Religion

Ist Abraham Stammvater dreier Religionen?

Ist Abraham wirklich der gemeinsame Vater dreier Religionen?

“Wer ist der Lügner, wenn nicht der, da leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht.“ (1. Brief des hl. Johannes Kap. 2 Vers 22 u. 23)

Das „Gebet der Kinder Abrahams“

Das „Gebet der Kinder Abrahams“, das ein Priester am 6. März 2021 auf einem interreligiösen Gebetstreffen an den Ruinen der antiken Stadt Ur im heutigen Südirak vorgetragen hat, hat Jorge Bergoglio selbst verfasst. Der für uns wesentliche Abschnitt befindet sich gleich am Anfang des Gebetes, der mit einer ketzerischen Äußerung endet.

„Allmächtiger Gott, unser Schöpfer, du liebst die Menschheitsfamilie und auch sonst alles, was deine Hände vollbracht haben. Wir, die Söhne und Töchter Abrahams, die dem Judentum, dem Christentum und dem Islam angehören, danken dir zusammen mit anderen Gläubigen und allen Menschen guten Willens, daß du uns Abraham, einen berühmten Sohn dieses edlen und geschätzten Landes, als gemeinsamen Vater im Glauben geschenkt hast.“ (Quelle: Im Wortlaut: Das „Gebet der Kinder Abrahams“)

Da stellt sich nun für jeden Katholiken die Frage: Ist es nach katholischem Glauben wahr, daß wir Katholiken Abraham als „gemeinsamen Vater im Glauben“ mit den Juden und Mohammedaner besitzen? Ist Abraham tatsächlich der Stammvater dreier Religionen, oder einfach nur Stammvater von verschiedenen Völkern?

Das Märchen von den drei abrahamitischen Religionen

Zunächst hatten die Freimaurer durch Lessing’s „Nathan der Weise“ das Märchen in die Welt gesetzt, daß Christentum, Judentum und Islam abrahamitische Religionen seien. Dann wurde später die Mär von den drei abrahamitischen Religionen durch islamwissenschaftliche Studien fortgesetzt. Dieses Märchen setzte sich dann im interreligiösen Bereich fort. Der Begriff selber tauchte bereits um 1950 in islamwissenschaftlichen Studien auf. In den 1960er Jahren wurde der Begriff „abrahamitische Religionen“ in religionsvergleichenden Studien christlicher Islamwissenschaftler gebräuchlich. (Quelle: Wikipedia Stichwort Abrahamitische Religionen)

Mit den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ war es dann auch möglich geworden, daß die Katholiken die Mär von den drei abrahamitischen Religionen glaubten. Sie auf diesen neuen Glauben einzuschwören, war ja seit jeher das Ziel der Freimaurer. Dabei hat der neue freimaurerische Glaube die Jahrhunderte alte katholische Auffassung über den Islam hinweg gefegt. Denn der Islam war für die Christenheit der Erbfeind schlechthin. Doch nicht nur politisch war er eine Gefahr für das christliche Europa. Nun, der Islam ist immer noch eine Gefahr. Aber inzwischen wird er auch in religiöser Hinsicht mehr und mehr zur Gefahr für die Christen, wie wir in dem Beitrag über den Chrislam gezeigt haben.

Widersinn und Unsinn der ketzerischen Aussage „Gemeinsamer Vater im Glauben“

Nach Auffassungen derjenigen, die von drei abrahamitischen Religionen oder vom „gemeinsamen Vater im Glauben“ sprechen, müsste Abraham dann also drei Religionen gestiftet haben:

  • die jüdische Religion
  • die mohammedanische Religion
  • die christliche Religion

Dies ist schon aus logischen Vernunftgründen nicht möglich. Solch unlogische Gehirnakrobatik können sich nur Freimaurer ausdenken. Aber aus geistlicher Sicht ist die Aussage purer Nonsens.

