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Nachrichten aus dem Monat September 2021

Der Monat September 2021 – Brief von Holcaust-Überlebenden an die EMA

Obwohl die Korrespondenz der Holocaust-Überlebenden mit der EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur) im August stattgefunden hat, sind die Briefe erst im September an die Öffentlichkeit gelangt. Da diese Korrespondenz von erheblicher Bedeutung ist, soll sie hier dokumentiert werden. Dabei wird auch die Antwort von Dr. Juan García Burgos für die EMA mit dokumentiert.

Dokumentation

1. Pressemitteilung der Holocaust-Überlebenden

PRESSEMITTEILUNG – ZUR SOFORTIGEN FREIGABE

Vor der erwarteten Zulassung des COVID-Impfstoffs in Europa schreiben Holocaust-Überlebende an die EMA und fordern einen Stopp des Impfprogramms.

Die Überlebenden werfen den medizinischen Aufsichtsbehörden vor, die Bevölkerung nicht korrekt über die Gefahren des Impfstoffs informiert zu haben, und bezeichnen das Impfprogramm als „zweiten Holocaust“.

25. August 2021

Überlebende des Holocaust und ihre Nachkommen haben heute ein Schreiben an die Europäische Arzneimittelagentur gerichtet, nachdem die FDA beschlossen hatte, neue Chargen des Impfstoffs COVID-19 von Pfizer vollständig zuzulassen. Die Überlebenden werfen den Behörden vor, die Bevölkerung nicht angemessen über die Risiken des Impfstoffs informiert zu haben und damit gegen das Recht auf freie Zustimmung nach Aufklärung gemäß dem Nürnberger Kodex zu verstoßen.

Die COVID-19-Impfstoffe verfügen derzeit über eine bedingte Marktzulassung in Europa und befinden sich bis 2023 in klinischen Studien der Phase 3.

Die Holocaust-Überlebenden schreiben: „Niemals zuvor ist es gelungen, den gesamten Planeten zu immunisieren, indem eine synthetische mRNA in den menschlichen Körper eingebracht wurde. Dies ist ein medizinisches Experiment, auf das der Nürnberger Kodex angewandt werden muss… Wir, die Überlebenden der Gräueltaten, die während des Zweiten Weltkriegs an der Menschheit begangen wurden… erleben ein Déjà-vu, das so entsetzlich ist, daß wir uns erheben, um unsere Mitmenschen zu schützen.“

Die Autoren listen 22 schwerwiegende unerwünschte Ereignisse auf, die der FDA vor der Notfallautorisierung bekannt waren, der Öffentlichkeit jedoch nicht mitgeteilt wurden, darunter impfstoffbedingte Erkrankungen, Schlaganfall, Herzmuskel-Entzündung, akutes Multisystemisches Entzündungssyndrom bei Kindern, Guillain-Barré-Syndrom, Autoimmun-Erkrankungen sowie Schwangerschafts- und Geburtsausgänge.

Gemäß Grundsatz 6 des Nürnberger Kodex schreiben sie: „Das Maß des einzugehenden Risikos sollte niemals dasjenige überschreiten, das durch die humanitäre Bedeutung des zu lösenden Problems bestimmt wird“. Sie stellen fest, daß „die ‚Impfung‘ gegen Covid sich für etwa 99% aller Menschen als gefährlicher erwiesen hat als Covid“, und fügen hinzu, daß „wie von Johns Hopkins in einer Studie mit 48.000 Kindern dokumentiert, für Kinder keinerlei Risiko durch das Virus besteht. Aus Ihren eigenen Daten geht hervor, daß Kinder, für die das Virus kein Risiko darstellt, nach der Impfung Herzinfarkte erlitten haben; mehr als 15.000 haben unerwünschte Ereignisse erlitten – darunter mehr als 900 schwerwiegende Ereignisse. Mindestens 16 Jugendliche sind in den USA nach der Impfung gestorben.“

Die Unterzeichner fügen hinzu, daß gemäß Grundsatz 10 des Kodex medizinische Experimente abgebrochen werden müssen, wenn „eine Fortsetzung des Experiments wahrscheinlich zu einer Verletzung, Behinderung oder zum Tod der Versuchsperson führt“.

