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Päpstliche Insignien mit Hut, Krummstab und andere Dinge

Es folgen Veröffentlichungen von päpstlichen Enzykliken, die für das Thema Weltgeschehen von besonderer Bedeutung sind.

Das Weltgeschehen aus katholischer Sicht

Papst Leo XIII.

Das Reich Gottes und das Reich Satans auf Erden

Nachdem die Menschheit durch den Neid des Teufels von Gott, dem Schöpfer und gültigen Spender der himmlischen Güter, elendiglich zum Abfall gebracht worden ist, hat sie sich seitdem in zwei verschiedene und einander feindliche Heerlager gespalten; während das eine von ihnen einen beständigen Kampf zu führen hat für Wahrheit und Tugend, streitet das andere für das Gegenteil. (Leo XIII. „Humanum Genus“ 1884)

Papst Leo XIII. mit dem katholischen Segensgruß
Religion

100. Jahrestag der Enzyklika Quas Primas

100. Jahrestag der Enzyklika Quas Primas zur Einführung des Christkönigsfestes

100. Jahrestag der Enzyklika Quas Primas zur Einführung des Christkönigsfestes

Ein ganzes Jahrhundert ist vergangen, seit Papst Pius XI. mit der Enzyklika ‚Quas Primas‘ das Christkönigsfest einführte. Der Grund seiner Einführung bestand in der Notwendigkeit, die legitime Königsherrschaft unseres Erlösers Jesus Christus über alle Menschen und Nationen so weit wie möglich bekannt zu machen. Gleichzeitig sollte mit dieser Enzyklika allen Katholiken die Bedeutung und Wichtigkeit der Christkönigsherrschaft in der Neuzeit verständlich gemacht werden. Mit dem 100. Jahrestag von Quas Primas zur Einführung des Christkönigsfestes sollte eigentlich diese herausragende Enzyklika des 20. Jahrhunderts besonders gewürdigt werden.

Die Enzyklika wurde am 11. Dezember 1925 von Papst Pius XI. unterzeichnet. Doch was ist in den 100 Jahren inzwischen geschehen? Vierzig Jahre später, am 8. Dezember 1965, schloss der Antipapst Montini, der sich selber Paul VI. nannte, das Räuberkonzil, das Zweite Vatikanische Konzil offiziell ab. Bereits 3 Tage später, am 11. Dezember 1965, änderte er auf Grundlage der neuen Theologie in den Dokumenten das liturgische Christkönigsfest vom letzten Sonntag im Oktober auf den letzten Sonntag im November.

Damit hatte Montini den nachfolgenden Generationen zu der verhängnisvollen Lüge verleitet, dass „Christus der König“ ein überholter Titel für die moderne Zeit sei. Die Forderung, dass Christus als König über die ganze Welt herrschen soll, sei in der heutigen Zeit nicht mehr zeitgemäß und würde nur die Versöhnung mit der Welt und den falschen Religionen behindern.

Siehe dazu den Abschnitt aus dem Beitrag „Christkönigtum oder Chaos“:

Das lehramtliche Dokument ‚Quas Primas‘ von Papst Pius XI. legt das jährliche liturgische Fest Christkönig auf den letzten Sonntag im Oktober fest. Es erläutert die Lehre von der Herrschaft unseres Herrn über jeden Aspekt unseres Lebens sowie die Pflicht aller Einzelpersonen, Familien, Gesellschaften und Nationen, ihn als König anzuerkennen und sich dem sanften Joch seines Gesetzes zu unterwerfen.

Siehe den Text auf katholischglauben.info:

Das Räuberkonzil 2. Vatikanum ersetzte die Christkönigsherrschaft durch die falsche Lehre der Religionsfreiheit

Die gefälschte Kirche im Vatikan feiert gerne bedeutende Jubiläen – doch nicht der katholischen Kirche, sondern ihrer eigenen im Vatikanum II neu gegründeten Konzilskirche. So 50 Jahre ‚Pacem in Terris‘ von Roncalli/Johannes XXIII. zum Weltfrieden, 25 Jahre ‚Populorum Progressio‘ von Montini/Paul VI. zur Entwicklung der Völker und – drei, fünf, zehn Jahre ‚Laudato Si‘ von Bergoglio/Franziskus zur Umwelt.

Doch wie wir bereits oben erwähnt, hat das häretische Vatikanum II die katholische Lehre von der sozialen Königsherrschaft Christi faktisch verworfen. Stattdessen hat es die soziale Königsherrschaft Christi durch die falsche Lehre der Religionsfreiheit ersetzt. Dies geschah, um den Ungläubigen zu gefallen, denn für diese ist Christus und damit die Christkönigsherrschaft ein Gräuel. „Wir wollen nicht, dass dieser Mensch über uns herrscht.“ (Luk. 19, 14)

‚Kardinal‘ Avery Dulles: „Das Zweite Vatikanische Konzil hob das vorherige Lehramt auf.“

Für alle diejenigen, die immer noch nicht begriffen haben, dass das Räuberkonzil „Vatikanum II“ eine neue freimaurerische Kirche etabliert hat, womit sie eine feindliche Übernahme der katholischen Kirche und Ersetzung durch eine Freimaurerkirche ermöglichte, lassen wir den ‚Kardinal‘ Avery Dulles als Zeugen aufrufen. Er vertritt Luthers Postion und bezeichnet die katholische Lehre als „Legenden“, die Dr. Carol Byrne in einem Beitrag auf TIA ausführt.

