Wissenschaft

In der Wissenschaft ist nicht alles erlaubt

Die gottlose Wissenschaft hat längst die Grenze überschritten

Bereits in unserem Beitrag „Great Reset Wir sollen sein wie Gott“ haben wir kurz über das Genome Engineering, die Technologie der Genom-Manipulation geschrieben. Dieser Beitrag nun soll die Entwicklung der Genom-Forschung und ihrer Anwendung zusammenfassen. Dabei wird klar, daß diese gottlose Wissenschaft längst die Grenze überschritten hat, die Gott uns in der Forschung gegeben hat. Denn in der Wissenschaft ist nicht alles erlaubt, auch wenn es machbar ist. Kein Mensch hat das Recht, in Gottes Schöpfung so tiefgreifende Veränderungen durchzuführen wie durch das Genome Engineering. Da hilft auch kein Ethikrat, der die Grenzen zu ziehen vorgibt. Denn erstens handeln sie ethisch unabhängig von Gottes Geboten. Zweitens ändern sich die gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Meinungen schneller als die Forschungs-Ergebnisse oder Ethikrat-Beschlüsse. Dies kennen wir bereits aus Erfahrung auch aus anderen Bereichen.

Wissenschaftler sind ganz schlaue Leute

Gott, der Schöpfer der Menschen, hat jedem Menschen Verstand und Intelligenz gegeben, um Ihn zu erkennen und anzubeten. Wir sollen aber auch nach seinen Geboten leben und handeln. Naturwissenschaftler, insbesondere die in der Forschung tätig sind, hat Gott mit einer erhöhten Intelligenz ausgestattet. Die Wissenschaftler leugnen aber trotz ihrer Intelligenz Gott und glauben stattdessen an eine schöpferische Evolution. Deshalb fühlen sie sich auch nicht verpflichtet, den Geboten Gottes zu folgen. Das bedeutet, daß sie meinen, seine Schöpfung aus Forscherdrang und Egomanie mit verheerenden Folgen manipulieren zu dürfen.

Die Warnungen von Erwin Chargaff

Erwin Chargaff hat schon früh vor den Manipulationen in der Genforschung gewarnt. Er hat selber zur Erforschung der DNA beigetragen. In seinem Buch „Das Feuer des Heraklit“ gibt er ein Bekenntnis ab, daß „zwei verhängnisvolle Entdeckungen“ sein Leben gezeichnet haben. „Erstens die Spaltung des Atoms, zweitens die Aufklärung der Chemie der Vererbung. In beiden Fällen geht es um Misshandlung eines Kerns.“ Damit kommt er zu einer Konsequenz, die wir bedenken sollten. „In beiden Fällen habe ich das Gefühl, daß die Wissenschaft eine Schranke überschritten hat, die sie hätte scheuen sollen.“

Wie Recht Erwin Chargaff mit seinem Gefühl hatte, sehen wir heute in deutlichster Form.

Der Zivilisationsbruch wird mit den Nobelpreis geadelt

So titelte die Tagespost ihren Beitrag über den verliehenen Nobelpreis an zwei Wissenschaftlerinnen. Emmanuelle Charpentier, eine der beiden Preisträgerinnen, erklärte, daß es schon immer ein Motiv ihrer Forschungstätigkeit war, „ein Werkzeug zu finden, mit dem sich DNA gezielt verändern läßt“. Für sie ist der Chemie-Nobelpreis „eine starke Botschaft an junge Frauen, dem Pfad der Wissenschaft zu folgen, und zu sehen, daß sie damit Einfluss auf die Forschung haben können“.

Sie nutzten die Entdeckung des CRISPR durch den spanischen Mikrobiologen Francisco Mojica von der Universität Alicante aus. Es war übrigens die amerikanische Wissenschaftlerin Doudna, die sich 2015 auf wissenschaftlichen Konferenzen und ein Jahr später in der BBC rühmte, das Potenzial von CRISPR/Cas9 bei der Modifikation des Genoms nicht nur verschiedener Organismen wie Brothefe, Pflanzen, Mäuse, Affen, sondern auch menschlicher Embryonen erfaßt zu haben. (Quelle: Transhumanist Chinese Twins have altered brains)

Was haben die zwei Frauen gemacht?

