der Gerechtigkeit wandelnd, das ewige Leben erlangen möchten.“

Da aber die Konzilskirche neue Lehren hervorgebracht hat, hat sich die Situation, die durch den Ungehorsam gegen die Päpste bereits im 19. Jahrhundert sich abzeichnete, auf dramatische Weise zugespitzt, so dass man sagen muss, dass diese Situation auf natürlichem, d. h. menschlichem Wege nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

„Daher ist zu Unserm und aller Guten höchsten Kummer und zum niemals genug zu beklagenden Schaden der Seelen die Gottlosigkeit, das Sittenverderbnis und die zügellose Ungebundenheit, die Seuche schlechter Meinungen jeder Art, aller Laster und Verbrechen, die Verletzung göttlicher und menschlicher Gesetze überall so verbreitet, dass nicht nur unsere heiligste Religion, sondern auch die menschliche Gesellschaft auf bejammernswerte Weise in Verwirrung gebracht und gequält wird.“ (Quelle: Pius IX. Aufgabe des Papstes und des Konzils)

Die Konzilskirche hat es aufgegeben, das Evangelium Christi der ganzen Welt zu verkünden. Stattdessen huldigen sie einer ketzerischen Einheit mit den Heidenvölkern und falschen Religionen, indem sie nicht Christus predigen und seinem Gebot nachfolgen, alle Völker sein Evangelium zu lehren und sie zu taufen.

Die katholische Kirche ist eine Missionskirche

Papst Pius XII. hat in seinem Rundschreiben ‚Evangelii Praecones‘ vom 2. Juni 1951 klar und für alle deutlich über die katholische Kirche als die Missionskirche geschrieben:

„Ihr wisst, ehrwürdige Brüder, dass fast die ganze Menschheit heute in zwei feindliche Lager aufgespaltet ist, für oder wider Christus, und zwar mit zunehmender Verbissenheit. Die Menschheit schwebt in großer Gefahr; das Ende davon kann nur sein: entweder das Heil Christi oder der grauenhafteste Zusammenbruch.

Die Glaubensboten sind emsig und tapfer an der Arbeit, um das Reich Christi auszubreiten, aber andere Boten sind am Werk, die alles auf die Materie zurückführen und die Hoffnung auf ein ewiges Leben in der Glückseligkeit verwerfen; sie sind daran, den Menschen ein völlig unwürdiges Los zu bereiten.“

Jeder muss sich die Frage gefallen lassen: Zu welchem Lager gehört die Konzilskirche? Da sie nicht mehr den Auftrag Christi erfüllt und sich mit den heidnischen und antichristlichen Religionen verbündet, gehört sie in das feindliche Lager Christi.

Die ungültigen Bischofsweihen in der Konzilskirche

Der Text von Papst Leos XIII. ‚Apostolicae Curae‘ hat nicht nur die Riten der „bischöflichen“ Weihe und der priesterlichen „Ordination“ in der falschen anglikanischen Sekte verurteilt, sondern auch jene innerhalb der Scheinkirche des Konziliarismus. Es folgt eine ausführlichere Erläuterung in dem Aufsatz „A Kingdom Brought to Desolation“ des am 18. Dezember 2023 verstorbenen Paters Louis J. Campbell.

„Ein Königreich in Verwüstung“ von Pater Louis J. Campbell

„Lasst euch von niemandem mit leeren Worten irreführen“, warnt der heilige Paulus im heutigen Brief (Eph 5,6). Wir müssen den Glauben bewahren, den Glauben unserer Väter, der uns von den Aposteln durch die Heiligen und Märtyrer, die Kirchenväter und Kirchenlehrer sowie die heiligen Päpste und Bischöfe überliefert wurde. Jetzt sind wir an der Reihe, den Glauben zu lehren und ihn unverändert und unbefleckt von Häresie an die jüngere Generation weiterzugeben, damit die Kirche nicht zu dem trostlosen Reich wird, von dem unser Herr im Evangelium spricht.

