Sozialismus und Nationalsozialismus â Der Nationalsozialismus hat sozialistische Wurzeln
Im 1. Teil unserer Reihe ĂŒber die Ăkosozialisten und ihren totalitĂ€ren Anspruch auf die Wahrheit berichteten wir ĂŒber die grundlegende Ideologie, die der Ideologie der Ăkosozialisten zugrunde liegt. Es ist die Ideologie der âKritischen Theorieâ der Frankfurter Schule. Ihre wichtigsten Vertreter und ihre destruktivistischen Ideen, wie die durch die christliche Kultur geprĂ€gte Gesellschaft zerstört bzw. so umgewandelt werden kann, daĂ der Kulturmarxismus die beherrschende Form in der Gesellschaft sein wird, ist in dem Beitrag âDie repressive Toleranz der Ăkosozialistenâ beschrieben. Bevor wir aber auf die Frage âSind die Ăkosozialisten die eigentlichen Neonazis?â eingehen, mĂŒssen wir etwas Grundlegendes zu dem Thema Sozialismus und Nationalsozialismus aufzeigen.
Dieser Beitrag beschĂ€ftigt sich deshalb mit der fĂŒr Sozialisten ungeheuerlichen Aussage, daĂ der Nationalsozialismus sozialistische Wurzeln hat.
Als Grundlage unseres Beitrages haben wir das folgende Buch benutzt, welches wir sehr empfehlen können.

Zitate aus diesem Buch sind mit der Nummer (1) und der Seitenzahl angegeben.
FĂŒr die SPD ist die Aussage, daĂ der Nationalsozialismus sozialistische Wurzeln hat, eine gefĂ€hrliche. Deshalb hat sie dafĂŒr gesorgt, daĂ diese Feststellung, die der österreichische Ăkonom und Sozialphilosoph und Theoretiker des Neoliberalismus Friedrich von Hayek (1899 bis 1992) in seinem Buch âDie sozialistische Wurzel des Nationalsozialismusâ in einem eigenen Kapitel ausfĂŒhrte, der âVerfassungsfeindlichkeitâ verdĂ€chtig sei. Denn âfĂŒr die SPD gehören auch Meinungen, die nicht davor zurĂŒckschrecken, den Sozialismus in die NĂ€he des Nationalsozialismus zu rĂŒcken, zur Grauzone demokratie-bedrohender MentalitĂ€t.â (1/ S. 15)
Auch die GrĂŒnen werden sich wehren, in die NĂ€he des Nationalsozialismus gerĂŒckt zu werden, da man ihre Herkunft mit Recht doch aus der 68er-Bewegung und dem Neomarximus der Frankfurter Schule ableitet. Doch mit der Deutungshoheit ĂŒber Begriffe bestimmen sie, was links und was rechts ist. Und in Bezug auf den Begriff Nationalsozialismus nehmen sie lieber wie die DDR-Sozialisten den Begriff Faschismus, um der Ăffentlichkeit nicht die Wahrheit ĂŒber die NĂ€he der Nationalsozialisten zum Sozialismus sagen zu mĂŒssen. Gleichzeitig vermeiden sie zu sagen, daĂ der Nationalsozialismus (NS) innerhalb der verschiedenen Strömungen des Sozialismus eine linke Bewegung gewesen ist. Dabei ist schon durch den Namen offensichtlich, daĂ es sich um keine rechte Bewegung gehandelt hat.
Alle Linken tÀuschen die Menschen, indem sie den Nationalsozialismus als rechte Bewegung, als Faschismus erklÀren. Im Folgenden wollen wir deshalb zuerst einmal aufzeigen, daà es sich bei dem Nationalsozialismus um eine sozialistische Bewegung handelte.
Der Ursprung des Nationalsozialismus liegt in der Tschechoslowakei
Der Nationalsozialismus entstand in Böhmen, und zwar 1896, als tschechische Sozialdemokraten, die den Sozialismus auf internationaler Ebene als irrealistische Utopie empfanden, unter der FĂŒhrung von Klofac, Stribrny und Franke eine nationalsozialistische Partei grĂŒndeten. Ihr FĂŒhrer wurde 1919 Eduard Benesch, ein Nationalsozialist, der schon 1943 im Exil erklĂ€rte, daĂ man Hitler nachahmen mĂŒsse. Politisch beheimatet war er in der Tschechoslowakischen Volkssozialistischen Partei, deren stellvertretender Vorsitzender er bis 1935 war.
Das Leitbild dieser neuen Partei war die taboritische Bewegung der Hussiten, die radikal links, nationalistisch und fanatisch deutschfeindlich war. Der nationalistische Linksdrall in Böhmen und MĂ€hren fand Widerhall unter manchen Deutschen dieser LĂ€nder, denen die âDeutschnationale Parteiâ zu bĂŒrgerlich war, und so schlossen sie sich in einer âDeutschen Arbeiterparteiâ zusammen.
