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Brasilien steht am Scheideweg

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1 Werden die Brasilianer eine kommunistische Regierung verhindern?

Werden die Brasilianer eine kommunistische Regierung verhindern?

Brasilien steht am Scheideweg. Noch ist ungewiss, ob die Bolsonaro-Anhänger ihre Forderungen durchsetzen können. Das Jahr geht bereits dem Ende entgegen. Seit der Wahl am 30. Oktober sind nun schon mehr als 50 Tage vergangen, seit die Anhänger Bolsonaros und die Gegner von Lula da Silva auf der Straße demonstrieren. Die Zeit drängt, denn die Amtseinführung von Lula da Silva soll am 1. Januar stattfinden. Seine Gegner fordern seit der Wahl das Militär auf, die Präsidentschaft Lulas zu verhindern. Obwohl Bolsonaro beim brasilianischen Militär beliebt ist, scheint das Militär doch keine Anstalten zu machen, den Forderungen nachzukommen. Dabei haben Hunderttausende von Brasilianern vor Armee-Stützpunkten protestiert. Sie fordern die Armee auf, ihr Land vor den Kommunisten und Kartellen zu retten. Noch mehr: Sie fordern das Militär auf, seiner verfassungsmäßigen Pflicht nachzukommen.

Doch ihre Forderungen und Hoffnungen wurden bis heute nicht erfüllt. Die ‚Freie Welt‘ berichtete zwar am 3. Dezember: „In Brasilien mobilisiert das Militär“. Sie stützte sich in ihrem Bericht auf den Journalisten Matthew Tyrmand. Dich dieser wagte sich mit seiner Behauptung weit aus dem Fenster. Er behauptete nämlich, daß aufgrund von Videos in ganz Brasilien Panzer an strategischen Punkten transportiert werden. Die Unentschlossenheit des Militärs aber nährt tatsächlich die Befürchtung eines Bürgerkrieges. Die Gefahr eines Bürgerkrieges in Brasilien haben wir im ersten Teil dieser Beitragsreihe mit dem Titel „Kann das Militär Brasilien retten?“ bereits kurz thematisiert haben.

Die Erklärung des Verteidigungsministeriums zum Bericht des brasilianischen Militärs zur Frage des Wahlbetrugs

Am 10. November berichtete ‚The Hill‘, daß ein Bericht des brasilianischen Militärs zur Auszählung der Wahlen keinen Betrug erkennen lässt. In einer weiteren Erklärung betonte das Verteidigungsministerium, daß es zwar keine Hinweise auf Betrug bei der Stimmenauszählung gefunden habe, diese Möglichkeit aber nicht ausschließen könne.“

Auf der Website des Verteidigungsministeriums erschien am 10. November 2022 ein ausführlicher Bericht unter der Überschrift „Der Bericht der Streitkräfte schloss die Möglichkeit von Betrug oder Unstimmigkeiten bei elektronischen Wahlurnen nicht aus. Dort heißt es:

„Um Verzerrungen im Inhalt des gestern (9.11) an das Oberste Wahlgericht (TSE) gesandten Berichts zu vermeiden, stellt das Verteidigungsministerium klar, daß die genaue Arbeit des Teams von Militärtechnikern bei der Überwachung des elektronischen Wahlsystems, obwohl es nicht darauf hinwies, die Möglichkeit von Betrug oder Unstimmigkeiten in den elektronischen Wahlurnen und im Wahlprozess von 2022 nicht ausschloss. Außerdem wurden in dem Bericht wichtige Aspekte genannt, die einer Klärung bedürfen. Darunter:

– bei der Erstellung der Programme für die elektronischen Wahlurnen ein mögliches Sicherheitsrisiko bestand, da während der Kompilierung des Quellcodes ein Computerzugriff auf das TSE-Netz möglich war;

– die Funktionstests der Wahlurnen (Integritätstest und Pilotprojekt mit Biometrie) in der Art und Weise, wie sie durchgeführt wurden, nicht ausreichten, um die Möglichkeit des Einflusses von bösartigem Code auszuschließen, der die Funktionsweise des Wahlsystems verändern könnte; und

– Der Zugang der Techniker zum Quellcode und zu den von Dritten entwickelten Softwarebibliotheken war eingeschränkt, so daß es unmöglich war, die Ausführung des Codes, der mehr als 17 Millionen Programmierzeilen umfasst, vollständig zu verstehen.

Aufgrund dieser Feststellungen und anderer in dem Bericht aufgeführter Hindernisse ist es nicht möglich, sicherzustellen, daß die in den elektronischen Wahlurnen ausgeführten Programme frei von bösartigen Einfügungen sind, die ihre Funktionsweise verändern könnten.“

Was die Unentschlossenheit des Militärs bewirkt

Unparteiische Journalisten schätzen die Zahl der Demonstranten, die gegen die Wahl protestieren, auf mindestens 20 Millionen.

Die Menschen auf der Straße fordern

  • Annullierung der Präsidentschaftswahl 2022
  • Abschaffung des elektronischen Wahlsystems und Rückkehr zum Papierwahlsystem
  • Neuwahlen
  • vorläufige Schließung des Obersten Gerichtshofs und Ersetzung seiner kommunistischen Mitglieder
  • Aufhebung der Bußgelder, die der Oberste Gerichtshof gegen diejenigen verhängt, die gegen Lula demonstrieren.

Um diese Ziele zu erreichen, fordert das Volk das Eingreifen der Streitkräfte. Die drei Dienstzweige des brasilianischen Militärs sind Heer, Marine und Luftwaffe. Sie bilden einen Obersten Militärgerichtshof, der in der Verfassung als moderierende Instanz für den Fall vorgesehen ist, daß ein Konflikt zwischen den drei Zweigen der Regierung – Exekutive, Legislative und Judikative – entsteht.

Atila Sinke Guimarães, selber Brasilianer, schrieb bereits am 30. November, daß das Militär eine „gehörlose Klasse“ sei. Auch er befürchtet die Gefahr eines Bürgerkrieges, wenn das Militär nicht rechtzeitig eingreift.

„Ihr Ansehen befindet sich im freien Fall. Auch wenn sie nicht aus Patriotismus handeln, sondern nur ihr Gesicht wahren wollen, sollten sie so schnell wie möglich handeln. Von den Militärs erwartet man keine Besonnenheit, sondern Mut. Für das Volk sieht ihre „Besonnenheit“ entweder nach Angst oder nach Kompromissen aus.“

„Die Unentschlossenheit des Militärs gibt Moraes die Möglichkeit, einen Bürgerkrieg auszulösen, in dem die Staatspolizei auf der Seite Lulas und das Heer, die Marine und die Luftstreitkräfte auf der Seite Bolsonaros kämpfen würden. Das heißt, die ‚Vorsicht‘ des Militärs, nicht zu handeln, nährt einen Bürgerkrieg.“

Wer ist Alexandre de Moraes?

Ein Foto von Alexandre de MoraesQuelle: traditioninaction

Alexandre Moraes war selber in mehrere Korruptionsskandale verwickelt. Er wird verdächtigt, 4 Millionen Dollar von einem Unternehmen erhalten zu haben, das Teil des landesweit größten Betrugsprogramms war, an dem die Arbeiterpartei (Partido dos Trabalhadores – PT) beteiligt war und das von der Bundespolizei untersucht wurde.

