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Chabad Lubawitsch und der dritte Tempel

Chabad Lubawitsch und der dritte Tempel: Mitzva tank
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Das Kommen des jüdischen Messias, die Sekte Chabad Lubawitsch und der dritte Tempel in Jerusalem

In der deutschen Nachrichtenwelt ist die zu ernster Besorgnis führenden Meldung noch nicht angekommen. Die letzte Meldung über den Bau des dritten Tempels findet sich auf dem Nachrichtenportal ‚Die Welt‘ vom 8. August 2015 unter dem Titel ‚Rote Kühe sollen den Tempelberg zurückerobern‘. Während der geplante Bau des dritten Tempels in Israel also noch nicht Sensationsthema ist, finden wir eher Berichte über rote Färsen und den Bau des dritten Tempels in der protestantischen, insbesondere in der freikirchlichen Szene. Die Website ‚katholisch.de‘ hat aber auch einen eigenen Bericht unter dem Titel ‚Rote Kühe und ein weißer Altar machen Christen in Israel große Sorgen‘ am 11. April veröffentlicht.

Dort heißt es:

„Kultische Voraussetzung für die Wiedererrichtung des jüdischen Tempels ist nach den Visionen des Temple Institutes das Opfer einer ‚roten Kuh ohne Fehler oder Makel, die nie unter einem Joch gestanden hat‘ – gemäß den Bestimmungen des 4. Buchs Moses (Numeri 19). Es soll auf einem weißen Opferaltar und mit direktem Blick auf den Tempelberg geschlachtet werden. Mehrfach waren in den vergangenen Jahren solche Tiere gezüchtet oder ausgesucht worden, letztlich entsprachen sie aber nicht rituellen Reinheits-Vorschriften.“

Nun hat auch die Tagesschau am 22. April 2024 einen Bericht unter dem Titel „Das Spiel mit dem Feuer“ gesendet. Weiter unter werden wir darüber berichten.

Ein Motiv für den Hamas-Überfall auf Israel soll der geplante Bau des dritten Tempels sein

Und dann erfahren wir noch dieses:

„Dass es hier um mehr geht als nur um einen absurden Spleen religiöser Fanatiker, machte ausgerechnet die Hamas deutlich, auch wenn deren Hinweis zunächst kaum Beachtung fand. In einer Rede zum 100. Tag des Kriegs nannte Hamas-Sprecher Abu Ubaida unter den Motiven für den Überfall seiner Organisation am 7. Oktober, dass die Juden ‚rote Kühe‘ ins Land gebracht hätten – und somit einen jüdischen Tempel auf dem muslimischen Haram al-Scharif (Tempelberg) errichten wollten.“

CNA berichtete ebenfalls am 12. April 2024:

Wie ‚The Jerusalem Post‘ berichtete, erklärte der Sprecher der palästinensischen Qassam-Brigaden, Abu Obeida, anlässlich des 100. Tages des Krieges im Heiligen Land, dass der „Grund für die Eröffnung des Krieges durch die Hamas darin besteht, dass das jüdische Volk sich darauf vorbereitet, die Rote Kuh zu bringen“.

Um die ganze gefährliche Tragweite dieses Unterfangens zu begreifen, wollen wir verschiedene Informationen zusammentragen. Dabei wird deutlich werden, in welchem Zeitplan wir uns befinden, wenn die Planung tatsächlich in den nächsten zwei bis drei Monaten zur Durchführung kommt.

Wer über die Juden schreibt, betritt ein Minenfeld

Wer über Israel und die Juden die Wahrheit schreiben will, betritt ein Minenfeld. Denn schreibt er gegen Israel und außerdem noch Negatives über die Juden, dann wird er sofort als Judenfeind eingeordnet und darüber hinaus als Antisemit verunglimpft. Schreibt er aber zugunsten Israels und der Juden, dann erhält er böse Schelte von denjenigen, die Israel und die Juden für alles Übel der Welt verantwortlich machen. Auch in diesem Beitrag ‚Der dritte Tempel in Jerusalem‘ werden Informationen publiziert, die so manchem Zeitgenossen nicht schmecken werden.

Denn hier wird neben der politischen auch noch die religiöse Komponente mit in den Beitrag eingebracht.

Bezüglich der Vergeltungsschläge Israels gegen die Hamas im Gazastreifen haben wir durch verschiedene Beiträge klarmachen wollen, welche Heuchelei angewendet wird, wenn es um die Verurteilung Israels geht. Während andere Länder ungestraft ihre Verbrechen begehen dürfen, wird Israel immer wieder in Bausch und Bogen verdammt.

Mit den Beiträgen zum Judentum und zu Israel auf dieser Website haben wir das Minenfeld bereits betreten. Mit diesem Beitrag besteht tatsächlich die Gefahr, auf eine Mine zu treten. Doch wer die eigentliche Intention des Beitrags versteht, muss keine Mine zünden.

Denn auch Israel ist an der bedrohlichen Situation im Nahen Osten nicht unschuldig. Dies wird besonders deutlich, wenn wir erfahren, welche jüdischen Sekten Einfluss auf die Regierungspolitik Israels tatsächlich nehmen.

Eine Vorbemerkung zur eventuellen Anklage wegen angeblichen Antisemitismus

Der amerikanische katholische Blogger Louie Verrecchio hat in einem Artikel zur Frage des Antisemitismus Stellung genommen. Da er nicht von dem deutschen Verbot betroffen ist, kann er also Folgendes schreiben:

Nach dem Oxford Learner’s Dictionary bedeutet ’semitisch‘: „1. von oder in Verbindung mit der Sprachgruppe, die Hebräisch und Arabisch umfasst“ und 2. „Von oder in Verbindung mit den Menschen, die semitische Sprachen sprechen, insbesondere Hebräisch und Arabisch“.

Das ist ganz einfach.

‚Antisemitisch‘ muss sich also auf eine Form des Rassismus oder Hasses beziehen, der sich gegen Personen richtet, die aus Israel oder einem der 25 anderen Länder des Nahen Ostens stammen, in denen Arabisch die offizielle Sprache ist. Mit anderen Worten: Antisemitismus ist weder eine Form religiöser Bigotterie, noch richtet er sich gegen eine bestimmte Gruppe.

Aber nicht so schnell.

Nach demselben Wörterbuch wird ‚antisemitisch‘ definiert als: „Gekennzeichnet durch Vorurteile, Feindseligkeit oder Diskriminierung gegenüber jüdischen Menschen aus religiösen, kulturellen oder ethnischen Gründen; antijüdisch“.

Der Vorwurf des ‚Antisemitismus‘ als Waffe gegen Kritik

Was ist also passiert?

Offensichtlich wurde das Wort ‚antisemitisch‘ (genau wie Nazi®, Holocaust® und Hitler®) von denjenigen, die die Medien, die Regierung und das Finanzwesen in unangemessener Weise kontrollieren, als Markenzeichen geschützt, so dass nur noch die Juden (und ihre nichtjüdischen Diener) das ausschließliche Recht haben, andere des Antisemitismus zu beschuldigen – wie immer sie wollen und wann immer sie wollen.

Wie sind die Juden mit diesem sprachlichen Raubüberfall davongekommen?

Indem sie sich auf Nazi®, Holocaust® und Hitler® berufen. So funktioniert dieser Teufelskreis der ewigen Opferrolle.

In der Praxis – d. h. in Bezug auf seine häufigste Verwendung – wird der Vorwurf des ‚Antisemitismus‘ als Waffe eingesetzt und ungestraft als Instrument zur Herabsetzung, Verfolgung und Löschung aller Personen verwendet, die sich linken, sozialistischen, jüdischen politischen Zielen in den Weg stellen, z. B. der Förderung von Abtreibungsrechten, der Förderung der LGBT-Agenda, der Verfolgung des Klimaschwindels, der Fütterung der zionistischen Bestie und der Entschuldigung all der rücksichtslosen Aktivitäten, die damit verbunden sind, um nur einige zu nennen.

