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Papst Leo XIII. mit dem katholischen Segensgruß

weltgeschehen.info
Weltgeschehen aus katholischer Sicht

Nachdem die Menschheit durch den Neid des Teufels von Gott, dem Schöpfer und gültigen Spender der himmlischen Güter, elendiglich zum Abfall gebracht worden ist, hat sie sich seitdem in zwei verschiedene und einander feindliche Heerlager gespalten; während das eine von ihnen einen beständigen Kampf zu führen hat für Wahrheit und Tugend, streitet das andere für das Gegenteil. (Leo XIII. „Humanum Genus“ 1884)

Vermischtes

Amerikanischer Cäsarismus unter Trump

Amerikanischer Cäsarismus: Das historische Zentrum rund um den Papstpalast in Avignon

Amerikanischer Cäsarismus unter dem US-Präsidenten Donald Trump

Am Osterdienstag wurde bekannt, dass der Unterstaatssekretär für Kriegspolitik, Elbridge Colby, ein Katholik, im Januar 2026 den Nuntius des Konzils, Christophe Pierre, zu einer Unterredung zu sich bestellt hat. Amerika, so erklärten Colby und seine Kollegen anmaßend und großspurig dem Nuntius gegenüber, besitze die militärische Macht, in der Welt zu tun, was es wolle. Die katholische Kirche solle sich besser auf ihre Seite stellen. Zwar ist Robert Prevost kein Papst und die Konzilskirche nicht die katholische Kirche, doch muss auch deutlich gesagt werden, dass ein amerikanischer Cäsarismus, der sich anmaßt, einen vermeintlichen ‚Papst‘ der Konzilskirche zu rügen, das Papsttum an sich beschädigt.

Der damalige Nuntius Christophe Pierre –  so sei kurz erwähnt – war maßgeblich für die Absetzung von ‚Bischof‘ Joseph Strickland als Konzilsbischof von Tyler, Texas, im Jahr 2023 verantwortlich. Diese Absetzung erfolgte mit der vollen Zustimmung des damaligen Präfekten des Dikasteriums der „Bischöfe“ der Konzilssekte, eines gewissen Robert Francis Prevost.

Dies ist deshalb so wichtig, weil die meisten Menschen weltweit, Katholiken wie Nichtkatholiken, die Führer der Scheinkirche des Konziliarismus als legitime „Päpste“ und „Bischöfe“ anerkennen.

So glaubt auch Elbridge Colby, dass Robert Francis Prevost sein ‚Papst Leo XIV.‘ ist. Somit anerkennt er ‚Leo XIV.‘ als wahren und legitimen Nachfolger des heiligen Petrus und damit als Stellvertreter Christi und sichtbares Oberhaupt der katholischen Kirche. Man kann das ungeheure Ausmaß von Colbys Anmaßung gegenüber dem Papsttum nur begreifen, wenn man sich vor Augen führt, dass er glaubt, er, ein nicht gewählter politischer Günstling der Trump-Administration, könne die Bedingungen diktieren, unter denen ein wahrer Papst die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika kritisch beurteilen darf.

Das Pentagon drohte dem Botschafter von Papst Leo XIV. mit dem Avignoner Papsttum

Wie die Website ‚The letters from Leo‘ in einem Artikel mit dem obigen Titel schreibt, hat ‚Free Press‘ ein Treffen hinter verschlossenen Türen im Pentagon dokumentiert, bei dem ein hochrangiger Trump-Beamter den Botschafter von Papst Leo XIV. über die militärische Überlegenheit Amerikas belehrt hat.

Es folgt ein längerer Auszug aus dem Artikel:

‚The letters from Leo‘ bestätigt nun unabhängig den Bericht der Free Press, dass das Treffen stattfand – und dass einige Vatikanbeamte so alarmiert über die Taktik des Pentagons waren, dass sie die Pläne für einen Besuch von Papst Leo XIV. in den Vereinigten Staaten im Laufe dieses Jahres auf Eis legten.

Andere Beamte im Vatikan interpretierten die Erwähnung eines Avignoner Papsttums durch das Pentagon als Drohung mit militärischer Gewalt gegen den Heiligen Stuhl.

