Religion

Wann das Geheimnis von Fatima sich erfüllte

Wann das Dritte Geheimnis von Fatima wirklich in Erfüllung ging

Versuch einer Erklärung der Vision

Der Kampf der Kirche seit dem 18. Jahrhundert war ein Kampf auf Leben und Tod. Nur durch die großartigen Päpste dieser Zeit konnte die Kirche bestehen. Betrachten wir nur den Kampf des heiligen Papstes Pius X. gegen den Modernismus innerhalb der katholischen Kirche. Und trotzdem sehen wir, wie die Modernisten sich ungeachtet der Anweisungen des heiligen Papstes im Untergrund wie Wühlmäuse bewegten und ihre verderblichen Lehren weiter in der Kirche verbreiteten. So verstehen wir, daß – wie Pater Albert Maria Weiß bereits 1914 voraussah – die Entwicklung der Irrlehre des Liberalismus bzw. Modernismus in der Kirche nicht mehr aufzuhalten war:

„Wo immer wir die Geschichte des Liberalismus in vergangenen Tagen verfolgen, überall finden wir über kurz oder lang eine Katastrophe im Christentum verzeichnet. Es wird auch die Geschichte der Zukunft kein anderes Ergebnis zu verzeichnen haben. Denn ewig steht das oft bewährte Wort des Herrn: „Ich bin gekommen, um zu trennen zwischen Vater und Mutter, zwischen Tochter und Mutter, und des Menschen Feind sind seine eigenen Hausgenossen.“

Das dritte Geheimnis von Fatima

wie der Vatikan es veröffentlicht hat:

Der dritte Teil des Geheimnisses, das am 13. Juli 1917 in der Cova da Iria, Fatima, offenbart wurde.

Ich schreibe aus Gehorsam gegenüber Euch, meinem Gott, der es mir aufträgt, durch seine Exzellenz, den Hochwürdigsten Herrn Bischof von Leiria, und durch Eure und meine allerheiligste Mutter.

Nach den zwei Teilen, die ich schon dargestellt habe, haben wir links von Unserer Lieben Frau etwas oberhalb einen Engel gesehen, der ein Feuerschwert in der linken Hand hielt; es sprühte Funken, und Flammen gingen von ihm aus, als sollten sie die Welt anzünden; doch die Flammen verlöschten, als sie mit dem Glanz in Berührung kamen, den Unsere Liebe Frau von ihrer rechten Hand auf ihn ausströmte: den Engel, der mit der rechten Hand auf die Erde zeigte und mit lauter Stimme rief: Buße, Buße, Buße!

Und wir sahen in einem ungeheuren Licht, das Gott ist: “etwas, das aussieht wie Personen in einem Spiegel, wenn sie davor vorübergehen” einen in Weiß gekleideten Bischof “wir hatten die Ahnung, daß es der Heilige Vater war”. Verschiedene andere Bischöfe, Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen einen steilen Berg hinaufsteigen, auf dessen Gipfel sich ein großes Kreuz befand aus rohen Stämmen wie aus Korkeiche mit Rinde.

Bevor er dort ankam, ging der Heilige Vater durch eine große Stadt, die halb zerstört war und halb zitternd mit wankendem Schritt, von Schmerz und Sorge gedrückt, betete er für die Seelen der Leichen, denen er auf seinem Weg begegnete. Am Berg angekommen, kniete er zu Füßen des großen Kreuzes nieder. Da wurde er von einer Gruppe von Soldaten getötet, die mit Feuerwaffen und Pfeilen auf ihn schossen. Genauso starben nach und nach die Bischöfe, Priester, Ordensleute und verschiedene weltliche Personen, Männer und Frauen unterschiedlicher Klassen und Positionen.

Unter den beiden Armen des Kreuzes waren zwei Engel, ein jeder hatte eine Gießkanne aus Kristall in der Hand. Darin sammelten sie das Blut der Märtyrer auf und tränkten damit die Seelen, die sich Gott näherten.
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Forderung der Muttergottes, das Geheimnis bis 1960 zu veröffentlichen

Wie Schwester Luzia gesagt hatte, sollte nach dem Wunsch der Muttergottes dieses dritte Geheimnis bis 1960 veröffentlicht werden. Dies ist, wie wir wissen, nicht geschehen. Warum aber sollte das Geheimnis bis 1960 veröffentlicht werden?