Was alle Juden letztlich eint, ist ihre Ablehnung von Jesus Christus als Messias

Sind selbsternannte ‚Juden‘ in diesem Sinne monolithisch? Nein, natürlich nicht. Es gibt einige Juden (seltene Fälle, um sicher zu sein, und meistens unter den Orthodoxen), die politisch konservativ sind, z. B. sind sie anti-sozialistisch, anti-Abtreibung und anti-Homo. Einige sind sogar antizionistisch.

Das soll jedoch nicht heißen, dass es unter den Juden keine große Einigkeit gibt.

Trotz der Tatsache, dass nur 26 % der sich selbst identifizierenden Juden in den USA behaupten, „an Gott zu glauben, wie er in der Bibel beschrieben wird“, und eine solide Mehrheit die Religion als „nicht zu/überhaupt nicht wichtig“ betrachtet (siehe Pew Research Survey), ist das Fundament, auf dem die heutige jüdische Identität steht, eine sehr spezifische religiöse Überzeugung, nämlich die Ablehnung von Jesus Christus und die Feindseligkeit gegenüber der Mission, die er seiner Kirche gegeben hat…

Die Ablehnung von Christus und der christlichen Kultur im weiteren Sinne ist das einzige, nicht verhandelbare, einigende Prinzip, das alle heutigen selbsternannten Juden, auch die säkularsten unter ihnen, verbindet, wenn auch nur auf einer unbewussten Ebene…

Was die Juden betrifft, (…), so kann man sich nur auf die Worte berufen, die Papst Pius X. an Theodor Herzl, den sogenannten „Vater des Zionismus“, richtete.

Die jüdische Religion war die Grundlage unserer eigenen, aber sie wurde durch die Lehren Christi abgelöst, und wir können ihr keine weitere Gültigkeit zugestehen. Die Juden, die sich als erste zu Jesus Christus hätten bekennen müssen, haben dies bis heute nicht getan. Man muss nur dies wissen: Wir haben Kirchen und Priester, die bereit sind, Sie alle zu taufen.

Soweit Louie Verrecchio.

Ein jüdischer Rabbi über den wahren Messias Jesus Christus

Rabbi Tsvi Rogin vom ‚Temple Mount Information Center‘ erklärt auf die Frage, dass in der Bibel steht, dass Jesus Christus den Tempel baut, aber nicht aus Steinen, sondern im übertragenen Sinn aus den Menschen:

„Die Person Jesus aus euren Büchern ist keine historische Persönlichkeit. Er ist eine Komposition aus vier Personen, die in einer Zeitspanne von 200 Jahren lebten. Vieles aus den Evangelien wurde von Erzählungen über frühere Menschengötter genommen, wie zum Beispiel Krishna und Buddha. Das Neue Testament wurde nach dem angenommenen Tod von Jesus geschrieben. – Unsere Tradition will, dass ein physischer Tempel an seinem korrekten Ort steht.“

Man kann sogar so weit gehen, zu behaupten, wenn die Mehrheit der Juden sich wie ihr Rabbi Zolli 1945 zum katholischen Glauben bekehrt hätten, d. h. sich auch zu ihrem wahren Messias Jesus Christus bekehren würden, gäbe es die bedrohliche Situation, in die uns die fanatischen jüdischen Sekten hineinführen wollen, gar nicht.

Der wahre Messias ist Jesus Christus

Die jüdischen Propheten haben Christus, den Messias vorhergesagt. Er ist zu der Zeit in Israel aufgetreten, wie von den Propheten vorhergesagt. Doch die jüdischen Autoritäten sowie ein Teil des jüdischen Volkes haben Jesus Christus abgelehnt. Die Juden haben ihren Messias an das Kreuz geschlagen.

Anmerkung: Zur moralischen Verantwortung der Juden für die Kreuzigung Jesu siehe die Beiträge auf katholischglauben.info:

Zur Strafe wurden sie durch den römischen Krieg, zu dessen hartnäckiger Fortführung falsche Messias-Hoffnungen wesentlich beigetragen hatten, als heiliges Volk samt der heiligen Stadt Jerusalem und dem Tempel vernichtet. Doch statt sich zu Jesus Christus zu bekehren, hofften sie wider alle Tatsachen auf einen zukünftigen Messias.

Alle Heimsuchungen, welche das jüdische Volk betrafen, waren Ergebnisse ihres eigenen Fluches beim Prozess unter dem römischen Statthalter Pontius Pilatus. Denn sie verfluchten nicht nur sich selber, sondern auch ihre Kinder und Kindeskinder. Noch mehr: Sie verfluchten alle weiteren Generationen. Diese Heimsuchungen, die Juden auf Grund des Fluches erlitten, wurden jedoch als Vorzeichen der nahenden Erlösung gedeutet. Und so tauchten falsche Messiasse auf (insgesamt 25), die die verführten Juden in noch größeres Elend stießen. Wie die jüdischen Konvertiten, die Zwillingsbrüder Lémann schrieben: „Weil man den Messias dort, wo Er war, verkannt hatte, sah man sich genötigt, Ihn dort zu suchen, wo Er nicht war.“ (Siehe den Beitrag: Die falschen Messiasse der Juden)

Genau so ist es. Aber es hält heutige Juden nicht davon ab, weiter auf einen falschen jüdischen Messias zu hoffen. Ein solcher Messias soll angeblich bereits in Israel leben und in Kontakt mit dem israelischen Premierminister Netanjahu sein.

Doch gehen wir der Reihe nach vor.

Die Sonnenfinsternis am 8. April in den USA

Am 8. April war eine totale Sonnenfinsternis in den USA, die laut Internet-Informationen von Freikirchlern durch sechs Städte mit dem Namen ‚Ninive‘ und durch einen Ort mit Namen ‚Jona‘ verlief. Jonas predigte auf Gottes Geheiß den Einwohnern Ninives Buße wegen ihrer Sünden. Wenn sie dies nicht täten, würde durch Gottes Gericht die gesamte Stadt zerstört werden. Jonas intensive Mahnung zeigte Wirkung. Selbst der König tat Buße in Sack und Asche. Freikirchler sehen nun in dem Verlauf der Sonnenfinsternis durch die US-amerikanischen Städte mit Namen ‚Ninive‘ und ‚Jonas‘ eine Warnung von Gott für die USA, aber auch für die westliche Welt. Dies soll nach ihrer Interpretation die letzte Warnung Gottes gewesen sein, bevor die göttliche Strafe eintrifft.

Natürlich kann man die astronomischen Fakten so interpretieren. Denn eine Buße für unsere Sünden gegen Gott muss tatsächlich geschehen, wenn wir die göttliche Strafe, die uns droht, noch aufhalten wollen.

Haben wir bis jetzt vermutet, dass durch den Krieg um die Ukraine ein Weltkrieg auszubrechen droht, so müssen wir heute einräumen, dass die Initialzündung für eine Weltkatastrophe vom Nahen Osten, genauer von Israel auszugehen droht. Denn die extremistischen jüdischen Kräfte – in Vereinigung mit freikirchlichen und evangelikalen Gruppen – könnten es tatsächlich schaffen, mit der Opferung einer roten Färse die Voraussetzungen für den Bau des Dritten Tempels in diesem Jahr noch abzuschließen.

Die Voraussetzungen für den Bau des Dritten Tempels

Tempelanlage als ModellBildquelle: wikimedia

‚Die Welt‘ berichtete bereits im Jahr 2015 über die ‚roten Kühe, die den Tempelberg zurückerobern sollen‘.