Die Religion des Islam ist eine antichristliche Religion. Der Islam erkennt Christus nicht als Messias und Sohn Gottes an. Der Koran spricht von Jesus als einem islamischen Isa, der der Person Jesus im Christentum vollkommen widerspricht. Der heilige Johannes schreibt es ja gerade in seinem Brief an die kleinasiatischen Gemeinden, daß diejenigen, die Christus als Sohn Gottes leugnen, Antichristen sind. Mohammedaner leugnen Christus als Sohn Gottes, deshalb haben sie auch nicht Gott als Vater. Daraus ist schon ersichtlich, daß Christen und Mohammedaner nicht denselben Gott haben. Aber sie haben nicht nur denselben Gott, sondern sie glauben auch nicht an denselben Gott.

Abraham ist der Vater im Glauben an den Messias Jesus Christus

Beginnen wir nun damit, die kühne Behauptung von Jorge Bergoglio zu hinterfragen, daß Abraham als gemeinsamer Vater im Glauben der drei „monotheistischen Religionen“ zu bezeichnen ist. Welchen Glauben hatte Abraham, als er von der Götzenstadt Ur fortging?

Forschen wir in wahren katholischen Schriften, so finden wir eine klare Antwort auf die Frage, welcher Vater im Glauben Abraham ist. Abraham ist Vater und Vorbild der wahren Gläubigen im Neuen Bund. Abraham wurde von Gott auserwählt, der Stammvater des auserwählten Volkes Gottes zu werden. Im Paradies hatte Gott bereits den Erlöser verheißen. Nun gab Gott Abraham die konkrete Verheißung, daß aus seinem Stamm der Messias kommen werde. Durch einen seiner Nachkommen im Fleisch sollte allen Geschlechtern der Erde Heil und Segen widerfahren. In dem aus seinem Stamm hervorgehende Volk sollte die wahre Religion und die Verheißungen bewahrt bleiben, die Gott Abraham gab. Aus diesem auserwählten Volk Gottes, aus dem Volk Israel sollte nun der Messias hervorgehen. Nachdem das Volk Israel seinen Messias Jesus Christus aber verworfen hatte, ging die Vaterschaft Abrahams auf die Christen über.

Was die Heilige Schrift uns über Abraham zu glauben vorgibt

Die Heilige Schrift ist ganz deutlich, was die Glaubenslinie in der Familie von Abraham betrifft.

„Aber Gott sprach zu ihm (Abraham): Laß es dir nicht mißfallen wegen des Knaben (Ismael) und der Magd. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn nur nach Isaak soll dein Geschlecht benannt werden.“ (1. Mose 21,12)

„Nimm deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, den Isaak, und gehe in das Land der Erscheinung des Herrn…“ (1. Mos. 22, 1)

Ismael, der Sohn der Magd Agar, wurde dem Naturgang gemäß geboren; denn Agar war jung und konnte noch empfangen und gebären; Isaak, der Sohn der Ehefrau Sara, ward nur auf übernatürliche Weise vermöge der geschehenen Verheißung (1. Mose 17, 15-21) empfangen und geboren; denn Sara war bereits unfruchtbar geworden (1. Mose 18, 11). Ismael war ein Kind des Fleisches, Isaak dagegen ein Kind der Gnade.

Die Aussagen Jesu über Abraham

Gott machte Abraham nicht nur zum leiblichen Vater des Volkes Gottes, sondern auch zum geistigen „Vater aller Gläubigen“ (Röm. 4, 11). Sowohl die Propheten als auch Jesus (Mt. 3, 9; 8, 11) selbst weisen Israel auf Abraham als ihr wahres Vorbild hin. Abraham schaute nach Aussage von Jesus auf ihn als den kommenden Erlöser. „Abraham, euer Vater, hat frohlockt, daß er meinen Tag sehen werde: er sah ihn, und freute sich“ (Joh. 8, 56).