Pater Avery (1918–2008) war Priester und Theologe aus den Vereinigten Staaten. Er ist verwandt mit John Foster Dulles, US-Außenminister von 1953 bis 1959, und Allen W. Dulles, Direktor der CIA von 1953 bis 1961. Am 16. Juni 1956 war er für den Jesuitenorden geweiht und 2001 von Gegenpapst ‚Johannes Paul II.‘ im selben schicksalhaften Konsistorium, bei dem auch ein gewisser Jorge Bergoglio den Kardinalshut erhielt, zum Kardinal ernannt.

Bereits 1976 räumte Pater Avery Dulles unumwunden ein, dass das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) dem vorherigen katholischen Lehramt in verschiedenen wichtigen Fragen der Lehre und Disziplin widersprochen und somit das katholische Lehramt aufgehoben hatte. Dieses Eingeständnis ist bemerkenswert, da die meisten „orthodoxen“ Verteidiger des Konzils behaupten, eine „korrekte Interpretation“ zeige die Kontinuität mit der vorherigen Lehre auf und widerlege die Behauptungen eines Bruchs.

In einer Rede im Juni 1976, etwa 11 Jahre nach dem Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils, nahm Pater Dulles kein Blatt vor den Mund, als er darüber sprach, wie sehr sich das Konzil vom vorkonziliaren Lehramt unterschied und wie wirksam es bei der Legitimierung lehramtlicher Dissidenten war:

Indirekt hat der Rat sich nachdrücklich dafür eingesetzt, die autoritäre Theorie [bezüglich der Notwendigkeit loyaler Unterwerfung unter das Lehramt] zu untergraben und abweichende Meinungen in der Kirche zu legitimieren. Dies tat er zum Teil, indem er auf der notwendigen Freiheit des Glaubensakts bestand und dem persönlichen Gewissen eine vorrangige Rolle im moralischen Leben zuwies. Im Gegensatz dazu minimiert die neuscholastische Lehre des Lehramtes mit ihrer starken Betonung des intellektuellen Gehorsams den Wert des Verstehens und der Reife im Glaubensleben [sic].

Für unsere Zwecke ist vor allem wichtig, dass das Zweite Vatikanische Konzil stillschweigend frühere Positionen des römischen Lehramtes zu einer Reihe wichtiger Fragen revidierte. Die offensichtlichen Beispiele sind bekannt.

In der Bibelwissenschaft beispielsweise akzeptierte die Konstitution über die göttliche Offenbarung [Dei Verbum] eine kritische Herangehensweise an das Neue Testament und unterstützte damit die früheren Initiativen von Pius XII. und befreite die Kirche ein für alle Mal von dem Albtraum der früheren Dekrete der Bibelkommission.

Im Dekret über den Ökumenismus [Unitatis Redintegratio] begrüßte das Konzil die ökumenische Bewegung herzlich und bezog die katholische Kirche in das größere Streben nach christlicher Einheit ein, wodurch die in Pius XI.s Mortalium animos verankerte Feindseligkeit beendet wurde.

In den Beziehungen zwischen Kirche und Staat akzeptierte die Erklärung über die Religionsfreiheit [Dignitatis Humanae] den religiös neutralen Staat und kehrte damit die zuvor vertretene Ansicht um, dass der Staat sich formell zur Wahrheit des Katholizismus bekennen müsse.

In der Theologie der säkularen Realitäten nahm die Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute [Gaudium et Spes] eine evolutionäre Sicht der Geschichte und einen modifizierten Optimismus in Bezug auf säkulare Denksysteme an und beendete damit mehr als ein Jahrhundert vehementer Verurteilung der modernen Zivilisation.

Infolge dieser und anderer Revisionen zuvor offizieller Positionen rehabilitierte der Rat viele Theologen, die unter strengen Einschränkungen hinsichtlich ihrer Lehr- und Veröffentlichungsmöglichkeiten gelitten hatten. Die Namen von John Courtney Murray, Teilhard de Chardin, Henri de Lubac und Yves Congar, die alle in den 1950er Jahren unter Verdacht standen, wurden plötzlich von einem strahlenden Heiligenschein der Begeisterung umgeben.

Durch seine tatsächliche Praxis des Revisionismus lehrte das Konzil implizit die Legitimität und sogar den Wert von Dissens. Tatsächlich erklärte das Konzil, dass das ordentliche Lehramt des römischen Papstes in Irrtümer verfallen war und die Karrieren loyaler und fähiger Theologen zu Unrecht beeinträchtigt hatte. Denker, die sich in der vorkonziliaren Zeit gegen die offizielle Lehre gewehrt hatten, waren die wichtigsten Vorläufer des Zweiten Vatikanischen Konzils. (Fettdruck hinzugefügt)

(Rev. Avery Dulles, S.J., „Presidential Address: The Theologian and the Magisterium”, Proceedings of the Catholic Theological Society of America, Band 31, S. 240-241; Unterstreichung hinzugefügt.)