Nach Auffassung des Rabbiners und internationalen Direktors des Jerusalemer Tempelinstituts Chaim Richman seien die roten Kühe bzw. Färsen absolut notwendig, um die „Erlösung der Menschheit“ zu verwirklichen. Doch auch wenn einige Voraussetzungen erfüllt scheinen, sind noch Hürden zu überwinden: „Die Kuh müsste eigentlich auf dem Skopusberg in Jerusalem als Opfergabe dargebracht werden. Nur steht an der vermutlichen historischen Opferstelle heute die Dominus Flevit Kirche. Die Opferzeremonie ist ein weiteres Problem: Die Bibel besagt, dass nur ein Priester, der sich zuvor mit der Asche einer roten Kuh gereinigt hat, eine neue Kuh opfern darf.“ (Fett hinzugefügt)

Die rote Färse

Eine Färse ist ein weibliches Rind, das noch nie gekalbt hat. Das alttestamentliche Gebot sieht vor, dass die rote Kuh geschlachtet und verbrannt wird. Aus ihrer Asche wird dann rituelles Reinigungswasser hergestellt. Eine einzige makellose Kuh reicht aus, um dann den Tempelbetrieb für eine lange Zeit zu gewährleisten.

Im Alten Bund wurde eine dreijährige rote Kuh von einem Priester am Jerusalemer Ölberg vollständig verbrannt. Ihre mit Wasser vermischte Asche diente dazu, die Menschen von ihren Sünden zu reinigen, ehe sie den Tempel betraten. Die Asche der Kuh ist das letzte fehlende Element für die Wiederherstellung des Tempeldienstes. In den Augen der verantwortlichen Rabbiner hängt das Schicksal der Welt von ihr ab. „Wenn das seltene Tier auftaucht, steht dem Kommen des Erlösers und dem Bau des Tempels nichts mehr im Wege“, erklärten sie. (Quelle: Der dritte Tempel) (Fett hinzugefügt)

Die ersten Züchtungsversuche in Israel

Die Welt schrieb im Jahr 2015 über die roten Färsen, dass das Tempel-Institut in den USA eingefrorene Embryos von Red Angus Kühen erstanden habe, die nun in israelische Kühe implantiert wurden. Das sei aber nur ein erster Schritt: „Rote Kühe gibt es viele. Aber eine koschere Färse muss viele strenge Bedingungen erfüllen“, erklärt Richman. Zum Beispiel darf sie nicht mehr als zwei andersfarbige Haare haben. Sein Institut entwickelte bereits ein Verfahren, um das Fell mit Lupen minutiös zu untersuchen. Die Kuh muss makellos sein. Sie darf nicht von außen gekennzeichnet und muss besonders geimpft werden.“

Damals startete das Tempel-Institut ein Projekt in der israelischen Wüste Negev, um eine koschere Färse heranzuzüchten. Für die Initiatoren sei die ‚rote Färse‘ eine notwendige Vorbedingung für die Errichtung des dritten jüdischen Tempels.

Rote Färsen aus den USA nach Israel importiert

Im September 2022 berichtete livenet.ch, dass die roten Färsen für die Tempelzeremonie in Israel aus den USA angekommen seien. Dort lesen wir:

«Die Kälber wurden von Rabbinern untersucht und für rot und makellos befunden, was bedeutet, dass sie rituell rein sind, um geopfert zu werden, wie es das mosaische Gesetz vorschreibt», berichtet die Plattform «All Israel News» nun über die kürzlich im Nahen Osten angekommenen Tiere. «Damit jemand, der das mosaische Gesetz befolgt, rituell rein wird, ist laut dem 4. Mose, Kapitel 19 die Asche einer roten Färse erforderlich.»

Auf der Website ‚fokus-jerusalem‘ finden wir genauere Informationen:

„Tatsächlich haben Mitarbeiter des Tempelinstituts Angus-Rinder gefunden, die alle Anforderungen erfüllen – mit der Hilfe von Christen in Texas. Allerdings werden dort Kälber normalerweise gleich nach der Geburt am Ohr markiert und damit für den religiösen Zweck unbrauchbar. Doch aufgrund der Covid-Pandemie war dies zeitweise nicht möglich, und einige Färsen blieben somit im religiösen Sinne rein. Nach langwierigen Verhandlungen mit den Behörden durften sie nach Israel eingeführt werden.“

Auch für den Tempeldienst sind diese Färsen erforderlich.

Mit der Opferung der Färse erscheint der falsche jüdische Messias

Die pro-israelische, protestantische Website «TheIsraelGuys.com» berichtet zur Ankunft der Färsen:

«Laut Rabbinern und Leitern der orthodoxen Gemeinde könnten diese Färsen dazu verwendet werden, viele der Praktiken des jüdischen Tempels in Jerusalem wieder einzuführen, noch bevor der Dritte Tempel steht. Bei der Begrüssungs-Zeremonie, beim Ausladen der Färsen, wurden Segenssprüche rezitiert, es wurde gesungen und getanzt, ein Lachaim (hebräischer Trinkspruch) wurde gesprochen und das Schofar geblasen, um diesen bedeutenden Anlass zu feiern.»

Bereits 2014 hieß es auf der Website israelogie.de, dass von der Asche der Färse „das Schicksal der Welt abhänge“. Nicht zuletzt deshalb, weil kein anderer als der (falsche) jüdische Messias höchstpersönlich die Färse opfern werde. Mit dieser koscheren Färse steht den Anhängern des Tempel-Instituts zufolge dem Kommen des jüdischen Messias nichts mehr im Wege.

Viele orthodoxe Israelis glauben, dass sie den dritten Tempel bauen müssen, damit der Messias kommt und ihnen hilft, die Welt zu regieren.

Wann findet das rote Färsenopfer statt?

All Israel News berichtete, dass das Tempel-Institut tatsächlich ein Opfer der roten Färse „vor Pessach 2024“ durchführen will:

Bis jetzt sind vier der Färsen makellos, und die Rabbiner des Temple Institute hoffen, die Zeremonie vor Pessach 2024 durchführen zu können.

Im Jahr 2024 fällt das Passahfest auf den 22. April.Rekonstruierte Kultutensilien der JudenBildquelle: wikimedia | CC BY-SA 3.0 Unported

Der Altar

Am 4. April 2024 berichtete eine Website über den Bau des Altars für das Opfer der Roten Färse. Dort heißt es: „In der Jerusalemer Altstadt wird derzeit ein riesiger weißer Altar für das bevorstehende Blutopferritual errichtet, das auf die Zeit Moses zurückgeht.“

Die für das Ritual qualifizierten Rabbiner sind bereit, das Opfer durchzuführen.

Die Priester (Kohanim)

„Kohanim (Mehrzahl von Kohen), werden vom Institut als solche anerkannt, wenn ihr Großvater väterlicherseits gemäß biblischer Tradition gelebt hat. Heutzutage haben sie besondere religiöse Verantwortungsbereiche inne. In altertümlichen Zeiten führten sie die wichtigsten priesterlichen Pflichten im Tempel aus. Ungefähr ein Drittel der Torahgebote können nicht ohne einen Tempel befolgt werden. Sie gehören zum Hauptaufgabenbereich der Kohanim.“ (Quelle: ICEJ)

Die Priester (Kohanim) müssen direkt von Aaron, dem Bruder des Moses, abstammen. Rabbi Eisenstock erklärt: „Wir haben Leute, von denen wir wissen, dass sie direkte Nachkommen des Priesters Aaron sind. Aber wir brauchen noch mehr: Cohanim, die niemals mit dem Tod in Berührung gekommen sind.“ Deshalb dürfen diese Priester nie auf einem Friedhof gewesen sein. Sie dürfen auch nicht in einem Krankenhaus geboren sein, weil dort Menschen sterben. Solche Kohanim ständen bereit, so der Rabbi.