Allioli schreibt zu dieser Stelle folgende Anmerkung:

„Als Abraham, euer Vater, noch auf Erden war, frohlockte er im Geist, einst seine Erwartung, daß ich als Erlöser kommen werde (1. Mos. 18, 18; 22, 18), erfüllt zu sehen. Wirklich vernahm er auch an dem Ort, wo er mit allen dahingeschiedenen Frommen auf meine Ankunft wartet, den Tag meiner Menschwerdung und Geburt, und freute sich. Abraham, den ihr euren Vater nennt, freute sich; ihr, die seine Kinder sein wollt, sucht mich zu töten!“

Der hl. Paulus schreibt, daß nicht alle, die von Abraham stammen, auch Kinder Abrahams (und Gottes) sind, sondern nur die Kinder der Verheißung (Röm. 9, 16). Und im Galaterbrief schreibt Paulus, „die, welche aus dem Glauben sind, sind Kinder Abrahams… und werden gesegnet mit dem gläubigen Abraham“ (Gal. 3, 7ff.).

Auch die Abstammungslinie Jesu, die bis zu Abraham führt, ist ein weiterer Beleg für die Aussage, daß Abraham der Vater im Glauben an den Messias Jesus Christus ist. Es gibt nur eine einzige wahre Religion von den Stammeltern (Urchristentum-Uroffenbarung) über Abraham (Verheißung des Messias) bis zu Jesus Christus, die schließlich im Christentum, wie es in der katholischen Religion besteht, ihren Abschluss gefunden hat.

Das Reich Gottes von Abraham bis Jesus Christus

Das Reich des Herrn blühte in den patriarchalischen Hütten Abrahams, dessen Sohnes Isaaks und Enkels Jakobs, immer erst nur in einzelnen wenigen Familien. Nach Abraham, Isaak und Jakob gründete Gott sein Reich unter einem ganzen Volk, nämlich unter den Nachkommen dieser Patriarchen. Beinahe zwei tausend Jahre beschränkte Gott sein Reich einzig auf das Volk Israel. Aber „in einem Nachkommen Abrahams nach dem Fleische, der zugleich der Sohn Gottes war, in Jesu Christo, erhielt es die Bestimmung, sich allmählich über alle Völker auszubreiten, um ihnen die Segnungen zuzuwenden, welche die Menschheit durch die Sünde verloren hatte. So erschien das Reich Gottes, die heilige Religion, zuerst in einer Familie, hierauf in einem Geschlechte, dann in einem ganzen Volke, endlich als Religion aller Völker“. (Quelle: Vom Alten zum Neuen Bund)

Schaubild Gottes Verheißung an Abraham durch Isaak

Update v. 11. März 2021: Wir verweisen hier auf den lesenswerten Beitrag (auf Englisch): Vikar des Antichristen: Wie Franziskus‘ interreligiöse Lügen das Evangelium verraten

Allah ist der Mondgott der Araber und nicht der Gott Abrahams

Die Araber stammen von den Sklavinnen Abrahams ab

Die Araber haben durch Ismael und die Söhne Ceturas nur Anteil an der fleischlichen Vaterschaft Abrahams, jedoch nicht an der geistigen Vaterschaft. Denn während über Isaak, der Sohn der freien Sara, und seine Nachkommen der wahre Glauben an den wahren Gott bewahrt blieb, haben Ismael und die sechs Söhne Ceturas den Glauben Abrahams verworfen und sich falschen Göttern zugewandt, die sie verehrt und ihnen Opfer gebracht haben.

Ismael wurde selber ein so wilder Mensch, daß seine Hand gegen alle, und aller Hand gegen ihn war. Seine zwölf Söhne wurden Stammfürsten arabischer Völkerschaften, die durch ihr wildes, zügelloses Umherschweifen ihrem Ahnherrn treu blieben. (Gn. 16, 12; 25, 12ff.)

Die Söhne Ceturas wurden ebenfalls Stammväter von sechs arabischen Stämmen.

Eine jüdische Schrift in der Mitte des 2. Jh. v. Chr. hält fest: „Ismael, seine Söhne, die Ketura-Söhne und ihre Söhne gingen miteinander und wohnten von Paran bis zum Eingang von Babylon – in dem ganzen Land nach Osten, gegenüber der Wüste. Sie vermischten sich miteinander und wurden Araber und Ismaeliter genannt“. (Quelle: Sind Araber die Söhne Ismaels?)