Im Januar bestellte der Unterstaatssekretär für Kriegspolitik, Elbridge Colby, Kardinal Christophe Pierre – den damaligen Botschafter von Papst Leo XIV. in den Vereinigten Staaten – hinter verschlossenen Türen im Pentagon ein und hielt ihm einen Vortrag.

Amerika, so erklärten Colby und seine Kollegen dem Kardinal, besitze die militärische Macht, in der Welt zu tun, was es wolle. Die katholische Kirche solle sich besser auf ihre Seite stellen.

Als die Gemüter hochkochten, griff ein US-Beamter zu einer Waffe aus dem 14. Jahrhundert und berief sich auf das Avignoner Papsttum, jene Zeit, in der die französische Krone militärische Gewalt einsetzte, um den Bischof von Rom ihrem Willen zu beugen.

Diese Szene, die diese Woche von Mattia Ferraresi in einem außergewöhnlichen journalistischen Beitrag für The Free Press aufgedeckt wurde, ist möglicherweise der bemerkenswerteste Moment in der langen und verwickelten Geschichte der Beziehung der amerikanischen Republik zur katholischen Kirche.

Es gibt keine öffentlichen Aufzeichnungen darüber, dass jemals ein Vatikanbeamter ein Treffen im Pentagon abgehalten hat, und schon gar keine darüber, dass ein hochrangiger US-Beamter dem Stellvertreter Christi auf Erden mit der Aussicht auf eine babylonische Gefangenschaft Amerikas gedroht hätte.

Der Bericht bestätigt – mit neuen Quellen und neuen Details – auch das, was ich bereits im Februar berichtet hatte: dass der Vatikan die Einladung des Weißen Hauses unter Trump und Vance abgelehnt hat, Papst Leo XIV. zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit im Jahr 2026 zu empfangen.

Ferraresi erhielt Berichte von vatikanischen und US-amerikanischen Beamten, die über das Treffen im Pentagon informiert worden waren. Laut seinen Quellen analysierte Colbys Team die Rede des Papstes zur Lage der Welt im Januar Zeile für Zeile und interpretierte sie als feindselige Botschaft, die sich direkt an die Regierung richtete.

Was sie am meisten erzürnte, war Leos Aussage, dass „eine Diplomatie, die den Dialog fördert und einen Konsens zwischen allen Parteien anstrebt, durch eine auf Gewalt basierende Diplomatie ersetzt wird.“

Das Pentagon interpretierte diesen Satz als eine direkte Herausforderung der sogenannten „Donroe-Doktrin“ – Trumps Aktualisierung der Monroe-Doktrin, mit der er die unangefochtene amerikanische Vorherrschaft über die westliche Hemisphäre behauptete.

Der Kardinal hörte sich den Vortrag schweigend an. Der Heilige Stuhl hat seit jenem Tag keinen Millimeter nachgegeben.

Ferraresis Bericht liefert zudem wichtige Details zum Scheitern des Besuchs zum 250. Jahrestag. JD Vance hatte die Einladung im Mai 2025 persönlich ausgesprochen, nur zwei Wochen nach Leos Wahl im Konklave.

Laut einem in dem Artikel zitierten hochrangigen Vatikanbeamten prüfte der Heilige Stuhl den Antrag zunächst, verschob ihn dann aber auf unbestimmte Zeit aufgrund außenpolitischer Meinungsverschiedenheiten, des zunehmenden Widerstands amerikanischer Bischöfe gegen das Massenabschiebungsregime von Trump und Vance sowie der Weigerung, bei den Zwischenwahlen 2026 zu einem parteipolitischen Spielball zu werden.

„Die Regierung hat alle möglichen Wege versucht, um den Papst im Jahr 2026 in die USA zu holen“, sagte ein Vatikanbeamter gegenüber The Free Press.

Stattdessen wird am 4. Juli 2026 der erste amerikanische Papst nach Lampedusa reisen, der italienischen Insel, an der Tausende nordafrikanischer Migranten an Land gespült werden. Robert Francis Prevost ist ein zu besonnener Mann, als dass er dieses Datum zufällig gewählt hätte.

Das Treffen im Pentagon verdeutlicht auch die moralische Intensität von Leos öffentlicher Haltung in den letzten sechs Wochen.

Nach Colbys Vortrag zog sich der Papst nicht in die vatikanische Diplomatie zurück. Er übte noch mehr Druck aus.