Die âDeutsche Arbeiterparteiâ (DAP) war der VorlĂ€ufer der NSDAP. GegrĂŒndet wurde die DAP am 5. Januar 1919 in MĂŒnchen, kurz nach der Novemberrevolution.
VorschlĂ€ge, sich nationalsozialistisch zu nennen, lehnte die âDeutsche Arbeiterparteiâ (DAP) zunĂ€chst wiederholt ab, denn sie wollten nicht als Nachahmer von Tschechen gelten. Aus der DAP entstand in Ăsterreich die âDeutsche Nationalsozialistische Arbeiterparteiâ (DNSAP). Ihr Programm war eindeutig links. Die Partei war offen gegen die Donaumonarchie gerichtet, antihabsburgisch, antiaristokratisch, antiklerikal, antikapitalistisch und â einziger Unterschied zu ihrem tschechischen âVorbildâ auch antisemitisch. Die Namens-Erweiterung fand â ein symbolischer Zufall? â am 100. Geburtstag von Karl Marx statt.
Ab 1920 gab es auch eine Kooperation der DNSAP mit der NSDAP in der Weimarer Republik. Die österreichische DNSAP verschwand aber bald in der Bedeutungslosigkeit.
Adolf Hitler kam erstmals am 12. September 1919 in Kontakt mit der DAP. Hitler fungierte als Propagandabeauftragter der Partei. Am 24. Februar 1920 wurde die Umbenennung der DAP in NSDAP bekanntgegeben, wobei die Eintragung bereits am 20. Februar erfolgte.
Der Rassismus des tschechischen Nationalsozialismus gegen die Deutschen und die Benesch-Dekrete
Die nach Edvard Benesch benannten Benesch-Dekrete enthalten in den Punkten 12, 16, 27, 28, 33, 71 und 122 und einigen anderen die Anweisungen, die den Genozid an den mehr als 3 Millionen Deutschen in der Tschechoslowakei regeln.
Auf dieser Website sind Zitate aus Reden des Eduard BeneĆĄ aufgefĂŒhrt, die beweisen, daĂ Benesch ein nationalsozialistischer Verbrecher war:
am 27. Oktober 1943, Rundfunkansprache aus dem Exil
âIn unserem Land wird das Kriegsende mit Blut geschrieben werden. Den Deutschen wird mitleidlos und vervielfacht alles heimgezahlt werden, was sie in unseren LĂ€ndern seit 1938 begangen haben. Die ganze Nation wird sich an diesem Kampf beteiligen. Es wird keinen Tschechoslowaken geben, der sich dieser Aufgabe entzieht, und kein Patriot wird es versĂ€umen, gerechte Rache fĂŒr die Leiden der Nation zu nehmenâŠâ
03. Februar 1944 (vor dem Staatsrat im Exil)
Der Umsturz in der Heimat mĂŒsse âgewaltsam, eine gewaltige Volksabrechnung mit den Deutschen,âŠein blutiger, unbarmherziger Kampf sein.â
Aufruf der Kaschauer Regierung am 17. April 1945
âGeht abrechnen mit den Deutschen fĂŒr ihre GrĂ€ueltaten und habt kein Erbarmen mit den deutschen Mördernâ
16. Mai 1945 in Prag
âEs wird notwendig sein, vor allem kompromisslos die Deutschen in den tschechischen LĂ€ndern und die Ungarn in der Slowakei völlig zu liquidieren, soweit diese Liquidierung im Interesse des einheitlichen Nationalstaates der Tschechen und Slowaken ĂŒberhaupt nur möglich ist. Unsere Losung muss es sein, uns, unser Land kulturell, wirtschaftlich und politisch endgĂŒltig zu entgermanisieren.â
Anm.: einen Tag spÀter begann das Massaker in Landskron
16. Juni 1945 in Tabor
ââŠEs geht um die Entgermanisierung der Namen, der Gegend, der Sitten, es geht um alles, was ĂŒberhaupt zu entgermanisieren ist. Heute ist die Zeit dafĂŒr gekommen. Erinnert euch daran, was uns durch die Germanisierung ĂŒber die Jahrhunderte weg seit der Hussitenzeit alles geschehen ist. Also wird unsere Losung so lauten: Ăberall und in allem die Republik zu entgermanisieren.â
Wikipedia hĂ€lt es nicht fĂŒr nötig, in dem Artikel ĂŒber Edvard Benesch die Kriegsverbrechen an den Deutschen zu thematisieren oder auch nur zu erwĂ€hnen. Auch in dem Artikel zu den Benesch-Dekreten werden die Massaker an der deutschen Bevölkerung nicht erwĂ€hnt.
Die sozialistische Wurzel des Nationalsozialismus

Die Bezeichnung âNationalsozialistische Deutsche Arbeiterparteiâ (NSDAP) wurde von den GrĂŒndern der Partei bewusst gewĂ€hlt, um die sozialistische Tradition, in der sie sich stellten, durch den Namen zum Ausdruck zu bringen. Die SPD hatte sich von 1875 bis 1890 als âSozialistische Arbeiterpartei Deutschlandsâ bezeichnet. Hinzu kommt, daĂ die Nazis ihre Selbstkennzeichnung als sozialistische Partei noch unterstrichen haben, indem sie den Begriff Arbeiterpartei hinzufĂŒgten. Dieser Begriff war aber in Deutschland nur in der Tradition der Sozialdemokratie zu verstehen.