Was bedeuteten diese Ausführungen von ‚Kardinal‘ Avery Dulles?

Mario Derksen von novusordowatch kommentiert den Auszug aus der Rede von Avery Dulles wie folgt:

Diese Worte sprechen für sich. Dulles äußert sich nicht nur recht direkt zu den Veränderungen in der Lehre der Kirche, sondern befürwortet diese auch eindeutig. Darüber hinaus scheinen seine Worte vor Verachtung für die vorkonziliare (und einzig wahre) katholische Lehrautorität nur so zu triefen. Dulles war zweifellos ein Mann des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Einige Anmerkungen zu diesem Text sind angebracht.

Erstens ist zu beachten, dass Dulles behauptet, die Umkehrung des früheren Lehramtes durch das Zweite Vatikanische Konzil sei „stillschweigend” erfolgt. Mit anderen Worten: Das Konzil hat nicht zuerst die frühere Lehre anerkannt und sie dann geändert oder ihr widersprochen. Vielmehr lehrte es einfach die neuen Ideen und hoffte, dass niemand dies bemerken würde – oder zumindest nicht in Frage stellen würde. Aus diesem Grund bezieht sich beispielsweise das Dekret des Konzils über den Ökumenismus nicht auf die vorkonziliaren Lehrverkündigungen oder Disziplinarmaßnahmen, die ökumenische Bemühungen um religiöse Einheit verurteilten und ablehnten. Es ignoriert sie einfach.

Zweitens zeugt die Tatsache, dass Dulles ein Wort wie „Incubus“ verwendet, um die Dekrete der Päpstlichen Bibelkommission zu bezeichnen, die 1902 von Papst Leo XIII. eingerichtet wurde, um die doktrinär korrekte Auslegung des geschriebenen Wortes Gottes sicherzustellen, von der verächtlichen Haltung vieler Novus-Ordo-Kirchenmänner gegenüber der heiligen Autorität des Apostolischen Stuhls.

Drittens bestätigt Dulles durch die Erwähnung der Rehabilitierung von John Courtney Murray, Teilhard de Chardin, Henri de Lubac und Yves Congar erneut den Bruch, den das Zweite Vatikanische Konzil gegenüber dem darstellt, was zuvor gelehrt und geglaubt wurde. Wenn genau diejenigen, die der Häresie verdächtigt wurden oder denen zumindest aufgrund ihrer Abweichung von der richtigen Lehre das Schreiben oder Lehren verboten worden war, nur wenige Jahre später plötzlich zu den Star-Theologen eines (vermeintlich) ökumenischen Konzils werden, wird wirklich deutlich, dass in theologischen Fragen ein echter Bruch stattgefunden hat. (Übrigens: Um zu sehen, wie viel Respekt Pater Congar vor dem Heiligen Offizium hatte, das ihn zensierte, gibt Ihnen diese Geschichte einen Eindruck.)

Viertens weist Dulles ziemlich scharfsinnig darauf hin, dass das Zweite Vatikanische Konzil durch die Änderung der katholischen Lehre im Grunde genommen die Abweichung vom Lehramt legitimiert (und belohnt) hat. Die Botschaft des Konzils war ebenso laut wie klar: Abweichungen von der katholischen Lehre sind gut und wertvoll und können sich letztendlich auszahlen! Bleibt weiterhin abweichend, denn irgendwann könnte sich die Lehre ändern und ihr werdet in eurem Unglauben und Ungehorsam bestätigt werden!

Hier jedoch fallen die Modernisten des Zweiten Vatikanischen Konzils in genau die Grube, die sie für andere gegraben haben (vgl. Ps 7,16), denn indem das Konzil zum Dissens ermutigte, untergrub es nicht nur das Fundament aller lehramtlichen Autorität, sondern auch sich selbst. Denn wenn die katholische Lehre von Jahrhunderten umgestoßen werden kann, dann gilt dies umso mehr für die Lehre eines Konzils aus den 1960er Jahren. Wenn Dissens gegenüber dem Lehramt vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil legitim ist, dann gilt dies auch für Dissens gegenüber dem Konzil selbst und dem nachkonziliaren Lehramt. Dann wird jeder Gläubige zu seinem eigenen Lehramt, und genau das haben wir in den letzten Jahrzehnten erlebt:

Die meisten Novus-Ordo-Anhänger machen in Fragen des Glaubens und der Moral ihr eigenes Ding – mit wenigen Ausnahmen existiert die Idee der loyalen Unterwerfung unter die Kirche im Novus-Ordo-Land nicht.

Indem er so offen über den Superspreader der Abweichung sprach, der das Zweite Vatikanische Konzil war, hat Pater Dulles der Welt einen großen Gefallen getan. Er war jedoch keineswegs der Einzige, der dies tat.