Der Glaube der Mohammedaner ist nicht der Glaube Abrahams

Die Mohammedaner behaupten, Allah sei in vorislamischer Zeit der biblische Gott der Patriarchen, Propheten und Apostel gewesen. Doch archäologische Beweise lassen keinen Zweifel daran, daß der Gott Allah ursprünglich eine heidnische Gottheit war. Denn archäologische Funde lassen den Mondgott-Kult als vorherrschende Religion Arabiens erkennen. Der letzte König des neubabylonischen Reiches, Nabonid (555–539 v. Chr.), baute bereits in alttestamentlicher Zeit die große Oase Tayma in Arabien zu einem Zentrum des Mondgott-Kultes aus.

Allah war mit der Sonnen-Göttin verheiratete Mond-Gott, und die Sterne waren seine Töchter. Gerade im Vorderen Orient haben Archäologen dem Mondgott geweihte Tempel freigelegt. Von den Gebirgen der Türkei bis zu den Ufern des Nil findet sich als weitest verbreitete Religion in der Alten Welt die Verehrung des Mondgottes.

In den Augen der Araber war der Mondgott der größte aller Götter. An der Kaaba in Mekka verehrten sie 360 Götter, aber ihre höchste Gottheit war der Mondgott. Mekka war als das Heiligtum für den Mondgott erbaut worden. Schon vor der Gründung des Islam war Mekka die heilige Stätte im arabischen Raum schlechthin.

Wikipedia gibt eine ganze Liste an vorislamischen Gottheiten an. Als erste in der langen Reihe steht Allah als Hauptgott bei den vorislamischen Arabern. (Quelle: Wikipedia Stichwort Altarabische Gottheiten)

Video: Allah der Mondgott Der Ursprung des Islam Teil 1

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Allah ist nicht der Gott Abrahams

„Der Mondgott „Sin“ wurde laut zahlreichen Inschriften mit dem Titel al-Ilah, „die Gottheit“, versehen; er galt als der oberste der Götter oder doch zumindest als ein hoher unter den anderen Göttern. „Al-Ilah“ wurde bereits in vorislamischer Zeit zu „Allah“ abgekürzt. Araber verwendeten Allah sogar als Namensbestandteil für ihre Kinder, um diesem Gott besondere Ehre zu bekunden. So führten auch der Großvater und der Onkel Mohammeds „Allah“ in ihrem Namen. Das weist darauf hin, daß „Allah“ bereits vor der Zeit Mohammeds die Bezeichnung des Mondgottes war.“

„Sin ist in der mesopotamischen Mythologie der Gott des Mondes und gilt als akkadisches Äquivalent des sumerischen Mondgottes Nanna. Er ist der erstgeborene Sohn von Enlil und Ninlil, sowie auch der Vater der astralen Gottheiten Šamaš (Sonne) und Ištar (Venus). Zu seinen beiden Hauptkultzentren gehörten Harran im Norden und Ur im Süden Mesopotamiens. Sein bekanntestes Heiligtum ist die Zikkurat in Ur.“ (Quelle: Der Mondgott Allah in der vorder-orientalischen Archäologie)

Allah ist der größte Gott im Pantheon der arabischen Götter

Vor diesem Hintergrund, daß bei den heidnischen Arabern Allah, der Mondgott, der größte unter den Göttern war, ist der Kampfruf Allahu akbar zu verstehen. Dieser Gott kann nur der größte sein, wenn es auch noch andere Götter gibt, die aber geringer sind. Und so warfen die heidnischen Araber Mohammed auch nicht vor, einen anderen Allah zu predigen als den, den sie schon immer verehrt hatten. In seiner Doppelstrategie hatte Mohammed auf der einen Seite seine heidnischen Stammesgenossen im Glauben gelassen, daß sein Allah der Mondgott Allah sei. Gegenüber den Juden und Christen aber behauptete er, Allah sei der einzige Gott und damit auch der Gott der Juden und Christen. Doch sowohl die Juden als auch die Christen fielen auf diese Hinterlist nicht rein. Sie verwarfen Allah als einen anderen Gott.