Die Prophezeiung von La Salette beginnt sich zu erfüllen – Beginn: 27. Oktober 1958

In dem großen Geheimnis von La Salette hatte die Gottesmutter prophezeit, daß der Mond sich verfinstern werde. Diese Verfinsterung begann im Jahre 1958. Genauer am 27. Oktober 1958.

Das Konklave im Jahr 1958

Wie Dr. Chojnovski schreibt, gab es am Vortag, dem 26. Oktober 1958 – es war das Christkönigsfest – 5 Minuten weißen Rauch, der aus dem Konklave kam. Das bedeutete, daß die Kardinäle im Konklave einen Nachfolger von Papst Pius XII. gewählt hatten.

Nachdem die Schweizer Wachen benachrichtigt wurden, um sich auf die Begrüßung des bald erscheinenden Papstes vorzubereiten, kündigte Radio Vatikan an: „Es kann absolut keinen Zweifel geben. Ein Papst wurde gewählt! “

Jedoch kam der neu gewählte Papst nicht auf die Loggia von St. Peter. Später in der Nacht des 26. Oktobers gab der Vatikan bekannt, daß es sich um einen Fehler handelte.

Ob, wie in dem Video behauptet, die Kardinäle zum Nachfolger von Papst Pius XII. Kardinal Giuseppe Siri gewählt haben, sei dahingestellt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, daß sie einen Papst legitim gewählt hatten, dieser aber nicht sein Papstamt antreten durfte.

Die Wahl des unbekannten Papstes war legitim

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Mgr. Joseph C. Fenton schreibt in seinem Tagebuch vom 2. November 1960: “Unser maltesischer Freund (der in Alexandria geboren wurde) erzählte uns, dass er Spelly [Kardinal Francis Spellman] aus dem Konklave von 1958 kommen sah, weiß und zitternd.”

Die Kirche wird in der Finsternis sein

In der Nacht vom Montag, den 27. Oktober, trat über Rom eine pränumbrale Mondfinsternis von 17.13 Uhr bis 18.16 Uhr auf.

Am nächsten Tag, dem 28. Oktober 1958, wählten die Kardinäle Kardinal Roncalli, der auf dem Balkon des Heiligen Petrus als Papst Johannes XXIII. erschien, nachdem er den Namen eines Gegenpapstes aus den Tagen des westlichen Schismas annahm.

Eröffnung des Konzils im Jahre 1962

Im Jahr 1959 erhielt Roncalli als Johannes XXIII. den versiegelten Umschlag, der das Dritte Geheimnis von Fatima enthielt. Aber was war sein Kommentar nach dem Lesen der Botschaft? „Fatima betrifft nicht die Jahre meines Pontifikates“.

Im Jahr 1960 waren die Vorbereitungen für das Zweite Vatikanische Konzil, das Kardinal Suenens später als “die Französische Revolution in der Kirche” beschrieb.

Am 11. Oktober 1962, dem Fest der göttlichen Mutterschaft Marias, eröffnete Roncalli als Johannes XXIII. das Konzil. Indem er in seiner Eröffnungsrede von „Propheten des Verderbens“ sprach, meinte er mit diesem Ausdruck ganz sicher die Kinder von Fatima.

Der Putsch der Kirchenfeinde

Der Putsch der Modernisten mit ihrem Anführer, Kardinal Lienart, eine neue Konzilskommission mit ihren modernistischen Vertretern zu etablieren, gelang. Diese faktische Übernahme des Konzils durch die Modernisten fand statt am 13. Oktober 1963. Es war der 45. Jahrestag des Sonnenwunders in Fatima, als die Muttergottes sich offenbarte als Unsere Frau vom Rosenkranz. (Eine ausführliche Beschreibung dieses Putsches findet sich in dem Buch von Roberto de Mattei, Das Zweite Vatikanische Konzil, im besonderen das Kapitel „Bruch der konziliaren Legalität“ S. 229-232 und das Kapitel „Der Umsturz der Schemata“ auf S. 264-268)

Ein Teilnehmer des Konzils, ein Erzbischof, der beide Weltkriege durchlebt hatte, bezeichnete das 2. Vatikanische Konzil als „den größten Krieg, den ich je durchleben musste”.