Beispielsweise schrieb Joseph M. White 1990, dass Mgr. Joseph Clifford Fenton, ein überzeugter antimodernistischer Theologe in den Vereinigten Staaten, „den Jesuiten-Theologen John Courtney Murray wegen dessen unorthodoxer Auslegung der kirchlichen Lehre über die Beziehungen zwischen Kirche und Staat bekämpfte“ (The Diocesan Seminary in the United States: A History from the 1780s to the Present, S. 333) und erklärte weiter, dass „Murrays abweichende Position in der Erklärung zur Religionsfreiheit des Zweiten Vatikanischen Konzils von 1964 übernommen wurde und Fentons Positionen in den Hintergrund getreten sind” (ebenda).

Mit anderen Worten: Das Zweite Vatikanische Konzil übernahm die unorthodoxe Position, während die von Fenton vertretene katholische Position aufgegeben wurde. Das sagt uns alles, was wir wissen müssen.

Der Jesuit Pater Francis Sullivan (1922–2019) ist ein weiterer Theologe, der offen zugab, dass

„sich das Konzil in mehreren wichtigen Fragen deutlich von der bisherigen päpstlichen Lehre entfernt hat. Man muss nur das Dekret über den Ökumenismus mit einer Enzyklika wie Mortalium animos von Papst Pius XI. oder die Erklärung über die Religionsfreiheit mit der Lehre von Leo XIII. und anderen Päpsten über die Verpflichtung katholischer Herrscher katholischer Nationen zur Unterdrückung der protestantischen Evangelisation vergleichen, um zu sehen, mit welcher Freiheit das Zweite Vatikanische Konzil die päpstliche Lehre reformiert hat.“

(Francis A. Sullivan, S.J., Magisterium: Teaching Authority in the Catholic Church [Mahwah, NY: Paulist Press, 1983], S. 157)

Auch „Mgr.“ Thomas Guarino räumt dies ein:

„Sicherlich stellt das Konzil eine bedeutende Kehrtwende in Bezug auf die Ökumene dar. Mortalium animos stellt das gesamte ökumenische Unterfangen in Frage, verbietet Katholiken die Teilnahme an der Bewegung und kommt fast dazu, den Protestantismus als „ein falsches Christentum, das der einen Kirche Christi völlig fremd ist” zu bezeichnen … Das Dekret über den Ökumenismus [Unitatis Redintegratio des Zweiten Vatikanischen Konzils] hingegen begrüßt die Ökumene herzlich und ermutigt zu einer intelligenten und aktiven Teilnahme daran (UR §4). Die Diskrepanz zwischen den beiden Dokumenten ist für einige Katholiken Anlass zur Bestürzung.“

(Thomas G. Guarino, The Disputed Teachings of Vatican II: Continuity and Reversal in Catholic Doctrine [Grand Rapids, MI: William B. Erdmans, 2018], S. 108-109)

Soweit der Kommentar von Mario Derksen.

Quelle: novusordowatch

Bedarf es noch eines Beweises?

Folgerichtig finden wir auch kein Jubiläum in der Konzilskirche während ihrer bisher 60-jährigen illegitimen Herrschaft, was so bedeutende Enzykliken wie die bahnbrechende Enzyklika ‚Pascendi Dominic Gregis‘ des heiligen Papstes Pius X. gegen die Irrtümer der Modernisten betrifft. Wie sollte dies auch sein, dass die Modernisten diese Enzyklika vom 8. September 1907 hundert Jahre später, am 8. September 2007, würdigen würden? Der Vatikan unter Joseph Ratzinger/Benedikt XVI., selber ein waschechter Modernist, schwieg beharrlich wie auch der inzwischen verstorbene Antipapst Jorge Bergoglio am 20. August 2014, als sich der Todestag des hl. Pius X. zum 100. Mal jährte.

Bergoglio behauptete zwar, den heiligen Pius X. zu verehren, aber aus seinem sonst so redseligen Mund kam kein Wort der Würdigung gegenüber dem heiligen Papst und seinem herausragenden Pontifikat. Stattdessen war er an diesem Jubiläumstag zu sehr mit einem Treffen mit argentinischen Fußballspielern beschäftigt.

Das Räuberkonzil hat in den 60 Jahren des Bestehens der antikatholischen Konzilskirche nur faule Früchte hervorgebracht mit ihrem falschen Ökumenismus, der falschen Vorstellung von Religionsfreiheit und der Abschaffung der Forderung nach der Anerkennung des Christkönigtums in jedem Staat.

Die zentralen Aussagen in der Enzyklika ‚Quas Primas’von Pius XI.

Porträt des Papstes Pius XI.

Die tiefste Ursache der Zeitübel ist der Abfall von Christus.

Jene Flut von Übeln habe eben deshalb die Welt überschwemmt, weil die meisten Menschen Jesus Christus und sein heiligstes Gesetz sowohl aus ihrem persönlichen Lebenswandel als auch aus der häuslichen Gemeinschaft und dem öffentlichen Leben verbannt haben. Es werde aber auch nie eine sichere Hoffnung auf dauerhaften Frieden unter den Völkern geben, solange die einzelnen Menschen und die Staaten die Herrschaft Unseres Erlösers verleugnen und zurückweisen.