âHĂ€tte sich der NS in einer eher nicht-sozialistischen Tradition gesehen, hĂ€tte er sich insbesondere im Substantiv anders bezeichnet, etwa als âVolksparteiâ ⊠Die Wahl als âArbeiterparteiâ ist jedoch bewusst erfolgt, um nicht als âBĂŒrgerlicher FlĂŒgel der Rechtenâ zu erscheinen, das heiĂt in bewusster Abgrenzung gegenĂŒber den âsogenannten nationalen VerbĂ€nden und Vereinigungenâ, die »im Wesentlichen ihre AnhĂ€nger doch aus bĂŒrgerlichen Kreisen erhielten«. (1/ S. 121)
Damit wird deutlich, daĂ die Nazis durch die Bezeichnung âArbeiterparteiâ eine entschiedene Abgrenzung âgegen Rechtsâ vornahmen. Sie hatten die sozialistische Ăberzeugung, daĂ âdie Arbeiterâ die eigentliche Nation bilden, den Kern des deutschen Volkes darstellten. Mit den Arbeitern wollte Hitler den sozialistischen Zukunftsstaat nach seinen Vorstellungen grĂŒnden. Diese Vorstellung entspricht der Grundauffassung von Lassalle.
âDie Arbeiter verkörperten fĂŒr Hitler jene Eigenschaften, die er so schĂ€tzte und die seiner Ansicht nach dem BĂŒrgertum völlig abgingen: Mut, Entschlusskraft, Energie und die FĂ€higkeit zu glauben.â (zitiert in 1, S. 122) FĂŒr Lassalle kam noch hinzu, daĂ der Arbeiterstand die gröĂte Bereitschaft zu einer demokratisch legitimierten Diktatur habe.
Das Programm der Nationalsozialisten war die ZertrĂŒmmerung des bĂŒrgerlichen Staates
1930 hatte Hitler von einer âgroĂen Zeitenwendeâ gesprochen, bei der eine âindividualistische Weltanschauung ⊠durch eine sozialistische ersetzt werde.â
Goebbels sah sich als ReprĂ€sentant der politischen Linken. Er bekannte sich sogar noch 1926 als âdeutscher Kommunistâ und erklĂ€rte 1933 dem âPetit Parisienâ in einem Interview, daĂ die Deutsche Revolution das GegenstĂŒck zur Französischen sei. Sein Bekenntnis als Kommunist trieb Goebbels zur Aussage: âWir sind Antisemiten, weil wir Sozialisten sind.â Es war ja das Programm der Nationalsozialisten, den âbĂŒrgerlichen Klassenstaat zu zertrĂŒmmernâ, wie Hitlers treuester Kumpane Goebbels es geplant hatte.
Die Nationalsozialisten haben nie behauptet, rechts zu sein. Goebbels erklĂ€rte am 6. Dezember 1931 im âAngriffâ, daĂ die NSDAP die âdeutsche Linkeâ verkörpere und den âbĂŒrgerlichen Nationalismusâ verachte.
Deshalb ist es interessant zu sehen, daĂ bei den Wahlen im November 1932 zwar die Nationalsozialisten die Mehrheit mit 196 Sitzen im Reichstag hatten, aber einen RĂŒckgang der Stimmen in Kauf nehmen mussten. DafĂŒr erhielten die Kommunisten Stimmenzuwachs, weil viele Nationalsozialisten ĂŒber Nacht zu International-Sozialisten geworden waren. Die Kommunisten konnten bei der Reichstagswahl vom November 1932 100 Vertreter in den Reichstag schicken, dagegen bei der Reichstagswahl vom Juli 1932 nur 89 Vertreter.
Vergleich der Reichstagswahlen von Juli und November 1932




Man muss aber konstatieren, daĂ letztendlich von 1930 auf 1932 die sozialdemokratischen WĂ€hler zu nationalsozialistischen WĂ€hlern wurden. (siehe: Aus der roten Weimarer Republik wurde das braune Reich)
Hitlers Ziel war die Vernichtung der konservativen KrÀfte
Hitlers Ziel war die Vernichtung der konservativen KrĂ€fte. Von Speer wissen wir, wie sehr Hitler spĂ€ter bereut hatte, Franco und nicht die ihm viel sympathischeren, die Friedhöfe und Leichen schĂ€ndenden Rotspanier unterstĂŒtzt zu haben. (siehe den Beitrag: General Franco als Retter Spaniens)
Die VerhĂ€ltnisse in der Weimarer Republik hinderten Hitler aber daran, âden Sozialismus wirklich durchzusetzen.â Es hĂ€tten â so seine wirkliche Ăberzeugung â anstelle der Röhm-RevolutionĂ€re âeher einige hundert GenerĂ€leâ erschossen werden mĂŒssen. âDeshalb sollte Hitler spĂ€testens seit dem 20. Juli 1944 das Scheitern seines sozialistischen Projekts darauf zurĂŒckfĂŒhren, im Konflikt zwischen Wehrmacht und SA nicht fĂŒr letztere Stellung genommen zu haben, um dann die Armee in einer Weise zu sĂ€ubern, wie dies Stalin gemacht hatte, der sich doch als der konsequentere Sozialist herausstellte. Dessen Entschlossenheit habe er selbst nicht aufbringen können, worauf er sein Scheitern zurĂŒckfĂŒhrte.â (1/ S. 139)
Hitler hatte â man sollte es kaum glauben â den âKampf gegen rechtsâ vernachlĂ€ssigt.