Rabbiner Jehuda Glick, Direktor des Tempelinstitutes erklärt, dass die Kohanim bei der Ausführung ihrer Aufgaben die richtige Kleidung tragen müssen. Zu jedem persönlichen Kleidersatz gehören ein Turban, Tunikahosen und ein Gürtel. Alles muss maßgeschneidert sein.

Die Priesterkleidung

Auf der Website ICEJ (International Christian Embassy Jerusalem) findet sich ein Artikel aus dem Jahr 2008 über die Schneiderwerkstatt in der Jerusalemer Altstadt, die Priestergewänder für den dritten Tempel herstellt. Dort erfahren wir, dass diese Werkstatt eine „Errungenschaft des Tempelinstituts“ ist. Seit der Zerstörung des Zweiten Tempels durch die Römer im Jahre 70 n. Chr. sind keine priesterlichen Gewänder mehr getragen worden. Sie können auch nicht in ihrer Funktion getragen werden, solange der Dritte Tempel nicht wieder aufgebaut ist.

Farbgewinnung nach altem Vorbild

Auf der Website erfahren wir noch mehr:

„Jahrelange sorgfältige Studien waren zur exakten Herstellung der Gewänder nach den biblischen Vorgaben nötig. So musste ein Spezialflaxfaden aus Indien importiert werden. Auslandsreisen waren nötig, um die korrekten Farbstoffe zu erhalten, u.a. nach Istanbul, um dort Bergwürmer zu kaufen, aus denen der richtige Rotton gewonnen wird.“

„Die Quelle für den richtigen Blauton an den rituellen Fransen der Gewänder war verloren gegangen, bis die gemeinnützige Organisation Ptil Tekhelet die chilazon (eine besondere Schneckenart, aus der dieser Blauton gewonnen wurde) als die murux trunculus, bzw. hexaples trunculus identifizierte.“

Gewänder und Gefäße sind bereits hergestellt

Die Jerusalem Post schrieb, dass die rituellen Gewänder und Gefäße des künftigen Tempels bereits entworfen und hergestellt wurden. «Die goldene Menora – der siebenarmige Leuchter – ist im jüdischen Viertel der Altstadt zu sehen. Außerdem stehen viele levitische Musikinstrumente, silberne Trompeten und Harfen für den Gottesdienst bereit, so wie es König David vor 3’000 Jahren organisiert hat. Die Schule des Tempel Instituts bildet zertifizierte, DNA-geprüfte Priester für den Tempeldienst aus, und viele dieser Gottesdienste wurden bereits geprobt…» (zitiert in: Biblische Prophezeiungen werden erfüllt)

Im Tempel-Institut fertigte man Posaunen aus purem Silber an, damit Leviten die Opfergaben musikalisch begleiten können. Experten der Nasa halfen einen neuen siebenarmigen Leuchter aus Gold anzufertigen, indem sie „die Gewichtsverteilung genau ausrechneten“. Geologen und Gemmologen berieten bei der Herstellung der Brustplatte des Hohepriesters, berichtete die Welt in ihrem Artikel.

Das Grundstück für den Bau des Tempels

Ebenfalls wird in der Jerusalem Post berichtet: „«Vor ein paar Jahren hat ein renommierter ägyptischer Gelehrter und Schriftsteller in einer Reihe von Fernsehinterviews eingeräumt, dass Jerusalem für Muslime keine besondere religiöse Bedeutung hat. Tatsächlich wird Jerusalem im Koran nicht erwähnt, und eine wachsende Zahl von Saudis verwendet in den sozialen Medien einen Hashtag, der übersetzt bedeutet: ‚Riad [die saudische Hauptstadt] ist wichtiger als Jerusalem‘.»

Darüber hinaus haben, so Livenet.ch, „in letzter Zeit einige muslimische Leiter, die an den Abraham-Abkommen beteiligt sind, zu Protokoll gegeben, dass der Tempelberg den Juden gehört und dass sich die Muslime auf ihre heilige Stadt Mekka konzentrieren sollten.“ (Zitat: ebd.)

Im Mai 2022 berichtete Livenet.ch bereits, dass in Saudi-Arabien kein Interesse am jüdischen Tempelberg bestehe. Eine wachsende Anzahl von Saudis verwendet in den sozialen Medien einen Hashtag, der übersetzt heißt: „Riad ist wichtiger als Jerusalem“. In dieser wachsenden Zahl an Posts werden Mekka und Medina als die wahren heiligen Stätten des Islam genannt. Die Bedeutung Jerusalems in der islamischen Religion wird dagegen klar heruntergespielt.

Wichtige Organisationen, die den Bau des dritten Tempels organisieren

Das Tempel-Institut in den USA und die Vision eines dritten jüdischen Tempels

Das Tempel-Institut ist bereits oben wegen diverser Informationen erwähnt. Es handelt sich um eine Organisation mit dem Ziel, den dritten jüdischenTempel wiederaufzubauen, einschließlich der Wiederherstellung des alttestamentlichen Opferkultes. Außer den oben schon angegebenen Voraussetzungen, die inzwischen erfüllt sind, sind auch das vorgeschriebene Ephod und das goldene Stirnblatt fertiggestellt. „Ebenfalls vorhanden ist eine eigens angefertige Harfe, die ihrer Überzeugung zufolge der Messias bei seinem Kommen spielen wird.“ (Quelle: Das Tempel-Institut und die Vision eines dritten jüdischen Tempels)

Nach Auffassung des Tempel-Instituts ist der dritte Tempel „das Haus Gottes für die gesamte Menschheit“ und „wird gemäß Hesekiels Prophezeiung gebaut“. (Quelle: Third Temple)

Ihre Behauptung ist, dass Juden, Muslime, Katholiken oder Protestanten, dass sie alle zum selben Gott beten. Sie behaupten auch, dass die Prophezeiung Hesekiels sich auf den dritten Tempel beziehen. Aus dieser Behauptung ist es zu verstehen, dass auch Mitglieder der vatikanischen Sekte wie ‚Kardinal‘ Schönborn gemäß des Dokuments ‚Nostra Aetate‘ dieses Projekt seit langem unterstützen.

„Die Suche nach einem Ort des Gebets zu dem einen Gott, der allen Nationen in Jerusalem offen steht, macht die Erfindung der Religionen sofort zunichte. Warum diejenigen spalten, die an den Einen G-tt glauben? Religionen stellen die schlimmste Katastrophe dar, die die Menschheit kennt. Der Dritte Tempel wird die Gebete aller Menschen an einem Ort konzentrieren. Das Konzept einer Synagoge, Moschee oder Kirche ist veraltet.“ (Quelle: ebd.)

Ein Bethaus für alle Völker

„Der Tempel ist nicht nur für das jüdische Volk da. Er vereinigt die Welt um ein zentrales Haus des Gebetes herum. Die Propheten haben vorausgesagt, dass in der Endzeit alle Nationen nach Jerusalem kommen und sich am Bau dieses Tempels beteiligen werden“, behauptet Rabbi Jehuda Glick.

Er meint auch, dass die Moslems den Bau des Tempels unterstützen werden: „Es gibt bereits einige Moslems, die unter der Hand mit uns in Verbindung stehen“, sagt er. Wenn der Tempel aufgebaut ist, müssen die Kohanim bei der Ausführung ihrer Aufgaben die richtige Kleidung tragen, so Glick.