Die zwei Forscherinnen, die französische Mikrobiologin Emmanuelle Charpentier und die US-amerikanische Biochemikerin Jennifer Doudna, haben gezeigt, „daß CRISPR-Cas9 ein Enzym ist, das aus tracrRNA und CRISPR-RNA besteht und DNA sequenzspezifisch schneiden kann. Das System wurde dann zu einem präzisen Genwerkzeug entwickelt, das fehlerhafte DNA korrigieren kann, ähnlich einer Textbearbeitungs-Software, die Tippfehler in einem Dokument bearbeitet oder korrigiert. Wie genau das CRISPR/Cas9-System die DNA gezielt ansteuert, sowie ein Leitfaden, wie es als vielseitiges genetisches Werkzeug zur Veränderung des Erbguts verwendet werden kann, hat Emmanuelle Charpentier 2012 zusammen mit Jennifer Doudna an der University of California, Berkeley in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.“ (neurocure v. 7. Oktober 2020)

In ihrer im August 2012 im Wissenschaftsmagazin Science publizierten Arbeit beschrieben sie, wie sich aus einem bei Bakterien gefundenen Abwehrmechanismus gegen Viren ein molekulargenetisches Werkzeug schmieden läßt. Mit diesem Werkzeug sind Forscher in der Lage, den genetischen Code von Pflanzen, Tieren und Menschen zu manipulieren. Seit einigen Jahren gibt es praktisch kein molekulargenetisches Labor mehr, in dem Forscher nicht mit diesem Werkzeug – CRISPR/Cas9 oder einer seiner zahlreichen Modifikationen – arbeiten. Charpentier und Doudna haben mit der von ihnen entwickelten Genschere die Genforschung und Molekularbiologie tatsächlich revolutioniert. (Quelle: Der Zivilisationsbruch wird mit dem Nobelpreis geadelt)

Mit der Genschere CRISPR/Cas9 können Wissenschaftler Gene nämlich gezielt bearbeiten. Das heißt sie können mit diesem Werkzeug Gene entfernen, einfügen und verändern. Diese Methode des Genome Editing ist „preiswerter und effizienter als alle bisher bekannten Techniken. Es muss nur eine RNA verändert werden“, sagt Claes Gustafsson vom Nobelpreiskomitee.

Video: Gen-editing mit CRISPR/Cas9

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Genom Editing – ein elegantes und preiswertes Verfahren

Dieses Verfahren ist schneller, präziser und preiswerter als alle anderen Werkzeuge, die bis dahin zum Einsatz kamen. Deshalb ist nicht nur die wissenschaftliche Welt begeistert. Folgerichtig hat das Nobelpreiskomitee in Stockholm im Jahr 2020 den Nobelpreis für Chemie an diese beiden Damen verliehen.

Der Generalsekretär der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften, Göran Hansson, gab eine interessante Begründung für die Entscheidung. Das Verfahren sei „eine elegante Methode, um DNA-Stränge an einer einzigen ausgewählten Position zu zerschneiden und um Genome auf einfache Weise in der gewünschten Form zu editieren“. (ÄrzteZeitung v. 7. Oktober 2020) „Beim diesjährigen Preis geht es darum, den Code des Lebens neu zu schreiben“, so sagte es der Generalsekretär. (neurocure v. 7. Oktober 2020)

Und auch Professor Pernilla Wittung-Stafshede aus Göteborg bestätigte bei der Pressekonferenz in Stockholm die Entscheidung. „Das heißt, wir können leicht jedes Genom editieren und dadurch etwa genetische Defekte reparieren“.

Gencode lässt sich leicht verändern

Mit dem CRISPR/Cas9-Verfahren läßt sich das Erbgut so einfach und präzise umschreiben wie noch nie.

Damit haben beide Forscherinnen Menschen in die Lage versetzt, den genetischen Code sämtlicher auf der Erde vorkommender Lebewesen zu verändern. Jeder kann folgenschwer nach seinem eigenen Bild und Gutdünken Lebewesen genetisch umgestalten.

Als der Generalsekretär der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften, Göran Hansson, die Genschere als „ein elegantes System“ bezeichnete, meinte er sicher damit, daß der Mensch nun endgültig die Evolution seiner Spezies in die eigene Hand nehmen kann und soll.

Und da der Mensch nicht Gott ist, sich aber als Gott aufspielt, der die Schöpfung von seinen Unvollkommenheiten befreien will, ist der Missbrauch dieses Verfahrens sowie die Ehrung nicht zu unterschätzen.