Sie betonen weiter, daß Impfstoffmandate das Recht auf freiwillige Zustimmung nach dem Nürnberger Kodex verletzen, „ohne daß ein Element der Gewalt, des Betrugs, der Täuschung, der Nötigung, der Übervorteilung oder einer anderen Form von Zwang oder Nötigung zum Tragen kommt.“

„Waren es vor 80 Jahren die Juden, die als Verbreiter von Infektionskrankheiten verteufelt wurden, so sind es heute die Ungeimpften.“

Die Autoren, zu denen KZ-Überlebende, ihre Söhne, Töchter und Enkelkinder gehören, stellen fest: „Es ist für uns offensichtlich, daß sich vor unseren Augen ein weiterer Holocaust größeren Ausmaßes abspielt. Die Mehrheit der Weltbevölkerung begreift noch nicht, was geschieht, denn diese Art des organisierten Verbrechens liegt jenseits ihres Erfahrungshorizonts. Wir jedoch wissen es. Einige von uns haben persönliche Erinnerungen.“

Der Brief ist an Frau Emer Cooke, Exekutivdirektorin der Europäischen Arzneimittelagentur, gerichtet und in Kopie an Dr. Raimund Bruhin, Direktor von Swiss Medic in der Schweiz, und Dr. June Raine, Interim Chief Executive der Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency in Großbritannien.

Die Überlebenden schließen mit einem Appell an Frau Cooke, die wahre Zahl der Impfstoffopfer zu nennen, und fragen: „Wie viele werden ausreichen, um Ihr Gewissen zu wecken?“

2. Der Briefinhalt von „Wir für Humanität“

WIR FÜR HUMANITÄT

Wir sind eine internationale Vereinigung von Juristen, Ärzten, Wissenschaftlern, Journalisten sowie Vertretern anderer Berufsgruppen.

Wir vertreten die Interessen aller Menschen auf der Welt, die ein Leben in Freiheit, Selbstbestimmung, Würde und Wahrhaftigkeit anstreben.

Wir für die Menschlichkeit, [email protected]

EMA
Frau Emer Cooke
Domenico Scarlattilaan 6
1083 HS Amsterdam
die Niederlande

25. August 2021

STOPP HOLOCAUST

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir, die Überlebenden der Gräueltaten, die während des Zweiten Weltkriegs an der Menschheit begangen wurden, fühlen uns verpflichtet, unserem Gewissen zu folgen und diesen Brief zu schreiben.

Es ist für uns offensichtlich, daß sich vor unseren Augen ein weiterer Holocaust größeren Ausmaßes abspielt. Die Mehrheit der Weltbevölkerung begreift noch nicht, was vor sich geht, denn das Ausmaß eines organisierten Verbrechens wie dieses liegt jenseits ihres Erfahrungshorizonts. Wir aber wissen es. Wir erinnern uns an den Namen Josef Mengele. Einige von uns haben persönliche Erinnerungen. Wir erleben ein Déjà-vu, das so entsetzlich ist, daß wir uns erheben, um unsere armen Mitmenschen zu schützen. Zu den bedrohten Unschuldigen gehören jetzt auch Kinder und sogar Säuglinge.

In nur vier Monaten haben die COVID-19-Impfstoffe mehr Menschen getötet als alle verfügbaren Impfstoffe zusammen von Mitte 1997 bis Ende 2013 – ein Zeitraum von 15,5 Jahren. Und am schlimmsten betroffen sind Menschen zwischen 18 und 64 Jahren – die Gruppe, die in der Covid-Statistik nicht auftauchte.

Wir fordern Sie auf, dieses grässliche medizinische Experiment an der Menschheit sofort zu beenden.

Was Sie als „Impfung“ gegen SARS-Cov-2 bezeichnen, ist in Wahrheit ein blasphemischer Eingriff in die Natur. Niemals zuvor ist es gelungen, den gesamten Planeten durch Einbringen einer synthetischen mRNA in den menschlichen Körper zu immunisieren. Es handelt sich um ein medizinisches Experiment, auf das der Nürnberger Kodex angewandt werden muss.

Die 10 ethischen Grundsätze in diesem Dokument stellen einen grundlegenden Kodex der medizinischen Ethik dar, der während des Nürnberger Ärzteprozesses formuliert wurde, um sicherzustellen, daß Menschen nie wieder unfreiwilligen medizinischen Experimenten und Verfahren ausgesetzt werden.