Auch Freikirchler und Evangelikale unterstützen den dritten Tempel

Viele Freikirchler und Evangelikale, die das Tempel-Institut unterstützen, zitieren eine Stelle aus dem Neuen Testament, in der vom Gegenspieler Gottes, dem Antichristen, die Rede ist: „Er wird sich gegen alles auflehnen und sich über alles erheben, was als göttlich und verehrungswürdig gilt. Ja, er wird seinen Thron im Tempel Gottes aufstellen und wird behaupten, er sei Gott!“ (2. Thessalonicher 2,4). Sie folgern daraus, dass es in der Endzeit wieder einen jüdischen Tempel geben muss – theologisch eine höchst umstrittene Betrachtungsweise.

Für den Judaisten Eik Dödtmann (siehe weiter unten) zündeln die Evangelikalen und zionistischen Freikirchler mit bei der Unterstützung des Baus des dritten Tempels. Sie „arbeiteten aktiv auf ein apokalyptisches Szenario hin.“ US-Evangelikale unterstützen massiv und mit viel Geld die Bemühungen des Tempel-Instituts. „Die Juden sollen nur benutzt werden, die endzeitliche Entscheidungsschlacht, die Wiederkehr des christlichen Messias Jesus Christus und den Tag des Jüngsten Gerichts herbeizuführen und dann selbst zum Christentum konvertieren oder vernichtet werden.“

Doch nicht nur die Evangelikalen, gerade jüdische Sekten mit einer extremistischen Missionierung ihrer chassidischen Ideologie zündeln für einen Flächenbrand im Nahen Osten. Eine dieser extremistischen Sekten ist die Bewegung Chabad-Lubawitsch.

Die jüdische Sekte Chabad-Lubawitsch

Ganz schwierig wird es, wenn man die Sekten im Judentum genauer untersucht, in unserem Fall die Sekte Chabad-Lubawitsch. Gerade sie hat neben den jüdäisch-freimaurerischen Logen eine weltpolitische Bedeutung, die kaum jemand kennt. Ihre Ideologie bzw. Religion hat übrigens nichts mit der mosaischen Religion zu tun. Die meisten jüdischen Sekten speisen ihre wirren Ideen aus dem Talmud, so auch die Sekte Chabad-Lubawitsch. Im Folgenden wollen wir aufzeigen, welche Bedeutung diese Sekte inzwischen politisch hat. Außerdem werden wir deutlich machen, welche Gefahr von dieser Sekte global ausgeht.

Die Sekte wurde im späten 18. Jahrhundert gegründet und ist heute eine weltweite Organisation mit über 3300 Institutionen auf allen sechs Kontinenten. Für ihre Mission gibt es circa 4000 Gesandten-Familien. Das Wort Chabad ist ein hebräisches Akronym für die drei intellektuellen Fähigkeiten: Weisheit, Verstehen und Wissen. Das Wort Lubawitsch ist der Name einer Stadt in Weissrussland. Das russische Wort Lubawitsch bedeutet ‚Stadt der Bruderliebe‘. Die Sekte ist eine chassidische Richtung innerhalb des orthodoxen Judentums. Sie selbst beschreibt sich als eine Philosophie, eine Bewegung und eine Organisation.

Die Unterwanderung der jüdischen Gemeinden durch Chabad-Lubawitsch

Auch wenn die Sekte bei einigen Juden umstritten ist, so hat sie doch inzwischen einen ungeheuren Einfluss auf jede jüdische Gemeinde auf allen sechs Kontinenten.

Schon früh war es Chabad-Lubawitsch gelungen, „das Mainstream-Judentum mit einem engmaschigen Netz zu überziehen. Weil ihr Politkult über geheim-dienstartige Strukturen verfügt. Und weil sich hinter dem Feigenblatt religiöser Frömmigkeit eine Arbeitsweise verbirgt, die nur mit jener der berüchtigten Loge P2 verglichen werden kann.

Anders als herkömmliche Sekten betreiben die Lubawitscher nämlich nicht den vollkommenen Übertritt der Neugeworbenen, sondern sie belassen die Missionierten in ihrer bisherigen Umgebung, auf dass sie dort im alten Gewand für die Sekte weiterwirken. Das verdunkelt die Sichtbarkeit nach innen wie außen und erhöht die Verbreitungseffizienz.“ (Wolfgang Eggert, Erst Manhattan, dann Berlin, a.a.O.)

Die Jewish Virtual Library weiß zu berichten:

„Die Infrastruktur der Lubawitscher Bewegung ist seit dem Tod des Rebben (1994) noch einmal um 30 Prozent gewachsen und hat sich als jüdischer ‚Global Player‘ etabliert. Über 3700 Verbindungs-Emissäre arbeiten weltweit in über 100 Ländern. Seit 1995 wurden mehr als 400 shlichim (Emissäre) auf neue Posten verteilt und über 500 neue Chabad-Institutionen sind errichtet worden, womit die Gesamtanzahl nun nahezu bei 2600 Institutionen (Seminare, Tagescamps, Schulen etc.) weltweit liegt.“ (Eggert, ebd.)

Chassidismus und Zionismus

Rebbe von Botoschan mit seinen ChassidimBildquelle: wikimedia | CC BY-SA 3.0 Unported

Die Verbindung des Chassidismus mit der israelischen Nationalbewegung, dem Zionismus, ist eng. Der US-israelische Geschichts-Professor Robert Wolfe schreibt in seinem Essay „Zionismus als Judaismus“:

„Wenn es ein Unterscheidungsmerkmal unter Juden gab, dann bestand das darin, dass ein Teil von ihnen passiv auf die Ankunft des Messias wartete, während andere das Ende durch Aktionen erzwingen wollten, die darauf abgestellt waren, die Sammlung der Exilierten ohne himmlische Intervention herbeizuführen. Seit dem 13. Jahrhundert wurden jene, die das Ende erzwingen wollten, mit den Geheimlehren der Kabbala identifiziert. Und im Zentrum der Kabbala befand sich ein Text, der als Buch Zohar bekannt ist, und welcher lehrte, dass die Religion der Juden nur im Land Israel ihre volle Größe entfalten könne.“ (Eggert, ebd.)

„Die Ziele der weltlichen Zionisten waren im Grunde genommen die gleichen wie jene der religiösen Zionisten: Einen jüdischen Staat und eine jüdische Gesellschaft im Land Israel zu schaffen, der sowohl das jüdische Volk eingliedern als auch der übrigen Welt als Leuchtturm dienen konnte. Das war das Programm des Zohar, so wie es das Programm Ben Gurions war, und Ben Gurion hat wiederholt sein Programm in Schriften und Reden als ‚messianisch‘ beschrieben.“

Die Sekte ist die größte rassistische jüdische Institution weltweit

Warum die Chabad-Lubawitsch-Bewegung so gefährlich ist, wird deutlich, wenn man hinter den schönen Worten der Sekte blickt. Chabad-Lubawitsch soll geradezu ein Vorbild in Sachen Nächstenliebe sein. Der bedeutsamste Rabbi aus der Sekte heißt Menachem Mendel Schneerson und wurde in der Ukraine als Sohn einer angesehenen Lubawitscher-Familie geboren.

'Der Rebbe' Menachem Mendel Schneerson der Sekte Chabad-LubawischBildquelle: wikimedia | CC BY-SA 4.0 International

Rabbi Menachem Mendel Schneerson (5. April 1902 – 12. Juni 1994), bekannt als Lubawitscher Rebbe oder einfach nur Rebbe, war der siebte Rebbe (chassidischer Führer) der Chabad-Bewegung (auch „Chabad-Lubawitsch-Bewegung“ genannt). Er war der fünfte in direkter väterlicher Linie nach dem dritten Chabad-Rebbe, Menachem Mendel Schneersohn. Er übernahm die Leitung der Chabad-Bewegung im Januar 1951, ein Jahr nach dem Tod seines Schwiegervaters, Rabbi Yosef Yitzchok Schneersohn. Auch nach seinem Tod wird er als der Führer von Chabad verehrt.