Daraus folgt, dass Christus nicht nur als Gott von den Engeln und Menschen die Anbetung gebührt, sondern dass ihm auch als Mensch die Engel und Menschen unterwürfig und gehorsam sein müssen, dass Christus also schon infolge der hypostatischen Einheit die Macht über alle Geschöpfe besitzt.

73 Möchten doch die vergesslichen Menschen alle sich erinnern, was wir unserm Erlöser gekostet haben: Nicht mit vergänglichem Gold oder Silber seid ihr erlöst, sondern mit dem kostbarem Blute Christi, als eines unbefleckten und makellosen Lammes (1. Petr. 1,18-19). Wir gehören somit nicht mehr uns selber an, da Christus uns um hohen Preis (1. Kor. 6,20) erkauft hat. Selbst unsere Leiber sind Glieder Christi. (1. Kor. 6,15)

So umfasst also das Reich unseres Erlösers alle Menschen, wie dies folgende Worte Unseres Vorgängers Leo XIII., unsterblichen Andenkens, ausdrücken und die Wir gerne zu Unsern eigenen machen: «Seine Herrschaft erstreckt sich nicht nur auf die katholischen Völker, auch nicht nur auf jene, die durch die Taufe von Rechts wegen der Kirche angehören, mögen auch irrige Anschauungen sie fern halten oder Uneinigkeit sie von der Liebesgemeinschaft scheiden, sondern sie umfasst auch jene, die den christlichen Glauben nicht besitzen; somit untersteht im vollsten Sinne die ganze Menschheit der Herrschaft Jesu Christi». (Leo XIII., Rundschreiben Annum sacrum vom 25. Mai 1899. ASS XXXI (1898-1899) 647)

Wenn daher die Staatenlenker Unversehrtheit ihrer Autorität sowie Gedeihen und Fortschritt des Vaterlandes bezwecken, so dürfen sie sich nicht weigern, in ihrem persönlichen Namen und mit ihrem ganzen Volke der Herrschermacht Christi ihre Verehrung und Ergebenheit öffentlich zu bezeugen. (Pius XI. Quas Primas Das Königtum Christi)

‚Quas Primas‘ baute auf mehreren Enzykliken der päpstlichen Vorgänger auf

Zur Erinnerung: Während die neue Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils ein jährliches Fest (jetzt am letzten Sonntag des Kirchenjahres) mit dem Namen „Christus der König“ beibehalten hat, wurde die soziale Königswürde unseres Herrn effektiv daraus entfernt.

‚Quas Primas‘ entstand jedoch nicht aus dem Nichts, sondern ist eine Erweiterung des ersten Rundschreibens von Papst Pius XI., ‚Ubi Arcano Dei Consilio‘, vom 23. Dezember 1922, und diente als Grundlage für ‚Mit Brennender Sorge‘ vom 17. März 1939 und ‚Divini Redemptoris‘ vom 19. März 1937.

Darüber hinaus baute ‚Quas Primas‘ auf den großen Sozialenzykliken Papst Leos XIII. (Humanum Genus, 20. April 1884; Immortale Dei, 1. November 1885; Libertas Praestantissimum, 20. Juni 1888; Sapientiae Christianae, 10. Januar 1890; Tametsi Futura, 1. November 1900) und den Bemühungen Papst Pius’ X. auf, alles in Christus zu erneuern, wie sie in Et Supremi (4. Oktober 1903), Vehementer Nos (11. Februar 1906) und Notre Charge Apostolique (15. August 1910) (*) zum Ausdruck kommen.

(*) siehe die Auszüge aus dem Apostolischen Schreiben:

Wie Dr. Droleskey auf seinem Blog ‚christorchaos‘ schreibt, war jede dieser Enzykliken eine Reaktion auf das Chaos, das durch den Sturz des Sozialstaates Christi des Königs durch die protestantische Revolution entstanden war. Zuerst Lockes Förderung der ersten säkularen Ideologie, des Liberalismus, dann die Schaffung des ersten religiös indifferenten Zivilstaates durch die Amerikanische Revolution, der abscheuliche Antitheismus und Antiklerikalismus der Französischen Revolution und schließlich die Angriffe der Freimaurerei auf die natürliche Moral in Vorbereitung auf den Aufstieg des atheistischen, materialistischen Sozialismus in all seinen Formen, einschließlich des Kommunismus des Marxismus-Leninismus, all diese grauenhaften Irrtümer und Revolutionen mussten die Reaktion der Päpste mit Recht hervorrufen.

Quelle: http://christorchaos.com/?q=content/quas-primas-century-later

Die Enzyklika ‚Quanta cura‘ und der ‚Syllabus Errorum‘ von Papst Pius IX.

Porträt von. Papst Pius IX., sitzend auf einem Stuhl, neben sich auf dem Tisch Kruzifix und die Madonna.