Viele haben mit „leeren Worten“ versucht, den katholischen Glauben zu zerstören – Arius, Luther, Calvin und Cranmer, um nur einige zu nennen. Dann kamen die Modernisten, die von Papst Pius X. verurteilt wurden, deren Häresien jedoch weiterlebten, um beim Zweiten Vatikanischen Konzil von den liberalen Theologen wieder aufgegriffen und von den Konzilspäpsten heiliggesprochen zu werden.

Wenn man sich daran machen wollte, den katholischen Glauben zu zerstören, wäre ein guter Anfang, die Sakramente zu manipulieren, zum Beispiel das Sakrament der Taufe. Aber jeder gut unterrichtete Katholik weiß, dass der wesentliche Ritus der Taufe das Übergießen des Kopfes der Person mit Wasser (oder das Untertauchen der Person im Wasser) erfordert, während die Worte gesprochen werden: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“.

Wenn der taufende Priester sagen würde: „Ich gieße das lebensspendende Wasser der Erlösung über dich, damit du am Leben der Heiligen Dreifaltigkeit teilhaben kannst“, wüssten wir ohne den geringsten Zweifel, dass das Sakrament ungültig ist und dass die Person unter Verwendung der für die Gültigkeit erforderlichen Form erneut getauft werden müsste. Wir müssten nicht darauf warten, dass Theologen über die Angelegenheit debattieren oder dass der Heilige Stuhl ein Nichtigkeitsdekret erlässt. Jeder Katholik, der bei klarem Verstand ist, würde wissen, dass die versuchte Taufe ungültig ist. Jeder Versuch der „Liturgieexperten“, die wesentlichen Elemente des Sakraments zu verändern, wäre von den katholischen Gläubigen nicht toleriert worden.

Betrachten wir jedoch einige der anderen Sakramente. Die meisten von uns wussten wenig darüber, was beispielsweise für die gültige Weihe eines Bischofs erforderlich war. In einer Zeremonie, die von den meisten Gläubigen selten miterlebt wurde, wurde das Sakrament in lateinischer Sprache inmitten geheimnisvoller und langwieriger Riten gespendet. Wer würde es bemerken, wenn man die Form dieses Sakraments änderte? Gibt es dann einen besseren Weg, die katholische Kirche zu zerstören, als das Sakrament der Weihe ungültig zu machen, da echte Bischöfe für das Überleben der Kirche absolut notwendig sind?

Die wesentlichen Inhalte und Formen für die gültige Weihe eines Bischofs wurden von Papst Pius XII. am 30. November 1947 in der Apostolischen Konstitution Sacramentum Ordinis (Acta Apostolicae Sedis 40, 1948, 5-7) festgelegt, einem Dokument, das alle wesentlichen Merkmale der Unfehlbarkeit zu besitzen scheint. Selbst wenn dies nicht der Fall ist, handelt es sich zweifellos um ein maßgebliches Dokument, von dem Papst Pius erwartete, dass es mit größter Ernsthaftigkeit behandelt wird.

Mit der Handauflegung sollte der weihende Bischof die Worte der Präfation sprechen, „von denen“, so der Papst, „die folgenden wesentlich und daher für die Gültigkeit notwendig sind: ‚Erfülle deinen Priester mit der Vollkommenheit deines Dienstes und heilige ihn mit dem Tau deiner himmlischen Salbung, diesen deinen Diener, der mit den Ornamenten aller Schönheit geschmückt ist‘“ (Comple in sacerdote tuo ministerii tui summum, et ornamentis totius glorificationis instructum coelestis unguenti rore sanctifica).

Am Ende des Dokuments erklärt Papst Pius XII.: „Wir lehren, verkünden und beschließen dies, ungeachtet aller Personen, welche besondere Würde sie auch immer haben mögen, und folglich wünschen und ordnen wir dies im Römischen Pontifikal … Niemand darf daher gegen diese von uns erlassene Konstitution verstoßen, noch sollte jemand es wagen, ihr zu widersprechen …“

Kaum hatte der Leichnam von Papst Pius XII. begonnen, „im Grab zu vermodern“, begannen die Agenten des Wandels ernsthaft daran zu arbeiten, den katholischen Glauben zu zerstören. Paul VI., einst Vertrauter und treuer Freund von Papst Pius XII., hatte diese „Anmaßung, ihr zu widersprechen“, als er 1968 sein eigenes Dekret veröffentlichte. Vergeblich hatte Papst Pius XII. „gelehrt, erklärt und festgelegt“, was für die Gültigkeit des Weihesakraments erforderlich war.