Die sozialdemokratischen Wurzeln des Nationalsozialismus
In einem Beitrag fĂŒr die libertĂ€re Zeitschrift âEigentĂŒmlich freiâ hat Josef SchĂŒĂlburner ĂŒberzeugend dargestellt, daĂ der Nationalsozialismus seine ideologischen Wurzeln in der sozialdemokratischen Ideologie von Lassalle hat. So schreibt er:
âDer nationale Sozialismus, der mit Hitler 1933 die Macht ergriff, hat in der Tat seinen VorlĂ€ufer in den Ansichten des als SPD-GrĂŒnder verstandenen Ferdinand Lassalle (1825-1864). Dessen Ideologie hatte sich als solche nicht durchgesetzt, weil mit der ReichsgrĂŒndung durch Bismarck der Nationalismus erstmals mit dem Konservatismus verschmolzen wurde.â
âLassalles Totalitarismus ist völkisch. Das Volk soll nicht denken, sondern hat nur gemÀà seinen Instinkten die Denkenden an die Macht zu bringen. Dieses instinktmĂ€Ăige Verhalten, das Lassalle dem Volk unterstellt, ist ein entscheidendes Indiz fĂŒr seine totalitĂ€ren Vorstellungen. Entscheidungen in einem totalitĂ€ren System sollen keine rationalen Entscheidungen sein, sondern eine rauschhafte Hingabe an das Allgemeine. Dieses ekstatische AuĂersichsein soll im vollendeten totalitĂ€ren System den Normalzustand darstellenâ (Ebeling) âŠ
Wie SchĂŒĂlburner in seinem Buch schreibt, geht Lassalle als sozialistischer Nationalist in seiner Revolutionstheorie so weit, daĂ er die Bereitschaft zum âfortschrittsbedingten Angriffs- und Eroberungskriegâ zeigte. Er hatte die Tendenz zur Verherrlichung der Gewalt und zum Terror. Seine BegrĂŒndung war, daĂ der Krieg positive Auswirkungen auf den Gemeinsinn eines Volkes habe. (1, S. 93)
Damit drĂ€ngt sich natĂŒrlich die Schlussfolgerung auf, daĂ Lassalle ein ideologischer VorlĂ€ufer von Hitler war.
Die Motive der Nationalsozialisten sind beim Sozialdemokraten Lassalle nachweisbar
In dem Aufsatz schreibt SchĂŒĂlburner weiter, daĂ durch die Verwirklichung des Sozialismus innerhalb einer Nation, d. h. Beseitigung der Klassen und Ăberwindung des Klassenkampfes in der Volksgemeinschaft, sich nach Hitler weltweit das Volk durchsetzen wĂŒrde, das am besten sozialistisch im Sinne des Gemeinschafts-Bewusstseins geprĂ€gt sei:
âDer Friede auf Erden, den Christus bringen wollte, ist jener Sozialismus der Völker! Er ist die neue groĂe Religion und wird kommen, weil er göttlich ist.â
Nach Goebbels könnte âein vom Materialismus befreites deutsches Volkâ dann âvielleicht einmal die Missionâ ĂŒbernehmen, âden Erdball vom Glauben an das Geld zu erlösenâ. FĂŒr den Nationalsozialismus bedeutet dies, daĂ die Verwirklichung des nationalen Sozialismus in Deutschland eine weltgeschichtliche und damit bei allem Nationalismus letztlich doch eine internationalistische Aufgabe ist!