Anmerkung: Wie wir bereits in dem Beitrag ‘Die entscheidende Wende im Zweiten Weltkrieg’ gesehen haben, sind bestimmte Eckdaten in den geschichtlichen Ereignissen aus übernatürlicher Sicht zu betrachten. So sind es für dieses historische Ereignis die Daten, die in bemerkenswertem Zusammenhang stehen mit bestimmten Marienfesten und marianischen Prophezeiungen.

Versuch einer Erklärung des Dritten Geheimnisses von Fatima

„Der Engel mit dem Flammenschwert zur Linken der Muttergottes erinnert an ähnliche Bilder der Geheimen Offenbarung. Er stellt die Gerichtsdrohung dar, unter der die Welt steht.“ So heißt es in dem Versuch einer Auslegung des Vatikans.

In der Tat, die Vision stellt eine Gerichtsdrohung dar, die sich in der Zeit des Konklaves bis einschließlich dem „Vatikanischen Konzils“ erfüllt hat.

Das Papsttum wird untergehen durch ihre inneren Feinde

Bereits 1931 hatte Schwester Luzia gesagt, daß das Papsttum gleich den Bourbonen untergehen werde, da es sich geweigert habe, Russland zu weihen.

Bestätigt wird diese Aussage indirekt von einem langjährigen Theologen des Päpstlichen Hauses. Kardinal Luigi Ciappi, schrieb im Jahre 2000 an Prof. Baumgartner: „Im dritten Geheimnis wird unter Anderem vorausgesagt, dass die große Apostasie in der Kirche von der Spitze der Kirchenhierarchie ihren Ausgang nehmen wird.“

Wer ist die Spitze der Kirchenhierarchie? Der Papst.

Bevor der Heilige Vater am Kreuz auf dem Berg ankam, “ging der Heilige Vater durch eine große Stadt, die halb zerstört war und halb zitternd mit wankendem Schritt, von Schmerz und Sorge gedrückt, betete er für die Seelen der Leichen, denen er auf seinem Weg begegnete.”

“Die Stadt wird zerstört” – Die Stadt Gottes ist die Kirche Gottes auf Erden.

Die Zerstörung der Kirche durch ihre inneren Feinde

Die gesamte Vision zeigt das Ergebnis der subversiven Arbeit der Freimaurer, Kommunisten und Modernisten in der Kirche, die bereits “halb zerstört” wurde, seitdem diese Feinde der katholischen Kirche subversiv in der Kirche tätig waren.

Die Arbeit der Modernisten sehen wir seit den Anfängen des Reformkatholizismus. Nachdem die Freimaurer dem Papst und der Kirche drohten, sie zu zerstören, haben die Kommunisten seit den 30er Jahren begonnen, die Kirche  zu infiltrieren.

Frau Dr. Bella Dodd sagte 1950 als ehemalige einflussreiche Kommunistin, daß die kommunistischen Infiltratoren sich an den höchsten Stellen der Kirche befänden. Seitdem arbeiteten sie daran, Veränderungen herbei zu führen. Sie sagte auch, daß diese Änderungen sehr drastisch sein würden: „Sie werden die katholische Kirche nicht wieder erkennen.” Ihre Aussagen sind insofern ernst zu nehmen, da sie als ein aktives Parteimitglied mit nicht weniger als vier Kardinälen im Vatikan zu tun hatte, die für die Kommunistische Partei arbeiteten.

Der Papst mit den Geistlichen aus Weltklerus und Orden sowie die Gläubigen bilden die sichtbare Kirche Christi. Die Vision zeigt damit symbolhaft den mystischen Leib Christi. Die Soldaten stellen die inneren Feinde der Kirche und des Papstes dar. Die Erschießung der Papstes vor dem Kreuz bedeutet die Vernichtung des Papsttums, wie Schwester Luzia es 1931 ja gesagt hatte, während die Erschießung der Mitglieder des mystischen Leibes Christi symbolhaft die scheinbare Vernichtung der Kirche andeutet.

So sehen wir denn in dieser Vision, wie viele Seelen diese Irrlehrer und Feinde der Kirche schon getötet haben!