Paul VI. führte völlig neue Worte ein, die für die Gültigkeit erforderlich waren, Worte, die für die Weihe eines Bischofs im römischen Ritus nie verwendet worden waren: „Gieße nun auf diesen Auserwählten die Kraft aus, die von dir kommt, den leitenden Geist, den du deinem geliebten Sohn Jesus Christus gegeben hast, den Geist, den er den heiligen Aposteln gegeben hat, die an jedem Ort die Kirche gegründet haben, damit sie dein Tempel sei zur unaufhörlichen Ehre und zum Lobpreis deines Namens“ (Pontificalis Romani, 18. Juni 1968).

Auf die Frage, warum Paul VI. es für notwendig hielt, die wesentlichen Worte der traditionellen Weiheformel zu streichen und durch völlig andere Worte zu ersetzen, antwortet er: „Es wurde für angemessen erachtet, das Weihegebet aus alten Quellen zu entnehmen, das in dem Dokument mit dem Titel Apostolische Tradition des Hippolyt von Rom zu finden ist, das zu Beginn des dritten Jahrhunderts verfasst wurde.“

Als angemessen beurteilt? Von wem? Von niemand anderem als Erzbischof Annibale Bugnini und seinen Mitarbeitern des „Consilium“, die die Novus-Ordo-Messe erfunden haben. Und wer um alles in der Welt war Hippolyt von Rom? Er war ein Gegenpapst des dritten Jahrhunderts, der sich wegen Lehrunterschieden von Rom trennte und eine schismatische Kirche gründete, obwohl er später zur katholischen Kirche zurückkehrte und als Märtyrer starb. Wer weiß, ob seine „Apostolische Tradition“ nicht für seine schismatische Sekte verfasst wurde?

Und was wurde aus der Apostolischen Konstitution Sacramentum Ordinis von Papst Pius XII.? Der Name Sacramentum Ordinis wurde sogar einem anderen Dokument von Johannes Paul II. gegeben, wahrscheinlich als Ablenkungsmanöver, um uns auf eine falsche Fährte zu locken.

Zu welchem Schluss kommt man? Der Katechismus des Konzils von Trient besagt: „In unseren Sakramenten […] ist die Form so eindeutig, dass jede, auch nur geringfügige Abweichung davon das Sakrament ungültig macht.“ Wir würden niemals eine Änderung der Form des Sakraments der Taufe tolerieren. Niemals! Können wir dann leichtfertig eine vollständige Abweichung von der Form des Sakraments der Weihe akzeptieren, eine Änderung, die den Teil der traditionellen Form weglässt, der von Papst Pius XII. als wesentlich für die Gültigkeit erklärt wurde? Ich denke nicht!

Papst Pius XII. hat nichts an der traditionellen Form geändert, sondern lediglich festgelegt, welcher Teil der Form für die Gültigkeit wesentlich ist. Paul VI. hat diesen wesentlichen Teil der Form weggelassen und durch etwas völlig Neues ersetzt. Nicht einmal Päpste (und schon gar nicht Möchtegern-Päpste) können die Form eines Sakraments ändern. Wem vertrauen wir: Papst Pius XII., der die traditionelle sakramentale Form, die seit Jahrhunderten überliefert ist, sorgfältig bewahrt hat, oder Paul VI.? Paul VI., der unter dem fadenscheinigsten Vorwand die wesentliche Form eines Sakraments geändert und es damit ungültig gemacht hat.

Das Ergebnis ist, dass wir eine ganze Generation von Pseudobischöfen haben, die versuchen, die Kirche ohne die Gnade ihres Amtes zu leiten. Eine Mitra und ein Bischofsring machen noch keinen Bischof. Und das Reich Gottes wird verwüstet (Lk 11,17).