âDiese Motive, die sich alle beim Sozialdemokraten Lassalle nachweisen lassen, sind eng verknĂŒpft mit der Konzeption des fortschrittlichen Eroberungskriegs und des damit einhergehenden Rechts auf Zwangsassimilierung, ja Ausrottung durch das sozialistisch fortschrittliche Volk. Sicherlich ging dies beim Nationalsozialismus mit einem gegenĂŒber Lassalle gesteigerten Rassismus und vor allem Antisemitismus einher. Aber auch diese Elemente ergaben sich aus der sozialistischen Tradition.â (Quelle: eigentĂŒmlich frei â Nr. 79 I Februar 2008)
In einem Beitrag mit dem Titel âWiederkehr der verdrĂ€ngten Lehren Lassallesâ schreibt SchĂŒĂlburner:
âDiese PraÌmissen implizierten das Eroberungs- und Assimilationsrecht der fortschrittlichen Staaten, das bei AngehoÌrigen âverschiedener Rasse das Aussterbenâ in Kauf nahm. Sozialismus wuÌrde sich demnach weltweit durch die Vorherrschaft eines Volkes verwirklichen. Zur AusuÌbung derselben hielt Lassalle die Deutschen deshalb fuÌr besonders geeignet, weil ihre Kultur am meisten im Geistigen wurzeln und ihr die spezifischen nationalen Charakteristika fehlen wuÌrden.â (eigentĂŒmlich frei Nr. 79, Februar 2008)
Wir sehen also die sozialistische Grundkonzeption des NS-Herrschaftssystems in der klassischen sozialdemokratischen Tradition.
Voraussetzung des Nationalsozialismus
Der Nationalsozialismus entstand durch die Krise des sozialdemokratischen Internationalismus. Dieser war bereits mit dem Ersten Weltkrieg gescheitert. Der Versailler Vertrag raubte die letzten Illusionen. Da die SPD nicht bereit war, ihrer AnkĂŒndigung zu entsprechen, diesen Vertrag abzulehnen, um dann den âKampf gegen den kapitalistischen Westenâ zugunsten des âneuen sozialen Deutschlandâ aufzunehmen, wandte sich Hitler von der SPD ab. Er begrĂŒndete gegen die SPD einen auf das Germanentum ausgerichteten Rassensozialismus. Das Potenzial dafĂŒr war erkennbar vorhanden.
Schon bei Lassalle war etwa der Gedanke des Sozialismus als deutscher Weltherrschaft unter einer demokratischen FĂŒhrerdiktatur formuliert worden. Vor allem lieferte der sozialistische Sozialdarwinismus genĂŒgend Material, um daraus eine eigene politische Agenda zu machen. Die SPD bekĂ€mpfte daher mit dem Nationalsozialismus ihre eigenen, teilweise verdrĂ€ngten Ideologiebestandteile. Hitler blieb aber weiterhin der SPD zugetan: âIn der Sozialdemokratie leben die rassisch einwandfreiesten besten deutschen Menschen zusammenâ, so Hitler. (Quelle: Josef Ludwig Reimer, der SPD-Sympathisant, der Hitler die Ideen gab)
Demokratie als Ăbergang zur Diktatur
Der Nationalsozialismus benutzte die Demokratie der Weimarer Republik zu eben den gleichen Zwecken, wie sie Lassalle seiner Demokratie-Vorstellung unterschob. Der nationale Sozialismus, der mit Hitler 1933 die Macht ergriff, hat in der Tat seinen VorlaÌufer in den Ansichten des als SPD-GruÌnder verstandenen Ferdinand Lassalle (1825-1864). Lassalle genoss eine kultartige Verehrung (âHeil dir, Lassalle!â).
Der Freiheitsbegriff der Sozialdemokratie besteht in der Freiheit eines Kollektivs, entweder des Proletariats, des Volkes oder der Menschheit, jedoch niemals in der Freiheit des Einzelnen, des Individuums. âSowohl bei Marx wie bei Lassalle wird dieser Eigenwert (des Indiviuums) aufgehoben. Bei Lassalle wird als neuer Wert, der diese Eigenwertigkeit des Menschen aufhebt, das Volk gesetzt.â (zitiert in: 2/ S. 113) âDas Volk ist der Zentralbegriff, nicht das Individuum. Der Einzelmensch hat keine eigenen Rechte, weder Grundrechte, noch ein Widerstandsrecht, und kann sie auch nicht besitzen, denn er hat selbst keinen in sich ruhenden Eigenwert, sondern ist nur Teil eines gröĂeren Ganzen.â (ebd.)
Es darf nicht ĂŒbersehen werden, daĂ Hitler in seiner Vorstellung von Herrschaftssystem in der Tradition von Lassalle steht: âMit Lassalles Demokratiebegriff zeichnen sich die Möglichkeiten ab, an denen die Demokratie im 20. Jahrhundert scheiterte⊠Es mag als Ironie der Geschichte erscheinen oder als List der Vernunft, daĂ der Lassallesche Demokratiebegriff in der deutschen Sozialdemokratie als Hinwendung zum Staat interpretiert wurde, daĂ die Sozialdemokratie aufgrund eben dieser Haltung die totalitĂ€re Tendenz des ursprĂŒnglichen Lassalleschen Begriffe (in der nationalsozialistischen Ideologie) bekĂ€mpfte.â (1/ S. 139/140)
Aufgabe der Demokratie ist die MachtĂŒbertragung an einen FĂŒhrer
Bei Lassalle âbleibt als einzige Aufgabe der Demokratie nur die MachtĂŒbertragung an die einsichtigen FĂŒhrer. Sie ist nichts als ein Werkzeug politischer Taktik.â (zitiert in: 1/ S. 116)
âIm Arbeiterstand vermutete Lassalle die gröĂte Diktaturbereitschaft. Dementsprechend war fĂŒr ihn Hauptzweck der Demokratie, fĂŒr die er nachhaltig mit der Forderung des allgemeinen Wahlrechts eintrat, einen FĂŒhrer als âgroĂen Mannâ an die Macht zu bringen, der durch die âDiktatur der Einsichtâ und »nicht durch die Krankheit des individuellen Meinens und Nörgelns die groĂe gewaltige Ăbergangsarbeit der Gesellschaft« bewerkstelligen wĂŒrde.â (1, S. 93)
Der Diktator war als ReprĂ€sentant der geschichtlichen Entwicklung nach Lassalle zur rĂŒcksichtslosesten BekĂ€mpfung seiner politischen Gegner berechtigt.