„Trotz mehrerer Korruptionsvorwürfe und Kontroversen wurde Moraes am 22. Februar 2017 von Präsident Michel Temer zum Minister des Obersten Bundesgerichtshofs ernannt, als Nachfolger von Minister Teori Zavascki, der am 19. Januar 2017 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Er leitete die Ermittlungen gegen Politiker, die in das größte Schmiergeldsystem des Landes verwickelt waren.“ (Quelle: Wikipedia Stichwort Alexandre de Moraes)

Er verteidigte und schützte offen linke Bewegungen und rechtfertigte Polizeigewalt. Außerdem stand er im Mittelpunkt einer weiteren Kontroverse. Die Tageszeitung Estadao veröffentlichte eine Untersuchung, in der behauptet wurde, er habe sich für die Genossenschaft Transcooper eingesetzt. Diese steht im Verdacht, mit der wichtigsten Drogenhandelsgruppe Brasiliens, dem Ersten Kommando der Hauptstadt (PCC), in Verbindung zu stehen.

Moraes war von 2015 bis 2017 Mitglied der Brasilianischen Sozialdemokratischen Partei (PSDB).

Alexandre de Moraes ist der diktatorische Architekt des Wahlbetrugs

Der Oberste Gerichtshof in Brasilien hat 11 Richter, von denen 8 von Lula oder Dilma ausgewählt wurden und Kommunisten sind. 4 von ihnen waren zuvor noch nie Richter, bevor sie in den STF aufstiegen. Gemeinsam ist ihnen, daß sie als Anwälte für Gewerkschaften, Lulas frühere Kampagnen und sogar für linksextreme Terroristen wie den Italiener Cesare Battisti tätig waren. Viele von ihnen wurden auch beschuldigt, in das Petrolão-System verwickelt zu sein.

Jeder Bundesstaat verfügt über ein Wahlgericht, die alle dem Obersten Wahlgericht (SEC) unterstehen, das bei Präsidentschafts-Wahlen das letzte Wort hat. Dieses Wahlgericht setzt sich aus sieben Richtern zusammen, darunter drei Mitglieder des Obersten Gerichtshofs. Präsident des Obersten Wahlgerichts ist der Richter Alexandre de Moraes, der auch die „Entlastung“ von Lula veranlasste und seine Akte säuberte, damit er kandidieren konnte.

Moraes war auch derjenige, der die Ergebnisse der Abstimmung im ersten Durchgang bekannt gab. Er war es auch, der den Sieg von Lula in der jüngsten Stichwahl erklärte.

Die Tricks des Obersten Gerichtshofes unter Führung von Moraes

Lula da Silva hinter Gitter mit empörtem GesichtQuelle: traditioninaction

Lula da Silva wurde nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt verurteilt, weil er als Gegenleistung für präsidiale Gefälligkeiten eine teure Luxuswohnung an einem exklusiven Strand in São Paulo erhalten hatte. Er wurde auch wegen des betrügerischen Erwerbs einer Ranch auf dem Lande im selben Bundesstaat verurteilt. Lula wurde zu 9 Jahren Gefängnis verurteilt; er legte Berufung bei einem höheren Gericht ein. Doch das sprach ihn nicht, wie er gehofft, sondern es verlängerte seine Strafe auf 12 Jahre Gefängnis. Er blieb jedoch nur für etwas mehr als ein Jahr hinter Gittern.

Die von Lula da Silva ernannten Richter des Obersten Gerichtshofs hatten ihn aufgrund einer Formalität „entlastet“ und seine mehrfachen Verurteilungen aufgehoben. Damit hatten sie Lula da Silva den Weg für eine erneute Kandidatur für das Präsidentenamt geebnet. Mit diesem Vorgehen hatte der Oberste Gerichtshof jedoch gegen das brasilianische ‚Reinheits‘-Gesetz verstoßen. Dabei hatte Lula als damaliger Präsident selbst das ‚Reinheits‘-Gesetz unterzeichnet. Das Gesetz besagt, daß verurteilte Straftäter, die z.B. wegen Korruption verurteilt wurden, nicht für das Amt kandidieren dürfen.

Außerdem kann nach brasilianischem Recht eine Person nicht länger als zwei vierjährige Amtszeiten Präsident sein. Lula hatte aber bereits zwei Amtszeiten hinter sich. Der Oberste Gerichtshof machte jedoch erneut eine Ausnahme und erlaubte Lula, ein drittes Mal zu kandidieren.

Der Grund, daß der Oberste Gerichtshof unter Führung von Moraes Lula frei ließen, war letztendlich, daß er bei den Präsidentschafts-Wahlen antreten konnte.

Willkürliche und diktatorische Maßnahmen gegen das brasilianische Volk

In letzter Zeit hat Moraes viele willkürliche Maßnahmen ergriffen, zu denen die folgenden gehören:

– Er hat mehrere Politiker, die mit seiner Agenda nicht einverstanden sind, ins Gefängnis geschickt;

–  Moraes erließ ein Verbot für alle Personen, Presseorgane oder Kommentatoren in den sozialen Medien, Lula während des Wahlkampfs als „Dieb“ oder „Verurteilter“ zu bezeichnen. Dies geschah unter Androhung einer Suspendierung, gefolgt von einer Geldstrafe oder Verhaftung.

– Er ordnete die Verhaftung derjenigen an, die auf öffentlichen Plätzen demonstrieren, obwohl die Bundes- und Staatspolizei diese Anordnung nicht durchgesetzt hat.

– Außerdem verbot er den Lkw-Fahrern, ihre Kinder zu den Kundgebungen mitzunehmen.
Jane Zirkle von ‚The War Room‘ berichtete, daß der brasilianische Justizinspektor, Minister Luis Felipe Salomao, der 2008 vom damaligen Präsidenten Lula da Silva zum Minister ernannt wurde, eine Anordnung unterzeichnet hat, die es dem Jugendamt erlaubt, Kinder von Wahlprotestlern wegzunehmen. Bei dem Versuch des Jugendamtes, dies zu tun, drängten die Demonstranten die Vertreter des Jugendamtes aus der Menge.

– Er verhängte hohe Bußgelder gegen Lkw-Fahrer, die seiner Aufforderung, die Straßen nicht mehr zu blockieren, nicht nachkamen; die einzelnen Bußgelder belaufen sich auf 40.000 US-Dollar.

Maßnahmen von Moraes gegen Politiker und Unternehmen

– Als der Verteidigungsminister Paulo Nogueira de Oliveira Moraes einen ausführlichen und detaillierten Bericht über die Unregelmäßigkeiten bei den Wahlmaschinen zukommen ließ, ignorierte dieser den Bericht und versicherte, daß er bei den nächsten Wahlen berücksichtigt werden würde, nicht aber bei der jüngsten Wahl im Oktober 2022. Am 17. November erfahren wir, daß Moraes einen Antrag des stellvertretenden Richters Marcelo Calero an die General-Staatsanwaltschaft auf Absetzung des Verteidigungsministers sandte. „Nach Ansicht des Abgeordneten gefährdet der Verbleib des Ministers die körperliche Unversehrtheit der Bürger, die ‚fast unfreiwillig‘ dazu ermutigt würden, den brasilianischen Verfassungsbruch zu unterstützen“, berichtet O Antagonista.