Aber selbst unter Traditionalisten weigern sich viele, die Möglichkeit ungültiger Sakramentenriten in Betracht zu ziehen. Es ist bequemer zu denken, dass es in Ordnung sein muss, wenn der Papst es sagt. Aber Paul VI. sagte uns, dass die Novus-Ordo-Messe in Ordnung sei, und sehen Sie, wohin uns das gebracht hat. Der Tag muss kommen, an dem alle erkennen, dass die Kirche durch eine Apostasie in den Niedergang getrieben wurde, die monströser ist, als wir bereit waren zuzugeben. Erst dann werden die wahren Bischöfe hervortreten, ein wahrer Papst wird die Hierarchie wiederherstellen, und die Kirche wird glorreicher denn je auferstehen.

„Und alle Menschen werden das Heil Gottes sehen“ (Lk 3,6). (Pater Louis J. Campbell, „Ein Königreich, das in Trümmern liegt (Lk 11,17)“, Dritter Fastensonntag, 27. März 2011, Saint Jude Shrine, Stafford, Texas.)

Quelle: http://christorchaos.com/?q=content/robert-francis-prevostleo-xiv-either-woefully-ignorant-or-intellectually-dishonest

Anhang: Die Enzyklika „Cultum Regi Regum“ von Pius XII.

Papst Pius XII. in seiner päpstlichen Kleidung (Wappenrock)

Papst Pius XII. war in der Tat so besorgt über die Fortschritte der „Neuen Theologie“ in Frankreich, dass er eine Kommission beauftragte, eine Enzyklika zu verfassen, in der er seine Verurteilung dieser Strömung in Humani Generis vom 12. August 1950 bekräftigte und gleichzeitig moderne Irrtümer über das Verhältnis der Kirche zum weltlichen Staat verurteilte, die von Pater John Courtney Murray SJ in den Vereinigten Staaten von Amerika und Jacques Maritain in Frankreich verbreitet wurden und die Grundlage für Gaudium et Spes und Dignitatis Humanae vom 7. Dezember 1965 bildeten.

Obwohl der endgültige Entwurf der Enzyklika vor dem Tod von Papst Pius XII. am 9. Oktober 1958 nicht fertiggestellt wurde, beschrieb ein kürzlich erschienener Aufsatz von Pater Claude Barthe von der Bewegung ‚Resist while recognize‘ einige ihrer hervorstechenden Merkmale und zeigt, dass alle konziliaren Äußerungen über eine ‚andere Kirche‘ Teil dessen waren, was ganz konkret verurteilt werden sollte:

„Vier Jahre vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, im Jahr 1958, wurde im Apostolischen Palast ein letztes antimodernes päpstliches Dokument, eine Enzyklika, vorbereitet. Der Tod des Papstes unterbrach die endgültige Ausarbeitung und Veröffentlichung. Dies wurde 2020 mit der Öffnung der Archive des Pontifikats von Pius XII. bekannt, die nun bis zum Jahr 1958, dem Todesjahr des Papstes, eingesehen werden können.

Das, was der deutsche Historiker Matthias Daufratshofer im März 2020 berichtete, war bis dahin weitgehend unbekannt. Bei seinen Recherchen in den Archiven des ehemaligen Heiligen Offiziums zu den Studien, die der Verkündigung des Dogmas von der Aufnahme Mariens in den Himmel vorausgegangen waren, entdeckte er die vorbereitenden Texte, den detaillierten Entwurf einer antimodernen Enzyklika, die in den letzten Jahren des Pontifikats von Pacelli verfasst worden war und die Enzyklika Humani generis von 1950 „über einige falsche Ansichten, die die Grundlagen der katholischen Lehre zu untergraben drohen“, weiterentwickelt und präzisiert hätte. [2]

Während des Pontifikats von Pius XII. wuchs in Rom die Besorgnis über die Verbreitung neuer Strömungen, die im Umfeld des Papstes unter dem Oberbegriff „Nouvelle théologie” (Neue Theologie) zusammengefasst wurden. Der Ausdruck wurde von Pius XII. selbst in einer Ansprache vor der Generalkongregation der Jesuiten am 19. September 1946 [3] verwendet, woraufhin Pater Reginald Garrigou-Lagrange, OP, im Oktober 1946 in der Zeitschrift Angelicum einen Artikel veröffentlichte, der für Aufsehen sorgte: „Die ‚Nouvelle Théologie’: Wohin führt sie?”