Doch was lehrt ‚der Rebbe‘ Schneerson?

„Der Unterschied zwischen einer jüdischen und einer nichtjüdischen Person leitet sich von dem bekannten (Gottes)Spruch ‚Lasst uns unterscheiden‘ her. Somit liegt hier kein Fall eines tiefgreifenden Wechsels vor, durch welchen eine Person auf eine höhere Stufe gehoben wurde. Es ist vielmehr so, dass hier zwischen völlig unterschiedlichen Spezies unter- bzw. geschieden worden ist. Folgendes ist über den Körper zu sagen: der Körper einer jüdischen Person ist von einer grundlegend anderen Qualität als der Körper von [Mitgliedern aller] anderen Nationen dieser Welt. … Die gesamte Realität des Nichtjuden ist bloße Nichtigkeit. Es steht geschrieben, Und die Fremden sollen deine Herden hüten und speisen. (Jesaja 61:5). Die gesamte Schöpfung existiert nur um der Juden willen.“ (Eggert, a.a.O.)

Es ist dies eine Adaption des zentralen Textes des Lubawitscher- Chassidismus, dem Buch HaTanya. Dessen Verfasser, Rabbi Shneur Zalman von Lyadi, der Gründer der Chabad-Bewegung, behauptete, „dass jüdische und nichtjüdische Seelen grundlegend anders seien, die ersteren ‚göttlich‘, die letzteren ‚tierisch‘.“ Zalman wörtlich:

„Die Seelen der Goyim (Nichtjuden) sind von ganz anderer, minderer Art. Alle Juden sind von Natur gut, alle Goyim von Natur böse. Die Juden sind die Krone der Schöpfung, die Goyim ihr Abschaum.“ „Nach diesem Buch“ erkannte auch der verstorbene Professor von der „Hebräischen Universität“ Israel Shahak, „sind alle Nichtjuden gänzlich satanische Kreaturen ‚in denen absolut nichts Gutes existiert.’“ (Eggert, ebd.)

Der Rassismus der Chabad-Lubawitsch-Sekte

Michael Samuel, emeritierter Judaistik-Professor an der Concordia Universität von Montreal, schreibt in seinem Vorwort zu dem Buch von Wolfgang Eggert, ‚Erst Manhattan dann Berlin‘:

Lesen Sie nachfolgend drei typische rassistische Passagen aus der ‚Likute Amarim‘ oder ‚Tanya‘, dem Grundlagenwerk der Chabad-Lubawitsch-Sekte. Das ist einer der bevorzugten Texte, welche die Gruppe für ihre Schulungen, ihr sogenanntes ‚Out-reach-Programm‘ verwendet. Bitte beachten Sie, dass ich ihre eigene, offiziell sanktionierte Englisch-Übersetzung (herausgegeben von der im Kultbesitz befindlichen ‚Kehot Publication Society‘, New York – London, 1973) heranziehe. Bereits im ersten Kapitel des Werkes steht geschrieben:

„Die Seelen der Völker dieser Welt (also alle Christen, Muslime, Buddhisten usw.) stammen jedoch von den anderen, unreinen ‚kelipot‘ (bösen Kräften), die absolut nichts Gutes beinhalten.“ (Seite 5)

Des Weiteren lesen wir:

„Indessen sind die ‚kelipot‘ (bösen Kräfte) in zwei Stufen unterteilt, eine tiefere und eine höhere. Die tiefere Stufe besteht aus drei ‚kelipot‘, die allesamt unrein sind und böse, absolut nichts Gutes enthaltend. Aus ihnen rühren und stammen die Seelen von allen Völkern dieser Welt (also alle Christen, Muslime usw.), so auch ihre Körper, und auch die Seelen aller lebenden Kreaturen, die unrein und zum Konsum ungeeignet sind.“ (Kapitel 6, Seite 25)

So wirft Chabad-Lubawitsch Nichtjuden mit Schweinen, Schlangen, Würmern und allen anderen „Kreaturen, die unrein und zum Konsum ungeeignet sind“ in einen Topf.

Der dritte Textabschnitt lässt absolut keine Zweifel über den Rassismus und religiösen Fanatismus der Sekte:

„Um die Sache noch mehr aufzuhellen, ist es nötig die Bedeutung des Verses ‚Die Kerze des Herrn ist die Seele der Menschen‘ zu klären. Das bedeutet, dass die Seelen von Juden – die ‚Menschen‘ genannt werden – bildlich gesprochen mit der Kerzenflamme verglichen werden können, die ihrer Natur entsprechend immer nach oben tendiert … Nun ist das ein generelles Prinzip in dem gesamten Reich der Heiligkeit … Dies steht in direktem Gegensatz zu den sogenannten ‚kelipah‘ (bösen Kräften) und der ’sitra achara‘ (die andere, böse Seite), wo die Seelen der Nichtjuden herstammen … Deshalb werden sie (die Nichtjuden) als ‚tot‘ bezeichnet …“ (Kapitel 19, Seite 77 und 79)

Dieser Text macht klar, dass für Chabad-Lubawitsch nur Juden als Menschen („Menschen genannt“) gelten. Sie lehren, dass Nichtjuden untermenschliche Kreaturen sind, die sogar kaum die Bestimmung lebender Wesen erfüllen („werden sie als ‚tot‘ bezeichnet“).

Die Holocaust aus Sicht der Sekte

So beklatschte einer ihrer beiden wichtigsten Exponenten, der Sohn des ersten israelischen Chefrabbis Zvi Jehudah Kook, gar den Holocaust als „himmlische Chirurgie“. Als ein „tiefes, verstecktes, göttliches Heilverfahren, das darauf abzielt, uns von der Unreinheit des Exils zu befreien.“ So wie beide Weltkriege sei „auch der Holocaust eine Erschütterung, die Vernichtung einer verfaulten Kultur (jener des Exils) im Dienst der nationalen Wiedergeburt und der Erfüllung der Vision des geoffenbarten Endes.“ Ins gleiche Horn blies der Kook zumindest gleichgestellte und von der Lubawitscher- bzw. Chabad-Sekte als lebender Messias verehrte Rabbiner („Rebbe“) Schneerson.

Gefragt, wie der Holocaust habe geschehen können, wenn der Gott Israels die Welt regierte, sagte er, es habe einen faulen Ast im Judentum gegeben, der abgesägt werden musste.

Soweit erst einmal Michael Samuel.

Lesehinweis: Das Buch von Wolfgang Eggert ‚Erst Manhattan Dann Berlin‘ ist auf archive.org zu finden und kann dort heruntergeladen werden.

Der Rassismus der Sekte gegenüber den Slawen

Michael Wolski hat ein Interview mit dem Soziologen Henry Schneider geführt, das in seinem neuen Buch ‚1989 Mauerfall Berlin Von Anfang und Ende der Globalisierung‘ unter Kapitel VI abgedruckt ist. Dort wird auch auf die Sekte eingegangen. Auf S. 223 lesen wir, dass Schneerson kurz vor seinem Tod den Plan enthüllt hat, Chasarien für die Juden wiederherzustellen. Er erklärte in seiner Rede auch, wie dies geschehen soll.

In dem Buch sind die wichtigen Punkte zusammengestellt:

„Die Slawen sind vorübergehende Gäste auf diesem Land und müssen vertrieben werden. Wir werden dieses Gebiet wieder zurück erlangen und auf diesen fruchtbaren Böden das große Chasaria – den jüdischen Staat – errichten….

Die Israelis werden teilweise hierher umgesiedelt, und wir werden das slawische Herdenvieh weit nach Norden, über Moskau hinaus vertreiben.

Wir werden danach streben, diese Länder gegeneinander auszuspielen und sie in Bürgerkriege zu verwickeln, damit sie sich gegenseitig vernichten.