„Charpentier und Doudna haben den dafür erforderlichen Sprengstoff geliefert, die Königlich Schwedische Akademie mit der Verleihung des Nobelpreises jetzt die Lunte gelegt. An Forschern, die sich wie der Chinese He Jinakui in der Rolle des Sprengmeisters gefallen werden, herrscht ohnehin kein Mangel.“ (Quelle: Biologischer Sprengstoff erobert die Gentechnik)

Und in der gleichen Zeitung heißt es in einem Kommentar:

„Man kann in dem brutalen, islamistischen Terror durchaus eine Geißel der Menschheit erblicken. Aber diese ist wenigstens ausrott- oder jedenfalls in ihrer Wirkung begrenzbar. Die GRIN sind das nicht. Sich selbst replizierende Nanobots oder CRISPR/Cas9-Genscheren, mit denen heute jeder Laborant das menschliche Genom für immer verändern kann, können irreversible Fakten schaffen, gegen die sich selbst eine schmutzige Bombe, gezündet im Zentrum einer Metropole, wie ein freundliches Osterei ausnähme.“ (Quelle: Die gefährlichste Idee der Welt)

Weiterentwicklung zum Gene Drive

Hier zitieren wir von der Website „transparenzGentechnik“:

„Bei einem Gene Drive werden die klassischen Mendelschen Regeln der Vererbung außer Kraft gesetzt… Für einen Gene Drive führt man mit dem CRISPR/Cas-System in einem Chromosom gezielt eine Genveränderung durch und baut gleichzeitig das CRISPR-Werkzeug mit ein. Die Genschere ist so konstruiert, dass sie die DNA des zweiten Chromosoms an der gegenüberliegenden (homologen) Stelle auch schneidet und dort die „programmierte“ Genmutation durchführt. Bei der Reparatur der Schnittstelle wird das CRISPR-Konstrukt wieder mit eingefügt. Das Konstrukt kopiert sich also selbstständig auf das homologe Chromosom. Die Erbinformation für das veränderte Merkmal ist dann reinerbig vorhanden und wird an alle Nachkommen weitergegeben.
Auch in der Folgegeneration wird CRISPR/Cas wieder aktiv, so daß alle Varianten des Zielgens – in einer Art Kettenreaktion – ausgeschaltet oder verändert werden. Dieser als Gene Drive bezeichnete Mechanismus bewirkt also, dass Genveränderungen reinerbig (homozygot) vorliegen.“

Gene Drive hat damit auch das Potenzial, Populationen stark einzudämmen oder sogar komplett auszurotten.

Wer sich selbst als zufälliges Produkt der Evolution begreift, hat keine Gewissensbisse, tief in die Schöpfung einzugreifen. Er hat auch keine Scheu, sie irreversibel zu verändern. Da der Mensch nicht Gott ist, werden seine gottlosen wissenschaftlichen Taten katastrophale Auswirkungen haben.

Chinesische Zwillinge

Ein Beispiel für eine gottlose und ethiklose Wissenschaft findet sich dann auch konsequenter Weise in dem chinesischen Forscher He Jinakui.

He Jinakui und sein Forscherteam haben an menschlichen Embryonen das Genom Editing CRISPR eingesetzt. Mit seiner „genetischen Operation“, wie He Jinaku es selbst nennt, hatte er ein Gen namens CCR5 ins Visier genommen, um Babys zu schaffen, die gegen eine HIV-Infektion resistent sind. Insgesamt beteiligte er acht Paare an diesem Projekt, von denen der männliche Partner HIV-positiv ist. Nachdem die chinesischen Forscher die DNA der Embryonen im Labor modifiziert hatten, implantierten sie die Embryonen in den Mutterleib. He Jinakui hatte diese Wahnsinnstat auf seinem YouTube-Kanal wenige Tage vor dem Zweiten Internationalen Gipfeltreffen zur Bearbeitung menschlicher Genom-Bearbeitung an der University of Hong Kong angekündigt.

Obwohl sich die Welt schockiert und entrüstet zeigte, ist doch klar, daß die Geburt eines gentechnisch veränderten Babys „etwas war, von dem jeder im aufkeimenden, milliardenschweren Bereich der Genom-Bearbeitung wusste, daß es eines Tages kommen würde“. (Zitat in: Rewriting the human genome, rewriting human rights law? Human rights, human dignity, and human germline modification in the CRISPR era)

Genom-Editing zur Schaffung superintelligenter Menschen

Neue Forschungs-Ergebnisse zeigen, daß die gleiche Veränderung, die in die DNA der Mädchen eingeführt wurde, nämlich die Beseitigung eines Gens namens CCR5, nicht nur die Mäuse schlauer macht, sondern auch die Erholung des menschlichen Gehirns nach einem Schlaganfall verbessert und mit einem größeren Erfolg in der Schule verbunden sein könnte.