– Valdemar Costa Neto, Vorsitzender der Liberalen Partei (PL) von Jair Bolsonaro, legte am 23. November dem Obersten Wahlgericht einen detaillierten offiziellen Bericht vor, der den Betrug bei der Stichwahl vom 30. Oktober belegte. Darauf antwortete Moraes arrogant mit der Aufforderung, innerhalb von 24 Stunden analoge Beweise für die Wahl vom 2. Oktober vorzulegen. Bis zur Vorlage dieses Dokuments, so ordnete er an, müsse die Liberale Partei für jede Stunde Verspätung ein Bußgeld in Höhe von etwa 50.000 US-Dollar zahlen – also rund 1.200.000 US-Dollar pro Tag.

– Der Minister des Obersten Gerichtshofs, Alexandre de Moraes, ordnete die Sperrung der Bankkonten von mindestens 42 Einzelpersonen und Unternehmen in Mato Grosso an. Sie werden verdächtigt, die Proteste zu finanzieren, berichtete CBN. „Die Liste wurde von der Bundespolizei und der Bundespolizei für Straßenwesen auf Ersuchen von Moraes selbst erstellt, nachdem sie die Nachricht erhalten hatten, daß 115 Lastwagen nach Brasilia gefahren waren, um die Proteste im Hauptquartier der Armee (QC) zu verstärken. Die Entscheidung wurde am vergangenen Samstag an die Zentralbank weitergeleitet“, so die Quelle.

Konflikte zwischen Judikative, Exekutive und Legislative

„In der Entscheidung erklärte der Minister, daß das Streik- und Versammlungsrecht in der Bundesverfassung garantiert sei. Er sagte jedoch, daß die seit der ersten Novemberwoche durchgeführten Aktionen ‚antidemokratisch‘ und ‚illegal‘ seien.“ (Quelle: The Gateway Pundit, deutsch uncutnews)

Ein Konflikt zwischen der Judikative und der Exekutive zeichnet sich deutlich ab. Denn Moraes versucht, seinen betrügerischen Lula-Präsidentschaftssieg durchzusetzen. Ein ähnlicher Konflikt besteht zwischen der Judikative und der Legislative, da Moraes mehrere Abgeordnete des Repräsentantenhauses, die mit seinem Diktat nicht einverstanden sind, zu Unrecht bestraft hat.

In einer Rede vor dem brasilianischen Senat forderte der pensionierte Regionalwahlleiter Sebastião Coelho erneut die Verhaftung des korrupten Obersten Richters Alexandre de Moraes, der die kommunistische Machtübernahme mit diktatorischen Mitteln unterstützt hat.

Coelho erklärte, er habe sich am 19. August aus Protest gegen Moraes, der „einen Krieg gegen sein Land führt“, von seinem Posten zurückgezogen. Aber er “glaube, „daß das brasilianische Volk gewinnen wird“. Moraes begehe „Verbrechen“, sagte Coelho. „Jede illegale Entscheidung, die er trifft, ist ein Verbrechen“. Moraes habe Coelho drei Tage Zeit gegeben, seinen Aufruf zur Verhaftung des Obersten Richters zurückzuziehen, sagte er, „aber ich bekräftige diesen Aufruf!“ Coelho sagte unter stehenden Ovationen.

„Das brasilianische Volk ist das Opfer eines Staatsstreichs durch den Obersten Gerichtshof“, sagte Coelho. „Deshalb muss sich der Präsident auf Artikel 142 der Verfassung berufen, um den Streitkräften das Handeln zu ermöglichen. Das wird als Putsch dargestellt, ist aber in Wirklichkeit ein Gegenputsch.“

Warum es sich tatsächlich um Wahlbetrug handelt

In dem bereits oben verlinkten Artikel schreibt Atila Sinke Guimarães, warum es sich tatsächlich um einen Wahlbetrug durch die Verbündeten von Lula handelt.

So schreibt er, daß der Wahlbetrug sowohl empirisch als auch technisch nachgewiesen werden kann.

Karte von Brasilien mit den Orten, wo Wahlbetrug stattfandQuelle: traditioninaction

Städte, in denen Bolsonaro laut SEC bei der Stichwahl null Stimmen hatte – eine betrügerische Auszählung

– Der empirische Beweis ist, daß in der Stichwahl hunderte von Städten in Brasilien – vor allem Kleinstädte – NULL Stimmen für Bolsonaro gezählt haben. Nun haben viele Einwohner dieser Städte öffentlich erklärt, daß sie für ihn gestimmt haben und fragen wütend, warum ihre Stimmen nicht gezählt wurden.

– Ein weiterer empirischer Beweis für Betrug: In vielen Wahlbezirken innerhalb von Städten erschienen die Stimmen nie auf der Website der SEC, die die Wahlergebnisse meldet; sie wurden einfach ignoriert.

– Angeblich muss die SEC die Wahlergebnisse vollständig auf ihrer Website veröffentlichen. Doch die Daten, die auf der Seite erschienen waren, verschwanden später von dort, was ebenfalls auf Betrug schließen lässt.

– Ein weiteres einfaches Mittel, um Betrug nachzuweisen, ist die Tatsache, daß in einigen Bundesstaaten – z. B. Minas Gerais – die Gouverneure und Abgeordneten der Liberalen Partei, die Bolsonaro unterstützten und von ihm unterstützt wurden, mit großer Mehrheit gewählt wurden. In denselben Regionen hat Bolsonaro jedoch nicht gewonnen.

Der technische Weg, um den Betrug nachzuweisen, ist eine Analyse der Wahlmaschinen. Nur die Geräte aus dem Jahr 2020 konnten überprüft werden; die anderen älteren Geräte konnten nicht überprüft werden. Nun waren es aber gerade diese letztgenannten Geräte, die fast 70 % der Stimmzettel erfasst haben.

– Die SEC hat keinen Zugang zu dem von diesen nicht geprüften Maschinen verwendeten Code gewährt, was eine Bestätigung der Ergebnisse unmöglich macht und das Endergebnis in ihr eigenes Ermessen stellt.

Weitere Beweise für Wahlbetrug

Der stellvertretende Generalstaatsanwalt des Militärs, Carlos Frederico de Oliveira Pereira, richtete am 25. November ein Schreiben an den Generalstaatsanwalt des Militärs, Antonio Pereira Duarte. Darin stellte er fest, daß „die vom Verteidigungsministerium geforderten Schritte bei der Inspektion des elektronischen Wahlsystems nicht eingehalten wurden“. In dem Schreiben wurde auch eine „mögliche Einmischung ausländischer Unternehmen in den Wahlprozess beklagt, die nicht überprüft werden konnte, da die Militärs des genannten Teams keinen umfassenden Zugang zu Informationen im Zusammenhang mit dem Wahlprozess haben, im Gegensatz zu diesen Big-Tech-Unternehmen, die eine Partnerschaft mit dem Wahlgericht unterhalten. Es sollte eine Untersuchung über ein mögliches Verbrechen gegen die äußere Sicherheit des Landes im Zusammenhang mit einem möglichen Cyberangriff durchgeführt werden“, heißt es in dem Schreiben.

Die Ureinwohner demonstrieren Seite an Seite mit Bolsonaro-Anhängern gegen den Wahlbetrug

Auch die brasilianischen Indios protestieren gegen den Betrug, da es wohl keine Stimmen aus den indigenen Gebieten für Bolsonaro gab. „Jeder weiß bereits, daß die Wahlen gestohlen wurden“, sagte Häuptling Roni am 30.11.2022 vor dem Senat. „Worauf warten wir noch?“ Die brasilianischen Indios unterstützen Bolsonaro, weil rassistische, neokoloniale westliche „Klimaaktivisten“ versuchen, ihnen die Lebensgrundlage zu entziehen und sie wieder in Armut leben zu lassen.