Der Nationalsozialismus hatte die Demokratie der Weimarer Republik also zu dem gleichen Zweck benutzt, wie sie Lassalle in seiner Vorstellung vorschwebte. In dieser Tradition wird die Diktatur mit Argumenten begrĂŒndet, die auch zur Demokratie-BegrĂŒndung angefĂŒhrt werden. Damit erscheinen âDiktatur und Abschaffung der Menschenrechte als so etwas wie âVollendung der Demokratieâ.â (1/ S. 132)
âBis 1938 festigte sich ein politischer Zustand, den Mussolini treffend als âdemocrazia totalitariaâ bezeichnete, womit nichts anderes als die sozialistisch erwĂŒnschte oppositionslose Demokratie gemeint ist, âŠâ (1/ S. 132)
Das Hitler-Regime kann nicht in die Tradition des deutschen âObrigkeitsstaatesâ gestellt werden. Es war deshalb auch keine ârechte Diktaturâ. Der Grund dafĂŒr ist, daĂ der autoritĂ€re âObrigkeitsstaatâ oder die ârechte Diktaturâ vom Konzept her ganz anders begrĂŒndet werden muss als ein sozialistisches Herrschaftssystem.
Die Nationalsozialisten Stalin, Mao Ze Dung und Pol Pot
Es drĂ€ngt sich nun die Frage auf, wie es dazu kommt, daĂ sich der wohl als universalistisch gedachte Sozialismus immer wieder ânationalistischâ gebĂ€rdet.
Der Nationalsozialist Stalin
FĂŒr die Bolschewisten in der Sowjetunion bestand das Dilemma, daĂ die erhoffte und geglaubte sozialistische Revolution im Deutschen Reich nicht stattgefunden hatte. Aufgrund des Scheiterns des sozialistischen Umsturzes im Oktober 1923 im Deutschen Reich war die Weltrevolution in weite Ferne gerĂŒckt. Wir sehen auch hier wieder, daĂ Deutschland historisch immer eine bedeutsame Rolle gespielt hat. Da nun von Deutschland nicht die Weltrevolution ausgehen konnte, so verblieb zur Rettung der sozialistischen Idee fĂŒr die russischen Bolschewiki nichts anderes, als den âSozialismus in einem Landâ zu propagieren. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil die Bolschewiki Ă€uĂerst radikalisiert den traditionelleren Marxismus reprĂ€sentierte. Daraus ergab sich dann folgerichtig in Deutschland selbst die Chance des Nationalsozialismus.
Das Konzept des âSozialismus in einem Landâ und des Nationalsozialismus
Des Weiteren sah Hitler in dem sowjetischen Konzept des âSozialismus in einem Landâ eine AnnĂ€herung des Sowjetsystems an sein Konzept des Nationalsozialismus. Er machte den Sowjets, auch wenn er öffentlich weiterhin auf den âjĂŒdischen Bolschewismusâ schimpfte, nicht den Kommunismus zum Vorwurf, sondern daĂ der Bolschewismus ein vom Judentum manipuliertes staatskapitalistisches System sei.