Grundsatz 1 des Nürnberger Kodex:

(a) „Die freiwillige Einwilligung der betroffenen Person ist absolut unerlässlich. Das bedeutet, daß die betreffende Person rechtlich in der Lage sein muss, ihre Einwilligung zu geben; sie sollte sich in einer Lage befinden, in der sie in der Lage ist, eine freie Entscheidung zu treffen, ohne daß ein Element der Gewalt, des Betrugs, der Täuschung, der Nötigung, der Übervorteilung oder einer anderen Form von Zwang oder Nötigung vorliegt; und sie sollte über ausreichende Kenntnisse und ein ausreichendes Verständnis der Elemente des betreffenden Gegenstands verfügen, um eine verständige und aufgeklärte Entscheidung treffen zu können.

(b) Das letztgenannte Element erfordert, daß der Versuchsperson vor der Annahme einer positiven Entscheidung die Art, die Dauer und der Zweck des Versuchs, die Methode und die Mittel, mit denen er durchgeführt werden soll, alle vernünftigerweise zu erwartenden Unannehmlichkeiten und Gefahren sowie die Auswirkungen auf ihre Gesundheit oder ihre Person, die sich aus ihrer Teilnahme an dem Versuch ergeben können, bekannt gemacht werden.

(c) Die Pflicht und Verantwortung, die Qualität der Einwilligung festzustellen, liegt bei jeder Person, die den Versuch initiiert, leitet oder sich an ihm beteiligt. Es handelt sich um eine persönliche Pflicht und Verantwortung, die nicht ungestraft an andere delegiert werden kann.

Zu (a): Von einer freien Entscheidung kann keine Rede sein. Die Massenmedien verbreiten Angst und Panik und nutzen die Regeln der Goebbels’schen Propaganda, indem sie Unwahrheiten so lange wiederholen, bis sie geglaubt werden. Seit Wochen rufen sie zur Ächtung der Nichtgeimpften auf. Waren es vor 80 Jahren die Juden, die als Verursacher von Infektionskrankheiten verteufelt wurden, so sind es heute die Ungeimpften, denen man vorwirft, das Virus zu verbreiten. Die körperliche Unversehrtheit, die Freiheit zu reisen, die Freiheit zu arbeiten, das gesamte Zusammenleben wurde den Menschen genommen, um ihnen die Impfung aufzuzwingen. Kinder werden gegen den Willen ihrer Eltern zur Impfung überredet.

Zu (b): Die 22 schrecklichen Nebenwirkungen, die bereits in der FDA-Notfallgenehmigung aufgeführt sind, wurden den Versuchspersonen nicht mitgeteilt. Wir führen sie im Folgenden zum Nutzen der Weltöffentlichkeit auf.

Per Definition hat es nie eine informierte Zustimmung gegeben. In der Zwischenzeit sind Tausende von Nebenwirkungen in zahlreichen Datenbanken erfasst worden. Während die so genannten Fallzahlen im 30-Minuten-Takt durch alle Massenmedien gepiept werden, gibt es weder einen Hinweis auf die schwerwiegenden unerwünschten Nebenwirkungen noch darauf, wie und wo die Nebenwirkungen zu melden sind. Soweit uns bekannt ist, wurden sogar gemeldete Schäden in großem Umfang in allen Datenbanken gelöscht.

Der Grundsatz 6 des Nürnberger Kodex fordert:

„Das Maß des einzugehenden Risikos sollte niemals dasjenige überschreiten, das durch die humanitäre Bedeutung des durch den Versuch zu lösenden Problems bestimmt wird“.

Die „Impfung“ gegen Covid hat sich für etwa 99 % aller Menschen als gefährlicher erwiesen als Covid. Wie die Johns Hopkins Universität in einer Studie mit 48.000 Kindern dokumentiert hat, besteht für Kinder keinerlei Risiko durch das Virus. Aus Ihren eigenen Daten geht hervor, daß Kinder, für die das Virus kein Risiko darstellt, nach der Impfung Herzinfarkte erlitten haben; mehr als 15 000 Kinder hatten unerwünschte Ereignisse – darunter mehr als 900 schwerwiegende Ereignisse. Mindestens 16 Jugendliche sind in den USA nach der Impfung gestorben. Wie Sie wissen, wird nur etwa 1 % gemeldet. Und während wir schreiben, steigen die Zahlen rapide an. Mit Ihrem Wissen.