Zitat Ende.

Man sollte Robert Francis Prevost/Leo XIV.’s heuchlerisches Verhalten nicht vergessen, da er die anhaltende Verfolgung von Katholiken durch die chinesischen Behörden im Namen des „Brückenbaus“ ignorierte. Immerhin ließen Jorge Bergoglio und Robert Prevost den Chinesen freie Hand, von den chinesischen Katholiken bedingungslose Unterwerfung unter die repressive Politik der chinesischen Regierung zu fordern, eine Anbiederung an die chinesische KP. Dagegen kritisierte Robert Prevost öffentlich verschiedene Maßnahmen der Regierung von Präsident Donald John Trump.

Nun forderte Elbridge Colby von dem Mann, den er für Papst Leo XIV. hält und die Konzilskirche als katholischen Kirche anerkennt, dass die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika die Macht hat, zu tun, was sie will. Dieser Ton erinnert stark an den Diktator Stalin und an Niccolò Machiavelli.

Auch wenn Robert Francis Prevost mit seiner Annahme, es gäbe keine Theorie des gerechten Krieges, und seiner Behauptung, der „Dialog“ löse alle Probleme, falsch liegt, ist seine Kritik am gemeinsamen Vorgehen der Vereinigten Staaten von Amerika und Israels gegen den Iran absolut gerechtfertigt.

Siehe den Beitrag:

Donald John Trump ist ein Tyrann, und Elbridge Colbys Drohung mit einem Avignon-Papsttum erinnert auch daran, dass Adolf Hitler laut dem verstorbenen Historiker Paul John Pläne entworfen hatte, Papst Pius XII. am Obelisken auf der Piazza di San Pietro im Vatikan zu hängen und an seiner Stelle einen Marionetten-„Papst“ einzusetzen.

Was wird als nächstes geschehen?

Wird Donald John Trump, den wir als einen geistesgestörten Wahnsinnigen bezeichnen mussten, Robert Francis Prevost entführen und ihn zwingen, ihn, Trump, zum Kaiser Donaldus zu krönen, so wie Napoleon Bonaparte Papst Pius VII. im Jahr 1801 dazu zwang, ihn zum Kaiser zu krönen, indem er ihm die Krone aus den Händen riss, wie Dr. Droleskey in seinem Beitrag schreibt.

Inzwischen ist dem US-Präsidenten alles zuzutrauen.

Es ist wahr: auch in der Vergangenheit gab es weltliche (katholische) Herrscher, die sich entschieden, gegen die wahren Päpste zu kämpfen. Doch es gab ebenso eine nicht geringe Anzahl von Herrschern, die die Päpste unterstützten und das Papsttum verteidigten.

Karl der Große ein katholischer Herrscher für das Gedeihen des Papsttums

Karl der Große, gemalt von Albert Dürer, mit den Reichskleinodien

Dr. Droleskey schreibt dazu:

Trotz dieser Konflikte, einschließlich des Investiturstreits, der von Papst Gregor VII. endgültig entschieden wurde, gab es jedoch in der Blütezeit des Christentums viele Herrscher, die nach dem Willen des göttlichen Erlösers, Christus des Königs, regierten, und es waren diese richtigen Prinzipien, die den durch und durch katholischen Geist und das Herz so großer Vorbilder der sozialen Herrschaft Christi des Königs wie Karl den Großen, Ferdinand III. von León und Kastilien, Heinrich II., Stephan von Ungarn und Ferdinand und Isabella in Spanien, unter vielen anderen, und Ludwig IX., König von Frankreich, beseelten.

Karl der Große wurde 742 n. Chr. als Sohn Pippins des Kurzen geboren, der 754 n. Chr. von Papst Stephan III. zum König der Franken gesalbt wurde. Gleichzeitig wurde Karl der Große zu seinem Nachfolger ernannt und zeichnete sich bereits in jungen Jahren als taktisches Militärgenie und fähiger Verwalter aus, der seine Entscheidungen stets an dem ausrichtete, was gerecht und Gott wohlgefällig war und somit allen Beteiligten zugutekam. 768 n. Chr. bestieg er den Thron und verteidigte entschieden die weltlichen Rechte des Heiligen Stuhls.