Die Mainstream-Medien, die immer so eifrig über die indigenen Völker des Amazonas und das ihnen angetane Unrecht berichten, haben nichts über die empörten Indigenen gesagt, die sich den Anti-Lula-Demonstrationen in Brasilia angeschlossen haben. Sie zeigen nicht die Videos von Häuptlingen, die sich an das Volk wenden und Gerechtigkeit und die Inhaftierung von Moraes fordern. Der Grund, daß auch sie an den Kundgebungen teilnehmen, liegt in der Tatsache, daß in ihren Territorien im Amazonas keine einzige Stimme für Bolsonaro registriert ist.

„Wo ist meine Stimme?“, fragt eine Indianerin mit Kopfschmuck und roter Kriegsbemalung, die für Bolsonaro gestimmt hat und sich Gehör verschafft. Sie ist wütend und schreit wiederholt: „Dieb! Dieb! Dieb!“ und bezieht sich dabei auf Alexandre de Moraes, der die Stimmen der Indianer an Lula weitergegeben hat.

In einem Interview erklärt sie, warum sie und 800 ihrer Landsleute in Brasilia sind: „Wir kämpfen für die Freiheit unseres Landes… Dies ist unser Kampf und wir werden nicht aufgeben. … Das brasilianische Volk akzeptiert keinen Kommunismus und Sozialismus in unserem Land!“

Gründe der Indianer für die Forderung nach dem Eingreifen des Militärs

Ihre Forderungen nach einem Eingreifen der Armee begründet sich darin, den Amazonas vor europäischen Mächten zu retten, die mit Unterstützung von Lula das brasilianische Territorium annektieren und zu einer internationalen Zone machen wollen. Es macht auch deutlich, daß die Linken die indigenen Völker nur als Propaganda für sich benutzen.

Sie befürchten, so ein Bericht, den Ausverkauf der Ressourcen des Landes und der Natur als eine von Lula und seiner Administration zu erbringenden Gegenleistung gegenüber den Globalisten und als Dank dafür, daß man ihn zum Wahlsieger gezählt hat.

Vor der Esplanada dos Ministerios am 5. November bezeichnete Chef Ataída die Wahl des korrupten Lula als illegalen Akt. „Die Nation ist aufgewacht und sieht, dass wir das Land nicht einem Kriminellen überlassen können!“ Häuptling Ataída verteidigte Bolsonaro als den „Ersten, der den Mund aufmacht und sagt, dass die indigene Bevölkerung das Recht hat, Erze abzubauen, das Land zu pachten und mit den Bauern zusammenzuarbeiten“. Er beschuldigte die PT (Lulas Arbeiterpartei), „die Indios als Werkzeug zu benutzen, um das Land zu verkaufen und zu versuchen, die indigene Bevölkerung zu täuschen“.

„Der Krieg hat begonnen!“

Bei einer Senatsanhörung am selben Tag sprach Häuptling Roni Parisi im Namen seines Volkes, um „die wahren Gefühle seines Herzens, seines Körpers und seiner Seele“ zum Ausdruck zu bringen. Warum sind er und sein Volk seit mehr als 30 Tagen auf den Straßen von Brasilia? Um gegen „den Eierkopf“ zu protestieren, den „Mann, der sich für einen Gott hält“ (gemeint ist Minister Alexandre de Moraes), „der Teil eines ganzen internationalen korrupten Systems ist, das zunehmend unser politisches System übernimmt“.

Er ruft alle Senatoren und Abgeordneten auf, jetzt zu handeln, um die Korruption zu stoppen. Diese Bewegung ist inzwischen viel mehr als nur ein Protest gegen eine Wahl. Sie ist eine Reaktion auf 16 Jahre kommunistischer Tyrannei in Brasilien vor der Wahl Bolsonaros 2018, eine Unterdrückung, die nun zurückzukehren droht. „Hört auf zu reden und handelt!“ fordert Chef Parisi.

Ein weiteres ausdrucksstarkes Beispiel – unter vielen anderen – stammt von einer Gruppe von Xante-Indianer-Häuptlingen, die auf dem Platz der drei Mächte in Brasilia eine Rede hielten. Die Indianer benannten den Platz an diesem Tag in „Platz der vier Mächte“ um. Sie forderten für das brasilianische Volk ein Mitspracherecht bei der Gestaltung des Schicksals der Nation.

Obwohl die Demonstration friedlich verlief, nahmen sie entschieden Stellung. „Der Krieg hat begonnen!“ haben sie angekündigt. (Quelle: Brasiliens Indianer schließen sich den massiven Protesten an)

Gesetzeswidrige Verhaftung eines prominenten Indios durch Moraes

In einem Artikel mit der Überschrift ‚Brasilia wird zum ‚Kriegsgebiet‘ schreibt die ‚Freie Welt‘ am 13. Dezember, daß der linke Oberste Gerichtshof unter Führung von Moraes begonnen hat, Verhaftungen von Pro-Bolsonaro-Demonstranten anzuordnen. Darunter ist auch der Häuptling Cererê Xavante, den die Bundespolizei festgenommen hat.

Chief José Acácio Cererê Xavante ist einer der prominentesten Anführer bei den Protesten gegen den Wahlbetrug. Er führte Indigenen-Proteste am Flughafen in Brasilia, im Park Shopping Einkaufszentrum an. Auch vor dem Hotel, in dem der gewählte Präsident Lula da Silva wohnt.

»Cererê Xavante, Häuptling des Xavantes-Stammes und einer der prominenten Anführer der Proteste des brasilianischen Frühlings, wurde heute Abend, am 12. Dezember, von der Bundespolizei auf Befehl von (Oberstem Richter) Alexandre de Moraes vor dem Alvorada-Palast festgenommen«, berichtete Rio Times. Tatsächlich hat die Bundespolizei ihn mit vorgehaltener Waffe vor seiner Frau und seinen Kindern verhaftet. Der Sohn versuchte seinem Vater zu helfen, woraufhin die Beamten eine Waffe auf seinen Kopf richteten.

Die Ehefrau des Verhafteten Suely Xavante sagte, sie habe verlangt, den Haftbefehl zu sehen. Doch das wurde ihr aber verweigert. Indigene in Brasilien sind aber gesetzlich geschützt. Sie haben sogar ihr eigenes Justizsystem, was die Verhaftung noch ungeheuerlicher und willkürlicher macht.

Warum unterstützen die Indios Bolsonaro?

Unter Lula da Silvas ersten Amtszeit brannte doppelt so viel Regenwald wie unter dem Präsidenten Bolsonaro. Die Brasilianerin Samia Sittel-Faraj ist die Vorsitzende der Gruppe »Konservative Brasilianer in Deutschland«. Sie beantwortete in einem Interview vom 19. Dezember die Frage, warum die Indios den Präsidenten Bolsonaro unterstützen.

„Bolsonaro behandelt sie wie Brasilianer und nicht wie bedrohte Tierarten im Zoo. In der Vergangenheit gab es viele linke Organisationen, die Millionen bekamen, um angeblich den Indigenen zu helfen. Aber meisten taten nichts, um ihnen zu helfen.

Bolsonaro will, daß die Ureinwohner auf ihrem Land produzieren können. Er möchte, daß sie moderne Technologien nutzen können, ohne ihre kulturelle Identität zu verlieren.