Die Kritik richtete sich in erster Linie gegen die Tatsache, dass diese Nouvelle théologie im Namen einer ideologisierten „Rückkehr” zur Theologie der Kirchenväter die scholastische Theologie (und damit auch die dogmatischen Formulierungen, die weitgehend von dieser Scholastik abhängig waren) verunglimpfte.

Der Inhalt des Entwurfs von Cultum Regi Regum

Tatsächlich war der Entwurf eine Fortsetzung von Humani generis und eine vertiefte Untersuchung der darin behandelten Themen. Der Text befasste sich mit allen Bereichen des kirchlichen, moralischen und sozialen Lebens und deckte 50 Jahre nach Pascendi „die allgemeine Häresie der Moderne” auf, nämlich die Akzeptanz des Bruchs der Gesellschaft mit Gott. Dies geschah in sechs Kapiteln:

1. Das Wesen der Religion.
2. Liturgischer Gottesdienst und private Andacht (Gottesdienst, dessen soziale Bedeutung den Titel erklärte, den die Enzyklika erhalten hätte).
3. Moraltheologie.
4. Das Bekenntnis des Glaubens.
5. Das Verhältnis zwischen Autorität und Freiheit in der Kirche.
6. Das Verhältnis zwischen der religiösen Ordnung und der weltlichen Ordnung.
Der Entwurf der Enzyklika erinnerte daran, dass Religion eine Tugend ist, durch die der Mensch, der die göttliche Vortrefflichkeit anerkennt, Gott als Schöpfer und Herrn der gesamten natürlichen Ordnung, die Gott übersteigt, verehrt. Sie ist weder eine rein sentimentale und emotionale Realität, noch ist sie das Opium des Volkes.

Die Behandlung der liturgischen Frage im zweiten Kapitel griff Themen aus der Enzyklika Mediator Dei von 1947 auf und befasste sich mit verschiedenen Irrtümern, darunter dem, wonach „die Feier einer einzigen Messe, an der hundert Priester andächtig teilnehmen, dasselbe ist wie hundert Messen, die von hundert Priestern getrennt gefeiert werden“. Der Entwurf betonte auch die Schwere und den sozialen Schaden, der entsteht, wenn die Heiligung des Sonntags durch den Gottesdienst und die Ruhe nicht respektiert wird.

Im Abschnitt über Moral wurde die traditionelle Lehre vom Naturrecht in Erinnerung gerufen und die umstrittensten Fragen untersucht: die Gefahren des Materialismus, sowohl des kommunistischen als auch des kapitalistischen; der souveräne Charakter des Urteils der Kirche, deren Autorität von Gott selbst begründet wurde, wodurch die Kirche in die Lage versetzt wird, Licht in schwierige moralische Fragen zu bringen und über heute umstrittene Themen zu entscheiden, wie beispielsweise die Vorrangstellung der Fortpflanzung in der Hierarchie der Ehezwecke, wobei die Jungfräulichkeit für das Reich Gottes ein vollkommenerer Zustand bleibt als die Ehe.

Das vierte Kapitel befasste sich mit dem Thema Ökumene und konzentrierte sich auf die Zusammenarbeit mit Christen anderer Konfessionen mit dem Ziel, dem atheistischen Kommunismus entgegenzutreten. Es hob die Problematik hervor, die darin besteht, das beiseite zu lassen, was den Katholizismus von diesen Konfessionen trennt, insbesondere den Hass auf die Kirche, auf dem letztere gegründet worden waren.