Karls Feldzüge zur Verteidigung des Papsttums brachten ihm die Hochachtung zahlreicher Päpste ein, bis er schließlich am 25. Oktober 800 n. Chr. von Papst Leo III. zum ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt wurde, nachdem er die Ehre Seiner Heiligkeit gegen ungerechte Ankläger verteidigt hatte. So wählte der Stellvertreter Christi, der Nachfolger des heiligen Petrus, einen Kaiser für die Christenheit und festigte damit das soziale Königtum Jesu Christi als einigendes Prinzip der Christenheit.

Wohlgemerkt, Karl der Große scheute sich nicht, sich in kirchliche Angelegenheiten einzumischen. Er tat dies nicht aus Eigennutz oder um die Zustimmung der Bischöfe für finstere Pläne zu gewinnen – ein Verhalten, das einige englische und deutsche Könige im Hochmittelalter und in Frankreich nach der Schwächung der Kirche infolge der Reformation kennzeichnete –, sondern um sicherzustellen, dass korrupte und eigennützige Bischöfe gerügt wurden, damit sie ihrer Gemeinde mit größerem Eifer dienten und Buße für ihre Verfehlungen taten.

In seiner Rede vor dem Adel im März 802 fasste Karl der Große die gesamte Lehre der Sozialen Herrschaft Christi des Königs zusammen, die von den Anhängern des Konziliarismus abgelehnt wurde.

(Quelle: http://www.christorchaos.com/?q=content/american-caesarism)

Hugh O’Reilly schreibt in seinem Vorwort zu der Rede:

Die folgende Rede Karls des Großen an seine Untertanen hat den eindringlichen Charakter eines feierlichen Zeugnisses für die gesamte Christenheit, obwohl sie im März 802 gehalten wurde und der Kaiser erst 814 starb. Die Rede, die mitunter auch als Predigt bezeichnet wird, hielt er vor der Versammlung der Adligen in Aachen.

Die Rede Karls des Großen vor dem Adel im März 802

Hört mir zu, meine geliebten Brüder! Wir sind zu eurer Rettung hierher gesandt, um euch zu ermahnen, dem Gesetz Gottes treu zu folgen und euch in Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu bekehren, damit ihr den Gesetzen dieser Welt gehorcht.

„Zuerst ermahne ich euch, an den einen allmächtigen Gott zu glauben, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist: den allein wahren Gott, die vollkommene Dreifaltigkeit, die wahre Einheit, den Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge, der unser Heil und der Urheber allen Guten ist. Glaubt an den Sohn Gottes, der Mensch geworden ist zum Heil der Welt, geboren von der Jungfrau Maria durch das Wirken des Heiligen Geistes.

Glaubt, dass er für unser Heil den Tod erlitten hat und am dritten Tage von den Toten auferstanden und in den Himmel aufgefahren ist, wo er zur Rechten Gottes sitzt. Glaubt, dass er wiederkommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten, und dass er jedem nach seinen Werken vergelten wird.“

Glaube an die eine Kirche, die Gemeinschaft der Seligen im ganzen Universum, und wisse, dass nur sie gerettet werden können und dass das Reich Gottes nur denen gehört, die bis zum Ende im Glauben ausharren. Wer wegen seiner Sünden von der Kirche ausgeschlossen ist und nicht durch Buße zu ihr zurückkehrt, kann niemals etwas tun, das Gott annimmt. Sei überzeugt, dass du mit der Taufe die Vergebung deiner Sünden empfangen hast. Vertraue auf die Barmherzigkeit Gottes, der uns täglich durch Beichte und Buße unsere Sünden vergibt. Glaube an die Auferstehung der Toten, an das ewige Leben und an die nie endende Verdammnis der Gottlosen.