Die Linken hingegen wollen, daß sie in der Steinzeit gefangen bleiben und nicht mit moderner Technik ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Die Indigenen, die in Brasilia protestieren, sagen nun, ihre Dörfer hätten für Bolsonaro gestimmt.

Ihre Stimmen gingen jedoch an Lula. Sie sind jetzt wütend und glauben, ihre Stimmen seien gestohlen worden.“

Der Anaconda-Korridor im Amazonas-Gebiet

Der Anaconda-Korridor im Amazonas betrifft Brasilien und 7 weitere StaatenQuelle: traditioninaction

Es handelt sich bei dem Anaconda-Korridor um eine Fläche von 500 Millionen Acres. Das entspricht etwa der Gesamtfläche von Texas, Kalifornien, Montana, New Mexico und Arizona.

Das Projekt sieht vor, 200 Millionen Hektar Fläche von den Anden über den Amazonas bis zum Atlantik zu verschlingen. Das entspricht einem Drittel der Fläche des Amazonas. Es würde acht südamerikanische Länder durchqueren und 385 indigene Gemeinschaften und 30 Millionen Menschen einbeziehen.

Dieser Plan wurde sogar von seinen Befürwortern als der „neueste Wahnsinn“ in Bezug auf die Umwelt bezeichnet.

Der Hauptbefürworter dieses Projekts ist die ‚Gaia Amazonas Foundation‘. Ihr Präsident heißt Martin von Hildebrand. Er bezeichnet sich als Vertreter für die Rechte indigener Völker. Iin den letzten drei Jahren habe er internationale Nichtregierungs-Organisationen (NGOs), Regierungsministerien, Wissenschaftsakademien, indigene Reservate und den Vatikan selbst zusammengebracht.

Auf die Frage in einem CNN-Interview an Lula da Silva, ob er der Meinung sei, daß das Amazonasgebiet ein Weltnaturerbe sei und daher von der UNO verwaltet werden sollte, antwortete Lula ohne zu zögern, daß er der Übergabe des Amazonasgebiets an eine UN-Schutzorganisation zustimme.

Die Souveränität Brasiliens soll für den Anaconda-Korridor aufgehoben werden

In diesem Zusammenhang hat die Bewegung für dieses Projekt aggressivere Maßnahmen zur Förderung des Plans ergriffen. Multinationale ökologische NGOs und kirchlichen Organisationen wie der brasilianische Missionsrat für indigene Völker (CIMI), einem Zweig der brasilianischen Bischofskonferenz (CNBB), leiten und fördern diese Subversion. Denn Hildebrand rühmt sich, daß „diese Vorbereitungen eine Schlüsselrolle“ gespielt haben, um den Plan voranzubringen. In der Tat, „wenn wir auf die Karte schauen“, verkündete er, „ist der Korridor praktisch schon fertig“. Er vergaß zu sagen, daß dies heimlich geschehen ist. Jetzt muss nur noch der Souveränität dieser acht Länder der letzte Schlag versetzt werden, indem das gesamte Programm des Plans zur Aneignung ihres Landes enthüllt wird.

Nicht zu vergessen, daß auch der Vatikan unter seinem Chef Jorge Bergoglio dieses Anaconda-Projekt mit fördert.

Harold Rincón Ipuchina ist Direktor der ‚Coordination of Indigenous Organizations of Cuenca-Amazonia‘ (COICA). In ihr sind die von diesem ausländischen Vorschlag verführten Indigenen zusammengeschlossen. Ipuchina lobt Hildebrand als einen Mann, der Kontakte zu Regierungen und Ministern in der ganzen Welt pflegt. Denn Hildebrand arbeitet fleißig an dem Plan, wie eine „geduldige Spinne, die ihr Netz webt“.

Der Anaconda-Korridor würde eine autonome Regierung haben. Doch diese würde aus einer „internationalen Zusammenarbeit hervorgehen, die die Autonomie der Regierungen und der indigenen Gemeinschaften durch Abkommen respektiert, von denen viele bereits unterzeichnet sind“, erklärte Hildebrand.

Zu diesen Vorläufern gehören der Amazonas-Kooperations-Vertrag (1978) und die COP-21 der Vereinten Nationen (2015), die Amazonien als zu schützendes Gebiet definierte.

Zwei Katholiken: Lula da Silva und Jair Messias Bolsonaro

Jair Messias Bolsonaro

Bolsonaro gehört eigentlich der römisch-katholischen Kirche an. Seit etwa 2008 besucht er jedoch regelmäßig den Gottesdienst in baptistischen Kirchen. Seine Frau und Kinder sind baptistischer Konfession. Seine Ehe mit Michelle de Paula wurde von einem Pfarrer der Pfingstkirche Assembleia de Deus geschlossen. 2016 ließ sich Bolsonaro von Pastor Everaldo Pereira (ebenfalls Assembleia de Deus und Chef des Partido Social Cristão) im Jordan erneut taufen.

In seinen gesellschaftspolitischen Positionen steht er ebenfalls den evangelikalen Freikirchen nahe, von denen er auch starke Unterstützung erfährt. In den letzten Jahren ist er Anhänger und Unterstützer der als Wirtschaftsunternehmen strukturierten, neocharismatischen Denomination der Pfingstbewegung ‚Igreja Universal do Reino de Deus‘ des Milliardärs und selbsternannten Bischofs Edir Macedo. Seine ersten Interviews nach dem Wahlsieg gab er exklusiv in den Medien Macedos. 2019 besuchte er den ‚Templo de Salomão‘ in São Paulo der ‚Igreja Universal do Reino de Deus‘ und ließ sich von Edir Macedo erneut taufen. (Wikipedia Stichwort Jair Bolsonaro)

Jair Bolsonaro wurde 2018 zum Präsidenten Brasilien gewählt. Mit seiner Regierungszeit zeigt sich eine moderne und florierende brasilianische Landwirtschaft, die nicht nur genug für die Bevölkerung des Landes produziert, sondern auch reichlich Getreide und Früchte in andere Länder exportiert.

Sowohl der Ausbau der Landwirtschaft als auch die Beendigung der Korruption sind eine Einladung für ausländische Investitionen, die ständig zunehmen. Im Jahr 2020 führte die Covid-‚Pandemie‘ hier zu einem wirtschaftlichen Rückgang von 4 %. Aber bereits 2021 machte die brasilianische Wirtschaft den Verlust wieder wett und wuchs. In der Tat erreichte sie 2021 ein Wachstum von 5 %, mehr als viele andere Länder im gleichen Zeitraum. (Quelle: Ein kurzer Blick auf eine schweigende Wiedergeburt)

Bolsonaros Sozialpolitik brachte ihm große Unterstützung

Außerdem hat sich Bolsonaro um die Bekämpfung der Armut bemüht. Er unterstützte weiterhin das Programm Bolsa Familia (BFP), das 2003 unter Lula eingeführt wurde, um armen Familien aus der Armut zu helfen. Das BFP-Familien-Beihilfeprogramm bietet monatliche Subventionen für qualifizierte Personen mit niedrigem Einkommen. Das BFP ist weitgehend für fast 60 Prozent der Armutsbekämpfung in den letzten zwei Jahrzehnten verantwortlich. Unter Bolsonaro wurde durch das BFP auch der Zugang der Armen zu Bildungs- und Gesundheitsdiensten erweitert. Wegen der Verarmung durch die von ihm mit Skepsis betrachtete ‚Covid-Pandemie‘ entwarf er eine neue Sozialagenda, Auxílio Brasil, die den BFP schließlich ersetzen sollte. Es wird nun als BFP-ähnliches Armutsbekämpfungs-Programm weitergeführt. Dies hat für ein besseres wirtschaftliches Gleichgewicht in der brasilianischen Bevölkerung geführt. Bolsonaros Sozialpolitik hat dazu geführt, daß ihn vorwiegend auch junge und mittellose Menschen sowie unzähligen Favela-Bewohner große Unterstützung brachte.