Allgemeiner gesagt warf die Zusammenarbeit zwischen Katholiken und Nichtkatholiken für lobenswerte Ziele, obwohl sie grundsätzlich akzeptabel war, erhebliche Vorbehalte auf: „Wenn ein gesunder Arzt mit einem an Lepra erkrankten Arzt zusammenarbeitet, um die Lepra zu bekämpfen, wird er seinen Kollegen ehren, aber je enger die Zusammenarbeit mit seinem Partner ist, desto wachsamer muss er sein, aus Angst, sich selbst mit der Krankheit anzustecken.“

Das fünfte Kapitel des Entwurfs befasste sich mit dem Verhältnis zwischen Autorität und Freiheit, d. h. zwischen dem Lehramt und den Theologen: Das Reich Gottes kann nur über „den Weg der Autorität und des Gehorsams” erreicht werden; letzterer war jedoch, insbesondere nach dem Zusammenbruch des Totalitarismus in Deutschland und Italien, nicht nur innerhalb des Staates, sondern auch innerhalb der katholischen Kirche in eine Krise geraten. Cultum Regi Regum bekräftigte nachdrücklich, dass das munus docendi, die Pflicht zur Lehre in der Kirche, ausschließlich bei der Hierarchie, bestehend aus dem Papst und dem Episkopat, lag.

Der Text fügte hinzu: „Es liegt uns fern, zu leugnen, dass Theologen eine besondere Berufung innerhalb des mystischen Leibes Christi haben, der die Gnade und das Licht des Heiligen Geistes entspricht. Denn ihnen vertraut die Braut Christi die Ausbildung des zukünftigen Klerus an; sie sind vom heiligen Lehramt selbst berufen, Lehrdokumente zu erstellen; es ist ihre Aufgabe, den Entscheidungen des authentischen Lehramts Tiefe und Präzision zu verleihen; es ist vor allem ihre Aufgabe, der Welt die wunderbare und göttliche Harmonie zu offenbaren, durch die die göttlich offenbarten Wahrheiten miteinander und mit den verschiedenen menschlichen Wissenschaften in Einklang stehen.

Es ist auch die Pflicht der Theologen, zu bestimmen, aus welchem Grund und in welchem Umfang solche Wahrheiten im Glaubensgut enthalten sind oder vom Lehramt als notwendig zu glauben oder zu bekennen vorgeschlagen werden; und folglich, in welchem Sinne und in welchem Umfang es angemessen ist, gegenteilige Irrtümer zu qualifizieren. Wenn Theologen unter der Aufsicht der Hirten so handeln, maßen sie sich in keiner Weise die Kompetenz des Lehramtes an, sondern tragen vielmehr in hohem Maße zur Bewahrung der Reinheit des Glaubens bei.“

Das letzte Kapitel des Dokuments mit dem Titel Ordo religiosus et ordo profanus war in Wirklichkeit eine Art Vorwegnahme des oben genannten Dokuments, das seit 1950 vom Heiligen Offizium vorbereitet worden war und sich mit den Beziehungen zwischen den beiden vollkommenen Gesellschaften (die jeweils über alles verfügten, was zur Erfüllung ihres Zwecks notwendig war), nämlich der Kirche und dem Staat, befasste.

Da er das von Pius IX. einberufene Vatikanische Konzil nicht wieder aufgenommen hatte, hätte Pius XII. sein Pontifikat durch die Fortsetzung von Pius X.s Pascendi besiegelt, begleitet von einem Dokument des Heiligen Offiziums, das den Thesen, die zur Lehre der Religionsfreiheit werden sollten, die Tür verschloss. Aber Gott hatte in den geheimnisvollen Fügungen seiner Vorsehung beschlossen, sein Volk zu züchtigen.

Quelle: https://www.resnovae.fr/the-last-anti-modern-encyclical/

Bildquellen

  • Michelangelo__giudizio_universale__dettagli_51_inferno: wikimedia | Public Domain Mark 1.0
  • B136–Chu-4: TIA
  • B165-Co1: TIA
  • Weninger_Franz_Xaver: © https://weltgeschehen.info
  • pius-xii-with_tabard: Wikimedia | Public Domain Mark 1.0
  • B174-Zop-1: TIA

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