AuĂerdem wurde in der Sowjetunion der deutsche NS amtlich als solcher angesprochen und nicht mehr als âFaschismusâ diffamiert, womit erkennbar zum Ausdruck gebracht werden sollte, daĂ âdie Nazisâ doch eine Art von Sozialisten darstellen wĂŒrden. Umgekehrt steigerte sich Hitlers Bewunderung fĂŒr Stalin zunehmend. Er âbegann zu bedauern, nicht dieselbe sozialistische Entschlossenheit an den Tag gelegt zu haben wie Stalin. Sein eigenes innenpolitisches BĂŒndnis mit der bĂŒrgerlichen Rechten, das der LegalitĂ€tstaktik geschuldet war, habe ihn, Hitler, daran gehindert, eine Ă€hnliche SĂ€uberung in der Armee durchzufĂŒhren, wie dies Stalin gemacht habe. WĂ€hrend Stalin eine Armee hĂ€tte, die entschlossen fĂŒr den Sieg des Kommunismus eintrete, habe er selbst eine Armee, deren GenerĂ€le mehrheitlich gar nicht den Sieg des Nationalsozialismus wolltenâŠâ (1/ S. 87)
In diesem Sinne schrieb Goebbels in sein Tagebuch vom 16.3.1945: âUnsere GeneralitĂ€t ist zu alt und zu verbraucht, und sie steht dem nationalsozialistischen Gedanken- und Haltungsgut völlig fremd gegenĂŒber. Ein groĂer Teil unserer GenerĂ€le will nicht einmal den Sieg des Nationalsozialismus. Dagegen sind die SowjetgenerĂ€le nicht nur vom Bolschewismus fanatisch ĂŒberzeugtâŠâ; Nachweis bei Zitelmann, a.a.O. S. 481 (zitiert in den Anmerkungen auf S. 100, Nr. 81 (1/ S. 100)
Der Charakter des Hitler-Stalin-Paktes
âInnerhalb der FĂŒhrungszirkel tat Hitler jedoch kund, daĂ sich seiner Auffassung nach Stalin der Juden entledigt hĂ€tte, wodurch aus der staatskapitalistischen Sowjetunion ein russischer nationaler Sozialismus entstehe, der sich zunehmend dem Konzept des deutschen Nationalsozialismus annĂ€hern wĂŒrde. Insbesondere fĂŒr Goebbels stellte die Verwirklichung eines russischen Nationalsozialismus die Hoffnung auf die weltweite Durchsetzung des Sozialismus dar, was im Wesentlichen seinen rabiaten Antisemitismus erklĂ€rt, der sich trotz seines antikapitalistischen Charakters gegen das kommunistische Russland wandte, weil im Bolschewismus das Judentum den hehren Sozialismus manipulieren und damit die Völker um Erlösung bringen wĂŒrde.â (1/ S. 85-86)
âMit dem Hitler-Stalin-Pakt ging eine antijĂŒdische SĂ€uberung insbesondere der mit dem sowjetischen AuĂenamt verbundenen Institutionen (unter Einschluss von Post und Verkehrsmitteln) einher: Molotow, der das Volkskommissariat fĂŒr AuswĂ€rtige Angelegenheiten vom Juden Litwinow ĂŒbernahm, soll bei einer internen Versammlung erklĂ€rt haben: »Wir werden hier ein fĂŒr alle Mal mit der Synagoge Schluss machen« â und noch am selben Tag mit der Entlassung von Juden begonnen haben.â (1/ S. 87) Gelegentlich wurde sogar die antisemitische Politik des Hitler-Regimes offen gebilligt.
Mao Ze Dung der âasiatische Hitlerâ
Als Grundmuster des sozialistischen Nationalismus dieser Art kann insbesondere der Maoismus angefĂŒhrt werden. Mao Ze Dung, der fĂŒhrende Ideologe des nach ihm benannten Maoismus, verstand sich von Anfang an als chinesischer Nationalist, durchaus in dem ârechtsextremistischenâ Sinn seines Ethiklehrers und ersten Schwiegervaters Yang Chang-chi, der die Nation als organische GröĂe analog zu einer natĂŒrlichen Person verstand.
Mao war dann als Kommunist sehr aktiv in der Nationalistischen Partei â dem spĂ€teren Kuomintang â tĂ€tig. Die chinesischen Kommunisten hatten auf Wunsch der Sowjetunion, die ihnen nicht viel zutraute, in dieser Partei tĂ€tig sein sollen, um die Kuomintang durch Unterwanderung in den Griff zu bekommen.
Mao Ze Dung hatte sich hauptsĂ€chlich fĂŒr die Kommunisten entschieden, weil diese zur gröĂeren BrutalitĂ€t entschlossen waren. âDa Mao sich lautstark fĂŒr ein gewalttĂ€tiges Vorgehen eingesetzt hatte, musste er sich ⊠von den Nationalisten verabschieden.â (1/ Anm. 100; S. 101) Er selber musste sich wegen seiner brutalen Gewaltforderungen von den ihm eigentlich nĂ€her stehenden chinesischen Nationalisten der Kuomintang abwenden.
Bei seiner ersten gröĂeren ideologischen Kampagne im Februar 1942 unter dem Stichwort âRichtigstellungâ hat sich Mao aber gegen den âSterilen abstrakten Marxismusâ gewandt und seine Anpassung an die chinesische Geschichte gefordert. Dies hat dann 1949 zu â wohl berechtigten â Vorwurf Stalins gefĂŒhrt, daĂ Mao kein wirklicher Marxist sei, da er die elementarsten Bestandteile der marxistischen Wahrheiten nicht begriffen hĂ€tte oder, was vielleicht eher zutreffend ist, aufgrund seines nationalsozialistischen Ansatzes nicht als maĂgebend begreifen wollte.â (1/ S. 74/75)
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang noch die folgende Tatsache, daĂ âder nationalsozialistische Aspekt des Drittwelt-Sozialismus selbst dem bekennenden Neo-Nazi Michael KĂŒhnen (âŠ) nicht entgangenâ war, âder dementsprechend mit dem Maoismus kokettierte.â (1/ S. 91)
War Pol Pot Kommunist oder Nationalsozialist?