Grundsatz 10 des Kodex:

„Während des Versuchs muss der verantwortliche Wissenschaftler bereit sein, den Versuch in jeder Phase abzubrechen, wenn er unter Anwendung des von ihm geforderten guten Glaubens, überlegenen Könnens und sorgfältigen Urteils wahrscheinliche Gründe für die Annahme hat, daß eine Fortsetzung des Versuchs wahrscheinlich zu einer Verletzung, Behinderung oder zum Tod der Versuchsperson führen würde.“

Angeblich haben etwa 52 % der Weltbevölkerung mindestens eine Spritze erhalten.

Eine ehrliche Offenlegung der wahren Zahl der „Impfstoff“-Geschädigten, der Todesopfer und der Verstorbenen weltweit ist längst überfällig. Es handelt sich inzwischen um Millionen. Legen Sie uns jetzt die wahren Zahlen der Covid-Impfstoffopfer vor.

Wie viele werden ausreichen, um Ihr Gewissen zu wecken?

Liste der unerwünschten Wirkungen, die der FDA vor der Notzulassung bekannt waren

1. Guillain-Barré-Syndrom
2. Akute disseminierte Enzephalomyelitis (Anm.: Entzündung des Gehirns und des Rückenmarks)
3. Transversale Myelitis (Anm.: Entzündung des Rückenmarks)
4. Enzephalitis (Anm.: Gehirnentzündung)/ Enzephalomyelitis/ Meningoenzephalitis (Anm.: Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute)/ Meningitis (Anm.: Hirnhautentzündung)/ Enzephalapathie (Anm.: Erkrankungen oder Schädigungen des Gehirns)
5. Konvulsionen/Krampfanfälle
6. Schlaganfall
7. Narkolepsie (Anm.: Schlafkrankheit) und Kataplexie (Anm.: akuter, reversibler Verlust des Muskeltonus)
8. Anaphylaxie (Anm.: potentiell lebensbedrohliche systemische Immunreaktion, die auf einer Allergie beruht)
9. Akute Myokardinfarkte (Anm.: Herzinfarkte)
10. Myokarditis/Perikarditis (Anm.: Herzmuskel- und Herzbeutel-Entzündungen)
11. Autoimmunerkrankung
12. Todesfälle
13. Schwangerschafts- und Geburtsergebnisse
14. Andere akute demyelinisierende (Anm.: entmarkende) Erkrankungen
15. Nicht-anaphylaktische allergische Reaktionen
16. Thrombozytopenie (Anm.: eine verminderte Anzahl von Blutplättchen)
17. Disseminierte intravaskuläre Gerinnung
18. Venöse Thromboembolie (Anm.: Verschluss der Gefäße durch Blutgerinnsel)
19. Arthritis und Arthralgie/Gelenkschmerzen
20. Kawasaki-Krankheit
21. Multisystemisches Entzündungssyndrom bei KINDERN
22. Durch Impfung verstärkte Krankheit.

Unterzeichnet

Überlebende des Konzentrationslagers, ihre Söhne, Töchter und Enkelkinder, einschließlich Personen guten Willens und guten Gewissens:

Haftungsausschluss:
Aus demselben Grund ist eine Kontaktaufnahme nur per E-Mail möglich: [email protected]

Die persönlichen Daten der Holocaust-Überlebenden und ihrer Hinterbliebenen können auf offizielle Anfrage zu Authentifizierungs-Zwecken zur Verfügung gestellt werden. In einem offenen Brief werden die Daten nicht veröffentlicht, um die Unterzeichner vor Repressalien zu schützen.

***

Veröffentlicht haben die Unterzeichner den Brief am 16. September auf Global Research.
Dort haben die Unterzeichner auch ihre Namen bekannt gemacht:

Gemäß den vorliegenden Einverständniserklärungen:

Rabbi Hillel Handler
Hagar Schafrir
Sorin Schapira
Mascha Orel
Morry Krispijn
Schimon Yanowitz
Hila Moscovich
Tamir Turgal
Amira Segal
Jacqueline Ingenhoes
Andrea Drescher
Edgar Siemund, Esq.

***

Die EMA hat daraufhin reagiert und eine Antwort geschrieben:

EMA-Antwort an die Holocaust-Überlebenden

Adressiert an: We For Humanity, [email protected]

15 September 2021
EMA/520052/2021
Stakeholders and Communication Division

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir danken Ihnen für Ihr Schreiben an Emer Cooke.