Einem Bericht der Weltbank zufolge werden von den 22 Millionen Menschen, die im Jahr 2020 in ganz Lateinamerika durch Pandemie bedingte staatliche Transfers aus der Armut geholt werden, 77 Prozent auf Brasilien entfallen.
Der linksgerichteten Präsidenten Andrés Manuel López Obrador in Mexiko hat weniger großzügig für die Armen Pandemiehilfe geleistet. Während der Pandemie gerieten 3,8 Millionen Menschen mehr in Armut.

Kein Wunder also, daß Bolsonaros Popularität in der Tat rasant stieg, da die Armen ihn in Rekordzahlen unterstützten. (Quelle: Brasilien – Lulas dritte Amtszeit – vom Linken zum Globalisten?)

Der Präsident Bolsonaro weihte Brasilien Unserer Lieben Frau

Der brasilianische Präsident Bolsonaro weiht Brasilien in einer Kirche der Jungfrau MariaQuelle: fratresinunum

Warum Bolsonaro sich den Evangelikalen zuwandte, lässt sich nur erahnen. Vermutlich hat es auch politische Gründe. Jedenfalls ist er eng mit den Führern einiger der größten Megakirchen des Landes verbunden. Als Präsident hat er sein Versprechen erfüllt, einen evangelikalen Richter an den Obersten Gerichtshof zu ernennen. Es handelt sich um den Presbyterianischen Minister Andre Mendonça.

Von den pseudo-katholischen ‚Bischöfen‘ hatte er ja mit keiner Unterstützung zu rechen. Diese haben seit Jahrzehnten den linken Lula unterstützt und ihn zum Präsidenten von Brasilien mit gepuscht.

Bemerkenswert ist deshalb, daß Bolsonaro als Präsident auf Wunsch einer Gruppe von Katholiken am Fest des hl. Erzengels Raphael Brasilien Unserer Lieben Frau geweiht hat.

Der Text, den Bolsonaro selbst auf Instagram veröffentlicht hat, lautet:

– Ich teile mit den katholischen Priestern aus ganz Brasilien, daß ich am heutigen Tag in der Kapelle von Palácio da Alvorada das folgende Weihegebet gesprochen habe:

„Königin des Himmels und der Erde, als Oberhaupt der brasilianischen Nation, erneuere ich diese Bitte, die einst Prinzessin Isabel an Sie gerichtet hat: Möge die Dame die oberste Herrscherin dieses Landes sein, Brasilien gehört euch, und DURCH DIESEN AKT WEIHE ICH ES, es wird eine Nation sein, deren Gott der Herr ist, denn du gehörst ganz Gott“.

– Ich gebe diese Botschaft mit großer Demut an jene Priester weiter, die in ihren heiligen Messen, öffentlich oder privat, wenn sie es wünschen, Gott diese demütige und vertrauensvolle Weihe an die Mutter unseres Herrn Jesus Christus vortragen.

Jair Bolsonaro
Präsident der Föderativen Republik Brasilien

Brasilia, 24. Oktober 2022
Fest des Heiligen Raphael

Erläuterung zur Weihe durch den Präsidenten

P. Jerome Brown erläutert auf ‚fratres In Unum‘ den Akt der Weihe durch den Präsidenten:

„Die Weihe besteht also darin, Maria demütig und frei das zu schenken, was ihr von Rechts wegen zusteht.

Damit verbindet sich der Geweihte mit der Muttergottes, so daß sein eigenes Handeln vor Gott mit den unzähligen Verdiensten Mariens präsentiert wird.

Bei der Weihe einer Familie, einer Pfarrei oder sogar eines Landes ist derjenige, der sie vornimmt, nicht unbedingt der tugendhafteste Mensch, sondern derjenige, der mit der Leitung dieser Institution betraut wurde. Im Falle einer Nation ist es daher der Regierungschef, der sie aussprechen muss.

Und so ist es auch geschehen.

Und so zeigt die Vorsehung ihre Wege… und ihre Lektionen.

Eine Weihe, die die modernistische Hierarchie nicht zugelassen hat.

Für einen Präsidenten, der von Anfang an von den linken Bischöfen, einer lärmenden Minderheit, verachtet und von den feigen Bischöfen, einer skandalös schweigenden Mehrheit, im Stich gelassen wurde.

Eine beharrliche Weihe, organisiert, vorbereitet von Katholiken, die als zweitklassig gelten, Katholiken, die den Dialog und die Akzeptanz der Priester und Bischöfe nicht fanden, die immer so einladend gegenüber den Feinden des Glaubens sind.

Ausgestoßene Katholiken, zum Hungertod verurteilt von denselben, die für das Haus Gottes verantwortlich waren, um jedem sein Maß an Weizen zu geben.

Diese Katholiken, weit mehr, als man sich vorstellen kann, oft heimlich, wie Bekenner des Glaubens riechend, mitten in der Nacht, vereint mit dem Präsidenten, haben ein Land in die unbefleckten Hände Marias übergeben.

Was wird jetzt geschehen?

Alles liegt in ihren Händen.

Wir kennen die Zukunft nicht, aber wir sind sicher, daß die Muttergottes in der Nacht des Festes des Hl. Raphael im Jahr 2022, ähnlich wie in der Nacht des Festes des Hl. Vinzenz im Jahr 1830, zu jedem Brasilianer dasselbe sagt, was sie zur heiligen Katharina Labouré gesagt hat:
„Wenn alles verloren scheint, werde ich da sein!“

Vielen Dank, Herr Präsident!

Das wahrhaft katholische Brasilien dankt Ihnen, unterstützt Sie, betet für Ihr Seelenheil, betet für Sie.“

Lula da Silva

Im Jahr 1969 ehelichte Lula Maria de Lourdes, welche 1971 während der Schwangerschaft mit dem ersten gemeinsamen Sohn des Paares an einer Hepatitisinfektion verstarb, nachdem die Familie nicht das nötige Geld für eine Behandlung aufbringen konnte. Im Jahr 1974 heiratete er Marisa Letícia Rocco (1951–2017), mit der er fünf Kinder hat. Darüber hinaus hat er noch eine Tochter, welche 1974 geboren wurde, aus einer Beziehung mit Miriam Cordeiro. Im Mai 2022 heiratete er die 21 Jahre jüngere Soziologin Rosangela „Janja“ Silva, mit der er bereits seit 2017 eine Beziehung führt. (Quelle: Wikipedia Stichwort Lula da Silva)

Unter Lula wurde 2008 „Sexual diversity“ offiziell als Schulfach in den öffentlichen Schulen für die Klassen eins bis neun eingeführt. Der sozialistische Präsident Luiz Lula da Silva nennt „Homophobie“ „die perverseste Krankheit, die den menschlichen Geist je befallen hat“.

Der Petrolão-Korruptions-Skandal

Lulas Verbrechen waren Unterschlagung und Geldwäsche während seiner letzten Amtszeit als Präsident von Brasilien.