„Das ist der Glaube, der euch retten wird, wenn ihr ihn treu bewahrt und gute Werke hinzufügt. Denn Glaube ohne Werke ist ein toter Glaube; und Werke ohne Glauben, selbst wenn sie gut sind, können Gott nicht gefallen. Darum liebt den allmächtigen Gott über alles mit eurem ganzen Herzen und eurer ganzen Kraft. Tut mit Hilfe seiner Gnade immer und so viel ihr könnt, was ihr glaubt, dass es ihm gefällt. Meidet aber alles, was ihm missfällt; denn wer vorgibt, Gott zu lieben und seine Gebote nicht hält, lügt.“

Liebt euren Nächsten wie euch selbst und gebt den Armen so viel Almosen, wie ihr könnt. Nehmt Reisende in euren Häusern auf, besucht die Armen und erweist den Gefangenen so viel Barmherzigkeit, wie ihr könnt. Tut niemandem Böses und geht keine Kompromisse mit denen ein, die Böses tun, denn es ist nicht nur schlecht, seinem Nächsten Schaden zuzufügen, sondern auch, mit denen befreundet zu sein, die ihm schaden. Vergebt einander eure Vergehen, wenn ihr wollt, dass Gott euch eure Sünden vergibt. Befreit Gefangene, helft den Ungerecht Unterdrückten, verteidigt Witwen und Waisen. Richtet gerecht; begünstigt niemals Unrecht, hegt keinen Groll; meidet Trunkenheit und die Teilnahme an ausschweifenden Festen.

Seid demütig und freundlich zueinander; seid euren Herren treu. Begeht keinen Raub und keinen Meineid und meidet jeden Umgang mit denen, die dies tun. Hass, Neid und Gewalt trennen uns vom Reich Gottes. Versöhnt euch so bald wie möglich miteinander, denn während es menschlich ist zu sündigen, ist es engelhaft, Buße zu tun, und teuflisch, in der Sünde zu verharren.

„Verteidigt die Kirche Gottes und helft ihr, damit die Priester Gottes für uns beten können. Erinnert euch an euer Taufversprechen, dem Teufel und seinen Werken zu entsagen. Kehrt in nichts zu ihm zurück; auch kehrt nicht zu den Werken zurück, denen ihr abgeschworen habt, sondern folgt dem Willen Gottes, wie ihr es versprochen habt, und liebt den, der euch geschaffen und euch all eure Gaben und Güter gegeben hat.“

„Jeder soll Gott an seinem jeweiligen Ort treu dienen. Die Frauen sollen sich ihren Männern in aller Güte und Bescheidenheit unterordnen. Sie sollen jede unehrliche Handlung meiden und weder andere vergiften noch neidisch sein, denn wer so handelt, rebelliert gegen Gott. Sie sollen ihre Kinder in der Ehrfurcht vor Gott erziehen und nach ihren Möglichkeiten mit fröhlichem Herzen Almosen geben.“

„Ehemänner sollen ihre Frauen lieben und kein böses Wort mit ihnen reden; sie sollen ihren Haushalt mit Güte führen und regelmäßig die Kirche besuchen. Sie sollen anderen ohne Murren zurückgeben, was sie ihnen schulden, und Gott mit gutem Willen zurückgeben, was ihm gehört.“

„Kinder sollen ihre Eltern lieben und ehren, ihnen in allem gehorchen und sich von Stehlen, Morden und Ausschweifungen fernhalten.“

„Kleriker und Kanoniker sollen den Anweisungen ihrer Bischöfe gewissenhaft folgen; sie sollen in ihren Residenzen leben und nicht unter dem Volk umherwandern. Auch sollen sie sich nicht in weltliche Angelegenheiten einmischen. Sie sollen ihre Keuschheit bewahren: Die Lektüre der Heiligen Schrift soll sie an ihren Dienst an Gott und der Kirche erinnern.“

„Mönche sollen ihren Gott gegebenen Versprechen treu sein. Sie sollen nichts gegen den Willen ihrer Äbte tun oder nach schändlichem persönlichen Vorteil streben. Sie sollen ihre Ordensregel auswendig kennen und sie regelmäßig befolgen, stets im Bewusstsein, dass es besser ist, keine Gelübde abgelegt zu haben, als sie abgelegt zu haben und ihnen nicht treu zu sein.“

Herzöge, Grafen und Richter sollen gerecht gegenüber dem Volk und barmherzig gegenüber den Armen sein. Sie sollen niemals die Gerechtigkeit für Geld verkaufen und sich niemals von persönlichem Hass dazu verleiten lassen, einen Unschuldigen zu verurteilen.