Die katholische Kirche ist der mystische Leib Christi

Papst Bonifaz VIII. erklärte in der Bulle „Unam sanctam“ (1302): „Die Kirche stellt einen einzigen mystischen Leib dar, dessen Haupt Christus ist.“

In der großartigen Enzyklika „Mystici corporis“ schreibt Papst Pius XII. über die Kirche Christi:
„Wenn wir diese wahre Kirche Jesu Christi – die die eine, heilige, katholische, apostolische, römische Kirche ist – definieren und beschreiben würden, würden wir nichts Edleres, Erhabeneres oder Göttlicheres finden als den Ausdruck ‘der mystische Leib Jesu Christi’ – ein Ausdruck, der aus der gerechten Blüte der wiederholten Lehre der Heiligen Schriften und der Heiligen Väter entspringt und gleichsam ist.“

Papst Pius XII. hat also in ‘Mystici Corporis Christi’ die Wahrheit dargelegt, daß die sichtbare katholische Kirche tatsächlich der mystische Leib Jesu Christi ist. Die Kirche hat demnach keine andere Aufgabe als die, welche Christus hier auf Erden hatte; sie ist das lebendige Organ der Heilstätigkeit Christi. Wir müssen daher die Kirche ansehen wie Christus selbst.

Die Vision hat sich mit dem Vatikanum 2 erfüllt

Wenn also die wahren und einzigen Mitglieder der Kirche Christi, allen voran der Papst – der Stellvertreter Christi – in dieser Vision von den Feinden umgebracht worden sind, dann ist die sichtbare Kirche in ihrer Hierarchie nicht mehr am Leben. Die Stadt ist zerstört worden. Die aufrechten, der wahren Kirche treu gebliebenen Katholiken befinden sich in der Zerstreuung. Denn der Hirte ist geschlagen, und die Schafe der Herde wurden zerstreut. (siehe Matth. 26, 31 u. Mk. 14, 27)

Nicht wie viele meinen, durchlebt Rom heute die Leiden Christi, sondern das Leiden der Kirche und ihre Verfolgung geschah bereits seit dem 18. Jahrhundert in gefährlichem Maße. Verfolgung und Leiden gipfelten in dem Verrat und in der Kreuzigung nach der feindlichen Übernahme der katholischen Kirche (sowohl im Konklave wie im darauf folgenden Konzil). Denn wie unser Herr Jesus Christus gekreuzigt und gestorben ist, so musste auch sein mystischer Leib, die Kirche, schließlich gekreuzigt werden. Aber wie Christus glorreich auferstanden ist, so wird auch die Kirche glorreich auferstehen. Sie ist dann wieder sichtbar im wahren katholischen Papst.

Wir können nun erahnen, warum Roncalli als Johannes XXIII. das Dritte Geheimnis von Fatima 1960 nicht veröffentlicht hatte.

Und es ist inzwischen nachvollziehbar und ebenso keine Verschwörungstheorie, daß die echte Schwester Luzia von Fatima ausgetauscht wurde gegen eine falsche Betrügerin, die dann 1967 in der Öffentlichkeit erschien. Wissenschaftliche Fakten belegen diese Behauptung. Sie sollte das ganze mörderische Unterfangen absegnen.

Wann wird die glorreiche Auferstehung sein?

Wir leben in apokalyptischen Zeiten, weil die Welt nicht mehr nur unter der Gerichtsdrohung steht, von der in der Erklärung des Vatikans die Rede ist, sondern weil die Gerichtsdrohung Wirklichkeit geworden ist. Wer wird also den Antichristen noch aufhalten können?

Und so fragen wir mit bangem Herzen: Wann wird die glorreiche Auferstehung stattfinden? Wir wissen es nicht. Harren wir also aus im Gebet, in Geduld, im Leiden und im Vertrauen auf die Vorsehung Gottes.

Vertrauen wir auch auf Maria, die auch unsere Mutter ist.

Maria ist die Mutter der Kirche. Wie sie ihren Sohn nach der Abnahme vom Kreuz im Schoß hielt, so hält sie heute die Kirche, den mystischen Leib Christi, in ihrem Schoß. Denn sie, die unter Schmerzen den Martertod ihres Sohnes miterlebt hat, steht uns bei in unseren Schmerzen. Beten wir täglich den Rosenkranz und wenden uns in allen Bedrängnissen an sie. Denn ihr unbeflecktes Herz wird letztendlich über alle Feinde siegen.

„Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird selig werden.“ (Matth. 24, 13)

Bildquellen

  • basilica-di-san-pietro-in-vaticano-4477328_640: pixabay
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