Die Behauptung, Allah sei der Gott der Bibel, ist selbst angesichts archäologischer Belege nicht zu begründen. Der Islam verehrt den antiken Mondgott. Diese Religion hat ihre Sinnbilder, Handlungen, Feierlichkeiten und sogar den Namen ihres Gottes aus der vorislamischen Mondgott-Religion übernommen. (Quelle: Allah wer bist du?)

Im antiken Syrien und in Kanaan wurde der Mondgott als Sichel dargestellt. In Ur befindet sich auf der Grabstelle von Ur-Nammu das Symbol der Sichel am Kopf der Götterriege, da der Mondgott als der oberste der Götter galt.

Das Alte Testament verwirft ständig die Anbetung des Mondgottes (siehe 5. Mos. 4,19; 17,3; 2. Kn. 21,3 u. 5; 23,5; Jer.8,2; 19,13; Zeph.1,5 usw.). Sooft Israel in Götzendienst abfiel, pflegte es sich gewöhnlich dem Mondgott zu widmen.

Video: Allah der Mondgott Der Ursprung des Islam Teil 2

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Wen wundert es da noch, daß das Symbol des Islam die Mondsichel ist. Mondsicheln zieren die Spitze ihrer Moscheen und Minarette wie auch Landesflaggen islamischer Staaten. Ihre Zeitrechnung ist das Mondjahr, bestehend aus zwölf Lunarperioden. Beginn und Ende ihres Fastenmonats Ramadan haben sie auf die Erscheinung der Sichel des zunehmenden Mondes festgelegt.

Was bedeutet das Wort Halbmond auf arabisch?

Video von einem ehemaligen Muslim: Allah die mächtige Schlange

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Video Allah ein Mondgott aus Babylonien Allah die alte Schlange und Täuscher

mit Walid Shoebat, ehemaliger PLO-Aktivist und Islam-Koran-Gelehrter

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Die Stellung der katholischen Kirche zum Islam

Weihegebet an das heiligste Herz Jesu

In dem Gebet „Weihe des Menschengeschlechtes an das Heiligste Herz Jesus“, das am Christkönigsfest gebetet wird, hat die Kirche durch Leo XIII. und Pius XI. folgenden Text festgelegt:

„Sei König über alle jene, die immer noch vom alten Wahn des Heidentums oder des Islams umfangen sind, entreiße sie der Finsternis und führe sie alle zum Licht und Reich Gottes.“

Karfreitags-Fürbitten

In den Karfreitags-Fürbitten wird der Islam nicht mit Namen genannt. Dies erscheint uns erst einmal merkwürdig.

Der Islam gehört in den Fürbitten nicht zu den Irrgläubigen und Abtrünnigen. Denn mit den Irrgläubigen sind die Protestanten und andere christliche Sekten gemeint. Denn es heißt hier: „Unser Gott und Herr möge sie allen Irrtümern entreißen und zur heiligen Mutter, der katholischen und apostolischen Kirche zurückrufen.“

Danach kommt die Fürbitte für die Juden. Nach der Fürbitte für die Juden wird direkt für die Heiden gebetet:

„Lasset uns auch beten für die Heiden: Gott der Allmächtige möge das Sündenelend von ihren Herzen nehmen, damit sie ihre Götzen verlassen und sich bekehren zum lebendigen und wahren Gott und zu dessen eingeborenem Sohn Jesus Christus, unsrem Gott und Herrn.“ (Messbuch 1949)

Wir können daraus schließen, daß die Kirche in den Fürbitten die Mohammedaner nicht ausgeschlossen, sondern sie unter die Heiden eingereiht hat.

Der hl. Thomas von Aquin beurteilt den Islam nicht als Häresie, sondern ebenfalls als heidnische Religion.

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