Der im März 2014 aufgedeckte „Petrolão-Skandal“ (“Operação Lava Jato”) gilt als einer der größten Korruptionsfälle in der Geschichte. Bei diesem Korruptionsfall wurden bis zu 13 Milliarden Dollar veruntreut, hauptsächlich durch betrügerische Verträge. Beteiligt daran waren die staatliche brasilianische Ölgesellschaft Petrobras, private Ingenieurbüros und Vertreter von Lulas Arbeiterpartei (Partido dos Trabalhadores oder „PT“). Der chronologische Ablauf von Lulas Verurteilung, Haftstrafe und Haftentlassung kann in dem Artikel „Kriminelle an der Macht: Was Ihnen die Systemmedien über die “Wahlen” in Brasilien verschweigen“ nachgelesen werden.

Bei einem Dienstleistungsvertrag des staatlichen Unternehmens im Wert von 2 Mrd. Real wurden 60 Mio. gezahlt, also 3 % mehr. Von diesem Betrag gingen 40 Mio. an die Arbeiterpartei (PT), der Rest wurde unter den Verhandlungsführern aufgeteilt, darunter Pedro Barusco und Renato Duque für die nationalen Verhandlungen und Nestor Cerveró und Jorge Zelada für die internationalen Verhandlungen.

Wenn seine Verurteilung wegen seiner Rolle in „Operation Car Wash“ – einem der größten öffentlichen Korruptionsskandale der Welt – nicht von Moraes und dem Obersten Gerichtshof aufgehoben worden wäre, würde Lula immer noch seine 12-jährige Haftstrafe verbüßen.

Die Hunderte von Millionen Dollar, die für die Kampagnen der PT verwendet wurden, stammten aus Spenden von Unternehmern, die an Petrolão beteiligt waren. Die größte Korruptionsaffäre der Geschichte hatte ein klares Ziel. Das brasilianische Wahlsystem so zu untergraben, daß die PT auf unbestimmte Zeit an der Macht bleiben kann.

Der Mensalão-Korruptions-Skandal

Aber Petrolão war nicht das erste massive Korruptionsprogramm, das von Lula geleitet wurde. Das von Lulas rechter Hand, José Dirceu, konzipierte und durchgeführte Mensalão-Geschäft wurde im Juni 2005 aufgedeckt.

Lulas linksextreme Agenda wurde von den traditionellen brasilianischen Politikern mit Misstrauen betrachtet. Dirceu, ein in Kuba ausgebildeter Möchtegern-Terrorist und geschickter Hochstapler, entwarf einen Plan, der Lulas Agenda schmackhafter machen sollte. Er leistete monatliche Zahlungen an Kongressabgeordnete als Gegenleistung für deren Unterstützung.

Ein Netzwerk von Banken, Pensionsfonds, Werbeagenturen und staatlichen Auftragnehmern sollte diese Zahlungen im Gegenzug für die Verabschiedung von Gesetzen, die ihren Unternehmen zugute kommen würden, finanzieren.

In der Folge von Mensalão landeten 20 von Lulas engsten Verbündeten im Gefängnis. Dazu gehörten einige seiner ehemaligen Minister, der Präsident und die Schatzmeister der PT, der Sprecher des Parlaments und eine Reihe von Kongressabgeordneten. Lula kam ungeschoren davon, während Dirceu den Kopf für seinen langjährigen Gefolgsmann hinhalten musste.

Trotz der Skandale konnte Lula seine Beliebtheitswerte steigern

Es gehört zu den Geheimnissen der brasilianischen Politik, wie Lula trotz der Skandale in seinem unmittelbaren Umfeld seine persönlichen Beliebtheitswerte steigern konnte. Bei jeder Wahl konnte der einstige Bürgerschreck an Stimmen zulegen, allerdings musste er dafür ein Stück Richtung politische Mitte rücken.

Im Bemühen, die traditionellen Eliten nicht zu vergrämen, ließ er Großgrundbesitz nicht enteignen und zur Verteilung bringen. Sondern er setzte auf den Markt. Er ließ Ländereien zu häufig überhöhten Preisen aufkaufen. Lula verteilte sie auch an städtische Arbeitslose, die bald darauf als Ackerbauern scheiterten. Dann verkauften sie das Land wieder an die Großgrundbesitzer. Was den Amazonas betrifft, so ist der ehemalige Industriearbeiter mehr dem traditionellen Fortschrittsgedanken verhaftet als dem Gedankengut der Ökologie und Nachhaltigkeit. In Lulas zweiter Amtszeit wurde mehr Regenwald abgefackelt, als zuletzt unter dem Präsidenten Jair Bolsonaro.

Lula da Silva stand in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts unter dem Einfluss der stalinistisch-maoistischen PCdoB. Sie infiltrierte fast alle Arbeiter-Gewerkschaften. Auch war Lula Befürworter der Befreiungstheologie, die vom Klerus unterstützt wurde. Als Gewerkschaftsführer war er Nutznießer der Christlichen Basisgemeinschaften (BCC). Pseudo-katholische Prälaten wie der ‚Kardinal‘ von São Paulo Evaristo Arns und der ‚Bischof‘ von Santo André, Cláudio Hummes (später ‚Erzbischof‘ von São Paulo), unterstützten sie. Dadurch wurden die BCCs zu einer nationalen Kraft. Auf ihrer Grundlage und mit Unterstützung der PCdoB gründete Lula da Silva und Frei Betto 1980 die Arbeiterpartei (PT). Lula kandidierte dreimal erfolglos für das Präsidentenamt, bevor er bei den Wahlen 2002 einen Sieg errang. (Quelle: Von Prestes bis Lula, Spiegelung des russischen Szenarios)

Dilma Rousseff

Sie war von Januar 2011 bis August 2016 Präsidentin Brasilien gewesen. Sie gehörte wie Lula der Arbeiterpartei (PT) an.

Im Folgenden geben wir eine Beschreibung von ihr wieder, welche ein Leser der Website ‚traditioninaction‘ machte:

„Diese Frau hat die radikalste aller möglichen Vergangenheiten. Sie ist die Tochter eines Mitglieds der kommunistischen bulgarischen Partei, das aus politischen Gründen nach Brasilien eingewandert ist. In ihrer frühen Jugend schloss sie sich kommunistischen Gruppen an und wurde Guerillaführerin. Im Alter von 21 Jahren beteiligte sie sich bereits an Banküberfällen zur Finanzierung von Guerilla-Aktivitäten. Nach einer dieser Aktionen fand die Polizei den Treffpunkt der Gruppe und stürmte ihn. Die Mitglieder empfingen die Polizei mit Maschinengewehren und zwei Polizisten wurden getötet.

1968 war sie wichtig genug, um mit dem berühmten kommunistischen Guerillaführer Carlos Lamarca um die Führung der Revolutionären Bewaffneten Vorhut Palmares [VAR Palmares] zu streiten, die eine der gewalttätigsten Gruppen unserer Geschichte war.

Ich sende Ihnen Bilder von einigen ihrer Opfer, die damals bei Terroranschlägen ermordet wurden. In diesem Streit über die Zukunft der Guerillabewegung spaltete sich die Gruppe, und von den 37 anwesenden Anführern blieben 30 auf der Seite von Rousseff und nur 7 auf der Seite von Lamarca.“

Todesopfer der terroristischen Angriffe von Dilma RousseffQuelle: traditioninaction

Übersetzung der Bildunterschriften, im Uhrzeigersinn von oben links :

Ermordet von Dilmas TerroristengruppeQuelle: traditioninaction

Dies ist also die Person, die nicht nur zur Präsidentin von Brasilien gewählt wurde, sondern die die  pseudo-katholischen ‚Bischöfe‘ Brasiliens unterstützt haben.