Die Ukrainer werden denken, dass sie gegen das expansionistische Russland kämpfen und für ihre Unabhängigkeit.

Das Gleiche werden die Russen denken, als würden sie ihre nationalen Interessen verteidigen, um ihr Land zurückzuholen, das ihnen ‚Unrechtmäßig‘ weggenommen wurde, und so weiter.

In diesem Krieg der Narren wird sich die slawische Herde selber schwächen und uns, die Hauptverantwortlichen für das Chaos, stärken, indem wir vorgeben, abseits zu stehen, nicht nur ohne an den blutigen Ereignissen teilzunehmen, sondern auch ohne involviert zu sein.“

Rassen- und Größenwahn der Sekte

In dem Dokument, das als Anhang am Ende des Beitrages zu finden ist, ist die Rede des Chabad-Lubawitscher Rabbi Menachem Mendel Schneerson abgedruckt. Die Rede wurde von Irene Caesar unter dem Titel ‚Chabad-Führer und Messias Menachem Mendel Schneerson über seine Pläne zur Zerstörung der Ukraine und Russlands‘ veröffentlicht.

Henry Schneider kommentiert die Rede als eine Verbindung von Rassen- und Größenwahn, der jedoch nicht für Schneerson allein charakteristisch ist, sondern für die gesamte Sekte. Weil sie die einflussreichste Sekte innerhalb des Judentums ist, ist sie daher besonders gefährlich.

Der Krieg um die Ukraine erscheint nach dieser Rede in einem ganz neuen Licht. Jetzt versteht man, warum die USA, dessen Regierung wohl durch die Sekte beeinflusst ist, die Ukraine „bis zum letzten Ukrainer“ ausbluten lassen will. Und warum der Plan besteht, Russland in kleine Staaten zu zerteilen.

Auch die Ankündigung Selenskis, die Ukraine zu einem zweiten Israel zu machen, gibt nach dieser Rede neuen Sinn. Auch Selenski ist als Jude ein Chabad-Diener. Ihn interessiert weder die Ukrainer katholischen Glaubens noch des russisch-orthodoxen Glaubens. Ihn interessiert nur das viele Geld und die Säuberung der Ukraine von der einheimischen Bevölkerung.

Der Einfluss der Chabad-Lubawitsch-Sekte

Henry Schneider gibt dem Leser folgenden Rat: „Tippen Sie mal ‚Chabad‘ und dazu den Namen irgendeines Präsidenten seit Georg Bush in die Google-Bildersuche – zahllose Fotos werden langbärtige Männer mit schwarzen Hüten und schwarzen Mänteln zeigen, die um den Schreibtisch im Oval Office stehen, während der Präsident dahinter sitzt und ihnen lauscht. Die Körpersprache dabei macht sofort deutlich, wer hier das Sagen hat…“

„Auch von Selenski gibt es Fotos dieser Art, von Steinmeier oder Gauck ebenso. Eine visuelle Demonstration dessen, was die Sekte in jahrzehntelanger Arbeit erreicht hat.“ (S. 224)

Nach seiner Ansicht geht es darum, die Ukraine zu entvölkern, um Platz zu schaffen für ein Neu-Chasarien.

Auch in dem Buch ‚Erst Manhattan dann Berlin‘ von Eggert finden wir eine Stelle, in der es heißt:

„Chabad-Lubawitsch wirkt nicht allein über die ‚Umwege‘ von Freimaurerei und Zionismus; zumindest in den USA halten die Mannen von Rabbi Schneerson – der 1995 posthum als erste religiöse Persönlichkeit überhaupt mit der Goldmedaille des US-Kongresses (d. i. Zusammenfassung von Senat und Repräsentantenhaus, im weiteren ‚Parlament‘) ausgezeichnet wurde – eine sehr direkte Verbindung zur hohen Politik. New York – und nicht etwa Jerusalem oder Tel Aviv – ist die Welthauptstadt des aktivistischen Chassidismus.

Von hier aus entfaltet die Führungsetage dieser gefährlichen Sektierer eine agile politische Tätigkeit. Von hier aus okkupieren die häretischen Söhne Mose zentrale Schaltstellen des jüdischen Lebens. Nicht wenige ihrer Protegés nehmen wichtige Posten im öffentlichen Leben der Vereinigten Staaten ein.“

In dem Buch werden zahlreiche Beispiele angeführt. Desgleichen hat die Sekte einen großen Einfluss auf die Regierung und die Regierungsbildung in Israel. Auch dafür werden zahlreiche Beispiele genannt.

Es ist sehr erstaunlich, dass trotz allem Nachweis ihrer wissenschaftlichen Hinterwäldlerei, Geldwäsche-Prozessen, Mafia-Verbindungen, Rassismus der übelsten Sorte und religiöser Unduldsamkeit Freikirchler, selbsternannte amerikanische ‚Christen‘ wie George W. Bush mit den Lubawitschern kooperieren. US-Präsidenten jeder Couleur preisen die Sekte und ihre Gurus mit ihrem milliardenschweren Politkults, wie wir bei Wolfgang Eggert lesen.

Die Herbeizwingung des Messias durch die Sekte Chabad-Lubawitsch

Es gibt ein Video von 1990, das Netanjahu im Gespräch mit eben diesem Rabbi Mendel Schneerson zeigt. Netanjahu war damals ein einfacher Knesset-Abgeordneter. Anscheinend galt schon damals Netanjahu als ausgewähltes Werkzeug der Chabad-Lubawitsch-Sekte.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit der jüdische Messias kommen kann?

Video: Rabbi Mendel Schneerson im Gespräch mit Benjamin Netanjahu

In dem Video ist zu sehen, wie der Lubawitscher Rebbe den jungen Knesset-Abgeordneten Netanyahu anweist, das Kommen des Messias zu beschleunigen. Der Lubawitscher Rebbe sagte dies während des Wahlkampfs in den 1990er Jahren, vor Netanjahus erster Amtszeit.

Ihr Dialog geht so:

Netanjahu: „Ich komme, um Ihren Segen und Ihre Hilfe zu erbitten. In allen Bereichen, politisch und persönlich.“

Schneerson: „Seit unserem letzten Treffen haben sich viele Dinge weiterentwickelt. Was sich jedoch nicht geändert hat, ist, dass Moshiach immer noch nicht gekommen ist. Tun Sie also etwas, um sein Kommen zu beschleunigen.“

Netanjahu: „Tun wir. Tun wir.“

Netanjahu als letzter Premierminister vor dem Kommen des jüdischen Messias

Religiöse Juden rechnen mit zwei Inkarnationen:

Moshiach ben Yosef ist für Chabad-Lubawitsch derjenige, der vor dem jüdischen Messias kommen wird. „Die wesentliche Funktion des Mashiach ben Yossef ist es, Israel auf die endgültige Erlösung vorzubereiten, es in den richtigen Zustand zu versetzen, um den Weg für das Kommen des Mashiach ben David frei zu machen. Der Moshiach Ben David wird direkt kommen und uns erlösen.“

Moshiach Ben David (Messias aus dem Hause David) dagegen ist der jüdische (falsche) Messias, unter dem die Wiederherstellung der davidischen Dynastie und die Vollendung des Dritten Tempels sein wird.

In einem Artikel von israel365news wird Rabbi Levi Sudri erwähnt, der in einem Bericht von ‚Breaking Israel News‘ aus dem Jahr 2018 erklärte, dass Netanyahu als Reinkarnation von Jonathan und Manifestation von Moshiach ben Yosef den Weg für den transzendenteren Moshiach ben David ebnet, der unmittelbar folgen wird.