Kein Wunder, daß diese Nachricht Transhumanisten begeistert, sollte diese Technologie eines Tages zur Schaffung superintelligenter Menschen eingesetzt werden. Auch wenn Wissenschaftler wie Alcino J. Silva, Neurobiologe an der Universität von Kalifornien in Los Angeles, gegen die Verwendung der Genom-Bearbeitung zur Verbesserung der Intelligenz sind, so heißt dies nicht, daß es nur intelligentere Mäuse geben wird. Denn auch wenn wir die normale Intelligenz nicht ändern sollten, so heißt das doch nicht, daß es nicht in naher Zukunft gemacht wird.

Laut Silva zeigen die genetischen Manipulationen, mit denen „intelligente Mäuse“ hergestellt wurden, nicht nur, daß Verbesserung der Intelligenz mit dem Genom Editing möglich ist. Sondern sie bedeuten, daß sie auch bei Menschen in Zukunft durchgeführt werden.

„Könnte es denkbar sein, daß wir zu einem späteren Zeitpunkt den durchschnittlichen IQ der Bevölkerung erhöhen könnten? Ich wäre kein Wissenschaftler, wenn ich nein sagen würde. Die Arbeit an Mäusen zeigt, dass die Antwort ja sein kann“, sagt er. „Aber Mäuse sind keine Menschen. Wir wissen einfach nicht, welche Konsequenzen das Herumspielen haben wird. Wir sind noch nicht bereit dafür.“ (Quelle: China’s CRISPR twins might have had their brains inadvertently enhanced)

Weitere Manipulationen an menschlichen Embryonen

Nach mehreren Versuchen 2015 in China haben auch amerikanische Genforscher CRISPR-Cas9 an menschlichen Embryonen angewandt. Diese Embryonen waren nicht lebensfähig, und sie wurden nicht von einer Mutter ausgetragen. Aber dem Team um den Genforscher Shoukhrat Mitalipov von der Oregon Health and Science University gelang es, die menschlichen Organismen von nicht näher genannten genetischen Erkrankungen zu befreien.

Im Jahr 2017 veröffentlichte in Team um Hong Ma und Nuria Marti-Gutierrez von der Oregon Health & Science University in Portland einen Artikel im Fachmagazin Nature. Dieser sorgte ebenfalls für Furore. „Darin berichten sie, daß auch sie Veränderungen am Genom menschlicher Embryos vorgenommen hätten. Sie injizierten die Gen-Schere zusammen mit einem Spermium direkt in die gerade entstehende Eizelle. Die Gen-Reparatur fand so in einem Teil der befruchteten Eizellen noch vor der ersten Teilung statt. Auf diese Weise behoben die Forscher ein bisher grundlegendes Problem von falschen Sequenzen, die auftraten, so genannte Off-Target-Effekte, also Erbgutschäden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Manipulation der Keimbahn in Zukunft beim Menschen tatsächlich möglich ist.“ (Quelle: Erstmals Genschere in menschlichen Embryonen angewandt)

In dem genannten Beitrag heißt es, daß sich schon längst die Einstellung zu CRISPR-Cas9 geändert habe. „Gab es nach der ersten chinesischen Studie vor zwei Jahren noch einen nahezu einhelligen Konsens, wenigstens auf die Implantation genmanipulierter Embryonen verzichten zu wollen, scheint man heute nur noch um den Zeitraum zu streiten, wann es so weit sei.“

Mischwesen und 3D – Printing

Die Idee, die hinter der Schaffung von Mischwesen aus Tier und Mensch besteht, ist die Produktion von menschlichen Körperorganen in Tieren. Damit soll der Mangel an Organen aus Organspenden ausgeglichen werden.

Der Spiegel berichtete über den japanischen Forscher Hiromitsu Nakauchi, dem es von der Regierung erlaubt ist, Mischwesen aus Tier und Mensch zu erzeugen und bis zur Geburt heranreifen zu lassen.