Einleitend möchte ich anmerken, daß die EMA die von Ihnen angestellten Vergleiche für unzutreffend und unangemessen hält. In der Tat könnte dies als Herabwürdigung des Leidens und der Würde derjenigen empfunden werden, die die schrecklichen Ereignisse des Holocausts erlebt haben.

Der Hinweis auf medizinische Experimente ist nicht korrekt, da alle vier in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffe eine Zulassung haben. Sobald ein Arzneimittel von einer Regulierungsbehörde eine Zulassung erhalten hat, kann es nicht mehr als Versuchsprodukt betrachtet werden, und der Hinweis auf einen medizinischen Versuch trifft nicht zu.

Damit ein Arzneimittel in der EU durch die EMA zugelassen werden kann, muss der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Agentur, der sich aus wissenschaftlichen Sachverständigen aus allen EU-Mitgliedstaaten zusammensetzt, zu dem Schluss kommen, daß die Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit des Arzneimittels ordnungsgemäß und ausreichend nachgewiesen ist.

Die COVID-19-Impfstoffe wurden nach denselben strengen wissenschaftlichen Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit bewertet wie alle derzeit auf dem EU-Markt befindlichen Arzneimittel. Die Zulassung wird erteilt, nachdem auf der Grundlage aller verfügbaren Daten ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis festgestellt worden ist.

Alle in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffe haben eine bedingte Marktzulassung. In Europa sind bedingte Zulassungen in der EU-Gesetzgebung für die Zulassung von Arzneimitteln in Notfallsituationen vorgesehen, um auf von der WHO oder der Europäischen Kommission ordnungsgemäß anerkannte Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit zu reagieren. Bitte beachten Sie, daß bedingte Zulassungen nicht ausschließlich für Notfälle im Bereich der öffentlichen Gesundheit vorgesehen sind. Sie werden auch für Arzneimittel für seltene Krankheiten oder für Krankheiten, die zu schwerer Invalidität führen oder lebensbedrohlich sind, auf der Grundlage weniger umfassender klinischer Daten als normalerweise erforderlich (aber dennoch mit einem positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis) erteilt, wobei die Zulassungsinhaber verpflichtet sind, die Daten nachträglich zu vervollständigen.

Die Zulassung garantiert, daß die Impfstoffe die strengen EU-Standards für Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität erfüllen und daß auch nach der Zulassung umfassende Daten erhoben werden. Sie bietet auch einen soliden Rechtsrahmen für die Zeit nach der Zulassung, der auf rechtsverbindlichen Verpflichtungen beruht.

Darüber hinaus gibt es für alle COVID-19-Impfstoffe eine verstärkte und strenge Sicherheitsüberwachung, um sicherzustellen, daß der Nutzen stets die Risiken überwiegt.

Wenn Millionen von Menschen geimpft werden, ist es unvermeidlich, daß nach der Impfung seltene, aber schwerwiegende Zwischenfälle oder Krankheiten entdeckt werden. Klinische Studien können nicht so angelegt werden, daß sie alle seltenen Ereignisse aufdecken, da sie sonst nicht durchführbar wären. Die Aufgabe des EU-Regulierungssystems besteht darin, solche Vorfälle schnell zu erkennen, zu untersuchen, ob es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt, und alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit der EU-Bürger zu schützen und sicherzustellen, daß der Impfstoff weiterhin sicher verwendet wird.

Leider kursieren im Internet viele Fehlinformationen, insbesondere in Bezug auf Nebenwirkungen und Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19-Impfstoffen. Dies wird meist durch ein falsches Verständnis des Sicherheits-Überwachungs-Prozesses und der Daten aus Sicherheits-Überwachungs-Datenbanken wie EudraVigilance, der offiziellen Quelle für Informationen über vermutete Nebenwirkungen in der EU, ausgelöst. Die EMA und die zuständigen nationalen Behörden überwachen diese Datenbank kontinuierlich, um neue Sicherheitsprobleme zu erkennen. Der öffentliche Zugang zu diesen Zahlen aus dieser Datenbank ist über die folgende Website möglich: http://www.adrreports.eu. Solche Daten sind jedoch von Natur aus komplex, ändern sich ständig, sind hochtechnisch und schwer zu interpretieren. Auch wenn die EMA aus Gründen der Transparenz der Öffentlichkeit Zugang zu diesen Informationen gewährt, kann sie nicht jeden mit den notwendigen technischen Kenntnissen und dem Verständnis ausstatten, um sie zu interpretieren.