Rabbi Levi Sudri sieht viele Parallelen zwischen dem derzeitigen Premierminister und Jonathan, dem Sohn des biblischen Königs Saul. Sudri schlug deshalb vor, dass Netanyahu in der ersten Hälfte des zweistufigen messianischen Prozesses die Funktion von Moshiach ben Yosef (Messias aus dem Hause Joseph) wahrnimmt.

„Es ist ganz klar, dass wir in Premierminister Benjamin Netanjahu sehen, dass er seine Bestimmung als Moscheach ben Yosef, also die Reinkarnation Jonathans, erfüllt“, sagte Rabbi Sudri damals gegenüber ‚Breaking Israel News‘. „Der Name ‚Netanjahu‘ (נתניהו) setzt sich aus denselben Buchstaben zusammen wie der Name ‚Jonathan (יהונתן)‘.“

Maimonides über Jesus Christus, den wahren Messias

Maimonides war und ist für die Juden ein bedeutender Christushasser. Wikipedia hat in seinem Beitrag mit dem Titel ‚Jüdische Ansichten über Jesus‘ Maimonides ausgiebig zitiert. Hier einige Passagen:

Der erste, der sich diesen Plan zu eigen machte, war Jesus der Nazarener, mögen seine Gebeine zu Staub zerfallen. Er war ein Jude, weil seine Mutter eine Jüdin war, obwohl sein Vater ein Nichtjude war. Denn nach den Grundsätzen unseres Gesetzes ist ein Kind, das von einer Jüdin und einem Nichtjuden oder von einer Jüdin und einem Sklaven geboren wird, legitim. (Yebamot 45a). Jesus wird nur im übertragenen Sinne als uneheliches Kind bezeichnet.

Er zwang die Menschen zu glauben, dass er ein von Gott gesandter Prophet sei, der die Unklarheiten in der Tora klären sollte, und dass er der Messias sei, der von allen Sehern vorhergesagt wurde. Er legte die Tora und ihre Gebote so aus, dass sie völlig außer Kraft gesetzt, alle Gebote abgeschafft und die Verbote übertreten wurden. Die Weisen seligen Andenkens, die von seinen Plänen erfuhren, bevor sich sein Ruf in unserem Volk verbreitete, bestraften ihn mit einer angemessenen Strafe.

Daniel hatte bereits auf ihn angespielt, als er den Untergang eines Bösewichts und Ketzers unter den Juden voraussagte, der versuchen würde, das Gesetz zu zerstören, Prophetie für sich zu beanspruchen, Wunder vorzutäuschen und zu behaupten, er sei der Messias, wie es geschrieben steht: „Auch die Kinder der Frechen unter deinem Volk werden sich erdreisten, Prophetie zu beanspruchen, aber sie werden fallen.“ (Daniel 11:14).

Ihr wisst, dass die Christen Jesus dem Nazarener, mögen seine Gebeine zu Staub zerfallen, fälschlicherweise wunderbare Kräfte zuschreiben, wie die Auferstehung von den Toten und andere Wunder. Selbst wenn wir ihnen um des Argumentes willen zustimmen würden, sollten wir uns nicht von ihrer Argumentation überzeugen lassen, dass Jesus der Messias ist. Denn wir können etwa tausend Beweise aus der Heiligen Schrift bringen, dass es auch aus ihrer Sicht nicht so ist. Will sich denn jemand diesen Rang anmaßen, wenn er sich nicht lächerlich machen will?

Und kann es einen größeren Stein des Anstoßes geben als diesen? Alle Propheten beteuerten, dass der Messias Israel erlösen, retten, die Zerstreuten sammeln und die Gebote festigen würde, aber er ließ Israel durch das Schwert vernichten, seine Überreste zerstreuen und demütigen, indem er die Thora änderte und die Welt dazu verleitete, Göttern statt dem Herrn zu dienen.

Die Kriterien von Maimonides für den jüdischen Messias

Maimonides, nach dem sich alle jüdischen Gelehrten richten, auch in Bezug auf Jesus Christus, legte die Kriterien für den für ihn ‚wahren‘ Messias fest:

„Wenn aus dem Hause David ein König hervortritt, der sich intensiv mit dem Studium der Thora befasst. . . wenn er ganz Israel zwingt, auf [seinen Wegen] zu wandeln. . . und die Kriege Gottes führt, wird angenommen, dass er der Messias ist. Wenn es ihm gelingt, an seiner Stelle den Heiligen Tempel zu errichten und die zerstreuten Überreste Israels zu sammeln, dann ist er mit Sicherheit der Messias.“ (Quelle: Das Chabad Paradoxon)

Wenn der dritte Tempel tatsächlich in naher Zukunft errichtet werden sollte, dann ist nicht nur der jüdische (falsche) Messias für die Juden in Israel sichtbar. Mit ihm wird es – wie bei allen Messiasse der Juden nach Christi Kreuzigung – für die Juden wieder schlimme Zeiten anbrechen. Aber nicht nur für sie. Denn ein schlimmes Chaos, das sich von Israel über den Nahen Osten in alle Welt ausbreiten wird, wird die Ankunft des Antichristen immer wahrscheinlicher machen. Und das ist das größte Unglück, was uns passieren wird.

Die Juden riskieren mit ihrem dritten Tempelbau einen Flächenbrand

Die Tagesschau hat in ihrem Bericht „Das Spiel mit dem Feuer“ Eik Dödtmann, der Judaist ist, von dem wir bereits weiter oben einiges erfahren haben, zitiert. Dödtmann sagte:

„Das nach der zweiten Tempelzerstörung entstandene rabbinische Judentum hatte nie die Absicht, zu einer Tempelkult-Religion zurückzukehren.“ Die Tagesschau zitiert ihn dann weiter in indirekter Rede: „Erst die Verbindung von jüdischem Nationalismus, angestrebter staatlicher Souveränität Israels über ganz Jerusalem und die Herausbildung eines messianischen, militanten, nationalreligiösen jüdischen Fundamentalismus habe die Option einer Wiedererrichtung des jüdischen Tempels denkbar und letztendlich auch praktisch umsetzbar gemacht.“

Oben lasen wir, dass das Tempel-Institut ihren dritten Tempel als Bethaus für alle propagiert. Doch Dödtmann, so die Tagesschau, befürchtet für den Fall, dass das Tempel-Institut sein Ritual durchführt, das Schlimmste, nämlich „eine Ausweitung des aktuellen Flächenbrandes im Nahen Osten auf die gesamte muslimische Welt“. Die von den Protagonisten des Tempel-Instituts angestrebte Zerstörung von Al-Aksa-Moschee und Felsendom hätte mutmaßlich eine fürchterliche Welle von Gewalt – Terrorattentate, kriegerische Auseinandersetzungen – zur Folge.

Der jüdische Messias, der nicht der Antichrist ist, wie es in der Geheimen Offenbarung des Johannes angekündigt ist, wird eine Welle von Gewalt, Chaos und Kriege, auch einen (atomaren) Weltkrieg hervorbringen. Daraufhin wird der Antichrist kommen, der Frieden und Wohlstand versprechen wird.

Die Zeit des Antichristen ist anscheinend doch nicht mehr so weit

Siehe dazu auch die früheren Beiträge zum Thema Antichrist:

Wer nach diesem Beitrag meint, dieser sei antisemitisch, der möge alle Beiträge lesen, die unter dem Schlagwort Israel hier gepostet sind.

Anhang: Rede des Rebbe Menachem Mendel Schneerson über seine Pläne zur Zerstörung der Ukraine und Russlands

In dem folgenden Dokument ist die gesamte Rede von Schneerson zu finden. Sie ist veröffentlicht worden von Irene Caesar unter dem Titel ‚Chabad-Führer und Messias Menachem Mendel Schneerson über seine Pläne zur Zerstörung der Ukraine und Russlands‘.

 

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