Eine weitere Vorbereitung auf ‚Quas Primas‘ und die oben genannten Enzykliken der Päpste war der Versuch vieler Katholiken im 19. Jahrhundert, die Prinzipien des säkularen Zivilstaates mit dem Katholizismus zu versöhnen, der von Papst Pius IX. im ‚Syllabus Errorum‘ vom 8. Dezember 1864 wie folgt entschieden zurückgewiesen wurde, nachdem er uns in ‚Quanta Cura‘, das am selben Tag veröffentlicht wurde, vor den verheerenden Folgen gewarnt hatte, die die Welt aufgrund von Religionsfreiheit und ungezügelter Meinungsfreiheit erleiden würde:

§ X. – Irrtümer, die den heutigen Liberalismus betreffen

77. In unserer Zeit geht es nicht an, die katholische Religion als einzige Religion eines Staatswesens anzuerkennen, unter Ausschluss aller übrigen Arten von Gottesverehrung. – Ansprache ‚Nemo vestrum‘, 26. Juli 1855.

78. Daher ist es lobenswert, wenn in gewissen katholischen Ländern gesetzlich vorgesehen wird, dass die Einwanderer öffentlich ihre eigene Religion, welcher Art sie auch sei, ausüben dürfen. – Ansprache ‚Acerbissimum‘, 27. September 1852.

79. Denn es ist falsch, dass die bürgerliche Religionsfreiheit sowie die volle, für alle gewährleistete Befugnis, frei und offen irgendwelche Meinungen und Gedanken kundzutun, leicht dazu führe, Geist und Sitte der Völker zu verderben und die Seuche der Gleichgültigkeit zu verbreiten. – Ansprache ‚Nunquam fore‘, 15. Dezember 1856.

80. Der Römische Papst kann und soll sich mit dem Fortschritt, mit dem Liberalismus und mit der neuen Menschheitsbildung versöhnen und vereinigen. – Ansprache ‚Jamdudum cernimus‘, 18. März 1861.

Die Enzyklika ‚Quanta cura‘ – ein unfehlbares Dokument

Die Enzyklika ‚Quanta Cura‘ von Pius IX. ist ein unfehlbares Dokument, dessen Inhalt die gesamte Kirche, von der Hierarchie bis zu den Laien, anerkennen muss. Herausragende Theologen wie Matthias Joseph Scheeben, Prosper Guéranger und andere haben sich in diesem Sinne geäußert. Da ‚Quanta cura‘ also unfehlbar ist, darf es auch nicht – wie dies im Räuberkonzil ‚2. Vatikanum‘ getan wurde – durch eine neue Lehre abgelöst werden.

Quanta Cura: Die Wurzeln der Irrtümer

Im Folgenden die wichtigsten Auszüge aus der Enzyklika:

Der Irrtum des Naturalismus

Obwohl Wir es daher nicht im Geringsten unterlassen haben, die wichtigsten derartigen Irrtümer immer wieder zurückzuweisen und zu verdammen, so verlangt doch die Sache der katholischen Kirche, das Heil der Seelen, das Uns Gott anvertraut hat, und das Wohl der menschlichen Gesellschaft selbst, dass Wir Eure Hirtensorge nochmals auffordern, um andere verderbliche Meinungen unschädlich zu machen, die aus denselben Irrtümern wie aus Quellen hervorgehen.

Diese falschen, verkehrten Meinungen sind umso verwerflicher, als sie besonders darauf abzielen, jene heilsame Kraft zu behindern und aus der Welt zu schaffen, welche die katholische Kirche nach dem Gesetz und Auftrag ihres göttlichen Gründers bis ans Ende der Zeiten frei auswirken soll, nicht nur den einzelnen Menschen gegenüber, sondern auch gegenüber den Staaten, Völkern und ihren obersten Fürsten. Umso verwerflicher sind sie auch, als sie suchen, jene einträchtige Zusammenarbeit zwischen Priestertum und Staatsherrschaft aufzuheben, die sowohl der kirchlichen als der bürgerlichen Sache immer heilsam und nützlich war.

Denn Ihr wisst sehr gut, Ehrwürdige Brüder, dass es heute viele gibt, die auf die weltliche Gesellschaft den böswilligen, unsinnigen Grundsatz des sogenannten Naturalismus anwenden und die freche Lehre verbreiten, „das Staatswohl und der menschliche Fortschritt verlange gebieterisch, dass die menschliche Gesellschaft aufgebaut und geleitet werde ohne jede Rücksicht auf den Glauben, als ob es einen solchen nicht gäbe oder mindestens ohne zwischen wahrem und falschem Glauben einen Unterschied zu machen.“

Und entgegen der Lehre der Heiligen Schrift, der Kirche und der heiligen Väter, behaupten sie keck: „In sehr guter Lage befindet sich die Gesellschaft, wenn in ihr der Staatshoheit nicht die Pflicht zugesprochen wird, die Verletzer des katholischen Glaubens mit gesetzlichen Strafen zu verfolgen, es sei denn, dass die öffentliche Ruhe es gebieterisch heischt.“