„2017 hat Nakauchi Bauchspeicheldrüsen von Mäusen in Ratten gezüchtet. Kurz darauf schloss eine andere Forschergruppe einen ersten vielversprechenden Versuch ab, bei dem menschliche Zellen in Tiere eingepflanzt wurden. Dabei hatten die Wissenschaftler Zellen von Menschen in Schweineembryonen eingesetzt und diese sechs Wochen lang in einer Sau wachsen lassen. Der Versuch musste aufgrund der damaligen rechtlichen Bestimmungen allerdings nach sechs Wochen abgebrochen werden.“ (Quelle: Mischwesen aus Mensch und Tier)

Die Grenze zwischen Mensch und Tier droht tatsächlich zu verwischen. Es gibt bereits Experimente, bei denen Mäuse mit menschlichen Zellen erzeugt wurden. Die Tiere zeigten im Anschluss ein besseres Lernvermögen als ihre nicht manipulierten Artgenossen.

Eine Alternative zur Beschaffung von Organen ist die Technologie des 3D-Printing (Bioprinting).

Ein Team in Harvard befaßt sich mit dem Drucken von Blutgefäßen. Sie experimentieren mit dem 3D-Druck von Organstrukturen wie Lebern und Nieren. Diese können sie dann mit Stammzellen imprägnieren, um ein voll funktionsfähiges Organ zu schaffen. (Quelle: 3D Printing will change everything) Siehe dazu das Video (Printing a human kidney – Drucken einer menschlichen Niere, ab Min. 7:20)

In der Great Reset Map des World Economic Form ist 3D Printing aufgeführt für den kommenden Kommunismus. So sehen die enthusiastischen Vorstellungen einer radikalen Zukunft für einen Transhumanisten aus, „in der niemand arbeiten muss, um sich um seine Bedürfnisse zu kümmern… Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die Menschen nur gearbeitet haben, weil sie es wollten; in der Sie Ihr Leben der Kunst oder einem Hobby widmen könnten, weil Sie sich nie um grundlegende Notwendigkeiten kümmern müssen. Es könnte das Ende der Ungleichheit und die endgültige Optimierung des menschlichen wirtschaftlichen Glücks bedeuten.“ (Human Paragon)

Der Traum der Transhumanisten

Transhumanisten schlagen vor, die Lebenserwartung durch die Verwendung der genetischen CRISPR – Bearbeitung zu erhöhen, mit der die Lebensdauer von Mäusen verdreifacht wurde. Mit dieser Technik am Menschen sei es daher denkbar, daß Menschen bis zu einem Alter von 200 oder 300 Jahren leben könnten.

„Wir haben keine Zeit, darauf zu warten, daß die Darwinsche Evolution uns von Natur aus klüger und besser macht […] Nur so werden wir in der Lage sein, lange genug am Leben zu bleiben, um eines Tages in der Lage zu sein, andere Sonnensysteme zu kolonisieren“. Es handelt sich um einen Satz des britischen Physikers und Kosmologen Stephen Hawking, den der Turiner Journalist Enrica Perrucchietti in einem seiner Blogs erwähnt, in dem er die Veränderung der DNA chinesischer Zwillinge mit den übermenschlichen Theorien des berühmten, kürzlich verstorbenen Wissenschaftlers in Verbindung bringt: Er tat dies unter Berufung auf einen von der Sunday Times veröffentlichten Auszug aus dem posthumen Buch ‚Brief Answer to the Big Question‘.

Darin wird vor den Gefahren gewarnt, die das Überleben der Menschheit gefährden könnten, darunter Künstliche Intelligenz, ein Atomkrieg oder eine Asteroiden-Kollision, und behauptet, daß „unsere geniale Rasse bis dahin einen Weg gefunden haben wird, die grimmigen Grenzen der Erde zu überwinden und die Katastrophe zu überleben“.

Und in diesem Fall, so faßt Perrucchietti zusammen, „könnten die einzigen, die überleben, Menschen sein, die“ ihr Genom „umprogrammiert haben und so zu“ Übermenschen „geworden sind, die bereit sind, die Katastrophe zu überwinden. Diese Übermenschen, die das genetische Editing durchgeführt haben, werden eine bessere Resistenz gegen Krankheiten, Strahlung und feindliche Umweltfaktoren entwickelt haben“. (Quelle: Transhumanist Chinese Twins with altered Brains)

Dies ist der Traum und die Doktrin namens Transhumanismus, die neue Religion der Silicon-Valley-Milliardäre.

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