Dilma Rousseff war eine Terroristin

„In ihrem Wahlkampf für das Präsidentenamt ist sie für ihre Lügen bekannt geworden. Dazu gehört auch die Leugnung, daß sie zu den Waffen gegriffen hat.

Ich sende Ihnen die erste Seite eines Polizeiberichts, der bei ihrer Verhaftung erstellt wurde. Dieses Dokument wurde von Folha de Sao Paulo (5. Juli 2009) veröffentlicht, der auflagenstärksten Zeitung Brasiliens und einem sehr seriösen Medienorgan. Rousseff, die damalige Stabschefin, forderte die Zeitung auf, die Quelle preiszugeben, und da die Zeitung dies nicht tat, behauptete sie, es handele sich um eine gefälschte Akte. Dennoch wurden alle darin enthaltenen Daten von anderen Quellen bestätigt.“

Dilma Rousseff als Terroristin verhaftet; aufgezeichnet sind in der Akte auch ihre AnschlägenQuelle: traditioninaction

Übersetzung dieser Kartei:

Die Daten aus ihrer Terroristenakte mit ihren VerbrechenQuelle: traditioninaction

„Zusammen mit zwei aufeinanderfolgenden Liebhabern plante sie viele Aktionen der Gruppe – darunter den Raubüberfall auf das Haus von Ademar de Barros, Gouverneur des Bundesstaates Sao Paulo, die Einbrüche in Militärhauptquartiere und Waffenläden, um Waffen und Munition zu stehlen, und einen vereitelten Versuch, Brasiliens Finanzminister Delfim Netto zu entführen.

Sie wurde 1970 von der Polizei verhaftet und zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt. Nach 3 Jahren wurde ihre Strafe jedoch verkürzt und sie wurde freigelassen.“

Proteste gegen die kommunistische Präsidentin Dilma Rousseff im Jahr 2015

Massenproteste in Brasilien gegen die korrupte Kommunistin und Präsidentin Dilma Rousseff im Jahr 2015Quelle: traditioninaction

Am 15. März 2015 fand in ganz Brasilien ein landesweiter Protest gegen die Korruption der kommunistischen Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff statt. Nach Angaben der Polizeibehörden verschiedener Bundesstaaten nahmen fast zwei Millionen Brasilianer an den öffentlichen Demonstrationen teil. Sie forderten die Amtsenthebung Rousseffs. Außerdem protestierten sie gegen die jüngsten Korruptions-Enthüllungen beim staatlichen Ölkonzern Petrobras.  Allein in São Paulo gab es schätzungsweise eine Million Demonstranten.

Der Vorsitzende der Nationalen Bischofskonferenz Brasiliens, ‚Kardinal‘ Raimundo Damasceno Assis, traf am 12. März, drei Tage vor den Kundgebungen, Präsidentin Rousseff, um seine Solidarität zu bekunden. Den Katholiken sagte er damit implizit, daß sie nicht ihre Amtsenthebung fordern sollen. Der ‚Kardinal‘ beeilte sich also, die Unterstützung der brasilianischen ‚Bischöfe‘ für die korrupte Regierung zum Ausdruck zu bringen.

Lula ruft Stédiles MST-‚Armee‘ auf, die Proteste niederzuschlagen

Der Ex-Präsident Lula hat zudem „Kolonnen“ von Stédiles MST-‚Armee‘ (Kräfte der Landlosenbewegung) gerufen, um die Flut der Proteste niederzuschlagen. „Ich will Frieden und Demokratie, aber wir wissen auch, wie man kämpft. Vor allem, wenn Stédile mit seiner Armee auf die Straße geht“, kündigte Lula an. Stédile ist der marxistische Anführer der Eindringlinge von Farmen in Brasilien.

Ein Journalist bemerkte dazu:

„Was ist diese Armee von Stédile? Wo soll das hinführen? Ein Ex-Präsident ruft eine Armee auf, welches eine Gruppe krimineller Eindringlinge ist, angeführt von einem Mann, der in jedem seriösen Land für seine Verbrechen hinter Gittern sitzen würde.“

“Diese Verachtung der Gesetze des Landes, die von einem ehemaligen Präsidenten kommt, ist ein Affront gegen die Rechtsstaatlichkeit. Warum nicht sagen, daß Lula davon ausgeht, was jeder bereits weiß, daß die MST eine Art Parallelarmee ist? Und niemand bringt ihn dafür vor Gericht.“ Über Lulas Erklärung wurde in den Medien viel berichtet. Angesichts dieser kühnen Provokation erklärte ein hochrangiger Marinebeamte:

„Wir haben nur eine Armee, das von Caxias.“ Duque von Caxias, ein Nationalheld, ist der Patron der brasilianischen Armee. (Quelle: Protest gegen die kommunistische Präsidentin Dilma)

Nach dem Amtsenthebungs-Verfahren gegen die Präsidentin Dilma Rousseff wurde die Korruption beendet. Die mehr als 13 Jahre dauernde Amtszeit der Präsidenten Lula und Rousseff war geprägt von den Skandalen.

Das Regierungsprogramm des designierten Präsidenten Lula da Silva

Ein Schild auf einer Massendemonstration gegen Rousseff und LulaQuelle: traditioninaction

Ein Schild mit der Aufschrift „Brasilien wird KEIN neues Kuba sein“.

Warum ist der antikommunistische Charakter der Demonstration so stark ausgeprägt? „Wir wollen keine Rückkehr des Kommunismus“ war ein Satz, der auf Plakaten, Fahnen und Transparenten zu lesen war. Lulas Nähe zu kommunistischen oder sozialistischen Diktaturen wie Kuba, Nicaragua und Venezuela ist bekannt. Lula hat sich bereits mehrfach zu seiner Idee geäußert, die Presse zu regulieren. Nach Einschätzung mehrerer Fachleute könnte Lula die Zensur seiner Gegner und Kritiker einführen. Es überrascht deshalb nicht, daß ein großer Teil der Menschen, die auf die Straße gegangen sind, sich den Mund mit Klebeband zugeklebt haben. Damit wollten sie ihrer Angst Ausdruck verleihen, keine Stimme mehr zu haben. Die Kritik richtet sich auch an den Bundesgerichtshof (STF) und das Oberste Wahlgericht (TSE). Denn diese hatten vor, während und nach der Wahlperiode mehrere Profile konservativer Politiker und Bürger zu Fall gebracht.

Darüber hinaus wurde 1990 nach einem Aufruf von Lula und dem kubanischen Diktator Fidel Castro das ‚Foro de São Paulo‘ gegründet. Diese Organisation ist ein Sammelbecken, das mehrere linke Parteien, darunter auch die radikalsten in Lateinamerika, vereinigt. (Quelle: Demonstranten besetzen am fünften Protesttag gegen die Rückkehr der PT und den „Kommunismus“ die Straßen des Landes)

Letztendlich kann aber Lula mit der Unterstützung seiner Arbeiterpartei und seinen Anhängern eine kommunistische bzw. globalistische Regierung in Brasilien installieren. Es sei denn, das Militär will seine Ernennung zum Präsidenten noch verhindern.

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