Freiheit des Gewissens

Von dieser falschen Auffassung der Gesellschafts-Ordnung aus begünstigen sie weiter jene irrige Ansicht, die der katholischen Kirche und dem Seelenheil höchst verderblich ist und von Unserm jüngsten Vorgänger Gregor XVI. als Wahnsinn erklärt wurde, nämlich, „die Freiheit des Gewissens und die Gottesverehrung seien jedes einzelnen Menschen Eigenrecht, was in jedem Staat mit ordentlicher Verfassung gesetzlich verkündet und gewahrt werden müsse, und die Bürger hätten ein Recht auf jede beliebige Freiheit, die weder durch kirchliche noch staatliche Hoheit eingeschränkt werden dürfe, sondern sie sollten ihre Meinungen in Wort und Schrift oder sonst wie ganz öffentlich verkünden und verbreiten können.“

Indem sie dies ohne Überlegung behaupten, bedenken sie nicht, dass sie damit „die Freiheit des Verderbens“ predigen und dass „bei einer schrankenlosen Redefreiheit es immer Leute geben wird, die frech gegen die Wahrheit auftreten und blindes Vertrauen auf die Geschwätzigkeit menschlicher Weisheit setzen, während Wir doch aus der Unterweisung unseres Herrn Jesus Christus selber wissen, wie sehr sich christlicher Glaube und christliche Weisheit vor diesem schädlichen Wahn in Acht nehmen muss“.

Wo der Glaube von der weltlichen Gesellschaft zerstört, wo Lehre und Hoheit der göttlichen Offenbarung verachtet wurde, da verdunkelt sich eben auch und geht der echte Begriff der Gerechtigkeit und des menschlichen Rechtes verloren. An die Stelle der wahren Gerechtigkeit und des gesetzmäßigen Rechtes tritt dann die rohe Gewalt. Daraus erklärt es sich, warum manche die sichersten Grundsätze gesunder Vernunft völlig vernachlässigen, beiseite werfen und zu verkünden wagen, „der Wille des Volkes, in der sogenannten öffentlichen Meinung oder in anderer Weise kund getan, stelle das oberste Gesetz dar, losgelöst von allem göttlichen und menschlichen Rechte, und in der staatlichen Ordnung hätten vollendete Tatsachen, gerade weil sie vollendet sind, Rechtskraft.“

Die Folgen aus diesem Irrtum

Wer aber sieht nicht und begreift nicht, dass eine menschliche Gesellschaft, die sich von den Banden des Glaubens und der wahren Gerechtigkeit gelöst hat, keinen anderen Zweck mehr haben kann als äußere Güter zu erwerben und aufzustapeln, dass sie in ihren Handlungen keinem anderen Gesetz folgt, als der ungezähmten Gier eines leidenschaftlichen Herzens, den eigenen Lüsten und Vorteilen zu frönen?

Feierliche Verurteilung der Irrtümer

Bei dieser ungeheuren Verkehrtheit entarteter Anschauungen waren Wir Uns Unserer apostolischen Pflicht gebührend bewusst und haben daher in Sorge um Unsern heiligsten Glauben, um die rechte Lehre, um das Heil der Seelen, das Uns von Gott anvertraut wurde, um das Wohl der menschlichen Gesellschaft selbst, abermals Unsere Stimme vernehmen lassen. Alle verkehrten Meinungen und Lehren also, die Wir in diesem Schreiben einzeln angeführt haben, weisen Wir kraft unserer apostolischen Vollmacht zurück, verbieten sie und verdammen sie und wollen, dass alle Söhne der katholischen Kirche sie durchaus als zurückgewiesen, verboten und verdammt ansehen.

Beschreibt die Enzylika nicht genau die Welt, in der wir heute leben?

Die Enzyklika ‚Mirari Vos‘ von Papst Gregor XVI.

Porträt von Papst Gregor XVI.

Tatsächlich hatte bereits Papst Gregor XVI., der von Pius IX. zitiert wird, die Grundlagen für ‚Quas Primas‘ gelegt, indem er die Irrtümer der damaligen Zeit zu bekämpfen, versuchte. Denn die Religionsfreiheit wurde von den Päpsten Pius VI. und VII. angeprangert, während Papst Gregor XVI. am 15. August 1832 in ‚Mirari Vos‘ Folgendes schrieb:

15. Nun kommen Wir zu einem weiteren überreichlichen Quell von Übeln, unter denen leider die Kirche heute so schwer leidet. Wir meinen die Gleichgültigkeit, den Indifferentismus, jene verkehrte Ansicht, welche die Schlauheit der Bösen überallhin verbreitet hat, man könne durch jedes beliebige Glaubensbekenntnis das ewige Heil erlangen, wenn nur das sittliche Leben nach der Regel des Rechten und Anständigen ausgerichtet werde.

16. Aus der Quelle dieser verderblichen Gleichgültigkeit fließt jene törichte und irrige Meinung — oder noch besser jener Wahnsinn, es solle für jeden die Freiheit des Gewissens verkündet und erkämpft werden. Diesem seuchenartigen Irrtum bereitet den Weg jene übervolle und maßlose Freiheit der Meinungen, welche zum Schaden der kirchlichen und bürgerlichen Sache sich weit herum verbreitet. Dabei gibt es manche, die mit größter Unverschämtheit behaupten, dass die Religion aus ihr gewisse Vorteile ziehe. Aber welch schlimmeren Tod kann es für die «Seele geben als die Freiheit des Irrtums?», so sagte Augustinus (AUGUSTINUS, Brief CLXVI, PL XXXIII 720).