Sie sollen stets die Worte des Apostels im Herzen tragen: „Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi erscheinen, damit jeder empfängt, was er durch den Leib getan hat, sei es gut oder böse.“ (2. Korinther 5,10) Der Herr drückte dies mit folgenden Worten aus: „Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden.“ (Matthäus 7,2); „Denn es ist nichts verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts verborgen, was nicht bekannt wird.“ (Lukas 12,2); „Dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft ablegen müssen über jedes unnütze Wort, das sie geredet haben.“ (Matthäus 12,36)

Wir müssen uns daher mit Gottes Hilfe bemühen, ihm in all unserem Tun zu gefallen, damit wir nach diesem Leben die ewige Seligkeit in der Gemeinschaft der Heiligen des Herrn erlangen. Dieses Leben ist kurz, und der Tod ist ungewiss. Was zählt, außer vorbereitet zu sein? Vergessen wir nicht, wie schrecklich es ist, in die Hände des Herrn zu fallen. Durch Beichte, Buße und Almosen bewirken wir, dass der Herr gnädig und barmherzig wird. Wenn er sieht, dass wir uns ihm mit aufrichtigem Herzen zuwenden, wird er uns erbarmen und uns beistehen.

„Möge Gott uns Wohlstand in diesem Leben und eine Ewigkeit mit seinen Heiligen im zukünftigen Leben schenken.“

„Gott behüte euch, meine geliebten Brüder!“

(Übersetzt von Hugh O’Reilly für die Website „Tradition in Action“. Text gefunden in: Charles d’Hericault, Histoire Anecdotique de la France, Paris: Bloud & Barral, Bd. 1, S. 301–304.)

Karl der Große regierte zu Beginn der Blütezeit des Christentums. Bei ihm finden wir eine Auffassung von weltlicher (katholischer) Führung, wie sie vom Montinischen Räuberkonzil und dem Lehramt der nachfolgenden konziliaren Antipäpsten als „triumphalistisch“ verworfen wurde. Sie sind Teil der Mächte der Hölle, die seit der Renaissance und der lutherisch/calvinistischen Revolution unermüdlich daran arbeiten, durch den säkularen Zivilstaat der Moderne in der gesamten Welt das Christentum auszulöschen.

Die Revolutionäre des Konzils stehen im Bündnis mit den teuflischen Kräften, die den Zorn des gütigen Gottes über die Menschen und ihre Nationen bringen müssen, während die pervertierte „Ersatz“-Ordnung des Christentums, die Neue Weltordnung, ihre Verbindungen zu allen falschen Religionen festigt, um den Weg für das Kommen des Antichristen zu bereiten.

Lassen wir zum Schluss Dr. Droleskey den bemerkenswerten Vorgang kommentieren:

Robert Francis Prevost/Leo XIV. hat zwar den Iran-Krieg zu Recht kritisiert, glaubt aber, dass der „Dialog“ und nicht der Katholizismus die „Lösung“ sei, wenn es die Spaltung der Christenheit durch die protestantische Revolution war, die den alten römischen Cäsarismus in der Person Heinrichs VIII. wiederbelebte, der wiederum den Weg ebnete für die christophoben französischen Revolutionäre, Napoleon Bonaparte, Otto von Bismarck, die antiklerikalen, jüdisch-freimaurerischen Führer des italienischen Risorgimento, die mexikanischen und spanischen Marxisten, die dem Sozialen Reich Christi des Königs den Krieg erklärten, und natürlich den Bolschewismus in Russland und in Ost- und Mitteleuropa.

Wir sind also in einer ziemlich heiklen Lage, wenn ein von den USA ernannter politischer Beamter meint, er könne der vermeintlichen katholischen Kirche Vorschriften machen. Doch wenn man einmal darüber nachdenkt, waren die Konzils-„Päpste“ sehr unterwürfig gegenüber Abtreibungsbefürwortern und homosexuellen-freundlichen Amtsträgern und äußerten sich nur dann – selbst wenn sie im Fall des ungerechten und unmoralischen Iran-Krieges zu Recht vorgingen –, wenn diejenigen gewählt werden, die sich der globalistischen, familienfeindlichen, lebensfeindlichen und staatszentrierten Agenda widersetzen und somit die neue Weltordnung „bedrohen“.

Bildquellen

  • Du_rer_karl_der_grosse: wikimedia | Public Domain Mark 1.0
  • Avignon__Palais_des_Papes_depuis_Tour_Philippe_le_Bel_by_JM_Rosier: wikimedia | CC BY-SA 3.0 Unported
Tags: USA

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