Es ist wichtig zu verstehen, daß EudraVigilance Berichte über Nebenwirkungen akzeptiert, die von Patienten und Angehörigen der Gesundheitsberufe eingereicht werden und medizinische Ereignisse beschreiben, die nach der Anwendung eines Impfstoffs beobachtet wurden, ohne daß ein Beweis dafür erforderlich ist, daß der Impfstoff die Ursache war. Es wird lediglich bestätigt, daß das gemeldete Ereignis irgendwann nach der Verabreichung des Impfstoffs aufgetreten ist.

Die Tatsache, daß jemand nach einer Impfung ein medizinisches Problem hatte oder gestorben ist, bedeutet nicht, daß dies durch den Impfstoff verursacht wurde. Dies kann beispielsweise durch gesundheitliche Probleme verursacht worden sein, die nicht mit der Impfung zusammenhängen. Bei den meisten Arzneimitteln wird die überwiegende Mehrheit der gemeldeten mutmaßlichen Nebenwirkungen letztendlich nicht als durch den Impfstoff verursacht bestätigt.

Bitte beachten Sie, daß aufgrund der großen Zahl von Menschen, die in kurzer Zeit geimpft werden, und des geschärften Bewusstseins der Menschen, wie wichtig es ist, vermutete Nebenwirkungen zu melden, mit einer hohen Zahl von Meldungen über vermutete Nebenwirkungen zu rechnen ist. Außerdem erkranken oder sterben in der EU jeden Tag Tausende von Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen. In Anbetracht der Zahl der Geimpften (fast 400 Millionen Menschen in der EU wurden bisher geimpft) ist daher zu erwarten, daß nach der Impfung eine sehr hohe Zahl von Nebenwirkungen gemeldet wird.

Wie Sie vielleicht wissen, hat die EMA bei den COVID-19-Impfstoffen einige seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen festgestellt, die in einigen, aber bei weitem nicht allen Fällen tödlich verliefen. Die EMA hat über diese Nebenwirkungen informiert, und diese Informationen sind in den Sicherheits-Updates enthalten

Selbst in diesen Fällen, bei denen es sich um Analysen von Ereignissen handelt, die wir als plausibel mit der Impfung in Verbindung bringen, können wir nicht mit Sicherheit sagen, daß der Impfstoff für einen der gemeldeten Todesfälle verantwortlich ist. Sie werden jedoch feststellen, daß es sich um sehr geringe Zahlen handelt, sowohl im Vergleich zu den riesigen Zahlen der geimpften Personen als auch im Vergleich zu den Todesfällen im Zusammenhang mit der COVID-19-Infektion (die derzeit vom Europäischen Zentrum für Seuchenkontrolle auf etwa 750.000 allein in der EU geschätzt werden (siehe

https://www.ema.europa.eu/en/human-regulatory/overview/public-health-threats/coronavirus- disease-covid-19/treatments-vaccines/vaccines-covid-19/covid-19-vaccines-authorised#safety- updates-for-authorised-covid-19-vaccines-section ).

Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, haben wir einen Überblick über diese Zahlen bis zum 5. August 2021 zusammengestellt: (Anm.: siehe Originaltext)

Selbst in diesen Fällen, bei denen es sich um Analysen von Ereignissen handelt, die wir als plausibel mit der Impfung in Verbindung bringen, können wir nicht mit Sicherheit sagen, daß der Impfstoff für einen der gemeldeten Todesfälle verantwortlich ist. Sie werden jedoch feststellen, daß es sich um sehr kleine Zahlen handelt im Vergleich zu den riesigen Zahlen von Personen, die geimpft wurden, sowie im Vergleich zu der Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion (die derzeit vom Europäischen Zentrum für Seuchenkontrolle auf etwa 750.000 allein in der EU geschätzt wird, siehe

https://www.ecdc.europa.eu/en/cases-2019-ncov-eueea#:~:text=COVID- 19%20situation%20update%20for%20the%20EU%2FEEA%2C%20as%20of,%20%207.40%20%2027 %20more%20rows%20).