Denn wenn der Zügel zerbrochen ist, mit dem die Menschen auf den Pfaden der Wahrheit gehalten werden, dann stürzt ihre ohnehin zum Bösen geneigte Natur rasend schnell in den Abgrund, und wir sehen wahrhaftig den Höllenpfuhl offen, aus dem Johannes (Vgl. Apok. IX 3) den Rauch aufsteigen sah, durch den die Sonne verfinstert ward und aus welchem Heuschrecken hervorgingen und sich über die ganze Erde verbreiteten.

Denn aus jenem Irrtum kommen die Gesinnungsumschläge, aus ihm die immer größere Verderbnis der Jugend, aus ihm geht ins Volk die Verachtung der Heiligtümer und der heiligsten Dinge und Gesetze, aus ihm fließt mit einem Wort eine Seuche, die für das öffentliche Leben todbringender ist als jede andere. Denn die Erfahrung bezeugt es und seit uralter Zeit weiß man es: Staatswesen, die in Reichtum, Macht und Ruhm blühten, fielen durch dieses eine Übel erbärmlich zusammen, nämlich durch zügellose Meinungsfreiheit, Redefreiheit, Neuerungssucht. (Papst Gregor XVI., Mirari Vos, 15. August 1832.)

Die ernsten Warnungen der Päpste wurden nicht beachtet, stattdessen galt der Ungehorsam, insbesondere der Modernisten, gegenüber diesen großen Päpsten. Die Strafe folgte nach dem Tod des letzten Papstes Pius XII. Es begann die Zeit der falschen und Anti-Päpste, die die wahren Lehren, wie sie in den Zitaten zu Ausdruck kommen, zunichte machten und durch andere, falsche Lehren ersetzten.

Wir wurden gewarnt, nicht wahr? Ja, wir wurden gewarnt.

Die Folgen der falschen Lehren des Räuberkonzils ‚2. Vatikanum‘ sind unübersehbar, sowohl für die einzelnen Gesellschaften als auch weltweit zwischen den Nationen. Eine Rettung für die Menschheit kann es nicht mit der Irrlehre des 2. Vatikanums geben. Im Gegenteil, die Welt wird durch die antichristliche Lehre der Konzilskirche weiter in den Abgrund, in die Dystopie und schließlich in die Herrschaft des Antichristen geführt werden.

Erst wenn die Menschen sowohl im Privaten als auch im öffentlichen Leben erkennen, dass Christus König ist und das Christkönigtum in jedem Staat auf der Welt etabliert ist, wird die Gesellschaft endlich die großen Segnungen wahrer Freiheit, geordneter Disziplin, Frieden und Harmonie empfangen.

Christus ist König, seine Königsherrschaft symbolisiert in den Symbolen Krone, Reichsapfel und Zepter

Welche Früchte die Etablierung des Christkönigtums in jedem Staat bringen würde

Papst Pius XI. hat in seiner Enzyklika ‚Quas Primas‘ erklärt, welche guten Früchte die Anerkennung des Christkönigtums in einem Staat sein werden:

Wenn also das Reich Christi tatsächlich alle umfassen würde, wie es sie von Rechts wegen umfasst, warum sollten wir dann die Hoffnung auf jenen Frieden aufgeben, den der Friedenskönig auf die Erde gebracht hat? Er, der kam, um alles zu versöhnen (Kol. 1,20); der nicht kam, um bedient zu werden, sondern um zu dienen (Matth. 20,28), und der, obgleich er der Herr aller ist, sich zum Vorbild der Demut machte und diese samt der Liebe zu seinem Hauptgesetz erhob; er, der gesagt hat: Mein Joch ist sanft und meine Bürde ist leicht. (Matth. 11,30)

O welches Glückes könnten wir uns freuen, wenn Einzelmenschen wie Familien und Staaten sich von Christus leiten ließen! «Dann endlich wird man, um die Worte Unseres Vorgängers Leo XIII. zu gebrauchen, die er vor 25 Jahren an die Bischöfe des Erdkreises richtete, so viele Wunden heilen können, dann wird jedes Recht seine ursprüngliche Kraft wieder erlangen, dann endlich werden die kostbaren Güter des Friedens wiederkehren, und es werden die Schwerter und Waffen den Händen entgleiten, wenn alle bereitwillig Christi Herrschaft annehmen und ihm gehorchen werden, wenn jede Zunge bekennen wird, dass der Herr Jesus Christus in der Herrlichkeit Gottes des Vaters ist». (Papst Pius XI., Quas Primas, 11. Dezember 1925.)

Anmerkung: Am 19.12. wird die Enzyklika ‚Quas Primas‘ von Papst Pius XI. in voller Länge veröffentlicht.

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