Der ehemalige bundesdeutsche 68er und UnterstĂŒtzer von Pol Pot, der spĂ€ter im bundesdeutschen AuĂenamt beschĂ€ftigte âJoschaâ Schmierer gab auf die Frage âWar Pol Pot ein Kommunist?â die erhellende Antwort: âJa, wenn man es in der historischen Konsequenz sieht â nein, wenn man die ideelle Substanz des Kommunismus nimmt ⊠Ăberall vermischten sich im siegreichen Kommunismus imperiale Restauration und kommunistische Ideologie ⊠Aber man kann die tödliche Mischung aus Völkisch-Imperialem und Kommunistischem auch nicht fein sĂ€uberlich trennen ⊠In allen kommunistischen Bewegungen der Geschichte liegen beide Elemente vor, und zwar in Form eines Widerspruchs-VerhĂ€ltnisses, das teilweise blutig ausgetragen wurde.â (zitiert in 1/ S. 91)
SchĂŒĂlburner kommentiert diese Antwort wie folgt:
âDie eigenartige Begriffsbildung âvölkisch-imperialâ zeigt an, daĂ es bei diesen ideologischen Verrenkungen letztlich â unausgesprochen und tabuisierend â um die sich hierbei notwendigerweise aufdrĂ€ngende Frage der ideologischen Einordnung des deutschen Nationalsozialismus geht.â (ebd.)
Der Ex-KBWler und Berater des Ex-BundesauĂenministers âJoschkaâ Fischer setzt seiner Antwort noch eins drauf, indem er behauptet: âVermutlich hĂ€tte das kommunistische Element fĂŒr sich genommen keine Massenmorde zur Folge gehabtâ. (Schmierer)
DaĂ nach Ansicht von Schmierer der Kommunismus nicht zu Massenmorden fĂ€hig sei, ist nach den Massenmorden durch Stalin, Mao Ze Dung, Pol Pot und anderen kommunistischen Verbrechern wohl eine RealitĂ€tsverweigerung, wie wir sie auch von anderen 68er und den GrĂŒnen her kennen. Haben wir doch oben erfahren, daĂ Mao sich ausdrĂŒcklich deshalb dem Kommunismus zugewandt hat, weil er sich vom Kommunismus brutalere MachtausĂŒbung versprach.
Pol Pot als nationalsozialistischer Massenmörder am eigenen Volk
Pot Pot als nationalsozialistischer Massenmörder an seinem eigenen Volk können die Linken nicht als einen ârechtsextremenâ Diktator und Massenmörder ausgeben. Denn ansonsten mĂŒssten sie auch Mao Ze Dung, Ho Chi Minh und Stalin als rechtsextreme Massenmörder einordnen.
Die ansatzweise gelungene Ausrottung ethnischer Minderheiten beruhte auf dem Konzept von Pol Pot, wonach die sozialistische Revolution durchgefĂŒhrt wĂŒrde, âin Ăbereinstimmung mit der wahren Natur der Arbeiterklasseâ, âum die Dauerhaftigkeit der kambodschanischen Rasseâ zu gewĂ€hrleisten. Damit hatte Pol Pot die klassenkĂ€mpferische Komponente mit der rassistischen verbunden.
âDas rassisch weniger vermischte Proletariat ergreift mit der sozialistischen Revolution die Macht, um die Nation zu retten, die durch weitreichende politische und rassische SĂ€uberungs-MaĂnahmen wiederum sozialismusfĂ€hig gemacht wird, um sich dann international als maĂgebend behaupten zu können. Genau dies könnte als die in einer extremen Weise zum Ausdruck gebrachte Essenz des âNationalsozialismusâ identifiziert werden, zu der vielleicht auch die deutsche Variante hĂ€tte fĂŒhren mĂŒssen, wenn sie politisch generell konsequent genug gewesen wĂ€re.â (1/ S. 217/218)
Damit haben wir auch die rassistische Komponente in der Ideologie des Sozialismus, wie sie Lassalle, Hitler und Pol Pot propagierten.
SchlieĂen wir den Beitrag mit einem Wort des gelehrten katholischen Publizisten, Erik von Kuehnelt-Leddihn. Bei seinen Reisen in Ăbersee hatte er immer zu Beginn und am Schluss seiner VortrĂ€ge folgende Worte seinen Zuhörern in Erinnerung gerufen:
âLadies and Gentlemen, Right is Right and Left is Wrong.â
Bildquellen
- schuesslburner-roter-brauner-gruener-sozialismus: amazon
- Bundesarchiv_B_145_Bild-P046283,_Berlin,_Sportpalast,_Wahlkundgebung_der_NSDAP: wikimedia | CC BY-SA 3.0 DE
- reichstagswahl-juli-1932-1: wikipedia
- reichstagswahl-juli-1932-2: wikipedia
- reichstagswahl-november-1932-1: wikipedia
- reichstagswahl-november-1932-2: wikipedia
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