Die vollständigen Informationen zu den bekannten Nebenwirkungen der derzeit zugelassenen COVID-19-Impfstoffe finden Sie in Abschnitt 4 der hier verlinkten Packungsbeilage:

Comirnaty – https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product- information_en.pdf

COVID-19 Vaccine Moderna (now known as Spikevax) –
https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/spikevax-previously-covid-19- vaccine-moderna-epar-product-information_en.pdf

Vaxzevria – https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/vaxzevria-previously- covid-19-vaccine-astrazeneca-epar-product-information_en.pdf

COVID-19 vaccine Janssen – https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/covid- 19-vaccine-janssen-epar-product-information_en.pdf

Bitte beachten Sie, daß es, wie bereits Ihrem Vertreter Herrn Engel in seiner früheren Kommunikation mit der Agentur erklärt wurde, schlichtweg unwahr ist, daß die FDA vor der Zulassung der Impfstoffe eine Liste mit schwerwiegenden Nebenwirkungen der Impfstoffe erstellt hat. Diese in den sozialen Medien weit verbreitete Fehlinformation bezieht sich offenbar auf eine FDA-Präsentation, in der unerwünschte Ereignisse von besonderem Interesse (AESI) beschrieben werden. Dabei handelt es sich um schwerwiegende medizinische Ereignisse, die entweder aufgrund des bekannten Mechanismus des Impfstoffs oder im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Infektion als Nebenwirkungen plausibel sind oder nach der Verwendung anderer Impfstoffe aufgetreten sind und für die das Pharmakovigilanz-System daher sowohl während der klinischen Studien als auch nach Beginn der Verteilung und Verwendung des Impfstoffs besonders wachsam sein und diese überwachen muss. Dies bedeutet nicht, daß die Ereignisse auf den Impfstoff zurückzuführen sind. Wir möchten Sie dringend bitten, keine Fehlinformationen zu diesem Thema zu verbreiten, da dies die Öffentlichkeit in die Irre führen und negative Folgen für ihre Gesundheit haben kann.

Auch die Behauptung, daß für Kinder kein Risiko durch COVID-19 besteht, ist falsch. Auch wenn das Sterberisiko geringer sein mag als in älteren Altersgruppen, meldet UNICEF für Mai 2021 fast 9.000 COVID-bedingte Todesfälle bei Personen unter 20 Jahren (siehe https://data.unicef.org/topic/child-survival/covid-19/). Darüber hinaus wird eine beträchtliche Anzahl von Kindern ins Krankenhaus eingeliefert, und die medizinische Fachliteratur weist darauf hin, daß einige von ihnen lang anhaltende Symptome haben, die ihre Fähigkeit, zu lernen und ein normales Leben zu führen, beeinträchtigt haben. Da die Impfung dazu beiträgt, die Ausbreitung des Virus und die Entwicklung schädlicherer Varianten einzudämmen, kann die Impfung von Kindern auch zum Schutz ihrer Familien und der Allgemeinheit beitragen.

Abschließend weisen wir darauf hin, daß sich das rechtliche Mandat der EMA nicht auf Fragen der Einwilligung, der Auswahl von Impfungen oder der Gestaltung von Impfprogrammen erstreckt, die in die Zuständigkeit der nationalen Arzneimittelagenturen fallen.

Wir hoffen, daß Sie diese Informationen hilfreich finden.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr Juan García Burgos
Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit und Stakeholder-Engagement

***

Alle Originaltexte können auf der Website „doctors4covidethics“ unter dem Titel „Holocaust-Überlebende schreiben an die Europäische Arzneimittel-Agentur“ gelesen werden.

***

Wir haben bereits in dem Beitrag „Die Covid-Impfung ist ein Verbrechen“ mitgeteilt, daß eine Klage beim Europäischen Gerichtshof betreffs Zulassung des Covid-Impfstoffes für Kinder vorliegt. Auch Anwälte in Hawaii verklagen Hersteller aller Covid-Impfstoffe.

Nach Aussage der Professorin Heike Egner hat der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag „eine aus Israel eingereichte Klage wegen Verletzung des Nürnberger Kodex durch die israelische Regierung und Pfizer angenommen – die Entscheidung darüber steht nun aus “. (Quelle: Corona-Impfung als Verletzung des Nürnberger Kodex?)

Eingereicht worden sei die Klage von einer Gruppe von Anwälten, Ärzten und besorgten Bürgern, die von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen möchten, „keine experimentelle medizinische Behandlung (COVID-Impfstoff) zu erhalten und sich deswegen unter großem und schwerem illegalem Druck der israelischen Regierung fühlen.“

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